Radio Bremen & ARD

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ARD

„Die Zweiflers“ – neue sechsteilige ARD-Dramedy mit internationaler Topbesetzung
 
Mit der sechsteiligen Dramedy „Die Zweiflers“ startet im Mai eines der diesjährigen Programm-Highlights der ARD Degeto Film in der ARD Mediathek und im Ersten. Im Mittelpunkt der modernen Highend-Serie steht die jüdisch-deutsche Familie Zweifler und deren Delikatessengeschäft in Frankfurt am Main. Das internationale Ensemble ist außergewöhnlich besetzt mit Aaron und Leo Altaras, Saffron Marni Coomber, Sunnyi Melles, Mark Ivanir, Mike Burstyn, Martin Wuttke, Eleanor Reissa, Deleila Piasko, Lena Klenke, Ute Lemper, Leonie Wittgenstein uvm. Showrunner und Creator von „Die Zweiflers“ ist David Hadda, der zusammen mit Juri Sternburg und Sarah Hadda die Drehbücher schrieb. Die Regie führten Anja Marquardt und Clara Zoë My-Linh von Arnim. Die Kamera verantwortet Phillip Kaminiak.
 
"'Die Zweiflers' erzählt jüdisches Leben im Jetzt – eine warmherzige, skurrile und unterhaltsame Geschichte einer Familie in all ihren Facetten, schonungslos offen und ehrlich. Solch eine Erzählung ist längst überfällig; die Anerkennung kultureller und religiöser Vielfalt ist aktuell wichtiger denn je. 'Die Zweiflers' schafft einen humorvollen wie reflektierten Zugang zu Themen jüdischer Kultur in Deutschland. Wir freuen uns, dieses besondere Projekt ab dem 3. Mai in der ARD Mediathek zu präsentieren und setzen darauf, dass die Serie nicht nur unterhält, sondern auch zum Dialog anregt“, sagt Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto Film.
 
Inhalt: Die Zweiflers stehen vor einer lebensverändernden Entscheidung: Familienoberhaupt Symcha Zweifler (Mike Burstyn) will das Delikatessenimperium der Familie verkaufen. Doch der Verkauf bringt die Vergangenheit zurück, als unerwartet die wilden Anfänge von Symcha Zweifler im Frankfurter Rotlichtviertel direkt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufleben. Ein einzelnes Geschäft wird zur Zerreißprobe für die ganze Familie, als lang verdrängte Konflikte wieder aufbrechen. Die Liebesgeschichte zwischen Symchas Enkel Samuel (Aaron Altaras) und der Köchin Saba (Saffron Marni Coomber) verschärft die Situation, als Uneinigkeit darüber entsteht, ob der neugeborene Sohn beschnitten werden soll oder nicht. Samuel ist hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe zu Frau und Kind, den Erwartungen seiner allgegenwärtigen Familie und den jüdischen Traditionen.
„Die Zweiflers“ erzählt die Geschichte einer extrovertierten und zugleich hoch komplizierten jüdischen Familie, die inmitten von Veränderungen, Traditionen und neuen Beziehungen navigiert.
 
„Die Zweiflers“ ist eine Produktion der Berliner Turbokultur GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto Film und dem Hessischen Rundfunk für die ARD und wurde von Hessen Film, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, sowie dem FFF Bayern und dem GMPF (German Motion Picture Fund) gefördert. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto) und Jörg Himstedt (Hessischer Rundfunk). Produzenten

www.ard.de

16,02.2024

ARDMediathek.de/Kultur
Zoom
 
Utopien erwünscht
Ab 17. Februar 2024
KURZFILM
IRY
 
Die Iris eines jeden Menschen ist einzigartig. Ähnlich wie ein Fingerabdruck identifiziert sie jedes Individuum auf dieser Erde. Doch ein Wissenschaftler hat herausgefunden, dass immer zwei Augenpaare auf der Welt exakt die gleiche Kombination aus Struktur und Farbe in ihrer Iris aufweisen. Wie zwei parallele Linien gleichen sich ihre Leben.
 
Die App IRY führt diese beiden Menschen zusammen - und stellt damit jede bisherige Beziehung infrage. Der Kurzfilm erzählt die Geschichte eines jungen Paares, deren Glück durch IRY auf die Probe gestellt wird.
 
Raum der Möglichkeiten
Ab 18. Februar 2024
DOKUMENTATION
Albrecht Dürer - Ein Meister des Selbstporträts
Dürer steht dafür, als einer der Ersten ausdrucksstarke und geheimnisvolle Selbstporträts geschaffen zu haben. Dürers „Selfies“ waren zu jener Zeit, als sich die Malerei auf biblische Darstellungen und Porträts wichtiger Persönlichkeiten beschränkte, auf schöpferische Art und Weise revolutionär. Sie zeugen vom Wunsch des Künstlers, durch Selbstdarstellung seine Existenz nachzuweisen und aus dem Schatten zu treten.
 
Aber abgesehen von der seinerzeit radikal modernen Geste halten Dürers Selbstporträts auch dem heutigen Betrachter noch einen Spiegel vor: Wer erkennt im Blick des Malermeisters nicht die eigene Komplexität mit ihren Schwächen, ihrer Gefallsucht, ihrem Ehrgeiz und ihrer Versagensangst?
 
