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17.04.2024

Vorschau, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, Lauf 3, Long Beach (USA)
Porsche 963 kehrt an den Schauplatz seines ersten Rennsieges zurück

    Porsche Penske Motorsport kommt als Tabellenführer nach Long Beach
    Stadtkurs gilt als amerikanisches Pendant zur Grand-Prix-Strecke in Monaco
    Kunden-963 von Proton Competition und JDC-Miller MotorSports am Start
    Drei Porsche 911 GT3 R stellen sich dem Wettbewerb in der GTD-Klasse

Porsche Penske Motorsport kehrt an den Schauplatz seines ersten Rennsieges zurück. Am kommenden Samstag (20. April) tritt das Werksteam mit zwei Porsche 963 in den Straßen von Long Beach an. Auf dem spektakulären Stadtkurs gelang 2023 der erste Triumph des neuen Hybridprototypen der deutschen Sportwagenmarke. Zum dritten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship reist Porsche als Führender in der Meisterschaft. Porsche Penske Motorsport liegt nach dem Sieg zum Auftakt in Daytona und einem weiteren Podestresultat in Sebring zusammen mit zwei anderen Unternehmen an der Spitze der Herstellerwertung.
Stuttgart. Zum dritten Saisonrennen wechselt das Team Porsche Penske Motorsport in den Sprintmodus: Nach dem 24-Stunden-Rennen in Daytona und dem Lauf über zwölf Stunden in Sebring geht es in Long Beach über die kurze Distanz von 100 Minuten. Im vergangenen Jahr spielte die IMSA-Mannschaft ihre Stärken voll aus. Der Brite Nick Tandy und Mathieu Jaminet aus Frankreich fuhren dank einer taktischen Glanzleistung des Teams zum ersten Rennsieg des Porsche 963. Einen solchen Erfolg möchte die Mannschaft am kommenden Wochenende wiederholen.

„Das Rennen in Long Beach war für uns im Vorjahr ein großer Meilenstein. Der erste Sieg mit unserem neuen Auto, beide Fahrzeuge auf dem Podest – einfach großartig“, blickt Thomas Laudenbach zurück. Der Leiter Porsche Motorsport ergänzt: „Unser Ziel ist es, einen solchen Erfolg zu wiederholen und unsere Führung in der Meisterschaft zu verteidigen. Nach zwei echten Langstreckenrennen geht es nun in einen kurzen Sprint auf einem spektakulären Stadtkurs. Die Voraussetzungen sind völlig andere als zuletzt in Daytona und Sebring, aber wir sind optimal gerüstet.“

„Die Straßen von Long Beach sind für unser Team Porsche Penske Motorsport ein ganz besonderer Ort, da wir dort den allerersten Sieg mit dem Porsche 963 realisiert haben“, erklärt Jonathan Diuguid, Leitender Direktor Porsche Penske Motorsport. „Long Beach wird das erste Sprintrennen des Jahres. Es erfordert perfekte Arbeit vom Team und von den Fahrern, nur so können wir unseren Triumph aus dem Vorjahr wiederholen. Unsere globale Mannschaft agiert 2024 auf einem extrem hohen Niveau. Wir freuen uns schon auf diese Herausforderung.“

Das Rennen
Der Long Beach Grand Prix steht als dritter Saisonlauf im Kalender der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Der 3,167 Kilometer lange Stadtkurs besitzt elf Kurven und gilt als amerikanisches Pendant zur Grand-Prix-Strecke in Monaco. Der Long Beach Street Course führt rund um das Convention Center und wird im Uhrzeigersinn befahren. Zu seinen besonderen Merkmalen zählen die gebogene Start-Ziel-Gerade entlang des Pazifik-Strands und die scharfe Rechtskehre am Ende der Runde.

Der Sprint über 100 Minuten bildet gemeinsam mit dem Detroit Grand Prix im Juni den kürzesten Lauf des Jahres. Der temporäre Stadtkurs vor den Toren von Los Angeles dient bereits seit 1975 als Rennstrecke. Zwischen 1976 und 1983 bot er acht Mal der Formel 1 die Bühne. Am dritten April-Wochenende geht auch die in Amerika populäre IndyCar-Serie in Long Beach an den Start, in der das Team Penske mit drei Autos vertreten ist.

Fahrerstimmen vor dem Rennen
Mathieu Jaminet (Porsche 963 #6): „Seit dem Ende des vergangenen Jahres sind wir mit unserer Startnummer 6 regelrecht vom Pech verfolgt – auf dem Weg zu möglichen Erfolgen kam beim Saisonfinale 2023 und in den ersten beiden Rennen dieses Jahres immer irgendetwas dazwischen. Das wird sich hoffentlich ändern. Vor zwölf Monaten haben wir in Long Beach dank einer erstklassigen Taktik gewonnen. Wir waren damals bezüglich der Reifen auf der allerletzten Rille unterwegs. In dieser Saison fahren wir ein neues Produkt von Michelin. Mal sehen, wie der veränderte Reifen in Long Beach halten wird. Ich freue mich schon sehr auf das Rennen und möchte am Ende mit einem möglichst großen Pokal nach Hause gehen.“

Dane Cameron (Porsche 963 #7): „Nach den zwei längsten Rennen des Jahres folgt nun das kürzeste der gesamten Saison, das ist immer ein kleiner Schock auf der jährlichen IMSA-Reise. Ich mag die besonderen Herausforderungen auf dem Stadtkurs von Long Beach sehr gern. 2023 war ich in der FIA WEC unterwegs und habe diesen Sprint somit verpasst – und wirklich sehr vermisst. Der enge Kurs verzeiht keinerlei Fehler. Wenn wir blitzsauber über die Distanz kommen, haben wir hoffentlich eine Chance auf unseren zweiten Saisonsieg.“

Gianmaria Bruni (Porsche 963 #5): „Ich war 2010 letztmals in Long Beach. Damals hieß die Rennserie noch American Le Mans Series – lange her! Endlich darf ich den Porsche 963 auf einem Stadtkurs ans Limit treiben. Die Strecke ist traditionsreich und einfach wunderbar. Mit einem Le-Mans-Prototypen im Leitplankenkanal: Das wird ein großes Spektakel. Ich muss mich in den kommenden Tagen mit Rennsimulationen auf den winkligen Kurs vorbereiten. Ich bin sehr gespannt, was wir dort erreichen werden.“

Richard Westbrook (Porsche 963 #85): „Long Beach ist etwas ganz anderes als die Schauplätze der ersten beiden Saisonläufe. Bezüglich des Setups gibt es aber Parallelen: Die Strecke hat ähnlich viele Bodenwellen wie jene in Sebring. Allerdings gibt es auf dem Stadtkurs kaum schnelle Richtungswechsel. Das Rennen geht nur über 100 Minuten und ist somit kein echter Langstreckenwettbewerb. Unsere GTP-Autos können rund 55 Minuten pro Stint fahren. Somit erwarte ich ein klassisches Ein-Stopp-Rennen für alle – eigentlich schade, denn dies lässt kaum Spielraum für unterschiedliche Strategien. Die Reifenhaltbarkeit steht im Fokus. Ich hoffe, dass wir unser gutes Renntempo aus Sebring auch in Long Beach zeigen werden.“

Die Fahrzeuge und Fahrer in der Übersicht
GTP-Klasse (Porsche 963)
Proton Competition #5: Gianmaria Bruni (I) / Mike Rockenfeller (D)
Porsche Penske Motorsport #6: Mathieu Jaminet (F) / Nick Tandy (UK)
Porsche Penske Motorsport #7: Dane Cameron (USA) / Felipe Nasr (BR)
JDC-Miller MotorSports #85: Tijmen van der Helm (NL) / Richard Westbrook (UK)

GTD-Klasse (Porsche 911 GT3 R)
Andretti Motorsports #43: Jarett Andretti (USA) / Gabby Chaves (COL)
MDK Motorsports #86: Anders Fjordbach (DK) / Kerong Li (CHN)
Wright Motorsports #120: Adam Adelson (USA) / Elliott Skeer (USA)

Der Zeitplan (Ortszeit, MESZ -9)
Freitag, 19. April
09:00 Uhr – 10:00 Uhr: Freies Training 1
12:50 Uhr – 14:20 Uhr: Freies Training 2
17:00 Uhr – 17:15 Uhr: Qualifying GTD-Klasse
17:25 Uhr – 17:40 Uhr: Qualifying GTP-Klasse

Samstag, 20. April
13:35 Uhr – 15:15 Uhr: Rennen
www.porsche.de

 

 

15.04.2024

Land-Motorsport kehrt zurück ins ADAC GT Masters

    Zweifache Meistermannschaft setzt auf den bewährten Audi R8 LMS GT3 Evo2
    Zweites Zwillings-Line-Up: Sandro und Juliano Holzem teilen sich das Cockpit
    Christian Land: „Top-Platzierungen sind für uns das anvisierte Ziel.“

München. Starkes Zeichen für das ADAC GT Masters: Mit Land-Motorsport feiert in diesem Jahr eines der erfolgreichsten Teams der Serienhistorie sein Comeback. „In keiner anderen Meisterschaft erzielten wir mehr Erfolge als im ADAC GT Masters. Für uns ist die Rückkehr von großer Bedeutung“, erklärt Team-Manager Christian Land. Zum Einsatz kommt ein Audi R8 LMS GT3 Evo2, in dem sich die beiden 19-jährigen Zwillinge Sandro und Juliano Holzem (beide Polch) das Steuer teilen. Saisonstart für das ADAC GT Masters ist im Rahmen der DTM vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben.

Mit dem Einstieg ins ADAC GT Masters begann für Land-Motorsport in der Saison 2016 eine erfolgreiche Zeit. Auf Anhieb gelang dem Audi-Team der Gewinn der Fahrer-, Team- und Junior-Wertung. Den Dreifach-Erfolg wiederholte die Mannschaft aus dem Westerwald im Jahr 2021 mit Christopher Mies (Heiligenhaus) und dem aktuellen DTM-Piloten Ricardo Feller (CH). In der neuen Saison erweitern die Nachwuchspiloten Sandro und Juliano Holzem nicht nur das Fahrerfeld, sondern sorgen neben Johannes und Michael Kapfinger (beide Passau/Team Joos Sportwagentechnik) als zweites Zwillings-Duo für eine kleine Sensation. Während Juliano in diesem Jahr sein GT3-Debüt erlebt, fuhr sein Bruder bereits im Vorjahr beim Nürburgring-Event an der Seite des zweimaligen DTM-Champions Marco Wittmann (Fürth) im ADAC GT Masters. Anschließend debütierte er an gleicher Stelle in der DTM und absolvierte insgesamt zehn Rennen. Christian Land sieht viel Potenzial in seinem neuen Duo: „Wir sind sehr glücklich, mit zwei talentierten Fahrern in die neue Saison zu starten. Beide Piloten haben bereits ihre Fähigkeiten in verschiedenen Serien unter Beweis gestellt. Top-Platzierungen sind für uns das anvisierte Ziel.“

Christian Land: „Top-Platzierungen sind für uns das anvisierte Ziel.“ Foto: Land-Motorsport
Christian Land: „Top-Platzierungen sind für uns das anvisierte Ziel.“ Foto: Land-Motorsport

Vom 26. bis 28. April begeben sich die Youngster in der Motorsport Arena Oschersleben in ihre erste volle Saison im ADAC GT Masters. Im Fahrerfeld trifft das Brüder-Paar auf viele junge Piloten, die im Kampf um den Meistertitel auch den Blick auf die „Road to DTM“ richten. Im Rahmen des neuen Nachwuchskonzeptes erhält der beste Youngster der Fahrereinstufung Silber unter 25 Jahren aus dem Silver- oder Pro-Am-Cup als Preis eine Förderung für die DTM 2025 in Form des Nenngeldes für die Einschreibung.
26.04. - 28.04.2024    Motorsport Arena Oschersleben (DTM)
07.06. - 09.06.2024    Circuit Zandvoort / NL (DTM)
12.07. - 14.07.2024    Nürburgring (ADAC Truck Grand Prix)
30.08. - 01.09.2024    Circuit de Spa-Francorchamps / B (ADAC Racing Weekend)
27.09. - 29.09.2024    Red Bull Ring / A (DTM)
18.10. - 20.10.2024    Hockenheimring Baden-Württemberg (DTM)
Änderungen vorbehalten
Text: ADAC Motorsport

 

 

14.04.2024

ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft, Misano (Italien), Rennen 6 und 7
Sieg und WM-Führung für Pascal Wehrlein, Jake Dennis punktgleich

    Zweiter Saisonsieg von Pascal Wehrlein nach Mexiko
    Porsche-Führung auch in der Herstellerwertung
    Samstagssieg von António Félix da Costa aberkannt

Stuttgart. Pascal Wehrlein vom TAG Heuer Porsche Formel-E-Team feierte am Sonntag seinen zweiten Formel-E-Saisonsieg nach Mexiko. Der Deutsche liegt damit wieder an der Spitze der WM, nachdem er im Samstagsrennen außerhalb der Punkte ins Ziel gekommen und in der Tabelle zurückgefallen war. Er führt punkgleich vor Jake Dennis im Kunden-Porsche von Andretti Formula E, der bis dato einen Saisonsieg holte. Mit Wehrlein als Sieger und Dennis als Zweitplatziertem erreichten am Sonntag zwei Porsche 99X Electric das Podest.
 
Wehrleins Teamkollege António Félix da Costa startete vom Ende des Feldes, kämpfte sich bis auf den elften Platz vor und fiel wegen eines beschädigten Frontflügels wieder zurück. Er landete auf Platz 19. Eine Position vor ihm beendete Norman Nato im zweiten Kunden-Porsche den WM-Lauf in Italien.

Eine Chronologie des Rennens bietet dieser Beitrag auf dem X-Kanal @PorscheFormulaE.

Samstagssieger António Félix da Costa disqualifiziert
Beim sechsten Saisonrennen am Samstag, dem Debüt der WM in Misano, feierte António Félix da Costa seinen ersten Sieg des Jahres. Im Rahmen einer technischen Kontrolle des Automobil-Weltverbandes FIA verlor er diesen jedoch nachträglich – der Portugiese wurde disqualifiziert. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team erklärte kurz nach Verkündung der Disqualifikation die Absicht, gegen die Entscheidung der FIA Berufung einzulegen, und evaluiert seitdem weitere Schritte. Jake Dennis rückte im Zuge der Disqualifikation auf Platz zwei vor, Norman Nato auf Platz acht. Pascal Wehrlein landete auf Platz 16 – eine Berührung warf ihn weit zurück.
 
Porsche-Werksfahrer Matt Campell mit Freitagseinsatz
Außerdem absolvierte die Formel E in Misano eine zusätzliche Trainingssitzung: Rookie-Fahrer bekamen die Gelegenheit, Erfahrung am Steuer der Elektrorennwagen zu sammeln. Für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team griff der australische Werksfahrer Matt Campbell ins Lenkrad.
 
Stimmen zum Misano E-Prix, Rennen 7
Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Das war ein sehr herausforderndes Wochenende – mit zwei Rennen, die auf der Strecke jeweils mit einem Porsche-Sieg endeten. Leider wurde uns am Samstag der Sieg genommen. Schade für António, der sich eindrucksvoll zurückgemeldet hat. Der Erfolg von Pascal heute war wieder eine exzellente Mannschaftsleistung mit einer Strategie, die Pascal perfekt umgesetzt hat, ähnlich wie gestern António. Stark war auch die Leistung von Jake Dennis, der mit dem Andretti-Team zweimal auf dem Podium stand – Gratulation!"
 
Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94): „Ich bin sehr glücklich über meinen zweiten Saisonsieg. Anfangs war es ein etwas chaotisches Rennen, aber gegen Ende entwickelte sich ein großartiger Kampf um die Spitze und den Sieg. Danke an das Team für das tolle Auto! Für mich ist heute ein sehr spezieller Tag, weil meine Familie und viele Freunde an der Strecke waren. Direkt vor ihren Augen zu gewinnen, macht diesen Sieg zu etwas ganz Besonderem.“
 
António Félix da Costa, Porsche-Werksfahrer (#13): „Das war ein hartes Wochenende für uns. Wir hätten so viel mit nach Hause nehmen können, jetzt verlassen wir Misano mit leeren Händen. Das Positive ist, dass wir das ganze Wochenende schnell waren und eigentlich beide Rennen gewonnen haben. Ich freue mich auf Monaco – ein tolles Rennen, das ich schon gewonnen habe.“
 
ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2023/2024 – Punktestände
Fahrerwertung
1. Pascal Wehrlein (GER), 89 Punkte
2. Jake Dennis (GBR), 89 Punkte
10. Norman Nato (FRA), 23 Punkte
14. António Félix da Costa (POR), 20 Punkte
 
Teamwertung
1. Jaguar TCS Racing, 128 Punkte
2. Andretti Formula E, 112 Punkte
3. TAG Heuer Porsche Formel-E-Team,109 Punkte
 
Herstellertrophäe
1. Porsche, 190 Punkte
2. Jaguar, 157 Punkte
3. Nissan, 154 Punkte

Die offiziellen Punktestände finden sich auf den Seiten der Formel E.

So geht’s weiter
Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team und Andretti Formula E starten am 27. April zum achten Saisonrennen im Rahmen des Monaco E-Prix.

Porsche in der Formel E
2023/2024 bestreitet Porsche seine fünfte Formel-E-Saison. Neben dem werkseigenen TAG Heuer Porsche Formel-E-Team startet das US-Kundenteam Andretti Formula E mit dem Porsche 99X Electric. Entwickelt wurde der innovative Elektrorennwagen am bilanziell CO2-neutral arbeitenden Standort Weissach. Mit dem Engagement in der Weltmeisterschaft demonstriert Porsche seinen Anspruch, unter den traditionellen Automobilherstellern eine führende Rolle in den Bereichen Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und Technologie einzunehmen. In der Formel E gewinnt die Marke wertvolle Erkenntnisse für ihre elektrischen Seriensportwagen.