Safe Spaces
Ab 19. Februar 2024
DOKUMENTATION
Kiew: Ein Opernhaus im Krieg
Am 24. Februar 2022 wird in der ukrainischen Nationaloper „La Bayadère“ aufgeführt. An diesem Tag marschieren russische Truppen in die Ukraine ein. Am nächsten Tag ist das Theater gezwungen, seine Türen zu schließen, ohne zu wissen, wann es wieder geöffnet wird. Drei Monate später sind die meisten Künstler wieder zurück. Gemeinsam setzen sie sich für ihre „Kulturfront“ ein. Das Kiewer Publikum füllt seitdem bei jeder Vorstellung den Saal. Wie geht es dem Opernhaus im Krieg?
 
www.ardmediathek.de/kultu

 

15.02.2024

Preisgekrönte Kriegsdoku startet vierte Staffel: "#Ukraine – 2 Jahre Leben im Krieg" ab 19.2. auf kika.de, im KiKA-Player und in der ARD Mediathek

Seit Kriegsbeginn 2022 zeigt die Dokuserie "#Ukraine – mein Land im Krieg" den Alltag von Kindern in der Ukraine und im Exil. Zum zweiten Jahrestags des Angriffs auf die Ukraine berichten die Kinder zum vierten Mal, wie sie mit der Situation zurechtkommen und wie sie ihre Zukunft sehen. KiKA und die ARD zeigen die Radio Bremen-Produktion ab 19. Februar 2024 auf kika.de, im KiKA-Player und in der ARD Mediathek, am 24. Februar 2024, 8:10 Uhr, im Ersten und am 25. Februar 2024, 20:10 Uhr bei KiKA.

"#Ukraine – 2 Jahre Leben im Krieg"
Die ständigen Angriffe und Bomben, Schulunterricht im Luftschutzkeller, Verwandte beim Militär – das zehrt an den Nerven der Kinder in der Ukraine. Kira geht gern zur Schule, auch wenn die inzwischen in der U-Bahn von Charkiw untergebracht ist. Arina lebt seit zwei Jahren in Bremen und kann schon gut deutsch sprechen. Beim Videocall mit ihrer Oma in Cherson vermisst sie ihre Heimatstadt sehr. Ivan ist in Kyiv geblieben und vermisst seine Freunde, die geflüchtet sind. Zwei Jahre Krieg haben auch bei der fröhlichen, optimistischen Taisiya in Sumy im Nordosten der Ukraine tiefe Spuren hinterlassen. Yuliia hat in Berlin ein neues Zuhause gefunden. Ihre Heimatstadt Mariupol ist noch immer besetzt und weitgehend zerstört. Jetzt heißt es für Yuliia schon wieder Abschied nehmen von Freunden und Gastfamilie.

„Der Blick der Kinder ist ehrlich, ihr pragmatischer Umgang mit einer unfassbaren Situation beeindruckend“, so Michaela Herold, Leiterin Familie, Geschichte & junge Reportage bei Radio Bremen. „Auch Kinder in Deutschland nehmen die dramatische Lage in der Ukraine intensiv wahr. Sie löst Sorgen und Ängste aus. Ein Blick in die Realität und auf die unglaubliche Resilienz der Kinder in der Ukraine kann dabei helfen, Kinder zu stärken und sie als Handelnde wahrzunehmen.“

Robert Geisendörfer Preis 2023
Im Oktober 2023 erhielt "#Ukraine – mein Land im Krieg" aus der Reihe „Schau in meine Welt!“ (Radio Bremen, rbb, hr, MDR, Kika und SWR) den Robert Geisendörfer Preis 2023 in der Kategorie Kindermedien. "Die Filme führen den im Frieden lebenden deutschen Kindern vor Augen, vor welche Herausforderungen Gleichaltrige durch den Krieg gestellt werden. Diese Art der Berichterstattung macht die Folgen und Auswirkungen einer derartigen Katastrophe auch für eine junge Zielgruppe greifbar. Die Reihe weckt Empathie und Mitgefühl, sie verdeutlicht, was Krieg bedeutet, ohne Ängste zu schüren", so die Begründung der Jury Kindermedien unter Leitung des Vorsitzenden Udo Hahn. Verliehen wird der Medienpreis von der Evangelischen Kirche.

„#Ukraine – mein Land im Krieg“
Im März 2022 startete die Dokuserie "#Ukraine – mein Land im Krieg" von Radio Bremen (Federführer), rbb, hr, MDR, KiKA und SWR. Darin erzählen Kinder aus der Ukraine schonungslos von ihrem Alltag im Krieg. Ihre Erlebnisse, Gedanken und Gefühle teilen sie in kurzen Videobotschaften, die sie mit ihrem Handy aufnehmen. Was bedeutet es, wenn im eigenen Land plötzlich Krieg herrscht? Wie verhält man sich, wenn das eigene Dorf, die eigene Stadt beschossen wird? Im Juni 2022 erschien die zweite Staffel, im Februar 2023 die dritte Staffel und jetzt die neue Staffel "#Ukraine – 2 Jahre Leben im Krieg“.