Porsche-Kundenteam siegt bei den Qualifiers für die 24-Stunden-Nürburgring

Porsche 911 GT3 R, Falken Motorsports (#44), Tim Heinemann (D), Nico Menzel (D), Martin Ragginger (A), Sven Müller (D)

    Falken Motorsports mit gelungener Generalprobe vor dem Eifelklassiker
    Porsche 911 GT3 R mit zwei Siegen und vier von sechs Podiumsplätzen
    Zwei Vierstundenrennen als wichtiger Test vor dem 24-Stunden-Highlight

Falken Motorsports hat mit dem Porsche 911 GT3 R beide Qualifiers-Rennen für die 24-Stunden-Nürburgring gewonnen. Die vierstündigen Wettbewerbe gelten als wichtigste Vorbereitung auf den prestigeträchtigen Endurance-Klassiker auf der Traditionsstrecke. Sie zählen erstmals auch zur Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS). Am Samstag triumphierte der Nummer-44-Porsche von Falken Motorsports mit dem Fahrerduo Tim Heinemann und Sven Müller. Am Sonntag übernahmen Nico Menzel und Martin Ragginger das Steuer und fuhren ebenfalls den Sieg ein. Bereits ein Wochenende zuvor konnten Falken Motorsports und Manthey EMA mit dem 911 GT3 R die ersten beiden NLS-Läufe des Jahres für sich entscheiden.
Stuttgart. Das 24-Stunden-Event auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus verkürztem Grand-Prix-Kurs und der Nordschleife des Nürburgring gehört zu den größten Langstreckenrennen der Welt. In diesem Jahr findet es vom 30. Mai bis 2. Juni statt und wird erstmals auch für die Intercontinental GT Challenge (IGTC) der SRO Motorsports Group gewertet. Die fünf Porsche-Kundenteams aus der Topklasse SP9 haben die beiden Qualifiers-Rennen am zweiten April-Wochenende mit insgesamt sechs 911 GT3 R erfolgreich zur Vorbereitung auf den 24-Stunden-Klassiker genutzt. Neben der anspruchsvollen Strecke mit ihren 87 Kurven, steilen Anstiegen, variierenden Asphaltqualitäten und wechselhafter Witterung zeichnet sich das Rennen auch durch ein außergewöhnlich facettenreiches Starterfeld aus. Mit unterschiedlich schnellen Teilnehmerfahrzeugen aus verschiedensten Klassen sorgt es für überaus intensives Multi-Class-Racing mit unzähligen Überholmanövern.

„Bei den 24 Stunden Nürburgring spielt das Qualifying-Ergebnis eine große Rolle: Wer das Rennen vom Ende der ersten Startgruppe aufnimmt, hat sich gleich zu Beginn eine Minute Rückstand auf die Spitze eingehandelt. Deswegen will jedes Team in der Startaufstellung für diese große Veranstaltung ganz vorne stehen“, erläutert Sebastian Golz, Projektleiter 911 GT3 R. „Hierfür müssen die Teilnehmer bei den Qualifiers-Rennen alles geben – angesichts eines ziemlich komplizierten Bewertungssystems bleibt es lange unklar, wer sich für das entscheidende Top-30-Einzelzeitfahren am 24-Stunden-Wochenende qualifiziert hat und wer nicht. Ziel ist es, dass alle Hersteller für eine faire Einstufung in der sogenannten Balance of Performance die volle Leistungsfähigkeit ihrer GT3-Rennwagen offenlegen und somit ein ausgeglichenes 24-Stunden-Rennen ermöglichen.“

Porsche-Kundenteam Falken Motorsports gewinnt beide Qualifiers
Bereits das hart umkämpfte Vierstundenrennen am Samstag endete mit einem Doppelsieg für den 911 GT3 R. Es begann um 17:30 Uhr am Nachmittag bei sommerlichen Temperaturen und erstreckte sich bis in die Nacht. Während die beiden Deutschen Tim Heinemann und Sven Müller mit dem Nummer-44-Porsche von Falken Motorsports am Ende triumphieren konnten, lieferte sich das Schwesterauto mit der Startnummer 33 ein spannendes Duell mit dem „Grello“ von Manthey EMA um Platz zwei. Klaus Bachler aus Österreich nutzte den Windschatten auf der langen „Döttinger Höhe“ und setzte sich in der letzten Runde knapp gegen Ayhancan Güven (Türkei) durch. Eine 32-Sekunden-Zeitstrafe aufgrund eines Gelbvergehens warf das zweite Falken-Auto nachträglich auf die fünfte Position des Gesamtergebnisses zurück.

Einen Tag später fuhren drei der bis zu 416 kW (565 PS) starken GT3-Fahrzeuge aus Weissach im Top-Qualifying unter die ersten Vier. Sie starteten um 13:00 Uhr bei kühleren Temperaturen entsprechend aus den ersten beiden Reihen. Während zu Beginn der 911 GT3 R von Herberth Motorsport die Führung übernehmen konnte, setzte sich am Ende erneut die Startnummer 44 von Falken Motorsports durch – dieses Mal mit Lokalmatador Nico Menzel und dem Österreicher Martin Ragginger am Steuer. Der Nummer-33-Porsche von Falken lag auf Kurs zu Platz drei, als er gut eine Viertelstunde vor Rennende in eine Kollision verwickelt wurde und aufgeben musste. Profitieren konnten erneut die Manthey EMA-Fahrer Güven und Preining, die auf den letzten Podestplatz vorrückten.

Vier Porsche-Siege bei den ersten vier Nordschleifen-Rennen des Jahres
Erstmals zählten die beiden Qualifiers-Rennen auch zur Nürburgring Langstrecken-Serie. Die hatte bereits am vorherigen Wochenende ihre ersten beiden Läufe ausgetragen. Sie endeten am Samstag mit dem Sieg für den Falken Motorsports-911 GT3 R von Nico Menzel und Joel Eriksson vor dem Manthey EMA-Auto der Porsche-Werksfahrer Kévin Estre (Frankreich) und Laurens Vanthoor. Am Sonntag schnappte sich Vanthoor die Führung in einem Herzschlagfinale auf den allerletzten Zentimetern: Der Belgier gewann nach vier Rennstunden mit einem Vorsprung von 0,042 Sekunden. Es war der knappste Zieleinlauf in der 47-jährigen Geschichte der NLS.

Stimmen nach den Rennen
Thomas Preining (Porsche 911 GT3 R #911): „Die Qualifiers bieten die bestmögliche Gelegenheit, um uns unter Rennbedingungen auf die 24 Stunden Nürburgring vorzubereiten, das Auto, die Reifen und das Set-up zu testen sowie auch das Überholen im Multi-Class-Verkehr zu üben – es ist ja einiges los auf der Strecke. Wir überholen so viele Auto pro Runde, das ist gar nicht so einfach und gehört trainiert. Auch die Stunden in der Nacht sind wichtig. Grundsätzlich haben wir mit zwei Podestplätzen ein super Wochenende erlebt.“

Dennis Olsen (Porsche 911 GT3 R #5): „Das waren zwei sehr produktive Qualifiers-Rennen beim GT3-Debüt von Herberth Motorsport auf der Nordschleife. Wir haben viel gelernt und uns stark verbessert. Gerade am Sonntag konnten wir zeigen, dass uns ein großer Schritt nach vorne gelungen ist. Speziell die Balance des Porsche stellt uns jetzt zufrieden. Das war eine gute Vorbereitung. Die Rennen auf der Nordschleife sind sehr speziell, gerade was Gelbe Flaggen, Code-60-Zonen oder das Überrunden langsamerer Teilnehmer betrifft: Manche sind sehr langsam, andere wiederum auf den Geraden richtig schnell, aber in den Kurven nicht. Den Umgang damit lernst du nur, wenn du hier fährst. Manchmal gehören auch Fehler dazu – die machen wir lieber jetzt bei den Qualifiers als später, wenn es beim 24-Stunden-Rennen wirklich zählt.“

Klaus Bachler (Porsche 911 GT3 R #33): „Wir haben aktuell eine sehr gute Basis und mit der Kombination aus Reifen, Auto und Set-up gegenüber dem vergangenen Jahr einen Schritt nach vorne gemacht. Aber es gibt definitiv auch Punkte, die wir noch analysieren müssen und wo wir uns verbessern können. Schlussendlich geht es bei diesem 24-Stunden-Rennen um mehr als Speed, du musst verschiedene Sachen lernen – etwa, was bei wechselhaften Bedingungen die richtige Reifenwahl betrifft. Die Nordschleife kennt keinen Vergleich. Jeder Testkilometer ist ganz wichtig. Leider gibt es in diesem Jahr nur wenige Rennen vor dem ,24er‘. Das ist extrem schade, da wir alle natürlich auch extrem gerne fahren hier. Die beiden Qualifiers sind für unser Team ganz gut gelaufen, wir selbst hatten leider etwas Pech.“

Ergebnis Qualifiers-Rennen 1
1. Heinemann/S. Müller (D/D), Porsche 911 GT3 R #44, 27 Runden
2. Preining/Güven (A/TR), Porsche 911 GT3 R #911, -53,069 s
3. Stippler/Mies/Feller (D/D/CH), Audi R8 LMS GT3 Evo II #16, -58,065 s
5. Andlauer/Bachler/S. Müller/Picariello (F/A/D/B), Porsche 911 GT3 R #33, -1:24,86 min
12. Holzer/Seefried/Dienst (D/A/D), Porsche 911 GT3 R #54, -3:30,419 min
17. R. Renauer/V. Kolb/Olsen (D/D/N), Porsche 911 GT3 R #5, -6:07,813 min
19. Au/Niederhauser/P. Kolb (HK/A/D), Porsche 911 GT3 R #24, -1 Runde

Qualifiers-Rennen 2
1. Menzel/Ragginger (D/A), Porsche 911 GT3 R #44, 27 Runden
2. Marciello/Martin/Wittmann (CH/B/D), BMW M4 GT3 #98, -1,793 s
3. Preining/Güven (A/TR), Porsche 911 GT3 R #911, -14,984 s
13. R. Renauer/V. Kolb/Olsen (D/D/N), Porsche 911 GT3 R #5, -1:54,981 min
15. Holzer/Seefried/Buus/Dienst (D/A/DK/D), Porsche 911 GT3 R #54, -2:33,352 min
20. Au/Niederhauser/P. Kolb (HK/A/D), Porsche 911 GT3 R #24, -6:16,488 min

Text:www-porsche.de

 

 

13.04.2024

 

Stellungnahme – TAG Heuer Porsche Formel-E-Team
Stuttgart. Im Rahmen einer technischen Nachkontrolle des Automobil-Weltverbandes FIA ist António Félix da Costa als Sieger des Misano-E-Prix disqualifiziert worden, dem sechsten Saisonrennen der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team hat kurz nach Verkündung der Disqualifikation die Absicht erklärt, gegen die Entscheidung der FIA Berufung einzulegen, und evaluiert weitere Schritte.

 

 

Starkes und vielfältiges Startfeld für sechste Saison der ADAC GT4 Germany
    24 Fahrzeuge von fünf Marken 2024 am Start
    SPORT1 überträgt die ADAC GT4 Germany erneut live im Free-TV
    Konzept „Road to DTM“ wird erfolgreich angenommen

Hockenheim. Die ADAC GT4 Germany ist bereit für ihre sechste Saison: Dabei tritt die Nachwuchs GT-Serie bei allen sechs Events mit zwölf Rennen im Rahmenprogramm der DTM an. Reichweitenstarke Events mit vollen Zuschauertribünen sind somit garantiert. Im Rahmen des Vorsaisontests der ADAC GT4 Germany in Hockenheim präsentierte sich das Feld für die Saison 2024: Elf Teams haben 2024 insgesamt 24 Fahrzeuge von fünf Marken eingeschrieben. Bei ausgewählten Rennen wird das Feld zudem durch attraktive Gaststarter ergänzt. Saisonstart für die ADAC GT4 Germany ist vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben. Tickets für die DTM und die ADAC GT4 Germany gibt es online unter dtm.com ab 39 Euro. Die Rennen sind auch 2024 bei SPORT1 im Free-TV sehen, im kostenlosen Livestream kann die Serie auf sport1.de, ServusTV On, adac.de/motorsport und dem ADAC Motorsport-Kanal youtube.com/adacmotorsports verfolgt werden.

„Wir haben die ADAC GT4 Germany für die Saison mit der ,Road to DTM‘ für junge Talente noch attraktiver gemacht und aufgewertet. Dass die Serie ein Sprungbrett in höhere Klassen ist, beweist der zweifache Champion Mike David Ortmann, der nun in den Kader von Aston Martin Racing aufgestiegen ist. Die ADAC GT4 Germany ist Garant für harten und fairen Motorsport, wir freuen uns, dass die Rennen auch 2024 wieder bei SPORT1 zu sehen sind“, sagt ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser. Im Rahmen der in diesem Jahr in der Deutschen Kart-Meisterschaft, der ADAC GT4 Germany und dem ADAC GT Masters eingeführten „Road to DTM“ wartet auf die Champions der ADAC GT4 Germany eine Förderung in das ADAC GT Masters 2025.

Die amtierenden Champions Hugo Sasse/Mike David Ortmann treten nach zwei Titeln in Folge in der Saison 2024 nicht mehr an, das macht den Weg frei für neue Favoriten. Dazu zählen allen voran Michael Schrey/Gabriele Piana, die Champions der Saison 2021. Im vergangenen Jahr gewann das Duo die europäische GT4-Serie, nun steht im BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport ein zweiter Titel in Deutschland auf dem Programm. Piana möchte zudem eine weitere Statistik weiter fortschreiben. Der Italiener hat als einziger Pilot bislang alle Rennen der ADAC GT4 Germany absolviert.

Der M4 GT4 zählt 2024 erstmals mit insgesamt acht Exemplaren zu den bei den Teilnehmern beliebtesten Fahrzeugen im Feld. Ebenfalls auf BMW-Power setzen die Hofor Racing by Bonk Motorsport-Teamkollegen Tim Reiter/Leon Wassertheurer. ME Motorsport hatte beim Saisonfinale 2023 bereits einen Gaststart in der ADAC GT4 Germany bestritten und tritt nun mit zwei M4 GT4 in Vollzeit an. Am Steuer sitzen Philip Wiskirchen/Markus Eichele sowie Andreas Jochimsen und ADAC Stiftung Sport Förderkandidat Thomas Rackl. FK Performance Motorsport aus Norddeutschland bringt insgesamt vier BMW an den Start.

Ebenfalls acht Fahrzeuge stark ist 2024 die Porsche-Flotte. AVIA W&S Motorsport und Razoon - more than Racing bieten jeweils drei 718 Cayman GT4 RS CS auf. Razoon gibt sein Comeback in der ADAC GT4 Germany nachdem der Rennstall aus Österreich zuletzt 2021 in Vollzeit im Feld vertreten war. Wie bereits im Vorjahr ist auch Wimmer Werk Motorsport wieder mit zwei Porsche am Start.

Sechs Mercedes-AMG GT4 wurden für 2024 eingeschrieben - jeweils zwei von BWT Mücke Motorsport, der CV Performance Group sowie deren Schwesterteam Datalab Sports with CV Performance Group. Für britisches Flair sorgt der neue Aston Martin Vantage GT4 von Zakspeed ESM, den der Vize-Champion von 2021 Jan Marschalkowski gemeinsam mit Philipp Gogollok pilotiert. Internationales Aufsehen bringen die beiden Jamaikaner David Summerbell und Thomas Gore. Die Reggae-Racer treten in einem Audi R8 LMS GT4 an, der vom Neueinsteiger-Team SAPE Motorsport aus Tschechien betreut wird.

Vorläufige Startliste ADAC GT4 Germany 2024

AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS
Tano Neumann/Alon Gabbay
Max Kronberg/tba
Finn Zulauf/Josef Knopp

BWT Mücke Motorsport - Mercedes AMG GT4
Mattis Pluschkell/Luca Bosco
Enzo Joulié/Marc de Fulgencio

CV Performance Group - Mercedes AMG GT4
Max Huber/Michal Makes
William Tregurtha/Emil Gjerdrum

Datalab Sports with CV Performance Group - Mercedes AMG GT4
Matias Salonen/Lachlan Robinson
Alex Connor/Jan Philipp Springob

FK Performance Motorsport - BMW M4 GT4
Mohan Ritson/Gianni van de Craats
Joseph Warhurst/Tom Edgar
Leyton Fourie/Max Rosam
Niels Tröger/Joseph Ellerine

Hofor Racing by Bonk Motorsport - BMW M4 GT4
Michael Schrey/Gabriele Piana
Tim Reiter/Leon Wassertheurer

ME Motorsport - BMW M4 GT4
Philip Wiskirchen/Markus Eichele
Thomas Rackl/Andreas Jochimsen

Razoon - more than Racing - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS
Simon Birch/Denny Berndt
Adrian Rziczny/Daniel Drexel
Diego Stifter/Maxi Tarillion

SAPE Motorsport - Audi R8 LMS GT4
David Summerbell/Thomas Gore

Wimmer Werk Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS
David Lackner/Philipp Dietrich
Ivan Ekelchik/Ferdinand Winter

Zakspeed ESM - Aston Martin Vantage GT4
Jan Marschalkowsi/Philipp Gogollok
26.04. - 28.04.2024    Motorsport Arena Oschersleben
24.05. - 26.05.2024    DEKRA Lausitzring
05.07. - 07.07.2024    Norisring
16.08. - 18.08.2024    Nürburgring
27.09. - 29.09.2024    Red Bull Ring / AUT
18.10. - 20.10.2024    Hockenheim Baden-Württemberg
Änderungen vorbehalten

 

 

11.04.2024

DTM geht mit neuen starken Partnern in die Saison 2024

    Mascot offizieller Workwear-Partner der DTM
    Automobilzulieferer Vierol neu mit an Bord
    Schmierstoffspezialist LIQUI MOLY baut Partnerschaft aus
    DTM-Vermarktungspartner Infront vermittelt neue Kooperationen

München. Die DTM hat für die Saison 2024 starke Partner dazu gewonnen. So gehören ab sofort der Workwear-Hersteller Mascot und der Autoteilehersteller Vierol AG zu den Partnern der DTM. Zudem baut auch Schmierstoffspezialist LIQUI MOLY seine Partnerschaft in der DTM aus. Im Rahmen des offiziellen Medientags stellte die DTM am Mittwoch auf dem Hockenheimring die neuen Partnerschaften vor, die auf Initiative von DTM-Vermarktungspartner Infront vermittelt wurden.