"#Ukraine – 2 Jahre Leben im Krieg" aus der Reihe „Schau in meine Welt!" ist eine Produktion der Blindcat Documentary GmbH im Auftrag von Radio Bremen (Federführung), HR, rbb und SWR 2024.

Ukraine-Akzent bei KiKA: Zwei Jahre nach Kriegsbeginn
Mit einem Akzent zur Ukraine am 25. Februar 2024 informiert KiKA zwei Jahre nach dem Angriff der russischen Armee über den weiterhin andauernden Krieg. Im TV, auf kika.de und im KiKA-Player berichten die Kindernachrichtensendung „logo!“ sowie die Wissens-Reihen „neuneinhalb“, „Schau in meine Welt!“ und „CheX – Die Checker Web-Show“ über den Konflikt, aktuelle Entwicklungen und seine Folgen für ukrainische Kinder, das Land und Europa.

 

09.02.2024

BERLINALE 2024: Drei ARD-Koproduktionen im Wettbewerb und zwei im BERLINALE SPECIAL
 
Zahlreiche weitere ARD-Koproduktionen im offiziellen Programm der 74. Internationalen Filmfestspiele
 
Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin:
„Die BERLINALE feiert das Kino. Der ARD liegt die Kinokultur auch in Zeiten des Streamings unverändert am Herzen. Unsere drei Koproduktionen im Wettbewerb und alle weiteren, unter Beteiligung der ARD entstandenen BERLINALE-Beiträge unterstreichen unser Engagement für den hochwertigen Kinofilm. Den Produzenten und allen Kreativen, die diese Filme möglich gemacht haben, wünsche ich viel Erfolg bei der Bärenjagd!“
 
„In Liebe, Eure Hilde“ (rbb/ARTE) ist eine der drei ARD-Koproduktionen im WETTBEWERB der BERLINALE. Der Film – die achte gemeinsame Arbeit von Regisseur Andreas Dresen und Drehbuchautorin Laila Stieler – basiert auf der wahren Geschichte von Hilde und Hans Coppi, die von den Nationalsozialisten in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurden. Insgesamt wurden zwischen 1942 und 1943 mehr als 50 Mitglieder der Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ ermordet. „In Liebe, Eure Hilde“ erzählt eine Liebesgeschichte über Anstand und Widerstand, Intuition und zivile Courage, Würde und Angst. In den Hauptrollen spielen Liv Lisa Fries als Hilde Coppi und Johannes Hegemann als Hans Coppi. In weiteren Rollen sind Lisa Wagner, Emma Bading, Sina Martens, Lena Urzendowsky, Alexander Scheer, Florian Lukas und Fritzi Haberlandt zu sehen. (Produktion: Pandora Film Produktion, in Zusammenarbeit mit Ziegler Film und Iskremas)
 
Ebenfalls im Wettbewerb: „Des Teufels Bad“ (BR/ORF/ARTE). In der deutsch-österreichischen Koproduktion führen Veronika Franz und Severin Fiala (Regie und Drehbuch) ihr Publikum nach Oberösterreich ins Jahr 1750: Eine Hingerichtete wird auf einem Hügel zur Schau gestellt – als Beweis, als Warnung, als ein Omen? Die tiefreligiöse und hochsensible Agnes (Anja Plaschg) betrachtet die tote Frau mit Mitleid. Auch mit Sehnsucht, denn sie fühlt sich fremd in der Welt ihres Mannes Wolf (David Scheid), in die sie frisch eingeheiratet hat. Eine gefühlskalte Welt voller Arbeit, Verrichtungen und Erwartungen. Immer mehr zieht sich Agnes zurück. Immer enger wird ihr inneres Gefängnis, immer erdrückender ihre Melancholie. Ein Gewaltakt scheint ihr bald der einzige Ausweg. (Produktion: Ulrich Seidl Filmproduktion in Koproduktion mit Heimatfilm)
 
Der dritte ARD-Wettbewerbsbeitrag heißt „Langue Étrangère“ (MDR/ARTE/ARTE France Cinéma). In der französisch-deutsch-belgischen Kinokoproduktion von Claire Burger reist die 17-jährige Fanny (Lilith Grasmug) zu einem Sprachaufenthalt nach Deutschland. In Leipzig trifft sie auf ihre Brieffreundin Lena (Josefa Heinsius), eine Teenagerin, die davon träumt, politisch aktiv zu werden. Um Lena für sich zu gewinnen, erfindet sie ein anderes Leben. In weiteren Rollen spielen Nina Hoss, Chiara Mastroianni, Jakob Diehl und Jalal Altawil. (Produktion: Les Films de Pierre, Razor Filmproduktion, Les Films du Fleuve)
 
Das BERLINALE SPECIAL zeigt zwei weitere ARD-Koproduktionen: In Julia Heinz‘ Film „Treasure“ (BR/SWR/MDR/ARTE) unternimmt die New Yorkerin Ruth (Lena Dunham) mit ihrem eigenwilligen Vater Edek (Stephen Fry) eine Rundreise durch Polen, um die Orte zu besuchen, an denen ihre Familie einst gelebt hatte – bevor die Familienmitglieder im Holocaust ermordet wurden. Ruth möchte ihre jüdischen Wurzeln finden. Ihr Vater dagegen zeigt sich mäßig interessiert an der Familiengeschichte. Erst als die beiden das ehemalige Haus der Familie besuchen und Edek mit einer polnischen Familie konfrontiert wird, die vom Elend seiner Familie profitiert hat, verändert sich seine Haltung. Vater und Tochter nähern sich einander zum ersten Mal an. (Produktion: Seven Elephants in Koproduktion mit Kings & Queens Filmproduktion, Haïku Films und Detailfilm unter Beteiligung von Lava Films)
 