„Wir begrüßen mit Mascot und Vierol zwei international agierende Unternehmen im Kreis der DTM-Partner und freuen uns, dass LIQUI MOLY seine Partnerschaft mit der DTM deutlich ausbaut“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss.

Als offizieller Workwear-Partner der DTM ist das Mascot-Logo auf den Heckflügel-Endplatten aller DTM-Fahrzeuge präsent. Darüber hinaus stattet Mascot das Team der DTM mit Workwear für die Arbeit an der Rennstrecke aus. Das dänische Unternehmen ist in 15 Ländern vertreten und produziert eine breite Auswahl von Arbeitskleidung sowie Sicherheitsschuhen in hoher Qualität.

Michael Grosbøl, Inhaber und CEO von Mascot: „Wir engagieren uns seit vielen Jahren im Motorsport und hatten schon früher mit der DTM zu tun. Durch die Kooperation mit dem ADAC und der DTM machen wir jetzt einen weiteren wichtigen Schritt auf der deutschen Motorsportbühne. Ähnlich wie im Rennsport wollen wir Spitzenleistungen erbringen und sind ständig auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten. Wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit und auf die vielen ADAC Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die während der Rennen Arbeitskleidung von Mascot tragen werden.“

Die Vierol AG mit Firmenzentrale in Oldenburg setzt zum 40-jährigen Jubiläum der DTM auf eine Zusammenarbeit mit der Rennserie und ist in der Boxengasse prominent präsent. Der international erfolgreiche Spezialist für elektronische Komponenten und Motormanagement im Automobilbereich liefert mehr als 50.000 hochwertige Fahrzeugteile in 125 Länder auf allen Kontinenten. Das Produktsortiment umfasst konventionelle Fahrzeugteile – von Motor und Getriebe über emissionsmindernde Bauteile bis hin zu modernen Elektro- und Hybridfahrzeugkomponenten.

Der Vertriebsvorstand der Vierol AG Ulf Koschig (rechts) an der Seite von ADAC Motorsportchef Thomas Voss, Fotocredit: DTM Media Team
Der Vertriebsvorstand der Vierol AG Ulf Koschig (rechts) an der Seite von ADAC Motorsportchef Thomas Voss, Fotocredit: DTM Media Team

„Die Partnerschaft mit der DTM unter dem Dach des ADAC spiegelt unsere Leidenschaft für das Automobil wider. Die DTM-Veranstaltungen schaffen einen idealen Rahmen für Begegnungen mit unseren nationalen und internationalen Kunden. Gleichzeitig erreichen wir mit unseren Qualitätsmarken VAICO und VEMO die zahlreiche autoaffine Community“, sagt Ulf Koschig, Vertriebsvorstand der Vierol AG.

Der weltweit bekannte Schmierstoffspezialist LIQUI MOLY, langjähriger Partner des ADAC im Zwei- und Vierradradsport, baut sein Engagement zum 40-jährigen Jubiläum der DTM deutlich aus. Die Logos von LIQUI MOLY sind bei allen Rennen der DTM und ihrer Rahmenserien auf den Werbebanden an der Rennstrecke präsent. „Die DTM ist die beste GT-Serie der Welt. Deshalb ist es für uns nur logisch, dass wir in der Jubiläumssaison nicht nur mit einem eigenen Fahrzeug in der DTM an den Start gehen, sondern auch umfassend mit dem LIQUI MOLY Logo an der Rennstrecke präsent sind“, sagt Peter Baumann, Marketing Director (ppa.) der LIQUI MOLY GmbH.
26.04. - 28.04.2024    Motorsport Arena Oschersleben
24.05. - 26.05.2024    DEKRA Lausitzring
07.06. - 09.06.2024    Circuit Zandvoort / NL
05.07. - 07.07.2024    Norisring
16.08. - 18.08.2024    Nürburgring
06.09. - 08.09.2024    Sachsenring
27.09. - 29.09.2024    Red Bull Ring / A
18.10. - 20.10.2024    Hockenheimring Baden-Württemberg

Text: DTM Media Team

 

 

 

BMW-Duo Schrey/Piana eröffnet Saison mit Testbestzeit

  • Mit BMW, Mercedes-AMG und Porsche drei Marken auf den ersten drei Plätzen
  • Auch Audi und Aston Martin mit starker Darbietung auf dem Hockenheimring
  • Teams richten Blick bereits auf den Saisonauftakt in Oschersleben Ende April

Hockenheim. Die ADAC GT4 Germany ist bereit für die Saison 2024. Die spektakuläre Sportwagen-Serie des ADAC absolvierte am Donnerstag bei idealen äußeren Bedingungen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg die offiziellen Testfahrten. Dabei hatten die elf teilnehmenden Teams knapp sieben Stunden an Streckenzeit zur Verfügung, um ihre GT4-Rennwagen perfekt für die anstehende Saison vorzubereiten, die vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben im Rahmenprogramm der DTM beginnt. Am besten gelang dies den Fahrzeugen von BMW, Mercedes-AMG und Porsche, die die ersten drei Positionen beim Test belegten. Tickets für die DTM und die ADAC GT4 Germany gibt es online unter dtm.com ab 39 Euro. Die Rennen sind auch 2024 wieder bei SPORT1 im Free-TV sehen.

Die Bestzeit des Tages sicherte sich auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs in Nordbaden mit 1:46,404 Minuten Gabriele Piana (ITA), der sich einen Hofor Racing by Bonk Motorsport-BMW M4 GT4 mit Michaele Schrey (DEU) teilt. Das Duo tritt 2024 wieder gemeinsam in der ADAC GT4 Germany an und hat Großes vor, nachdem bereits 2021 der Fahrertitel gewonnen werden konnte. „Es ist natürlich schön, mit der Bestzeit in die Saison zu starten. Die schnellste Runde fuhr ich während einer Qualifikationssimulation am Nachmittag mit neuen Pirelli-Reifen“, erläutert Piana. „Wir haben den Testtag gut genutzt, um einige Dinge am Set-up auszuprobieren. Das hat sehr gut funktioniert. Das Ziel ist der Titel, doch im starken Feld der ADAC GT4 Germany ist auch 2024 die Konkurrenz wieder stark. Michael, das Team und ich wissen aber, wie man eine Meisterschaft gewinnt. Wir gehen hochmotiviert in die Saison.“

Rang zwei am Testtag ging an den Mercedes-AMG GT4 von BWT Mücke Motorsport mit Enzo Joulié/Marc de Fulgencio (ESP). Der Franzose Joulié fuhr seine schnellste Runde von 1:46,538 Minuten in der Vormittagssession. „Der Morgen lief richtig gut. Wir hatten die schnellste Runde mit frischen Reifen absolviert. Nachmittags haben wir etwas am Set-up gearbeitet, um uns auf den Saisonstart in Oschersleben vorzubereiten“, erklärt Joulié. „Marc und ich bilden eine starke Fahrerpaarung, somit wollen wir dieses Jahr ganz vorne in der ADAC GT4 Germany mitfahren.“

Mit einer Zeit von 1:46,604 Minuten fuhren Simon Birch (DNK)/Denny Berndt (DEU) im Porsche 718 Cayman GT4 von Razoon - more than Racing auf die dritte Tagesposition. „Diese Resultat gefällt uns sehr, denn wir wollen 2024 im Vorderfeld der ADAC GT4 Germany mitmischen“, erklärte Birch, der seine schnellste Runde in der zweiten Session drehte. „Ich sitze hier erst das zweite Mal überhaupt im Auto und dafür läuft es richtig gut. Nun gehen die Blicke natürlich auch schon auf den Saisonauftakt in Oschersleben. Dort bin ich bislang noch nie gefahren.“

Vierte wurden in Hockenheim Finn Zulauf (DEU)/Josef Knopp (CZE), die in einem Porsche von AVIA W&S Motorsport eine Zeit von 1:46,656 Minuten erzielten. Die Top Fünf komplettierten Alex Connor (GBR)/Jan Philipp Springob (DEU) in einem Mercedes-AMG von Datalab Sports with CV Performance Group mit 1:46,852 Minuten. Der Audi R8 LMS GT4 vom Neueinsteiger Team SAPE Motorsport mit den beiden Jamaikanern David Summerbell/Thomas Gore erreichte eine Zeit von 1:47,218 Minuten und war somit ebenfalls im Vorderfeld unterwegs. Das Seriendebüt gab in Hockenheim der brandneue Aston Martin Vantage GT4 von Zakspeed ESM mit den beiden Deutschen Jan Marschalkowsi/Philipp Gogollok, die eine schnellste Runde von 1:47,430 Minuten erzielten.

Erstmals in der ADAC GT4 Germany unterwegs war der junge Deutsche Thomas Rackl, der von der ADAC Stiftung Sport gefördert wird. Rackl teilt sich einen BMW von ME Motorsport mit dem Dänen Andreas Jochimsen. „Ich habe mich von Beginn an hier sehr wohl gefühlt. Das Auto lief super und wir haben uns über den Tag auch mit dem Set-up beschäftigt“, erklärt Rackl, der eine Bestzeit von 1:48,160 Minuten erreichte. „Ich denke, dass wir für Oschersleben gut aufgestellt sind. Zusammen mit meinem Teamkollegen möchte ich dieses Jahr einige Top-Ergebnisse einfahren. Zu den Zielen gehört sicherlich auch die attraktive Junior-Wertung der ADAC GT4 Germany.“

Die Top Fünf beim Testtag auf dem Hockenheimring
1. Michael Schrey/Gabriele Piana - Hofor Racing by Bonk - BMW M4 GT4 - 1:46,404 Min.
2. Enzo Joulié/Marc de Fulgencio - BWT Mücke Motorsport - Mercedes-AMG GT4 - 1:46,538 Min.
3. Simon Birch/Denny Berndt - Razoon - Porsche 718 Cayman GT4 - 1:46,604 Min.
4. Finn Zulauf/Josef Knopp - AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 - 1:46,656 Min.
5. A. Connor/JP. Springob - Datalab Sports with CVPG - Mercedes-AMG GT4 - 1:46,852 Min.

Text: ADAC Motorsport

 

 

 

 

Schubert Motorsport dominiert DTM-Test in Hockenheim

  • René Rast führt BMW-Trio als Gesamtschnellster nach 9.747 Testkilometern an
  • Teams sammeln wertvolle Daten vor dem Saisonstart in Oschersleben
  • Arjun Maini ist mit 133 gefahrenen Runden aktivster Pilot im Feld

Hockenheim. Mehr als sechs Stunden Testzeit, 2.131 gefahrene Runden, zahlreiche Medienauftritte – die DTM-Piloten hatten in Hockenheim auf und neben der Rennstrecke viel zu tun. Beim ersten öffentlichen Auftritt der populären Rennserie in 2024 standen am Dienstag und Mittwoch Foto-Shootings, Filmaufnahmen mit dem exklusiven TV-Partner ProSieben sowie Interviews auf dem Programm. In vier Test-Sessions wurden auf dem Traditionskurs in Baden-Württemberg Daten gesammelt und verschiedene Setups ausprobiert, um die Fahrzeuge perfekt auf den Saisonstart in Oschersleben vom 26. bis 28. April einzustellen.

René Rast (Bregenz) gehörte von Beginn an zu den schnellsten Fahrern im Feld und erzielte im BMW M4 GT3 von Schubert Motorsport mit 1:37,077 Minuten die Gesamtbestzeit. „Es läuft gut, aber das heißt überhaupt nichts. Wir sind in etwa die Zeit wie im letzten Jahr gefahren, die anderen können aber sicher noch zulegen. Wir konnten unser Programm durchziehen, sind Long- sowie Shortruns gefahren und haben am Setup gefeilt. Nach meinem Wechsel zu BMW vor einem Jahr bin ich mittlerweile vertraut mit dem Auto. Alles fühlt sich sehr natürlich an“, erklärte der dreifache DTM-Champion.

Hinter seinem Teamkollegen belegte Sheldon van der Linde (ZA), der die populäre Rennserie 2022 gewinnen konnte, Rang zwei. Dahinter sorgte der zweimalige Titelträger Marco Wittmann (Fürth) dafür, dass die drei BMW von Schubert Motorsport den zweitägigen DTM-Test auf den ersten drei Plätzen beendeten. In glänzender Form präsentierte sich Ayhancan Güven (TR) bei seinem neuen Team Manthey EMA und steuerte seinen Porsche 911 GT3 R auf Rang vier. Der aktuelle Meister Thomas Preining (A) zeigte als Fünfter, dass er bestens für den Saisonstart gerüstet ist.

Aktivster Fahrer in Hockenheim war Arjun Maini (IND). Der Pilot vom Mercedes-AMG Team HRT schonte seinen Boliden nicht und absolvierte mit 133 Runden das größte Pensum aller Piloten. „Der Test ist für uns super gelaufen“, freute sich der 26-Jährige. „Wir haben viele verschiedene Einstellungen am Auto ausprobiert. Darüber hinaus ist es für einen Fahrer wichtig, mit einem guten Gefühl in die Saison zu gehen. Das ist ein Schlüssel zum Erfolg. Daher bin ich glücklich darüber, dass wir den Test so gut nutzen konnten.“

In gut zwei Wochen startet die DTM in Oschersleben. Tickets für alle DTM-Events sind ab 39 Euro unter dtm.com erhältlich. ProSieben überträgt alle 16 Rennen live in voller Länge im Free-TV. Rennen und Qualifying sind auch per Livestream bei ran.de und auf dem YouTube-Kanal @DTM zu sehen. Weltweit wird die DTM in über 150 Territorien live oder re-live übertragen.

Ergebnis Pre-Season-Test 2024
1. René Rast (D/Schubert Motorsport), 1:37,077 Minuten
2. Sheldon van der Linde (ZA/Schubert Motorsport), 1:37,214 Minuten
3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), 1:37,382 Minuten
4. Ayhancan Güven (TR/Manthey EMA), 1:37,414 Minuten
5. Thomas Preining (A/Manthey EMA), 1:37,536 Minuten

Das komplette Ergebnis gibt es im ADAC Motorsport Presseportal unter media.adac-motorsport.de.

Text: DTM Media Team

 

 

 

 

11.04.2024

DTM 2024 – mit Vollgas in die Jubiläumssaison

    20 Spitzenfahrer aus zehn Nationen in der Saison zum 40. Geburtstag am Start
    Sieben Premiumhersteller und zwei Team-Debüts
    ProSieben zeigt alle 16 Rennen live im Free-TV, neue DTM-App als perfekter Fan-Begleiter
    Familienfreundliche Ticketpreise ab 39 Euro, Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt

Hockenheim. Spitzenfahrer, Top-Marken und ein runder Geburtstag: Die DTM präsentiert sich in ihrer Saison zum 40. Jubiläum stark, abwechslungsreich und unberechenbar. Zwanzig Piloten und elf Teams eröffnen vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben die Jubiläumssaison. Über die Hälfte des Feldes verbuchte bereits Siege oder Podiumsplätze in der DTM, eine hochspannende Ausgangslage ist somit garantiert. Zuschauer und Fans erwartet beim Auftakt in der Magdeburger Börde und den sieben weiteren Rennwochenenden ein Spektakel mit über 550 PS starken GT3-Fahrzeugen der sieben Premiumhersteller Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche. Fans können die DTM zu familienfreundlichen Preisen schon ab 39 Euro live erleben, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt.

„Wir freuen uns im 40sten Jahr der DTM auf eine erneut spannende und actiongeladene Saison. Die Voraussetzungen sind optimal, denn wir haben ein Weltklassefeld, mit sieben renommierten Herstellern und der größten Markenvielfalt seit 25 Jahren, Top-Teams und starke Partner. Die vielen im vergangenen Jahr eingeführten Neuerungen haben sich positiv ausgewirkt und werden von uns konsequent weitergeführt. Nachhaltigkeit im Motorsport steht weiterhin ganz oben auf unserer Agenda, wir setzen auch 2024 auf den umweltschonenden Kraftstoff von Shell, der aus 50 Prozent erneuerbaren Komponenten besteht und die Initiative der ‚Bottle Free Zone‘ gemeinsam mit BWT zur Vermeidung von Plastikmüll. Mindestens zwei Mal werden wir den Fans bei der DTM auch den vollelektrischen NXT Gen Cup präsentieren“, erklärt ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser.

Starkes Feld mit vier DTM-Champions
Im Kalender stehen acht Stopps mit insgesamt 16 Läufen. Sechsmal ist Deutschland Austragungsort eines DTM-Rennwochenendes, je einmal sind die Niederlande und Österreich Gastgeber. Thomas Preining (A) vom Team Manthey EMA ist als Titelverteidiger von der ersten Rennminute an der Gejagte und hat in dem ausgeglichenen Starterfeld viele Konkurrenten. Vizemeister Mirko Bortolotti (I) im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 gehört ebenso dazu wie das Meister-Trio von Schubert Motorsport mit René Rast (Bregenz), Sheldon van der Linde (ZA) und Marco Wittmann (Fürth), das bisher sechs DTM-Titel eingefahren hat. Auch mit Ricardo Feller (CH) als Dritter der Saison 2023 und Kelvin van der Linde (ZA) von Abt Sportsline ist im Titelkampf zu rechnen. Lucas Auer (A) und Maro Engel (Monaco) möchten zum 130-jährigen Motorsport-Jubiläum von Mercedes-AMG den DTM-Titel nach Affalterbach holen.

Mit Spannung erwartet wird das DTM-Debüt von Dörr Motorsport. Der Rennstall aus Frankfurt geht mit zwei McLaren 720S GT3 Evo an den Start, im Cockpit der beiden britischen GT3-Boliden sitzen DTM-Neueinsteiger Ben Dörr (Butzbach) und der Österreicher Clemens Schmid. Das Team Paul Motorsport feiert ebenfalls Premiere in der DTM. Ins Steuer des Lamborghini Huracán GT3 Evo2 greift mit Maximilian Paul (Dresden) ein Siegfahrer, der im vergangenen Jahr das Regenrennen am Nürburgring in eindrucksvoller Manier gewinnen konnte.

ProSieben zeigt alle 16 Rennen live
ProSieben bleibt in der Jubiläumssaison exklusiver TV-Partner der DTM und zeigt alle 16 Saisonrennen live im frei empfangbaren Fernsehen. Die Berichterstattung beginnt jeweils Samstag und Sonntag 30 Minuten vor Rennstart um 13:00 Uhr. Das Moderationsduo aus Andrea Kaiser und Matthias Killing sowie Kommentator Eddie Mielke führen durch die Events. Im Livestream sind die Rennen und das Qualifying bei ran.de und auf dem YouTube-Kanal @DTM zu sehen. Weltweit wird die DTM in über 150 Territorien live oder re-live übertragen.

Neu zum Saisonstart: Die DTM-App
Ein unverzichtbarer Begleiter für alle Fans an den Rennwochenenden ist die neue DTM-App, die pünktlich zum Saisonstart am Monatsende kostenlos in den App-Stores zur Verfügung stehen wird. Sie enthält alle wichtigen Informationen zum Besuch am Rennwochenende wie Zeitpläne, Live-Timing und alle News zur Serie. Darüber hinaus ist das Veranstaltungsgelände detailgetreu dargestellt, sodass die Besucher einen genau Überblick hat, wo es zu den Attraktionen in der DTM Fan Zone, den BWT Water Stations, dem DEKRA Fan-Tower oder den verschiedenen Tribünen geht.

Rahmenprogramm mit neun verschiedenen Rennserien
Eintrittskarten gibt es bereits ab 39 Euro unter dtm.com, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ADAC Mitglieder erhalten im Vorverkauf einen Rabatt von zehn Prozent. Bei den Events der DTM erleben die Besucher auch ein starkes Rahmenprogramm. Permanente Rahmenrennserien sind das ADAC GT Masters, die ADAC GT4 Germany, der Prototype Cup Germany, der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland und der BMW M2 Cup. Dazu kommen bei einzelnen Events Starts der DTM Classic, des NXT Gen Cup, der Formula Regional sowie des Porsche Carrera Cup Benelux.

Die große DTM-Geburtstagsparty steigt am Norisring. Auf dem einzigen Stadtkurs Deutschlands wird vom 5. bis 7. Juli das 40-jährige Jubiläum gefeiert. Zu den Highlights des Event-Programms auf den Straßen von Nürnberg zählen zwei Läufe der DTM Classic, die mit Fahrzeugen und Helden aus vier Dekaden DTM-Geschichte die lange Historie der Rennserie noch einmal aufleben lassen.

Starterliste DTM 2024
#3 Kelvin van der Linde (ZA/Abt Sportsline), Audi R8 LMS GT3 Evo2
#4 Luca Stolz (Mercedes-AMG Team HRT), Mercedes-AMG GT3
#7 Ricardo Feller (CH/Abt Sportsline), Audi R8 LMS GT3 Evo2
#11 Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), BMW M4 GT3
#14 Jack Aitken (GB/Emil Frey Racing), Ferrari 296 GT3
#19 Luca Engstler (D/GRT Grasser-Racing-Team), Lamborghini Huracán GT3 Evo2
#22 Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), Mercedes-AMG GT3
#25 Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), McLaren 720S GT3 Evo
#31 Sheldon van der Linde (ZA/Schubert Motorsport), BMW M4 GT3
#33 René Rast (D/Schubert Motorsport), BMW M4 GT3
#36 Arjun Maini (IND/Mercedes-AMG Team HRT), Mercedes-AMG GT3
#63 Christian Engelhart (D/GRT Grasser-Racing-Team), Lamborghini Huracán GT3 Evo2
#69 Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), Ferrari 296 GT3
#71 Maximilian Paul (D/Paul Motorsport), Lamborghini Huracán GT3 Evo2
#85 Clemens Schmid (A/Dörr Motorsport), McLaren 720S GT3 Evo
#90 Ayhancan Güven (TR/Manthey EMA), Porsche 911 GT3 R
#91 Thomas Preining (A/Manthey EMA), Porsche 911 GT3 R
#92 Mirko Bortolotti (I/SSR Performance), Lamborghini Huracán GT3 Evo2
#94 Nicki Thiim (DK/SSR Performance), Lamborghini Huracán GT3 Evo2
#130 Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Winward), Mercedes-AMG GT3
26.04. - 28.04.2024    Motorsport Arena Oschersleben
24.05. - 26.05.2024    DEKRA Lausitzring
07.06. - 09.06.2024    Circuit Zandvoort / NL
05.07. - 07.07.2024    Norisring
16.08. - 18.08.2024    Nürburgring
06.09. - 08.09.2024    Sachsenring
27.09. - 29.09.2024    Red Bull Ring / A
18.10. - 20.10.2024    Hockenheimring Baden-Württemberg

 

 

Mit neuer Ausrichtung und vielen Talenten: ADAC GT Masters startklar für die Saison

    Starkes Aufgebot: 32 Piloten, neun Teams und sieben Hersteller bilden das Teilnehmerfeld
    Youngster kämpfen um Förderung in der neuen „Road to DTM“
    SPORT1 überträgt das ADAC GT Masters live im Free-TV

Hockenheim. Das ADAC GT Masters startet mit einem neuen und vielversprechenden Konzept vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die 18. Saison. Die Fans dürfen sich auf eine große Markenvielfalt mit sieben verschiedenen Fahrzeugen freuen. Zu den bereits etablierten Premium-Herstellern von Audi, BMW, Lamborghini, Mercedes-AMG sowie Porsche gesellen sich mit Aston Martin und Ferrari zwei weltbekannte Sportwagen-Fabrikate. Eine neue Ausrichtung bietet sowohl aufstrebenden Talenten als auch ambitionierten Gentlemen-Piloten eine attraktive Plattform. Im Fokus stehen dabei die Junioren: Der beste Youngster der Fahrereinstufung Silber unter 25 Jahren aus dem Silver- oder Pro-Am-Cup profitiert vom neuen Nachwuchsprogramm „Road to DTM“. Als Preis wartet eine Förderung für die DTM 2025 in Form des Nenngeldes für die Einschreibung. SPORT1 bleibt TV-Partner des ADAC GT Masters und zeigt die Rennen live im Free-TV.

„Das neue Profil des ADAC GT Masters gibt der Serie wieder Auftrieb und Attraktivität, das Konzept der ‚Road to DTM‘ wird von den Teilnehmern sehr gut angenommen. Knapp 30 Fahrer im ADAC GT Masters wollen sich in der „Road to DTM“ beweisen. Das zeigt, dass wir mit der Neuausrichtung der Serie auf dem richtigen Weg sind“, sagt ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser.

Insgesamt 16 Fahrerpaarungen von neun verschiedenen Teams bestreiten die neue Saison im ADAC GT Masters, dazu werden Gaststarter das Feld bei einzelnen Events verstärken. Im Kampf um die Förderung in der „Road to DTM“ wollen sich mit 27 Talenten ein Großteil der 32 fest eingeschriebenen Fahrer beweisen. Zu diesem Kreis gehören auch die Titelverteidiger Salman Owega (Köln/Haupt Racing Team) und Elias Seppänen (FIN/Landgraf Motorsport), die mit David Schumacher (Salzburg/Haupt Racing Team) und Tom Kalender (Hamm/Sieg/Landgraf Motorsport) jeweils einen neuen Teamkollegen an ihrer Seite haben und in unterschiedlichen Teams fahren.

Ihre Premiere im ADAC GT Masters feiert die Mannschaft von Walkenhorst Motorsport, die in der Motorsport Arena Oschersleben mit dem Aston Martin Vantage GT3 erstmals am Start sind. Mit Fach Auto Tech und Emil Frey Racing kehren zwei Schweizer Teams zurück in die populäre GT3-Serie. Die Mannschaft von Alex Fach vertraut auf den Porsche 911 GT3 R. Ein Ferrari 296 GT3 kommt beim Team von Emil Frey Racing zum Einsatz. Mit einem Lamborghini Huracán GT3 Evo2 nimmt die Dresdener Mannschaft von Paul Motorsport erstmals an allen Meisterschaftsläufen teil. FK Performance aus Bremen rüstet auf und setzt auf zwei BMW M4 GT3. Zu den bewährten Größen im ADAC GT Masters zählen auch das GRT Grasser Racing Team mit zwei Lamborghini Huracán GT3 Evo2, das Liqui Moly Team Engstler mit Audi R8 LMS Evo2 und Joos Sportwagentechnik mit einem Porsche 911 GT3 R.

Fans können das ADAC GT Masters weiterhin live im deutschen Free-TV verfolgen. Die Rennserie ist in der Saison 2024 erneut bei SPORT1 zu sehen. Eine umfassende Vorberichterstattung mit interessanten Fakten rundet die TV-Übertragung ab. Darüber hinaus können die Rennen im Livestream auf SPORT1 und auf adac.de/motorsport verfolgt werden. Parallel dazu laufen die Rennen auch weiterhin auf dem YouTube-Kanal @adacmotorsports.
26.04. - 28.04.2024    Motorsport Arena Oschersleben (DTM)
07.06. - 09.06.2024    Circuit Zandvoort / NL (DTM)
12.07. - 14.07.2024    Nürburgring (ADAC Truck Grand Prix)
30.08. - 01.09.2024    Circuit de Spa-Francorchamps / B (ADAC Racing Weekend)
27.09. - 29.09.2024    Red Bull Ring / A (DTM)
18.10. - 20.10.2024    Hockenheimring Baden-Württemberg (DTM)

10.04.2024

Erste Runden in der DTM 2024: Güven feiert gelungenen Einstand bei Manthey EMA

    Porsche-Pilot Schnellster am ersten Testtag beim DTM-Auftakt in Hockenheim
    Markenkollege und Titelverteidiger Thomas Preining belegt Platz zwei
    Clemens Schmid gelingt als Fünfter starkes DTM-Debüt von Dörr Motorsport

Hockenheim. Erfolgreicher Einstand für Ayhancan Güven (TR) bei seinem neuen Team Manthey EMA. Der 25-Jährige war beim DTM-Auftakt in Hockenheim am ersten von zwei Testtagen mit 1:37,414 Minuten schnellster Pilot. Güven erzielte die Bestzeit am späten Dienstagnachmittag in der zweiten Session, die wesentlich schneller als das erste Kräftemessen zweieinhalb Stunden zuvor war. „Ich habe die tolle Möglichkeit, in meinem neuen Team Manthey EMA zusammen mit Titelverteidiger Thomas Preining starten zu können, was allerdings bei einem solchen Top-Fahrer auch einen gewissen Druck erzeugt. Die Tagesbestzeit heute gibt allen ein gutes Gefühl, besser wäre es, die in einem Qualifying zu erzielen. Ich wollte mich an mein neues Team und das Auto gewöhnen und das hat gut geklappt“, erklärte Güven.

Titelverteidiger Thomas Preining (A) belegte mit einem Rückstand von 0,122 Sekunden auf seinen Teamkollegen Platz zwei und bewies damit, dass er und sein Rennstall bestens für die bevorstehende Saison gerüstet sind. Der Champion fasste zusammen: „Es war ein super erster Tag und es ist einfach schön, wieder mit einem DTM-Auto zu fahren. Wir haben viele Testpunkte erfüllt und morgen noch einiges vor uns. Klar ist, dass der Start in Oschersleben wichtiger ist. Aber es ist immer gut, wenn es läuft und man vorn dabei ist.“

Die Top-Drei des ersten Testtages komplettierte Audi-Pilot Kelvin van der Linde (ZA) von Abt Sportsline, der neben Güven und Preining als einziger Fahrer die 1:38,000-Minuten-Marke knacken konnte. Thierry Vermeulen (NL) gelang im Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing die viertbeste Zeit. Clemens Schmid (A) sorgte im McLaren 720S GT3 Evo als Fünfter für ein starkes DTM-Debüt seines Teams Dörr Motorsport. „Es war eine positive Überraschung“, freute sich Schmid. „Wir hätten nie gedacht, dass es auf Anhieb so gut funktioniert. Wir konnten zudem viele Vergleichsdaten sammeln und werden morgen weitere Dinge wie verschiedene Sturzwerte, Dämpfer und Federn ausprobieren. Aber am ersten Tag mit einem neuen Team und einem neuen Auto so schnell zu sein – mehr kann man sich nicht wünschen.“

Die erste Session hatte René Rast (Bregenz) von Schubert Motorsport am Dienstagmittag für sich entschieden. Bei kühlen Temperaturen von knapp elf Grad umrundete der BMW-Pilot den 4,574 Kilometer langen Kurs mit 1:38,396 Minuten am schnellsten. „Ich habe seit dem Hockenheim-Finale nicht mehr im DTM-Auto gesessen, mich aber von Anfang an wohl gefühlt und war sehr zufrieden mit dem ersten Testtag. Mit jetzt drei Autos und dem aufgestockten Personal hat Schubert Motorsport eine etwas veränderte Struktur. Heute gab es den Grundschliff, morgen folgt der Feinschliff. Wichtig ist es, auch einen Test erfolgreich zu beenden und dann mit einem guten Gefühl zum Auftakt nach Oschersleben zu fahren“, erklärte der dreifache DTM-Meister. Der Österreicher Preining belegte auch bei dieser Testeinheit im Porsche 911 GT3 Rang zwei, Dritter wurde sein Landsmann Lucas Auer (A) vom Mercedes-AMG Team Mann-Filter. Auf den Plätzen vier und fünf folgten mit Vizemeister Mirko Bortolotti (I) und seinem neuen Teamkollegen Nicki Thiim (DK) die Lamborghini-Piloten von SSR Performance.

Am Mittwoch stehen noch zwei Test-Sessions mit insgesamt 4:40 Stunden Fahrzeit auf dem Programm. In einer Pressekonferenz sind ADAC Motorsportchef Thomas Voss, der aktuelle DTM-Champion Preining und Lamborghini-Werksfahrer Bortolotti am Mittwoch ab 12:30 Uhr live auf dem eigenen YouTube-Kanal @DTM sowie ran.de zu sehen.
26.04. - 28.04.2024    Motorsport Arena Oschersleben
24.05. - 26.05.2024    DEKRA Lausitzring
07.06. - 09.06.2024    Circuit Zandvoort / NL
05.07. - 07.07.2024    Norisring
16.08. - 18.08.2024    Nürburgring
06.09. - 08.09.2024    Sachsenring
27.09. - 29.09.2024    Red Bull Ring / A
18.10. - 20.10.2024    Hockenheimring Baden-Württemberg
www.adac.de

 

 

09.04.2024

Die Formel E feiert ihr Misano-Debüt mit Pascal Wehrlein als WM-Spitzenreiter
    Vorschau: Misano E-Prix, 13. und 14. April 2024, 6. und 7. Lauf der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.
    Nach dem ersten Gastspiel in Tokio feiert die Formel E in Misano eine weitere Premiere.
    Für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team sind WM-Spitzenreiter Pascal Wehrlein (GER) und António Félix da Costa (POR) am Start.
    Zwei Porsche 99X Electric setzt auch das Porsche-Kundenteam Andretti Formula E mit Weltmeister Jake Dennis (GBR) und Norman Nato (FRA) ein.
    Matt Campbell (AUS) startet für das Werksteam als Fahrer im Rookie-Training.

Größer könnten die Gegensätze kaum sein: Am Ostersamstag gastierte die Formel E in der japanischen Weltmetropole Tokio, am 13. und 14. April setzt sie die Saison 10 in der beschaulichen italienischen Emilia-Romagna fort.
Stuttgart. Die fünf bisherigen Saisonrennen der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft sahen fünf unterschiedliche Sieger – das gab es zuletzt in der Saison 2019/2020. Bei den siegreichen Fahrzeugen dagegen führt der Porsche 99X Electric die Statistik an: Mit dem am bilanziell CO2-neutral arbeitenden Standort Weissach entwickelten Elektrorennwagen gewann Pascal Wehrlein den Saisonauftakt in Mexiko, Jake Dennis fuhr in Saudi-Arabien als Erster über die Ziellinie.
 
In Misano steuert António Félix da Costa als Teamkollege von Pascal Wehrlein den zweiten vom TAG Heuer Porsche Formel-E-Team eingesetzten Porsche 99X Electric. Für Andretti Formula E, den Rennstall des amerikanischen Motorsportidols Michael Andretti, ist neben Jake Dennis Norman Nato am Start.
 