„Filmstunde_23“ (BR) ist der zweite ARD-koproduzierte BERLINALE Special-Beitrag von Edgar Reitz und Jörg Adolph (Regie und Buch). 1968 wagte Edgar Reitz den Versuch, Film als Unterrichtsfach an der Schule einzuführen. Am Münchner Luisengymnasium lehrte er ein Semester lang 26 Mädchen im Alter von durchschnittlich 13 Jahren Filmkunde. Ein Experiment, das im BR-Dokumentarfilm „Filmstunde“ verewigt wurde. 55 Jahre später konnte Edgar Reitz ein Klassentreffen mit den ehemaligen Filmschülerinnen dokumentieren und zeigen, dass der Unterrichtsversuch von 1968 ein ganzes Leben lang nachwirkte. (Produktion: if… Productions in Zusammenarbeit mit ERF)
 
Im PANORAMA werden zwei ARD-Koproduktionen gezeigt: „Baldiga – Entsichertes Herz“ (rbb) von Markus Stein nach dem Buch von Ringo Rösener ist das Porträt des radikalen und komplexen Fotografen und Künstlers Jürgen Baldiga – und der sagenumwobenen queeren West-Berliner Szene der 80er und frühen 90er Jahre. (Produktion: Hoferichter & Jacobs)
 
„Verbrannte Erde“ (WDR) von Thomas Arslan (Buch und Regie) erzählt die Geschichte des Berufskriminellen Trojan (Mišel Matičević), der zwölf Jahre nach seiner Flucht aus Berlin in die Stadt zurückkehrt. Bald hat er einen neuen „Auftrag“: Ein wertvolles Gemälde soll aus dem Museum gestohlen werden. Doch der akribisch geplante Coup läuft aus dem Ruder. (Produktion: Schramm Film Koerner & Weber)
 
Das FORUM präsentiert „Der unsichtbare Zoo“ (rbb/ARTE, BR, SWR, NDR): Das Tier im Gehege, der Mensch im Kino. Was liegt dazwischen? Über die Jahreszeiten hinweg erzählt der Regisseur Romuald Karmakar vom Leben, der Arbeit, den Tieren und den Besuchern des Zoos Zürich, einer Institution, die zu den führenden Zoologischen Gärten Europas zählt. (Produktion: Pantera Film, Film Base Berlin)
 
Im Wettbewerb der GENERATION KPlus steht „Sieger sein“ (MDR/SWR/WDR) von Soleen Yusef (Buch und Regie). Mona (Dileyla Agirman) ist mit ihrer kurdischen Familie aus Syrien geflüchtet und landet auf einer Grundschule in Berlin-Wedding. Dort geht es hart zu. Auch im Mädchenfußballteam, in das Mona aufgenommen wird, spielen alle gegeneinander. Doch bald wird allen klar: Nur wenn sie zusammenspielen, können sie gewinnen. (Produktion: DCM Pictures in Koproduktion mit der Boje Buck Produktion)
 
Der rbb ist Ko-Partner der BERLINALE und berichtet umfassend im rbb Fernsehen, in seinen Hörfunkprogrammen und im Internet über die 74. Internationalen Filmfestspiele. Im Ersten wird das Kulturmagazin „ttt“ am Sonntag, 18. Februar, um 23:40 Uhr in einem Spezial mit Max Moor über die Höhepunkte, Themen und Trends der diesjährigen BERLINALE informieren.
www.ard.de

 

06.02.2024
ARD Mediathek – Die Highlights im März 2024
 
Friedefeld
Friedefeld (BR/SWR)
 
Animated Sitcom (10 x 25 Min.)
Ab 22. März 2024 | in der ARD Mediathek
 
Paul ist König im Prokrastinieren. Täglich nimmt er sich vor, sein Leben zu ändern, aber ständig funkt ihm was dazwischen. Seien es aufkeimende Gefühle für seine Ex Berthe, die ständigen Best-Buddy-Avancen ihres neuen Lovers Jan oder eine dringende Serienepisode – Paul hat stets eine Ausrede parat. Doch zum Glück gibt es Halbschwester Barbie, zielstrebige Top-Managerin mit deutlich mehr Eiern in der Hose, und Halbbruder Ludwig, ein Lebenskünstler, der Arbeit scheut wie der Teufel das Weihwasser. Ständig nistet er sich bei Paul ein und treibt diesen in den Wahnsinn. Die ‚halben Drillinge‘ sind durch Vater Gerds unfreiwillig-perfekt getimte Verhütungspannen untrennbar verbunden – von drei verschiedenen Frauen am selben Tag zur Welt gebracht, zusammengeschweißt durch ihre Familienneurosen.
 