Wie eng es in den ersten fünf Saisonrennen zuging, zeigt sich auch in der Fahrerwertung. Diese führt Pascal Wehrlein mit 63 Punkten an. Es folgen Nick Cassidy (NZL, 61 Punkte), Oliver Rowland (GBR, 54 Punkte) und Jake Dennis (53 Punkte). António Félix da Costa (20 Punkte) ist Elfter, Norman Nato (17 Punkte) liegt auf Rang 14. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist mit 83 Punkten Zweiter in der Teamwertung und konnte den Rückstand auf Spitzenreiter Jaguar in Tokio auf 17 Zähler reduzieren. Dritter ist Andretti Formula E mit 70 Punkten.
 
Im Terminplan der Doppelveranstaltung von Misano steht ein zusätzliches freies Training, das sogenannte FP0. Dabei dürfen die Teams nur Rookie-Fahrer einsetzen, die bisher noch kein Formel-E-Rennen bestritten haben. Für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team absolviert Matt Campbell seine ersten Runden mit dem Porsche 99X Electric. Der Australier zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Porsche-Piloten in den verschiedenen Rennserien. Mit dem Porsche 911 RSR feierte er Klassensiege in Le Mans (2018) und in Sebring (2021). Einer seiner bisher größten Erfolge war im Januar der Gesamtsieg beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Daytona, bei dem er mit Porsche Penske Motorsport im Porsche 963 triumphierte.

 

 Porsche 99X Electric (#94): Pascal Wehrlein, Fotocredit: Porsche AG
Porsche 99X Electric (#94): Pascal Wehrlein, Fotocredit: Porsche AG

Stimmen zum Misano E-Prix
Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Im Gegensatz zum Stadtkurs in Tokio ist Misano eine permanente Rennstrecke, zudem eine, die an den Motorradsport angepasst ist. Wir freuen uns darauf, zumal wir auch in dieser Saison bereits gezeigt haben, dass wir auf allen Streckentypen konkurrenzfähig sind. Das Feld liegt sehr eng zusammen, vier Hersteller konnten bisher gewinnen. Porsche ist aber der einzige Hersteller mit zwei Siegen. In Tokio kamen zuletzt alle vier Porsche 99X Electric in die Top 6, das war ein sehr gutes Ergebnis. Wir sind gespannt, wie sich Matt Campbell beim Rookie-Training in unserem Auto schlägt, und freuen uns auf seine Eindrücke.“
 
Pascal Wehrlein, Porsche Werksfahrer (#94): „In Tokio war die Pace das ganze Wochenende über gut. Daran müssen wir in Misano anknüpfen. Die Strecke hat weniger Bodenwellen als ein Stadtkurs sowie schnelle Kurven. Ich bin dort schon mal in der DTM gefahren, doch mit einem Formel-E-Auto wird das ganz anders sein. Das wird ein wichtiges Wochenende, weil zwei Rennen gefahren werden und doppelte Punkte zu gewinnen sind. Dass ich in der Fahrerwertung führe, zeigt, dass wir als Team einen guten Job machen. Aber die Saison ist noch lang, das wissen wir.“
 
António Félix da Costa, Porsche Werksfahrer (#13): „In São Paulo und Tokio haben wir das Momentum in eine positive Richtung gedreht. Wir haben im Qualifying Fortschritte gemacht und uns auch im Rennen verbessert. Darauf bauen wir für den Rest der Saison auf. Misano sollte ein gutes Rennen für uns werden. Das Energiemanagement wird auf dieser Strecke eine größere Rolle spielen, was gut ist für uns, und auf neuen Kursen haben wir bisher immer gut ausgesehen. Als Double-Header bietet Misano die Möglichkeit, viele Punkte mit nach Hause zu nehmen.“
 
Die Strecke
Die Formel E fährt eine auf 3,381 Kilometer verkürzte Variante des auf Motorräder ausgelegten Misano World Circuit Marco Simoncelli, der den Namen der italienischen MotoGP-Legende trägt. Die klassische Rennstrecke an der Adria ist die bisher längste im Formel-E-Kalender 2024. Sie weist 14 Kurven aus sowie für Formel-E-Verhältnisse viele Highspeed-Passagen. Dadurch gewinnt das Energiemanagement an Bedeutung, was ein abwechslungsreiches Rennen verspricht.
 
Live im TV und Internet
Die Rennen und Qualifyings der Saison 10 werden vom neuen Free-TV-Sender DF1 live übertragen. Unter df1.de sowie auf servustv.com sind sie auch als Livestream zu sehen. Das Rennen 6 in Misano startet am 13. April um 15.03 Uhr, ebenso das Rennen 7 am 14. April. Das Qualifying beginnt an beiden Renntagen um 10.20 Uhr.

Porsche in der Formel E
Mit dem am bilanziell CO2-neutral arbeitenden Standort Weissach entwickelten Porsche 99X Electric bestreitet das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team seine fünfte Formel-E-Saison. Mit vier Siegen von Pascal Wehrlein (3) und António Félix da Costa (1) war 2023 das erfolgreichste Jahr seit dem Einstieg des Sportwagenherstellers in die vollelektrische Rennserie. Erstmals unterstützte Porsche in der vergangenen Saison mit Andretti Formula E ein Kundenteam, das mit dem Porsche 99X Electric und Jake Dennis auf Anhieb den Weltmeistertitel holte. Mit dem vollelektrischen Taycan Turbo S stellt Porsche auch 2024 das offizielle Safety Car der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft und unterstreicht damit die Bedeutung der Formel E für Porsche Motorsport.
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07.04.2024


Acht Porsche 911 GT3 R beim Saisonauftakt von Europas härtester GT3-Rennserie

Porsche 911 GT3 R, Schumacher CLRT (#22), Ayhancan Güven (TR), Laurin Heinrich (D), Dorian Boccolacci (F)

    Rutronik Racing als bestes Porsche-Team auf dem fünften Platz
    Drei 911 GT3 R unter den Top 15 im 55 Fahrzeuge umfassenden Starterfeld
    Langstreckenklassiker 24 Stunden von Spa das Saisonhighlight der Serie

Die Porsche-Kundenteams Rutronik Racing und Pure Rxcing haben den Saisonauftakt zur GT World Challenge Europe auf den Plätzen fünf und acht beendet. Mit dem 14. Platz für Schumacher CLRT landete ein weiterer der insgesamt acht angetretenen Porsche 911 GT3 R unter den besten 15 des 55 Fahrzeuge umfassenden Starterfelds. Als nächster Wertungslauf im Endurance Cup der GT World Challenge Europe stehen am letzten Juni-Wochenende die 24 Stunden von Spa-Francorchamps auf dem Programm. Der Klassiker auf der Ardennen-Achterbahn feiert in diesem Jahr sein 100. Jubiläum.
Stuttgart. Rutronik Racing hat den ersten Saisonlauf zur Fanatec GT World Challenge Europe powered by AWS als bestplatziertes Porsche-Kundenteam auf dem fünften Rang beendet. Der Schweizer Patric Niederhauser und die beiden ehemaligen Porsche-Junioren Julien Andlauer aus Frankreich und Sven Müller aus Deutschland verbesserten sich während der dreistündigen Renndistanz auf dem Circuit Paul Ricard vom 13. Startplatz aus kontinuierlich. Bis kurz vor der Zieldurchfahrt konnten sie Rang vier verteidigen, mussten diesen in der allerletzten Runde aber noch einem Konkurrenten überlassen. Ebenfalls um acht Positionen nach vorn ging es für das Trio Klaus Bachler (Österreich), Alex Malykhin (Großbritannien) und Joel Sturm (Deutschland). Sie fuhren mit dem Neunelfer des Teams Pure Rxcing von Platz 16 bis auf Rang acht vor.

Pech hingegen für die beiden ehemaligen Porsche-Junioren Ayhancan Güven (Türkei) und Laurin Heinrich (Deutschland). Mit ihrem französischen Teamkollegen Dorian Boccolacci hatten sie das Rennen auf dem 5,771 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs an der Mittelmeerküste als Zweite in Angriff genommen. Ein missglückter erster Boxenstopp, bei dem unter anderem die Mindesttankzeit unterschritten wurde, zog allerdings gleich drei Durchfahrtsstrafen nach sich. Von weit hinten im 55 Fahrzeuge umfassenden Starterfeld kämpften sich die drei Fahrer des Teams das Schumacher CLRT noch bis auf Platz 14 wieder nach vorn.

Als bestes Nicht-Pro-Auto der acht in Le Castellet gestarteten Porsche 911 GT3 R erreichten die beiden Deutschen Robert Renauer und Ralf Bohn mit ihrem niederländischen Teamkollegen Morris Schuring den 28. Gesamtrang, gleichbedeutend mit Platz sieben im Bronze Cup.

Renommierte GT3-Rennserie mit 24 Stunden von Spa als Saisonhöhepunkt
Die Fanatec GT Word Challenge Europe powered by AWA zählt zu den weltweit wichtigsten GT3-Rennserien. Neun Hersteller sind 2024 in dem Championat vertreten, das in diesem Jahr insgesamt zehn Läufe umfasst und sich dabei zu gleichen Teilen in einen Sprint Cup und einen Endurance Cup aufteilt. Auf der Nennliste für die Langstreckenwertung finden sich 55 fest eingeschriebene GT3-Fahrzeuge, wobei die Veranstalter für einzelne Rennen zusätzliche Gaststarter erwarten. Dies gilt vor allem für die 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Sie bilden vom 26. bis 30. Juni als zweiter Lauf zum Endurance Cup das das Saison-Highlight der GT World Challenge Europe. Der Klassiker in den belgischen Ardennen feiert 2024 sein hundertjähriges Jubiläum. Nach Spa hält der Endurance-Kalender mit dem Nürburgring (26. – 28. Juli) und Monza (20. – 22. September) zwei weitere Läufe auf europäischem Boden bereit, bevor es vom 21. bis 23. November zum Finale nach Dschidda in Saudi-Arabien geht.

„Mit einem Starterfeld von über 50 Fahrzeugen ist die Fanatec GT World Challenge Europe die stärkste GT3-Rennserie weltweit“, erklärt Sebastian Golz, Projektleiter Porsche GT3 R. „Praktisch alle namhaften Hersteller sind in diesem Championat vertreten, die spannenden Positionskämpfe beim Auftaktrennen unterstreichen das hohe Niveau. Die GT World Challenge bietet uns eine perfekte Bühne, um die Leistungsfähigkeit unserer Porsche 911 GT3 R im direkten Wettkampf mit unseren Konkurrenten unter Beweis zu stellen.“

Die organisierende SRO Motorsports Group schreibt für die GT World Challenge Europe vier Klassen aus: Pro, Gold Cup, Silver Cup und Bronze Cup. Zusätzlich zur Pro-Gesamtwertung steht den Teams auf Basis der offiziellen FIA-Fahrereinstufung die Nennung für eine der drei übrigen Kategorien offen. Die Kombination aus einem „Silber“- und zwei „Gold“-Rankings darf sich beispielsweise für den Gold Cup einschreiben, während ein Trio aus je einem „Bronze“- und „Silber“-Fahrer plus einem „Gold“- oder „Platinum“-Piloten auch im Bronze Cup startberechtigt ist. Für die 24 Stunden von Spa-Francorchamps können die Teams einen vierten Fahrer pro GT3-Rennwagen nennen.

Acht Porsche 911 GT3 R fest für Endurance Cup eingeschrieben
Sechs Porsche-Kundenteams haben sich mit insgesamt acht 911 GT3 R für die gesamte Saison 2024 des Endurance Cups der GT World Challenge Europe eingeschrieben. Rutronik Racing schickt mit dem US-Amerikaner Dustin Blattner, dem Deutschen Dennis Marschall und dem Niederländer Loek Hartog einen 911 GT3 R im Bronze Cup ins Rennen. Den zweiten blau-gelben Neunelfer pilotieren Patric Niederhauser sowie die ehemaligen Porsche-Junioren Sven Müller und Julien Andlauer in der Pro-Kategorie. Auch Dinamic GT tritt mit zwei 911 GT3 R an: im Bronze Cup mit Philipp Sager (Österreich), dem letztjährigen Porsche-DTM-Piloten Marvin Dienst (Deutschland) und Guilherme Moura de Oliveira (Portugal) sowie im Silber Cup mit dem Österreicher Christopher Zöchling, Jop Rappange aus Deutschland sowie dem Norweger Marius Nakken.

Neueinsteiger Lionspeed GP hat mit dem Dänen Bastian Buus – letztjähriger Porsche-Junior und amtierender Champion des Porsche Mobil 1 Supercup – bislang einen Piloten für die gesamte Saison eingeschrieben. Mit Ayhancan Güven und Laurin Heinrich bestreiten zwei ehemalige Porsche-Junioren gemeinsam mit Dorian Boccolacci die gesamte Endurance-Cup-Saison. Der Franzose hat im vergangenen Jahr den Porsche Carrera Cup seines Heimatlands gewonnen. Die drei fahren im Pro Cup für das ebenfalls erstmals in der GT World Challenge Europe antretende Team Schumacher CLRT.

Ebenfalls als Pro-Auto schickt Pure Rxcing einen 911 GT3 R mit Alex Malykhin, Joel Sturm und dem ehemaligen Porsche-Junior Klaus Bachler in alle Läufe zum Endurance Cup 2024. Parallel fährt das Team mit dieser Besetzung in Kooperation mit Manthey Racing auch in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft inklusive den 24 Stunden von Le Mans. Herberth Motorsport bestreitet mit den Ralf Bohn, Robert Renauer und Morris Schuring im Endurance Cup der GT World Challenge Europe den Bronze Cup.

Stimmen zum Rennen in Le Castellet
Julien Andlauer (Rutronik Racing, Porsche 911 GT3 R #96): „Als Team hat uns heute eine gute Strategie ausgezeichnet, auch die Boxenstopps gelangen uns absolut fehlerlos. Damit konnten wir einiges kompensieren, denn wir hatten heute sicher nicht den schnellsten 911 GT3 R im Feld – in puncto Performance fehlte uns an diesem Wochenende etwas. Wir müssen das jetzt analysieren und möglichst bis zum Prolog zu den 24 Stunden von Spa Ende Mai und dann beim Rennen am letzten Juni-Wochenende Lösungen finden. Heute haben wir das Maximum herausgeholt, deshalb bin ich mit unserem Platz unter den Top-Fünf sehr zufrieden.“

Morris Schuring (Herberth Motorsport, Porsche 911 GT3 R #91): „Ohne die 30-sekündige Zeitstrafe für das Ignorieren der Track Limits hätten wir mit unserem Porsche auf einen Podiumsplatz im Bronze Cup fahren können. So bleibt uns hier beim Saisonauftakt in dieser Wertung nur der siebte Rang. Aber auch das sind wichtige Punkte mit Blick auf die Meisterschaft. Wir haben das Beste aus der Situation gemacht und freuen uns jetzt schon auf die 24 Stunden von Spa.“

Ergebnis:
1. Farfus/Harper/Hesse (BR/UK/D), BMW M4 GT3 #998, 85 Runden
2. Calderelli/Cairoli/Bortolotti (I/I/I), Lamborghini Huracan GT3 #63, +13,519 Sek.
3. Stolz/Schiller/Gounon (D/D/F), Mercedes-AMG GT3 #2, +18,696 Sek.
5. Andlauer/Niederhauser/Müller (F/CH/D), Porsche 911 GT3 R #96, +29,325 Sek.
8. Bachler/Malykhin/Sturm (A/UK/D), Porsche 911 GT3 R #911, +41,609 Sek.
14. Güven/Heinrich/Boccolacci (TR/D/F), Porsche 911 GT3 R #22, +1.16,048 Min.
28. (7. BC) Bohn/Schuring/Renauer (D/NL/D), Porsche 911 GT3 R #91, +1 Runde
30. (9. BC) Spengler/Kolb/Buus (D/D/DK). Porsche 911 GT3 R #13, +1 Runde
31. (10. BC) Marschall/Hartog/Blattner (D/NL/USA), Porsche 911 GT3 R #97, +1 Runde
35. (12. BC) Sager/Moura de Oliveira/Dienst (A/P/D), Porsche 911 GT3 R #54, +1 Runde
42. (7. SC) Rappange/Nakken/Zöchling (D/N/A), Porsche 911 GT3 R #55, +1 Runde

 

 

05.04.2024

Neuer Titelpartner und Teilnehmer aus neun Nationen: Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland bereit für den Saisonstart

Alle drei Titelverteidiger dabei: Larry ten Voorde (Champion Gesamtwertung, Proton Huber Competition #1), Theo Oeverhaus (Rookie-Champion, Bonk Motorsport #34) und Sören Spreng (ProAm-Champion, GP Elite #5)

    Dienstältester Markenpokal von Porsche geht Mitte April im italienischen Imola erstmals zusammen mit Mobilitätsdienstleister Sixt an den Start
    Rennkalender umfasst acht Veranstaltungen in fünf Ländern, davon sechs im Rahmen der DTM
    Acht Nachwuchspiloten werden im Talent Pool besonders gefördert

Stuttgart. Der am längsten ausgetragene Markenpokal von Porsche geht mit neuem Namen in seine 35. Saison: Der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland bestreitet 2024 acht Doppel-Rennen in fünf Ländern. Den Auftakt bildet vom 19. bis 21. April der Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Imola. Auf dem Formel-1-Kurs in Norditalien absolvierten die Teams auch die offiziellen Testtage vor Saisonbeginn. Neu in dieser Saison ist der Auftritt zusammen mit der International GT Open Championship auf der Rennstrecke am Rande der ungarischen Hauptstadt Budapest. Dazu kommen sechs Wochenenden im Rahmen der DTM in Oschersleben, auf dem Nürburgring, auf dem Sachsenring und auf dem Hockenheimring sowie in Zandvoort an der Nordseeküste der Niederlande und auf dem Red-Bull-Ring in Österreich.

Rennfahrzeug im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland ist der bewährte Porsche 911 GT3 Cup, dessen Sechszylinder-Boxermotor rund 375 kW (510 PS) leistet. Pro Rennwochenende trägt der Markenpokal zwei Wertungsläufe über jeweils etwas mehr als 30 Minuten aus. Das Starterfeld bilden 25 fest eingeschriebene Teilnehmer plus je nach Veranstaltung eine unterschiedliche Anzahl von Gastfahrern. Jüngster Fahrer ist der Österreicher Kiano Blum. Er wird beim Saisonauftakt in Imola 16 Jahre alt sein.

Porsche 911 GT3 Cup; Sören Spreng (D), GP Elite (#5), Larry ten Voorde (NL), Proton Huber Competition (#1), Theo Oeverhaus (D), Bonk Motorsport (#34); Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland 2024, Imola (I), Fotocredit: Porsche AG
Porsche 911 GT3 Cup; Sören Spreng (D), GP Elite (#5), Larry ten Voorde (NL), Proton Huber Competition (#1), Theo Oeverhaus (D), Bonk Motorsport (#34); Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland 2024, Imola (I), Fotocredit: Porsche AG

Neun Teams treten im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland 2024 an. Komplett neu sind Target Competition aus Italien, erfolgreich auch im Porsche Carrera Cup Italia, und das Team75 Bernhard aus dem rheinland-pfälzischen Landstuhl. Hinter der Mannschaft mit DTM-Erfahrung steht der frühere Carrera-Cup-Pilot, zweimalige Le-Mans-Sieger und Porsche-Markenbotschafter Timo Bernhard.

Die vier Champions der Saison 2024 bleiben dem Carrera Cup Deutschland treu. Mit der Startnummer 1 tritt Titelverteidiger Larry ten Voorde an. Der 27 Jahre alte Niederländer jagt für das neu formierte Team Proton Huber Competition seinen insgesamt vierten Titel im deutschen Carrera Cup. Theo Oeverhaus, der amtierende Rookie-Meister aus Osnabrück, geht weiterhin für Bonk Motorsport ins Rennen. Auch ProAm-Champion Sören Spreng muss sich nicht umgewöhnen: Der Sauerländer fährt erneut einen Cup-Neunelfer der niederländischen Mannschaft GP Elite, dem Team-Champion der vergangenen Saison. Insgesamt sind im Starterfeld des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland neun Nationen vertreten. Die Gruppe der Neueinsteiger (Rookies) umfasst zehn Fahrer.

Wie schon in den zurückliegenden Jahren genießen acht junge Fahrer eine ganz besondere Förderung. Den Talent Pool der Saison 2024 bilden die Deutschen Colin Jamie Bönighausen, Theo Oeverhaus, Janne Stiak und Gian Luca Tüccaroglu, die Niederländer Nathan Schaap, Robert de Haan, Senna van Soelen sowie der Däne Alexander Hartvig. Oeverhaus sicherte sich im Winter den Titel im Porsche Carrera Cup Middle East, De Haan gewann in der zurückliegenden Saison den Porsche Carrera Cup Benelux. Jüngster unter den Mitgliedern des Talent Pool ist weiterhin Janne Stiak. Der Schüler aus Steinhude in der Nähe von Hannover, der bereits seine zweite Carrera-Cup-Saison bestreitet, feierte vor Kurzem seinen 17. Geburtstag.

„Ich heiße Sixt als neuen Titelpartner des Carrera Cup Deutschland ganz herzlich willkommen. Gemeinsam können wir uns auf eine herausfordernde Saison mit 16 Rennen auf anspruchsvollen Strecken freuen“, kommentiert Hurui Issak, Projektleiter des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. „Besonders gespannt bin ich auf die Vorstellungen der Fahrer aus dem Talent Pool, der unter anderem mit zwei amtierenden Meistern aus anderen Carrera Cups sehr stark besetzt ist. Auch die hohe Anzahl der Rookies zeigt erneut, welch guten Ruf unser Markenpokal international besitzt.“

Eingeschriebene Teilnehmer des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland 2024
1 Larry ten Voorde (NL)/Proton Huber Competition (D)
3 Nathan Schaap (NL)/Allied-Racing (D)
5 Sören Spreng (D)/GP Elite (NL)
12 Senna van Soelen (NL)/Target Competition (I)
13 Alexander Tauscher (D)/Proton Huber Competition (D)
14 Robert de Haan (NL)/Team75 Bernhard (D)
15 Janne Stiak (D)/Team75 Bernhard (D)
16 Flynt Schuring (NL)/Proton Huber Competition (D)
19 Harry King (UK)/Allied-Racing (D)
21 Marvin Klein (F)/Target Competition (I)
23 Huub van Eijndhoven (NL)/Team GP Elite (NL)
24 Kas Haverkort (NL)/Team GP Elite (NL)
25 Ariel Levi (IL)/GP Elite (NL)
31 Sebastian Freymuth (D)/Team Proton Huber Competition (D)
34 Theo Oeverhaus (D)/Bonk Motorsport (D)
42 Kiano Blum (A)/ID Racing (D)
43 Karol Kret (PL)/Bonk Motorsport (D)
44 James Kellett (UK)/ID Racing (D)
54 Michael Essmann (D)/CarTech Motorsport (D)
55 Colin Jamie Bönighausen (D)/CarTech Motorsport (D)
60 Alexander Hartvig (DK)/Allied-Racing (D)
84 Ahmad Alshehab (KWT)/CarTech Motorsport (D)
88 Horst-Felix Felbermayr (A)/Team Proton Huber Competition (D)
91 Gian Luca Tüccaroglu (D)/HP Racing Team [a-workx] (D)
98 Jan Seyffert (D)/HP Racing Team [a-workx] (D)

Rennkalender Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland 2024
19. – 21. April: Imola (I), FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC
26. – 28. April: Oschersleben (D), DTM
7. – 9. Juni: Zandvoort (NL), DTM
21. – 23. Juni: Budapest (HU), International GT Open Championship
16. – 18. August: Nürburgring (D), DTM
6. – 8. September: Sachsenring (D), DTM
27. – 29. September: Red-Bull-Ring, Spielberg (A), DTM
18. – 20. Oktober: Hockenheimring (D), DTM

 

05.04.02024

Porsche feiert „50 Jahre Turbo“ auf der Retro Classics

Taycan Turbo S (WLTP): Stromverbrauch kombiniert: 20,5 – 17,9 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse: A; Stand 04/2024

    Motto am Messestand: „Beyond Performance – 50 Jahre Porsche Turbo“
    Turbo-Talk mit monegassischem Rennfahrer Stéphane Ortelli und anschließender Autogrammstunde
    25. bis 28. April 2024 / Halle 1 Messestand A74

Wer Porsche auf der Retro Classics in Stuttgart besucht, begibt sich stets auf eine Zeitreise. Dieses Jahr feiert der Sportwagenhersteller das Jubiläum
„Beyond Performance – 50 Jahre Porsche Turbo“ bei der Messe für Oldtimerfans und Sportwagen-Enthusiasten und präsentiert vom 25. bis 28. April 2024 beeindruckende Exponate.
Die Retro Classics lockt viele Oldtimerfans und Sportwagen-Enthusiasten aus der ganzen Welt nach Stuttgart. Für Porsche ist die Messe nicht nur ein Heimspiel, sondern auch ein gesetzter Termin im Eventkalender. Von Donnerstag bis Sonntag, 25. bis 28. April 2024 ist der Sportwagenhersteller dort mit einer besonderen Auswahl an Exponaten vertreten. „Dieses Jahr feiern wir das Jubiläum ‚50 Jahre Turbo‘ auf der Retro Classics. In keinem anderen Modell spiegelt sich die Innovationskraft des Unternehmens so sehr wider wie in den Turbo-Derivaten“, sagt Achim Stejskal, Leiter Porsche Heritage und Museum.

1974 präsentierte der Sportwagenhersteller auf der Messe in Paris den ersten Serien-911 Turbo. Eine Technologie, die Porsche-typisch vom Rennsport in die Serie gewandert ist. „Wir freuen uns, den Messebesuchern Fahrzeuge zu präsentieren, die ihrer Zeit stets voraus waren.“ Am Samstag, den 27. April, um 14 Uhr sprechen Thomas Krickelberg, Projektleiter in der Baureihe 911/718 bei Porsche und Frank Jung, Leiter Unternehmensarchiv, mit dem monegassischen Rennfahrer und Le-Mans-Sieger Stéphane Ortelli über den Turbo. Im Anschluss steht Ortelli, der 1998 zusammen mit seinen Teamkollegen Laurent Aïello und Allan McNish für Porsche das 24-Stunden-Rennen im Porsche 911 GT1 gewann, für Autogrammwünsche zur Verfügung. Neben dem Turbo-Talk können die Gäste des Messestands auch täglich Führungen zum Thema 50 Jahre Turbo erleben.

50 Jahre später: das einstige Geburtstagsgeschenk
An seinem Messestand A74 in Halle 1 zeigt das Unternehmen den ersten 911 Turbo, mit dem Porsche eine neue Ära begründete. Der Erste seiner Art ist in der ausgestellten Ausführung zugleich ein Unikat, schließlich handelt es sich um den Porsche 911 Turbo „Nr. 1“, den Louise Piëch im Sommer 1974 zu ihrem 70. Geburtstag erhielt. Im Gegensatz zu den Turbo-Modellen, die der Hersteller ab Frühjahr 1975 anbietet, zeigt sich Piëchs Geschenk mit der schmalen Karosserie vom 911 Carrera. Auf dem Motordeckel des 176 kW (240 PS) starken Sportwagens steht „Carrera“ anstelle des „turbo“-Schriftzugs. Um die malerische Berglandschaft Österreichs in unverfälschten Farben zu sehen, verzichtete die Tochter von Ferdinand Porsche auf die Tönung der Windschutzscheibe. Eine Plakette auf dem Handschuhfach trägt die Initialen LP und die Aufschrift: Turbo-Porsche No. 1, Stuttgart-Zuffenhausen, 29. Aug. 1974.

Besonders seltene und besonders schnelle Fahrzeuge
Das nächste Glanzstück auf dem Messestand ist ein 911 Turbo 3.0 Coupé aus dem Jahr 1975. Der Porsche in Silbergrün-Diamant ist einer der ersten 30 Turbos, die innerhalb der Serienproduktion fertiggestellt werden. Die Spiegel sind vom Carrera übernommen und in Wagenfarbe lackiert, die Kotflügelverbreiterungen sind noch von Hand an die Karosserie angeschweißt.

Ein weiterer Publikumsmagnet auf der mehr als 500 Quadratmeter großen Fläche ist ein 911 GT2 mit Kotflügelverbreiterungen und zusätzlichen Lufteinlässen. Um dem Turbomotor ausreichend Luft zu spendieren, besitzt der einstellbare Heckflügel seitliche Öffnungen. Die Ausstattung des Sportwagens aus dem Jahr 1996 ist spartanisch gehalten, damit kein unnötiges Gramm Gewicht einzieht. Türen und Fronthaube sind aus Aluminium, Heck- und Seitenscheiben aus Dünnglas, auf Dämmmaterial verzichtet der Hersteller komplett. Im Vergleich zur Serienversion leistet der Biturbomotor 20 PS mehr.

Leichte Renner und starke Motoren
Mit dem 911 GT1 '98 zeigt Porsche auf dem Messegelände ein Leichtgewicht, das nur 970 Kilogramm auf die Waage bringt. Anders als seine Vorgänger mit Vorderwagen aus Stahlblech, verfügt der Mittelmotorsportwagen über ein Kohlefaser-Monocoque und eine Kunststoffaußenhaut. Der wassergekühlte 3,2-Liter-Sechszylindermotor mit zwei Turboladern leistet rund 404 kW (550 PS). Dank wegweisender Motorelektronik ist der Treibstoffverbrauch sehr gering, bei Rennen in Le Mans ein entscheidender Vorteil. Dieses Modell dient seine gesamte Laufbahn lang als Testfahrzeug, später als Ersatzwagen für Fotoshootings.

Der 911 Turbo S ist einer von nur 435 gebauten Exemplaren von Porsche Exclusive. Mit 331 kW (450 PS) zählt der luftgekühlte Biturbo-Boxermotor zu den stärksten der Elfergeneration 993. Das Fahrwerk des Sportwagens ist 15 Millimeter tiefergelegt, die Karosserie verfügt über ein Aeropaket mit Front- und Heckspoiler. Besonders markant sind die vier Auspuffendrohre. Messebesucher, die einen Blick in den Innenraum werfen, sehen dort beinahe alle Kunststoffteile mit Leder überzogen.

Ein Duo aus Sportwagen und Flugzeug
Eine besondere Geschichte verbirgt sich hinter dem jüngsten Turbo-Modell am Messestand. Der 911 Turbo S „Duet“ aus dem Jahr 2020 ist das Ergebnis einer Kooperation von Porsche mit dem Flugzeughersteller Embraer. Wer sich damals für den Business-Jet Phenom 300E entschieden hat, konnte einen passend dazu individualisierten 911 Turbo S in silberner Zweifarblackierung erwerben. Mit vielen Details erinnert der 650 PS starke Sportwagen an die Luftfahrt. So zitieren die seitlichen Lufteinlässe und Leisten der Seitenscheiben in Brillantchrom ein Merkmal der Jet-Triebwerke. Die individuelle Registrierung des zugehörigen Jets steht auf der Unterseite des Heckflügels sowie auf dem Fahrzeugschlüssel des auf zehn Exemplare limitierten Modells. In Anlehnung an die Beschriftung von Flugzeugflügeln tragen die Blenden der Einstiegsleisten in den Türen den Schriftzug „No step“.

Neben spannenden Fahrzeugen aus der Turbo-Ära zeigt Porsche den Besucherinnen und Besuchern auch zwei Motorexponate. Während der eine Motor aus dem Jahr 1988 die zweite Generation des Turbos repräsentiert, stammt der andere aus der siebten Generation. Zwischen beiden Modellen des 911 Turbos, das erste wird intern 930 genannt, das zweite 991, liegen 26 Jahre und 220 PS. In einer Vitrine stellt Porsche auf dem Messestand einige Exponate aus dem Archiv aus, beispielsweise die Zeichnung des Turbo-Schriftzugs aus dem Jahr 1974, Werbeanzeigen und die Ausstattungskarte des ersten Turbos. Der auf dem Messestand integrierte Museumsshop bietet den Besucherinnen und Besuchern ausgewählte Produkte rund um Porsche sowie eine eigens zum Turbo-Jubiläum entstandene Kollektion an.

 

04.04.2024

Schaulaufen in Hockenheim: DTM-Stars geben wieder Vollgas

    Hockenheimring ist Bühne der DTM Test- und Medientage
    Für Preining und Manthey EMA startet die Mission Titelverteidigung
    Zuschauer erleben auch das ADAC GT Masters und die ADAC GT4 Germany

München. In der kommenden Woche kehrt die DTM endlich zurück auf die Rennstrecke. Bei den offiziellen Test- und Medientagen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg kommt es vom 9. bis 11. April zur ersten Kraftprobe der Saison. Vier Sessions mit über sechs Stunden Fahrzeit sind auf dem Traditionskurs südlich von Mannheim angesetzt – beste Voraussetzungen für die Teams, reichlich Testrunden zu absolvieren und wertvolle Daten für die anstehenden 16 Meisterschaftsläufe zu sammeln. Fans können bei der Generalprobe vor der Saison zum 40-jährigen DTM-Jubiläum hautnah dabei sein und erleben dort auch die Testaktivitäten des ADAC GT Masters sowie der ADAC GT4 Germany.

Thomas Preining (A) ist sowohl in Hockenheim als auch an den darauffolgenden acht Rennwochenenden der Gejagte. Der Porsche-Werksfahrer sowie sein Team Manthey EMA treten dieses Jahr als Titelverteidiger der Fahrer- und Teamwertung an. Neben Preining kämpft eine namhafte GT3-Elite rund um Vizemeister Mirko Bortolotti (I), Lucas Auer (A), Ricardo Feller (CH) sowie die drei Champions René Rast (Bregenz), Sheldon van der Linde (ZA) und Marco Wittmann (Fürth) um die diesjährige DTM-Krone.

Beim ersten Kräftemessen der Saison 2024 feiern zwei Teams ihre DTM-Premiere: Paul Motorsport und Dörr Motorsport geben dieses Jahr ihr Debüt in der populären Rennserie. Während Paul Motorsport auf einen Lamborghini Huracán GT3 Evo2 mit Maximilian Paul (Dresden) am Steuer vertraut, bringt Dörr Motorsport zwei McLaren 720S GT3 Evo an die Startlinie.

Für Besucher des Tests sind das Fahrerlager und die Innentribüne C geöffnet, Tagestickets gibt es für acht Euro im Welcome Center des Hockenheimrings.

Dienstag, 9. April 2024
09:00 bis 11:55 Uhr    ADAC GT Masters, Testsession 1
14:30 bis 15:15 Uhr    DTM, Testsession 1
15:20 bis 16:55 Uhr    ADAC GT Masters, Testsession 2
17:00 bis 17:50 Uhr    DTM, Testsession 2
 
Mittwoch, 10. April 2024
09:00 bis 10:00 Uhr    ADAC GT Masters, Testsession 3
10:05 bis 10:50 Uhr    DTM, Testsession 3
10:55 bis 11:55 Uhr    ADAC GT Masters, Testsession 4
14:00 bis 17:55 Uhr    DTM, Testsession 4
 
Donnerstag, 11. April 2024
09:00 bis 11:55 Uhr    ADAC GT4 Germany, Testsession 1
14:00 bis 17:55 Uhr    ADAC GT4 Germany, Testsession 2

 

 

31.03.2024

Pascal Wehrlein nach Formel-E-Premiere in Tokio neuer Spitzenreiter in der Fahrer-WM
    Rennbericht: Tokyo E-Prix, 5. Lauf der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.
    Pascal Wehrlein (GER) vom TAG Heuer Porsche Formel-E-Team wird Fünfter und setzt sich an die Spitze der Fahrerwertung.
    Sein Teamkollege António Félix da Costa (POR) verpasst nach bester Saisonleistung als Vierter nur knapp sein erstes Podium 2024.
    Jake Dennis (GBR) vom Porsche Kundenteam Andretti Formula E kommt als Dritter ins Ziel.
    Erfolgreiche Premiere der Formel E in Japan vor vollbesetzten Tribünen mit begeisterten Fans und vier Porsche 99X Electric in den Top 6.
    Mit den Rennen 6 und 7 gastiert die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft am 13. und 14. April erstmals im italienischen Misano.