Stadt + Land = Liebe
 
Stadt + Land = Liebe, Staffel 2 (SWR)
 
Dating-Show (6 x 45 Min.)
Ab 7. März 2024 | online first in der ARD Mediathek
Lineare Ausstrahlung: im SWR Fernsehen (Sendetermine werden noch bekanntgegeben)
 
Die Dates könnten nicht unterschiedlicher sein, genau wie die Singles bei „Stadt + Land = Liebe“: Eine Spritztour mit der Propellermaschine katapultiert ein Paar in luftige Höhen. Und ein Sturz vom Stand-up-Paddle hat Folgen. Auch bei der 2. Staffel der Dating-Serie treffen fünf Handwerker vom Land auf Singles aus der Stadt. Auf der Suche nach der großen Liebe prallen Welten aufeinander – Konkurrenzgerangel inklusive. Dazwischen vermittelt Host Collien Ulmen-Fernandes. Gänsehaut-Momente garantiert: Es knistert bei spektakulären Action-Dates und es kribbelt überall, selbst im Burgverlies. Neben dem Landleben und den Handwerkskünsten stehen die Liebe und die ganz persönlichen Geschichten der charakterstarken Singles im Mittelpunkt. Sechs emotionale und bildstarke Folgen und die immerwährende Frage: Herzschmerz oder Happy End?
 
Y-Kollektiv
 
Y-Kollektiv (Radio Bremen/BR)
 
Reportagen (20-25 Min.)
Immer ab Montag | exklusiv in der ARD Mediathek
 
Ab 4. März 2024: Oettigang: Wenn die Gier nach Klicks krankmacht (Radio Bremen)
Dustin Sohns will als „Felix Krull“ mit Klicks berühmt werden – um wirklich jeden Preis wie Drogenkonsum und lebensgefährliche Extrem-Challenges. Angefeuert von einer eingeschworenen Fangemeinde verschwimmen die Grenzen zur Kunstfigur, Dustin wird in der Psychiatrie eingeliefert – und streamt das live.Am Ende verprügelt er drei Stunden lang seine Freundin und schreit, dass er sie umbringen will – vor Gericht ist er dann ganz alleine, keine Fans, keine Freunde. Autorin Caro von der Groeben hat ihn über zwei Jahre begleitet.
 
Ab 11. März 2024: Skifahren um jeden Preis – Immer höher, immer weiter – Umwelt und Klima zum Trotz (BR)
Während die einen auf Kunstschneestreifen rutschen, weicht die Elite in exklusivere Lagen aus. Reporterin Joanna Thurrow begleitet eine Gruppe von Skifreaks zum Heliskiing – hin- und hergerissen zwischen der Faszination krasser Skiabenteuer und der Dekadenz von CO2-intensiven Helicopter-Flügen. Ein Liftbetreiber in Oberaudorf versucht, sein Business mit einer Plastikpiste vor dem Schneemangel zu retten. Kaum noch Schnee, Skitourismus als teurer Umwelt- und Klimakiller – kann man heute eigentlich noch guten Gewissens Skifahren?
 
Ab 18. März 2024: Tiere quälen im Netz (Radio Bremen)
Brutalste Videos, in denen Tiere zu Tode gequält werden – alles online und frei zugänglich zu finden auf Plattformen wie TikTok, Instagram und Facebook. Durch das Tierschutzgesetz Paragraf 17 steht Tierquälerei zwar unter Strafe, nicht aber die Darstellung von Tierleid. Tierschutzorganisationen kämpfen aktuell mit Kampagnen und auf politischer Ebene um eine Novellierung im Gesetzbuch. Autorin Anne Thiele macht sich auf die Suche nach dem Ursprung solcher Qualvideos.
 
Ab 25. März 2024: Dienen für Deutschland – Rekruten bei der Bundeswehr (Radio Bremen)
Frieden und Sicherheit in Europa sind nicht länger selbstverständlich. Doch die Bundeswehr hat ein Nachwuchsproblem. Wie steht es ums deutsche Militär und wer sind die wenigen, die bereitstehen für die Verteidigung unseres Landes? An der NATO-Ostflanke in Litauen will die Bundeswehr 4000 Soldatinnen und Soldaten stationieren, darunter auch Kampfbrigaden. Die Reportage begleitet einen jungen Maschinengewehrschützen bei seinem Abschied von seiner Familie, der Reise nach Litauen und seinem Einsatz im NATO-Verbund.
 
ARD-Thementag: #UnsereErde
 
ARD-Thementag: #UnsereErde – Kampf um Rohstoffe
 
Spielfilm (90 Min.), Dokumentation (30 Min.) und vieles mehr
Ab 1. März 2024 | online first in der ARD Mediathek
Lineare Ausstrahlung: 6. März 2024
 