Mit seinem Porsche 99X Electric hat Pascal Wehrlein die Führung in der Fahrerwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft übernommen. Bei der E-Prix-Premiere in Tokio kam der Porsche Werksfahrer als Fünfter ins Ziel. Sein Teamkollege António Félix da Costa verpasste als Vierter nur knapp das Podest. Vier Porsche 99X Electric erreichten die Top 6.
Stuttgart. Das erste Gastspiel der Formel E in Japan war ein voller Erfolg. Die Fans auf den vollbesetzten Tribünen bereiteten der innovativen Elektrorennserie einen begeisterten Empfang. Das Rennen auf dem anspruchsvollen 2,582 Kilometer langen Stadtkurs an der Tokyo Bay war hart umkämpft und spannend bis zum Schluss. Auch das Duell um den letzten Platz auf dem Podium wurde erst kurz vor dem Ziel entschieden, als Jake Dennis vom Porsche Kundenteam Andretti Formula E António Félix da Costa überholte. Der Portugiese setzte in Tokio seinen Aufwärtstrend fort und holte als Vierter seine bisher beste Saisonplatzierung. Einen Platz dahinter kam Pascal Wehrlein ins Ziel. Ein beschädigter Frontflügel nach einem Kontakt in der Spitzengruppe erschwerte sein Vorankommen. Andretti-Pilot Norman Nato (FRA) belegte den sechsten Rang.
 
Beim ersten Formel-E-Gastspiel in Japan setzten Porsche und TAG Heuer neben der starken Teamleistung im Rennen einen besonderen Akzent: Die Porsche 99X Electric von Pascal Wehrlein und António Félix da Costa waren in einem neuen exklusiven Look unterwegs. Die neonfarbenen Sonderlackierung war eine visuelle Hommage an Tokio mit seinen weltberühmten nächtlichen Neonreklamen sowie an die japanische Streetart- und Autokultur.
 
In der Fahrerwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft hat Pascal Wehrlein im fünften von 16 Saisonrennen mit 63 Punkten die Spitze übernommen. Nick Cassidy (NZL) ist mit 61 Punkten Zweiter vor Oliver Rowland (GBR/54). Jake Dennis belegt mit 53 Punkten den vierten Platz. António Félix da Costa (20) ist Elfter, Norman Nato (17) liegt auf Rang 14. Mit der starken Mannschaftsleistung von Tokio hat das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team seinen zweiten Platz in der Teamwertung untermauert und liegt mit 83 Punkten 17 Zähler hinter Spitzenreiter Jaguar. Andretti Formula E ist mit 70 Punkten Dritter.
 
Stimmen zum Tokyo E-Prix, Rennen 5
Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Das war eine gelungene Rennpremiere der Formel E in Japan. Die begeisterten Fans bei diesem extrem gut organisierten Event haben uns einen tollen Empfang bereitet. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft hier Rennen fahren zu dürfen. Mit den Plätzen vier und fünf von António und Pascal haben wir ein gutes Gesamtergebnis abgeliefert und wichtige Punkte in allen Meisterschaften gesammelt. Es wäre sogar ein bisschen mehr möglich gewesen. Aber Pascal hat durch einen Kontakt Plätze verloren und musste sich wieder vorkämpfen. Bei António hat in den letzten Runden der Angriff auf Platz zwei nicht funktioniert. Wir sind trotzdem zufrieden. Das ist eine gute Basis für den Double-Header in zwei Wochen in Misano. Porsche kann stolz sein, vier Fahrzeuge in den Top 6 platziert zu haben.“
 
Pascal Wehrlein, Porsche Werksfahrer (#94): „Obwohl ich die Führung in der Fahrerwertung übernommen habe, bin ich mit dem Rennverlauf nicht ganz zufrieden. Ich hatte einige Kontakte und habe dadurch Positionen verloren. Sonst wäre heute ein Podium möglich gewesen. Unser Qualifying war nicht ganz so stark und dadurch war es nicht leicht, im Rennen noch weiter nach vorn zu fahren. Trotzdem haben wir wichtige Punkte geholt.“
 
António Félix da Costa, Porsche Werksfahrer (#13): „So kurz vor dem Ziel ein Podium zu verlieren, ist natürlich enttäuschend. Doch beim Versuch, auf den zweiten Platz vorzufahren, wurde ich an die Mauer gedrückt. Insgesamt war es ein tolles Rennen, wir hatten eine gute Strategie. Am Ende sind es wichtige Punkte, die wir aus Tokio mitnehmen.“
 
So geht’s weiter
Der nächste Einsatz für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team und Andretti Formula E ist am 13. und 14. April der erstmals ausgetragene Misano E-Prix mit den Rennen 6 und 7 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.
 
Porsche in der Formel E
Mit dem am bilanziell CO2-neutral arbeitenden Standort Weissach entwickelten Porsche 99X Electric bestreitet das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team seine fünfte Formel-E-Saison. Für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team war 2023 mit vier Siegen das erfolgreichste Jahr seit dem Einstieg des Sportwagenherstellers in die vollelektrische Rennserie. Seit der vergangenen Saison unterstützt Porsche das Kundenteam Andretti Formula E, das mit dem Porsche 99X Electric und Jake Dennis auf Anhieb den Weltmeistertitel holte. Mit dem vollelektrischen Taycan Turbo S stellt Porsche auch 2024 das offizielle Safety Car der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft und unterstreicht damit die Bedeutung der Formel E für Porsche Motorsport.
 
Soweit die Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern, und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoff-/Stromverbrauch, die CO2-Emissionen, die Reichweite und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

 

30.03.2024

 Das Beste aus beiden Welten: der hybride Designprozess bei Style Porsche
Das Exterieur Design Studio im Porsche Entwicklungszentrum Weissach.

    Klassische Werkzeuge wie Skizzen und Tonmodelle weiterhin im Einsatz
    Moderne Tools für Highend-Visualisierungen und immersives Erleben
    Rund 150-köpfige Design-Mannschaft arbeitet eng miteinander verzahnt

Innovative Software unter anderem aus dem Gaming-Bereich unterstützt Style Porsche im Designprozess. Doch trotz Digitalisierung legt die Designabteilung des Sportwagenherstellers nach wie vor großen Wert auf die gestalterische Qualität klassischer Skizzen und aufwendiger Tonmodelle. Auf dem Weg von der Vision zur Wirklichkeit kombinieren die Designer das Beste aus beiden Welten.
Stuttgart/Weissach. Hat die Powerwall längst das klassische Reißbrett abgelöst? Verwenden die Designer noch Bleistifte oder nur digitale Eingabegeräte? Braucht es aufwendig von Hand geformte Tonmodelle oder sind Virtual-Reality-Erlebnisse an der Powerwall nicht viel beeindruckender? Kurzum: In welche Richtung entwickelt sich der Designprozess bei Porsche? Michael Mauer schmunzelt bei diesen oft gestellten Fragen. Für den Leiter Style Porsche gibt es kein Entweder-Oder: „Bei Porsche heißt es nicht analog versus digital, sondern analog und digital: Beide Vorgehensweisen ergänzen sich, und beide haben ihre Vor- und Nachteile. Und besonders wichtig: Das Zusammenspiel ist klarer Erfolgsfaktor für unsere kompromisslose Design-Qualität.“

Die Skizze mit Stift auf Papier ist nach wie vor der wichtigste Ausgangspunkt bei der Ideenfindung im Automobildesign. Für die Designbeurteilung sind im nächsten Schritt physische Modelle aus Industrie-Plastilin, im Fachjargon Clay, weiterhin unverzichtbar. „Das spannungsreiche Wechselspiel eines Porsche aus konkaven und konvexen Formen lässt sich mit diesem formbaren Material einfach besonders sinnlich darstellen“, erklärt Martin Kahl, Leiter Modelle bei Style Porsche.

Doch der iterative Designprozess, der sich über viele Monate erstreckt, beinhaltet natürlich ebenso eine digitale Repräsentation der Modelle. „Teils parallel, teils abwechselnd entwickeln wir das Design am physischen Modell oder in der digitalen Welt weiter“, erläutert Sebastian Reher, Leiter Virtuelles Design. Denn fotorealistische Simulationen ermöglichen es in allen Phasen des Prozesses, viele Alternativen durchzuspielen, mit Farben zu experimentieren und verschiedene Umgebungen in die Darstellung einzubauen. „Ein großer Vorteil ist ferner, dass wir zu Vergleichszwecken ein neues Fahrzeug im Kontext seines Vorgängers, aber auch des übrigen Modellprogramms zeigen können. Anders als bei physischen Modellen ist das bis in kleinste Details möglich.“

Porsche nutzt dafür modernste Tools, die auch im Gaming- und Architektur-Bereich Anwendung finden. Wichtig ist diese Highend-Software unter anderem beim Anzeige- und Bedienkonzept im Innenraum, also bei der Porsche Driver Experience. Bildschirminhalte und Bedienkonzepte können mit Hilfe von Virtual Reality frühzeitig evaluiert werden, häufig sogar, bevor erste Hardware-Komponenten zu Verfügung stehen. Mixed Reality-Anwendungen ermöglichen besonders immersive Erlebnisse. In der sogenannten modularen VR-Sitzkiste sind relevante physische Bauteile wie Sitz und Lenkrad elektromechanisch auf die passende Fahrzeugposition verfahrbar. Setzt der Anwender eine VR-Brille auf und nimmt Platz, verschmelzen reale und virtuelle Welt miteinander. Für die Testperson entsteht ein beeindruckend realistischer Eindruck des neuen Interieurs.

Dieses konzeptionelle Nebeneinander von Analog und Digital visualisiert Style Porsche in Präsentationen mit einer liegenden Acht. Nicht zufällig erinnert diese Darstellung an das Symbol für unendlich. Mit Hilfe moderner Fräs- und Scantechniken werden digitale Daten auf die physischen Modelle übertragen oder von diesen ins Digitale zurückgeführt. Dabei werden die physischen 1:1-Modelle beispielsweise berührungslos per Photogrammmetrie erfasst. Diese 3D-Daten dienen dann als Grundlage für die weitere digitale Entwicklung. In jedem Prozessschritt geht es also analog und digital hin und her.

In einer späten Phase des Prozesses vor dem sogenannten Designfreeze, also der finalen Festlegung, ist schließlich Hardware gefragt. Dann kann der vor rund zehn Jahren eingeweihte Design-Komplex in Weissach einen seiner baulichen Vorteile ausspielen: Im weitläufigen, vor neugierigen Blicken geschützten Hof ist eine Abnahme unter realistischen Bedingungen möglich. Denn nicht nur das Licht ist echtes Sonnenlicht, auch der Hintergrund ist mit grünen Büschen und Pflanzen natürlich. Alternativ können die Modelle dort vor einer urbanen Fassade aus Beton und Glas geparkt werden.

Denn die Anforderung von Style Porsche ist klar: Die Sportwagen der Marke sollen in diversen Umgebungen dem hohen Design-Anspruch des Teams um Chefdesigner Michael Mauer gerecht werden.

Der Designprozess bei Style Porsche

    Erste Zeichnungen: Am Anfang des Designprozesses stehen immer Skizzen, oft konventionell mit Stift und Papier ausgeführt. Fast zeitgleich mit den ersten Entwürfen des Exterieurs wird auch Interieur skizziert. Aus der Vielzahl von Zeichnungen bestimmen Style Porsche-Chef Michael Mauer und die Verantwortlichen fürs Exterieur- und Interieurdesign, Peter Varga und Markus Auerbach, die interessantesten.

    1:3-Modelle: Bis zu zehn Tonmodelle im Maßstab 1:3 entstehen im Rahmen des weiteren internen Wettbewerbs. Die jeweiligen Zweier-Teams aus Designer und Modelleur – letzterer ist oft ebenfalls Designer, manchmal auch Modellbauer – übersetzen dabei ihre ersten Entwürfe in die Dreidimensionalität und optimieren sie. Erneut werden die vielversprechendsten Modelle ausgewählt. Sind die Designer anfangs im Prozess noch relativ frei, was Proportionen anbelangt, werden Maße wie Radgrößen und Radstand jetzt zunehmend realistischer gewählt.

    1:1-Modelle: Aus Industrie-Plastilin werden alle Details eines weiterverfolgten Entwurfs maßstabsgetreu auf einem Gestell aus Stahl, Holz und Hartschaum gestaltet. Der Modelleur trägt Material ab, formt Kanten und glättet Flächen. Auch Tapes und Folien gehören zu seinen Hilfsmitteln. Mit ihnen werden wichtige Linien und Konturen hervorgehoben oder beispielsweise Scheinwerfer und Scheiben flächig dargestellt. Einige Elemente wie Räder oder Schriftzüge werden per 3D-Drucker hergestellt und in das Tonmodell integriert. Bis ein solches 1:1-Modell fertig ist, vergehen bis zu sechs Monate. In der Regel stehen zwei lebensgroße Modelle im Finale des internen Designwettbewerbs. Sie werden mit speziellen silberfarbenen Folien versehen und lackiert.

    Virtuelle Modelle: Mit allen Oberflächendaten, Angaben zur Materialität (unter anderem Farbe und Narbung), Bildschirminhalten sowie Produktsubstanz (zum Beispiel Unterschiede zwischen Basismodell und Turbo) sind diese Modelle vollumfängliche Abbilder der künftigen Fahrzeuge. Türen und Klappen lassen sich öffnen, Licht und Schatten auf Mausklick variieren.

    Datenkontrollmodell: Parallel zu den letzten Schritten im Designprozess und auf dem Weg zur Industrialisierung entsteht dieses Modell. Die sogenannte Strak-Abteilung sitzt an der Schnittstelle zur Produktion und hat die Aufgabe, die Baubarkeit bis in Details wie Scheinwerfer sicherzustellen. Legt der Design Freeze also fest, wie das Auto aussehen soll, bestimmt das Design Release, wie es produziert wird.


Zahlen, Daten, Fakten
2014 hat Porsche sein neues Design-Studio in Weissach eröffnet. Der architektonische Aufbau des Studios ermöglicht ein Maximum an Transparenz und Kommunikation für die rund 150-köpfige Design-Entwicklungsmannschaft. Zudem wird der interdisziplinäre Austausch mit den Teams „Strömungsprüfstände“ und „Konzeptbau“ gefördert, die mit dem „Styling“ im selben Gebäudekomplex zusammenarbeiten.

Bei den großen Clay-Modellen im Maßstab 1:1 werden bis zu 1.200 Kilogramm Industrie-Plastilin auf einen wiederverwendbaren Stahl-Holz-Rahmen aufgetragen. Bei den 1:3-Modellen sind es bis zu 100 Kilogramm. Bei exakt 60 Grad Celsius lagert die Modelliermasse im Studioofen. In großen Stangen portioniert, hat das Plastilin dann die Konsistenz von weicher Butter.

Jeder der rund 50 Modelleure im Exterieurstudio bei Style Porsche stellt sich seine Utensilien für die Arbeit an den Clay-Modellen selbst zusammen. Mehr als 100 Werkzeuge beherbergen diese individuellen Koffer, darunter Metallklingen und -kratzer, feine Drahtschlingen, Holzspatel, Bürsten und Pinsel. Auch die Kollegen im Interieur-Design arbeiten nach wie vor mit klassischen Tonmodellen.

Aus bis zu 50 Millionen Polygonen, also unter anderem Dreiecken, setzt sich ein virtuelles Fahrzeugmodell zusammen. Rund 18 Gigabyte ist eine solche Datei groß.

Die Powerwall im Präsentationsraum des Design-Studios erreicht mit einer Breite von 16,5 Metern die Dimensionen eines Kinos. Die Wand setzt sich aus insgesamt 972 LED-Kacheln zusammen und hat eine Auflösung von 10 K.

Die Color & Trim-Spezialisten erfassen mit Hilfe eines speziellen Scanners die optischen Eigenschaften aller Materialien und sammeln sie in einer speziellen Datenbank. Das gilt auch für historische Materialien wie Cordsamt oder Stoff mit dem ikonischen Pepita-Muster.

 

29.03.2024
ADAC Formel 4 Junior Team startet an Ostern in die Saison 2024
    Premiere für Mathilda Paatz und Montego Maassen
    Saisonauftakt der französischen Formel 4 in Nogaro
    25 Fahrerinnen und Fahrer aus zwölf Nationen gehen an den Start

München. Start frei für das ADAC Formel 4 Junior Team in der französischen FFSA Formel 4 Meisterschaft. Zum zweiten Mal stellt der ADAC ein Junior Team in der Nachwuchsserie, die an Ostern in Nogaro um Südwesten Frankreichs in die Saison startet. Mit Mathilda Paatz und Montego Maassen sind in der Saison 2024 zwei neue Gesichter am Start.

Am Osterwochenende fällt auf dem 3.636 Meter langen Paul Armagnac Circuit in Nogaro (Frankreich) der Startschuss zur neuen Saison der französischen Formel 4-Meisterschaft. Die Rennstrecke im Süden trägt eine lange Tradition und war im vergangenen Jahr sogar Schauplatz einer Etappe des weltberühmten Radrennens „Tour de France“.