Im Fokus des ARD-Thementags steht der zentrale geopolitische Konflikt unserer Zeit: Der erbitterte Kampf um Rohstoffe für die Zukunft der Industrie, der Mobilität – den Fortbestand unseres Wohlstands.
Der investigative Politthriller „Am Abgrund“ (SWR/WDR/BR/SR) erzählt vom engagierten Parlamentarier Gerd Meineke (Hans-Jochen Wagner), der als Wahlbeobachter des Europarats nach Baku reist, um dort Leyla (Luna Jordan), der Tochter seiner Lebensgefährtin Alina (Jasmin Tabatabai) zu helfen. Leyla sitzt als Oppositionelle in Untersuchungshaft, weil sie für Demokratie und gegen Umweltzerstörung kämpft. Gerd will sich für die Freilassung Leylas und anderer politischer Gefangener einsetzen und entdeckt dabei ein Netzwerk systematischer Korruption. Online first ab 1. März 2024 in der ARD Mediathek und am 6. März, um 20:15 Uhr, im Ersten.
Eine gleichnamige Dokumentation erzählt die wahre Geschichte hinter der Fiktion: Ein Bundestags- und Europaratsabgeordneter setzt sich für Demokratie und Menschenrechte in Aserbaidschan ein. Dabei stößt er auf ein Netzwerk von Geben und Nehmen: Europäische Politikerinnen und Politiker lassen sich systematisch dafür „beschenken“, dass sie die Autokratie Aserbaidschans nicht infrage stellen. Online first ab 1. März 2024 in der ARD Mediathek und am 6. März, um 21:45 Uhr, im Ersten.
Exklusiv in der ARD Mediathek: Eine dreiteilige Doku-Reihe über die Beschaffung von kritischen Rohstoffen.
Außerdem widmen sich am 6. März zahlreiche Sendungen in den Dritten Programmen, den ARD Hörfunkwellen und der ARD Audiothek dem Thema.
 
Sexuell verfügbar
 
Sexuell verfügbar (ARD Degeto)
 
Mini-Serie (5 x 30 Min.)
Ab 8. März 2024 | online first in der ARD Mediathek
Lineare Ausstrahlung: 16. März 2024 | ab 23:55 Uhr | Das Erste
 
Miki (Laura Tonke) ist an ihrem tiefsten Punkt und sitzt in Polizeigewahrsam. Sie soll den Investor und Familienvater August von Modersohn (Hanno Koffler) mithilfe eines Strap-Ons vergewaltigt haben. Ihr Jugendfreund Ben (Florian Stetter), mittlerweile ein renommierter Anwalt, holt sie auf Kaution aus dem Gefängnis und übernimmt ihren Fall. Doch Miki ist eine unmögliche Klientin, die keine Gelegenheit auslässt, ihre Mitmenschen gegen sich aufzubringen. Ihr Ex-Mann Manuel (Arnd Klawitter) nutzt die Gelegenheit für seine Zwecke und lässt Miki das Sorgerecht für ihre beiden Kinder entziehen. Und es gibt noch mehr Chaos: Ihr Vater Bernd (Klaus Huhle) zieht bei ihr ein und freundet sich mit Mikis Lover Heini (Merlin Sandmeyer) an. Ihr Sohn Max (Maxime Paustian) wird in der Schule gemobbt und ihr Chef Heiko (Oliver Polak) lässt sie als Regisseurin sexistische Werbeclips drehen. Dazu spuken die Geister von Lilo Wanders, Lady Bitch Ray, Ines Anioli in ihrem Badezimmer. Kann Miki sich und ihre Liebsten retten und endlich die Frau werden, die sie sein möchte?
 
Becoming Nawalny
 
Becoming Nawalny – Putins Staatsfeind Nr. 1 (rbb/arte)
 
Dokumentation (90 Min.)
Ab 13. März 2024 | in der ARD Mediathek
Lineare Ausstrahlung: 12. März 2024 | 20:15 Uhr | arte und 14. März 2024 | 00:05 Uhr | Das Erste
 
Er ist weltweit der bekannteste russische Oppositionelle: Alexej Nawalny, 2020 lebensgefährlich vergiftet, 2021 verhaftet, seitdem in berüchtigten Straflagern weggesperrt und mit immer neuen Gefängnisstrafen überzogen. Wie wurde Nawalny zum schärfsten Gegner Putins? Wo steht er politisch? Ist er der demokratische Hoffnungsträger, als den ihn sein engster Kreis präsentiert?
Seit 2005 verfolgen die russischen Journalisten Igor Sadreev und Aleksandr Urzhanov die politische und persönliche Entwicklung von Alexej Nawalny. Es gelang ihnen, Weggefährten, Freunde und Kritiker zu überzeugen, Nawalnys Werdegang aus ihrer Perspektive zu erzählen. Diese Interviews zeichnen ein widersprüchliches Bild des prominenten Kremlkritikers: Die Anfänge eines noch Suchenden bei der liberalen Partei "Jabloko", der Rauswurf nach fremdenfeindlichen Videos und rassistischen Äußerungen, der Aufstieg als charismatischer Antikorruptionsaktivist. Die Geschichte Nawalnys wird zu einer packenden Story über die Fallstricke und Gefahren des Strebens nach politischer Macht in Russland.
 
Bittere Früchte
 
Bittere Früchte (WDR/arte)
 
Dokumentarfilm (90 Min.)
Ab 14. März 2024 | online first in der ARD Mediathek
Lineare Ausstrahlung: 19. März 2024 | 21:45 Uhr | arte und 25. März 2024 | 23:35 Uhr | Das Erste
 
Obst und Gemüse landet das ganze Jahr über in unseren Einkaufskörben. Doch die Lieferketten beruhen oft auf der Ausbeutung von Erntehelfern und Agrarbetrieben. Der Dokumentarfilm „Bittere Früchte“ recherchiert das System Schritt für Schritt nach, verfolgt die Spuren von Obst und Gemüse aus dem Einkaufswagen zurück zu verschiedenen Anbauflächen in ganz Europa. Die gesamte Lieferkette über ein System, das die menschenverachtende Ausbeutung von Erntehelfern, aber auch von Agrarbetrieben beinhaltet, wird offengelegt. Die aggressive Preispolitik der Supermarktkonzerne, ihr „Tiefstpreisversprechen“, hat eine moderne Form von Sklaverei in Europa etabliert.
Der Dokumentarfilm fragt: Was können Verbraucher tun? Und er zeigt Lösungen auf und schildert, wie im EU-Parlament – gegen den Widerstand der Wirtschaft – um ein neues europaweites Lieferkettengesetz gerungen wurde, das die Supermärkte stärker in die Verantwortung nimmt.
 
Der beste Film aller Zeiten
 
Der beste Film aller Zeiten (BR)
 
Spielfilm (116 Min.)
Ab 15. März 2024 | für 30 Tage in der ARD Mediathek
Lineare Ausstrahlung: 15. März 2024 | 22:50 Uhr | BR Fernsehen
 
Der reiche Industrielle Humberto Suárez will sich einen Traum erfüllen und einen eigenen Film produzieren. Damit nichts Geringeres als „Der beste Film aller Zeiten“ entsteht, engagiert er die ebenso gefeierte wie exzentrische Autorenfilmerin Lola Cuevas (Penélope Cruz). Die männlichen Hauptrollen sollen zwei prominente Zugpferde übernehmen: Hollywood-Star Félix Rivero (Antonio Banderas) und Theater-Legende Iván Torres (Oscar Martinez). Blöderweise prallen die Egos der beiden Platzhirsche bereits während der Probe so heftig aufeinander, dass das gesamte Projekt zu scheitern droht. Lola wiederum versucht die beiden durch immer skurrilere Prüfungen auf den Dreh einzuschwören – keine gute Idee …
Schlaue, witzige und schön bissige Filmbiz-Satire mit perfekter, prominenter Besetzung, die auf mehreren Filmfestivals, etwa 2021 in Venedig, für Furore sorgte. (Deutsche Erstausstrahlung)
 
Rammstein – Die Reihe Null
 
Panorama: Rammstein – Die Reihe Null (NDR)
 
Reportage (30 Min.)
Ab 21. März 2024 | online first in der ARD Mediathek
Lineare Ausstrahlung: 21. März 2024 | 21:45 Uhr | Das Erste
 
Im Sommer vergangenen Jahres sorgte kaum ein Thema für so viel Gesprächsstoff wie dieses: Rammsteinsänger Till Lindemann soll für sexuelle Übergriffe verantwortlich sein. Mehrere Frauen hatten dem NDR und der Süddeutschen Zeitung von mutmaßlichen Grenzüberschreitungen berichtet. Die Rede war von einer Art organisiertem Rekrutierungssystem für sexuelle Handlungen mit dem Rammstein-Frontmann. Doch die Staatsanwaltschaft stellte ihre Ermittlungen nach kurzer Zeit ein. Für viele Fans gleicht das einem Freispruch. „Panorama“ hat einige der Frauen über mehrere Monate begleitet und im Umfeld der Band Rammstein recherchiert. Wie hat das sexistische Rekrutierungssystem von zumeist jungen Frauen rund um die so genannte „Row Zero“ für Till Lindemann funktioniert? Geht es einfach nur um Sex, Drugs & Rock’n’Roll oder hat der Musiker Grenzen nicht akzeptiert?
 
What the f*, USA? Trump, Biden und die Demokratie
 
Weltspiegel: What the f*, USA? Trump, Biden und die Demokratie (WDR)
 
Dokumentation (45 Min.)
Ab 24. März 2024 | online first in der ARD Mediathek
Lineare Ausstrahlung: 25. März 2024 | 22:50 Uhr | Das Erste
 
Im November haben die US-Bürger die Wahl: zwischen zwei Richtungen und wohl wieder zwischen den beiden Kandidaten, die schon vor vier Jahren angetreten sind, nur unter verschärften Vorzeichen.
Es scheint, als könne dieser Wahlkampf gar nicht friedlich enden. Während der amtierende Präsident Joe Biden seine erneute Kandidatur mit 81 Jahren damit begründet, die Demokratie in den USA retten zu müssen, gibt der nur wenig jüngere Ex-Präsident Donald Trump an, er werde nach seiner Wiederwahl für einen Tag Diktator sein. Wohl um die Entscheidungen der vergangenen Jahre zu ändern, Unterstützung für den Westen inklusive. Beide Männer nehmen für sich in Anspruch, die Wahrheit zu sagen – und klingen dabei doch komplett unterschiedlich. Das Land ist seit Jahren politisch gespalten, die verschiedenen Lager stehen sich immer sprachloser gegenüber. Wie lange kann das gutgehen? Zudem laufen gegen Donald Trump zahlreiche Prozesse, so dass am Ende Gerichte den Wahlkampf mitbeeinflussen könnten. What the f*, USA? Was zur Hölle ist da los? Und wohin bewegt sich das Land? Das fragt sich ARD-Korrespondentin Gudrun Engel auf ihrer Reise durchs Land.
 
ARD Crime Time: Eiskalte Spur 2 – auf den Spuren des Serienmörders Wichmann (NDR/SWR)
 
True-Crime-Serie (3 x 30 Min.)
Ab 27. März 2024 | exklusiv in der ARD Mediathek
Lineare Ausstrahlung: 10. April | 20:15 Uhr | NDR Fernsehen
 
Die Fälle ziehen sich durch die Bundesrepublik wie eine Kette des Schreckens: verschwundene junge Frauen, Vergewaltigungen, Mord. In den Jahren von 1968 bis 1986 gibt es eine Reihe von Kapitaldelikten an Frauen, die bis heute ungelöst sind.
Dem ehemaligen Chef des Hamburger LKA, Reinhard Chedor, lassen die Schicksale der vermissten und getöteten Frauen keine Ruhe. Ihre Angehörigen suchen bis heute nach Antworten. Chedor beschäftigt eine Frage: Hat der Friedhofsgärtner Kurt-Werner Wichmann, der sogenannte „Göhrde-Mörder“, noch viel mehr Menschen umgebracht als bislang bekannt? Chedor war bereits Teil des privaten Ermittlungsteams, das den Mordfall um Birgit Meier aufklären und Wichmann zuordnen konnte. Nun geht er mit seinem Team neuen Spuren nach.
ardmediathek.de

01.02.2024

True-Crime-Podcast "Der Kunstzerstörer" ab 1.2. in der ARD Audiothek

Er hat die Kunstwelt über Jahrzehnte in Atem gehalten. In den 1970er und 80er Jahren zerstörte Hans-Joachim Bohlmann Gemälde von Dürer, Cranach, Rembrandt und Klee – im Wert von etwa 300 Millionen DM. Das Motiv für seine Säureattentate ist bis heute rätselhaft.

In dem vierteiligen True-Crime-Podcast "Der Kunstzerstörer – Die Säure-Attentate von Hans-Joachim Bohlmann" gehen die Autoren Klaus Uhrig, Sabrina Höbel und Maximilian Netter auf Spurensuche zwischen Museen, Gerichtssälen und Psychiatrischen Kliniken und ergründen, wie Hans-Joachim Bohlmann zum vielleicht größten Kunstzerstörer aller Zeiten wurde.

Abrufbar ist der "Der Kunstzerstörer – Die Säure-Attentate von Hans-Joachim Bohlmann" von Radio Bremen und ARD Kultur ab Donnerstag, 1. Februar 2024, in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.

Bremen Zwei, das Kultur- und Informationsprogramm von Radio Bremen, sendet "Der Kunstzerstörer – Die Säure-Attentate von Hans-Joachim Bohlmann" (jeweils um 18:05 Uhr):

·      10. Februar 2024 - Folge1: Säuresommer

·      17. Februar 2024 - Folge 2: Nervenhitze

·      2. März 2024 - Folge 3: Gelernter Patient

·      23. März 2024 - Folge 4: Marathon im Kreis

"Der Kunstzerstörer – Die Säure-Attentate von Hans-Joachim Bohlmann"

Wer war dieser Mann, vor dem die gesamte Kunstwelt so viele Jahre zitterte und dessen Steckbriefe in ganz Europa an unzähligen Museumseingängen hingen? Die Lebensgeschichte Bohlmanns ist dramatisch, begleitet von tragischen Schicksalsschlägen und gleichzeitig voll unerwarteter Wendungen. Bohlmann leidet an Angststörungen und Zwängen. Eine aus heutiger Sicht höchst zweifelhafte Hirnoperation und mehrere Aufenthalte in der Psychiatrie verschaffen keine Linderung. Immer wieder kommt der Drang in ihm hoch, weltberühmte Kunstwerke mit Säure zu überschütten: vor allem die Gesichter auf den Bildern. Nach seinen Taten landet Bohlmann stets im Gefängnis oder der Psychiatrie.

2005 vertraute er sich der Spiegel-Journalistin Beate Lakotta an. Sie dokumentierte ihre Gespräche mit Bohlmann und seinem Arzt mit einem Aufnahmegerät. Dieses Audio-Material spielt in der Podcast-Serie eine entscheidende Rolle. In vier Episoden rekonstruieren Host Klaus Uhrig und sein Team das Leben von Hans-Joachim Bohlmann und versuchen seine Motive zwischen Zwang und Geltungssucht zu ergründen.

"Der Kunstzerstörer – Die Säure-Attentate von Hans-Joachim Bohlmann" ist eine Produktion von Plotprodukt für Radio Bremen (Redakteur Marcel Heberlein, Executive Producer Tobias Nagorny) und ARD Kultur (Head of Content Kristian Costa-Zahn, Redakteurin Maria Mathias) für die ARD Audiothek 2024.

Die zweiteilige TV-Dokumentation "Die Kunstzerstörer" von Radio Bremen für ARTE befasst sich ebenfalls mit dem kaum erforschten Phänomen und ist abrufbar in der ARTE-Mediathek.
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