Für die beiden Vertreter des ADAC Formel 4 Junior Team Mathilda Paatz (15, Köln) und Montego Maassen (16, Hofheim am Taunus) ist das Rennen eine Premiere im Formelrennwagen. Beide Rookie steigen aus dem Kartsport in die Formel 4 auf und blicken mit Spannung dem ersten Schlagabtausch entgegen.

„Die Vorfreude ist groß, aber auch die Nervosität“, erzählt Mathilda, die als einziges Mädchen im Starterfeld antritt. „Ich habe im Winter sehr viel gelernt und trainiert. Das möchte ich nun in den Rennen umsetzen, die Verhältnisse werden komplett anders sein als im Kart. In den Wintertest konnte ich schon einiges mitnehmen, nun hat das Warten ein Ende und es kann endlich losgehen“, führt die Förderpilotin der ADAC Stiftung Sport fort

Auch Montego hat sich einiges für seine erste Formel 4-Saison vorgenommen: „Meine Vorsaisontests verliefen vielversprechend, daran möchte ich anschließen. Auf Grund des Reverse-Grid ist es wichtig in den Top-Ten zu bleiben. Für mich liegt der Fokus darauf viel zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. In der zweiten Saisonhälfte möchte ich mich auf den vorderen Rängen etablieren.“

In Nogaro warten auf das Duo insgesamt drei Rennen. Nach dem freien Training und Qualifying am Samstag, folgen Ostersonntag zwei Läufe, der Abschluss ist am Montag. Die Rennen haben jeweils eine Länge von 20 Minuten plus eine Runde.

Insgesamt umfasst der Rennkalender der französischen Formel 4-Meisterschaft sieben Veranstaltungen. Nach dem Auftakt in Nogaro, folgen Events in Ledenon (Frankreich) und der Traditionsstrecke im belgischen Spa-Francorchamps. Zur Saisonhalbzeit gastieren die Nachwuchspiloten im Rahmen des ADAC Racing Weekend auf dem Nürburgring. In der zweiten Hälfte folgen mit Magny-Cours, Dijon und Le Castellet ausschließlich Events in Frankreich.
30.03.-01.04.2024    Nogaro (F)
10.-12.05.2024    Ledenon (F)
21.-23.06.2024    Spa-Francorchamps (B)
26.-28.07.2024    Nürburgring (D)
23.-25.08.2024    Magny-Cours (F)
13.-15.09.2024    Dijon (F)
04.-06.10.2024    Le Castellet (F)

28.03.2024
Neonfarbene Porsche 99X Electric setzen ersten Glanzpunkt beim Tokyo E-Prix

    Bei der Formel-E-Premiere in Japan starten die Porsche 99X Electric von Pascal Wehrlein (GER) und António Félix da Costa (POR) in einem exklusiven neuen Design.
    Porsche und TAG Heuer feiern mit dieser Aktion den ersten Formel-E-Auftritt im Land der aufgehenden Sonne sowie ihre erfolgreiche Partnerschaft.
    Die Special Livery wird vor Gästen im Terrada Warehouse enthüllt, einer der außergewöhnlichsten Event-Locations Tokios.

Zwei Tage vor der mit Spannung erwarteten Formel-E-Premiere in Tokio sorgen Porsche und TAG Heuer für ein erstes Glanzlicht: Bei einer Veranstaltung im angesagten Terrada Warehouse wird das neue Design enthüllt, in dem die Porsche 99X Electric von Pascal Wehrlein und António Félix da Costa exklusiv beim Tokyo E-Prix an den Start gehen werden.
Stuttgart. Mit dem neuen exklusiven Look ihrer Porsche 99X Electric setzen Porsche und TAG Heuer einen besonderen Akzent beim Premierenrennen der Formel E in Japan. Gleichzeitig feiern sie damit ihre langjährige erfolgreiche Partnerschaft. Die Special Livery der am bilanziell CO2-neutral arbeitenden Standort Weissach entwickelten Elektrorennwagen ist eine visuelle Hommage an Tokio mit seinen weltberühmten nächtlichen Neonreklamen sowie an die japanische Streetart- und Autokultur.

Die Sonderlackierung passt nicht nur ideal zur faszinierenden Weltstadt, sondern greift auch die Dynamik der Formel E auf und die zukunftsgerichteten Trends, für die die erste Elektrorennserie der Welt steht.

Im Rahmen der Präsentation stellt TAG Heuer ein neues Connected-Ziffernblatt vor, das den auffälligen pinken Farbton der Lackierung des Porsche 99X Electric aufgreift und die adrenalingeladene Atmosphäre der Rennen widerspiegelt. Die „TAG Heuer Connected Calibre E4 – Porsche Edition“ bietet eine zweifarbige Individualisierung in Pink und Blau. Sie stellt ein elegantes und stillvolles Accessoire da – für Fans von Porsche und TAG Heuer gleichermaßen.

„Der Tokyo E-Prix ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft“, sagt Carlo Wiggers, Leiter Team Management & Business Relations. „Mit dem exklusiven Design unserer Porsche 99X Electric feiern wir die Premiere der Formel E in dieser einzigartigen Metropole sowie die erfolgreiche Partnerschaft von Porsche und TAG Heuer. Gleichzeitig ist es unsere visuelle Referenz an eine der faszinierendsten Städte der Welt und die motorsportbegeisterten Menschen in Japan.“

„Bei dem Premierenrennen hier in Japan dabei zu sein, ist wirklich einzigartig. Es bestätigt erneut die Vorreiterstellung von TAG Heuer im Motorsport, eine Verantwortung, welche wir in unseren Werten verankert sehen“, so Julien Tornare, CEO von TAG Heuer. „Unsere Synergie mit Porsche macht diesen Moment noch einmaliger, da wir hierdurch unsere beindruckende Partnerschaft bekräftigen, um unseren Kunden immer wieder besondere Überraschungen präsentieren zu können.“

Beim Tokyo E-Prix am 30. März sind zwei Porsche 99X Electric in dem neuen Design am Start. Gefahren werden sie von Pascal Wehrlein (Startnummer 94) und António Félix da Costa (Startnummer 13).

 

27.03.2024

„Road to DTM“-Programm in der Deutschen Kart-Meisterschaft

    Erfolgreicher DKM-Pilot erhält Startplatz in der ADAC GT4 Germany
    Rund die Hälfte der aktuellen DTM-Piloten kommt aus der DKM
    DKM seit Jahrzehnten Talentschmiede im deutschen Motorsport

München. Der ADAC stärkt die Nachwuchsförderung im Kartsport und weitet das für die Saison 2024 erfolgreich etablierte Programm „Road to DTM“ auf die höchste deutsche Kartrennserie Deutsche Kart-Meisterschaft (DKM) aus. Die „Road to DTM“ bietet eine stringente Nachwuchsförderung aus dem Kartsport in den Automobilsport über die ADAC GT4 Germany und das ADAC GT Masters bis in die Topklasse DTM. Zusätzlich prüft die ADAC Stiftung Sport im Einzelfall eine gezielte Talentförderung für den Nachwuchs aus der Deutschen Junioren-Kart-Meisterschaft (DJKM). Bereits über 140 Fahrerinnen und Fahrer haben sich in die verschiedenen Klassen der DKM eingeschrieben.

Die DKM bildet die Speerspitze des deutschen Kartsports und war bereits in der Vergangenheit vielmals der Startschuss für eine erfolgreiche Karriere im Motorsport. Die DTM-Champions Thomas Preining, René Rast und Marco Wittmann haben ihre erfolgreichen Karrieren ebenso in der DKM gestartet, wie DTM-Nachwuchstalente Maximilian Paul und Ben Dörr. Der ADAC e.V. stärkt das Konzept und nimmt die DKM in sein „Road to DTM“-Programm auf. Zum Saisonende wird ein Teilnehmer für den nächsten Karriereschritt mit einem nenngeldfreien Startplatz für die ADAC GT4 Germany in der Saison 2025 belohnt. Von dort aus erhält der beste Nachwuchsfahrer aus der ADAC GT4 Germany einen Startplatz im ADAC GT Masters. Der beste Youngster des ADAC GT Masters gewinnt für die Folgesaison einen Startplatz für die DTM.

„Wir bieten mit der Ausweitung des ‚Road to DTM‘-Programm auf die DKM eine durchgängige Förderung vom Kartsport in hin zur DTM. Fast die Hälfte des aktuellen DTM-Feldes hat seine Karriere in der DKM begonnen. Mit dem Programm bieten wir Nachwuchsrennfahrern eine große Chance. Wir freuen uns bald ein Talent aus der DKM in der DTM zu sehen, aber natürlich ist auch eine Formel-Karriere für die deutschen Kartfahrer, den ADAC und den gesamten deutschen Motorsport ein großes Ziel. Auch hierfür bietet der ADAC umfangreiche Förderprogramme“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss.

Weitere Informationen zur DKM gibt es online unter adac.de/motorsport.
26.04. - 28.04.2024    Motorsport Arena Oschersleben
24.05. - 26.05.2024    DEKRA Lausitzring
07.06. - 09.06.2024    Circuit Zandvoort / NL
05.07. - 07.07.2024    Norisring
16.08. - 18.08.2024    Nürburgring
06.09. - 08.09.2024    Sachsenring
27.09. - 29.09.2024    Red Bull Ring / A
18.10. - 20.10.2024    Hockenheimring Baden-Württemberg

 

26.03.2024

Langstreckentest von Porsche Penske Motorsport in Aragón
Porsche 963, Porsche Penske Motorsport (#5), Sebastian Vettel (D)

    Formel-1-Champion mit ersten Rennstreckenkilometern im Le-Mans-Hypercar
    Vettel fährt vier Stints mit insgesamt 118 Runden über 581 Kilometer
    Porsche Penske Motorsport mit acht Fahrern beim 36-Stunden-Test

Der vierfache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat im Motorland Aragón erfolgreich den Porsche 963 getestet. Der Deutsche spulte in zwei Doppelstints insgesamt 118 Runden über insgesamt 581 Kilometer ab. Für Vettel war es der erste Rennstreckentest mit einem Hybridprototypen gemäß LMDh-Reglement. Porsche Penske Motorsport bereitet sich auf dem 5,345 Kilometer langen Kurs nahe dem spanischen Alcañiz mit einem Langstreckentest auf die 24 Stunden von Le Mans am 15./16. Juni vor.
Stuttgart. Sebastian Vettel hat sich minutiös auf seinen Einsatz mit dem Hybridprototypen vorbereitet. Am 14. März stattete der 53-fache Formel-1-Rennsieger dem WEC-Einsatzteam am Standort von Porsche Penske Motorsport in Mannheim einen Besuch ab. Einen Tag später absolvierte der Heppenheimer im Porsche-Motorsportzentrum Flacht eine ausführliche Simulator-Session und machte sich mit den Besonderheiten und den komplexen Bedienelementen des Le-Mans-Rennwagens vertraut. Am 21. März folgten erste Kennenlernkilometer mit dem Porsche 963 auf der hauseigenen Teststrecke des Entwicklungszentrums Weissach. Bei trockenem Wetter mit Asphalttemperaturen zwischen 20 und 25 Grad Celsius sowie zehn bis 13 Grad kühler Luft absolvierte der F1-Champion in Aragón nahezu zwei Grand-Prix-Distanzen ohne Probleme.

„Ich verfolge mit einem Auge natürlich auch andere Motorsportdisziplinen und kenne viele Fahrer, die in der WEC und Le Mans aktiv sind. Irgendwann war die Neugier so groß, dass ich die Idee hatte, das selbst auszuprobieren. Porsche hat mir die Möglichkeit gegeben, mit dem 963 ein aktuelles Hypercar zu testen“, so Sebastian Vettel. „Nach der Sitzanpassung sowie der Simulatorsession und dem Roll-out in Weissach hatte ich bereits ein gutes Gefühl. Mit dem Porsche 963 hier in Aragon auf der Strecke – das hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Ich musste mich erst an alles gewöhnen und meinen Rhythmus finden. Das Fahrgefühl ist allein schon wegen des Dachs über dem Kopf anders, ebenso wie der Umgang mit dem höheren Gewicht und den Reifen. Die Porsche-Werksfahrer waren sehr hilfreich und haben mir erklärt, was speziell ist und woran ich mich gewöhnen muss. Das machte es mir leicht.“

Das Werksteam Porsche Penske Motorsport hat mit dem rund 500 kW (680 PS) starken Porsche 963 sowohl den Saisonauftakt der nordamerikanischen IMSA WeatherTech SportCar Championship, die 24 Stunden von Daytona, als auch das erste diesjährige Rennen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Katar gewonnen. Beim Höhepunkt der WEC, den 24 Stunden von Le Mans, peilt Rekordhalter Porsche seinen 20. Gesamtsieg an. Dort wie auch bei den übrigen Läufen der Langstrecken-WM setzt das gesamte Starterfeld seit März 2022 auf einen BioFuel-Kraftstoff.

„Aragón zählt zu den wenigen Kursen in Europa, auf denen wir zur Vorbereitung auf Le Mans rund um die Uhr fahren können. Zugleich erreichen wir auf der Gegengeraden ähnliche hohe Geschwindigkeiten von über 300 km/h wie auf dem Circuit des 24 Heures“, erläutert Jonathan Diuguid, Leitender Direktor Porsche Penske Motorsport. „Dass Sebastian Vettel hier für uns getestet hat, ist eine einzigartige Gelegenheit für das Team. Als vierfacher Formel-1-Weltmeister besitzt er immense Erfahrung mit Hybridsystemen und Hochleistungs-Rennwagen. Sein frischer und besonderer Blick darauf, wo wir mit unserem Porsche 963 stehen, und seine Rückmeldungen zu unseren Systemen sind enorm wertvoll. Wir freuen uns sehr, ihn heute mit dabei zu haben. Er ist mit einem Strahlen im Gesicht aus dem Auto ausgestiegen, das ist ein gutes Zeichen.“

Neben Vettel nehmen insgesamt sieben Porsche-Werksfahrer an dem Dauerlauf teil. Matt Campbell (Australien), Michael Christensen (Dänemark) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) teilen sich in der WEC den Porsche 963 mit der Startnummer 5. Kévin Estre (Frankreich), André Lotterer (Deutschland) und Laurens Vanthoor pilotieren das Schwesterauto mit der Nummer 6. Zusätzliche Verstärkung erhalten sie in Aragon durch den amtierenden DTM-Meister Thomas Preining aus Österreich.

 

23.03.2024

Deutscher Formel-1-Champion bei Testfahrten von Porsche Penske Motorsport

Sebastian Vettel testet den Porsche 963

Porsche 963, Porsche Penske Motorsport (#5), Sebastian Vettel (D)

    Vierfacher Formel-1-Weltmeister fährt erstmals ein Le-Mans-Hypercar
    Porsche Penske Motorsport mit 36-Stunden-Test im Motorland Aragón
    Professionelle Vorbereitung auf den Testeinsatz in Mannheim und Weissach

Das Werksteam Porsche Penske Motorsport und Sebastian Vettel freuen sich auf den Rennstreckentest des 53-fachen Grand-Prix-Siegers mit dem Porsche 963. Der Deutsche wird in der kommenden Woche im Motorland Aragón in das Lenkrad des rund 500 kW (680 PS) starken Hypercars greifen. Porsche Penske Motorsport treibt seine Vorbereitungen auf die diesjährigen 24 Stunden von Le Mans mit einem 36-stündigen Dauerlauf in Spanien voran. Vettel hat sich bereits mit einer ausführlichen Simulator-Session auf den Kurs bei Aragón eingestimmt. Bei einem Roll-out mit dem Porsche 963 auf der Versuchsstrecke des Porsche-Entwicklungszentrums Weissach konnte der Formel-1-Champion erste Kilometer im Hybrid-Prototypen absolvieren.
Stuttgart. Sebastian Vettel betritt mit dem Probeeinsatz Neuland: Der vierfache Formel-1-Weltmeister sammelt erstmals Erfahrungen im Cockpit eines Hypercar-Prototypen. Der Porsche 963 geht seit 2023 in den Händen der Werksmannschaft Porsche Penske Motorsport und privater Teams in der nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Serie und auch in der FIA Langstrecken-WM WEC an den Start. Nach drei gewonnenen IMSA-Läufen im vergangenen Jahr konnte Porsche Penske Motorsport die neue Saison in beiden Meisterschaften jeweils mit einem Sieg eröffnen. In der WEC, zu der als Höhepunkt auch die 24 Stunden von Le Mans zählen, setzt der rund 500 kW (680 PS) starke Hybridrennwagen wie das gesamte Starterfeld auf einen BioFuel-Kraftstoff. Dieser wird seit März 2022 in der WEC verwendet.

„Ich freue mich darauf, den Porsche 963 testen zu dürfen. Ich hatte in Weissach bereits die Möglichkeit das Auto während eines Rollouts etwas kennenzulernen“, sagt Sebastian Vettel. „Ich habe schon immer andere Rennserien verfolgt und die Neugier für die Langstrecke hat mich dazu animiert, es einfach mal auszuprobieren. Nun bin ich gespannt auf den Dauerlauf in Aragón und freue mich auf die Zeit hinterm Steuer. Es wird sicher eine Umstellung und etwas Eingewöhnung brauchen, aber das gesamte Team ist sehr offen und hilft mir dabei. Das wird für mich eine neue Erfahrung. Wie es danach weitergeht, wird man dann sehen – momentan gibt es noch keine weiteren Absichten für die Zukunft.“

„Wir freuen uns sehr, dass sich Sebastian Vettel für unseren Porsche 963 interessiert“, erläutert Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Es stand für uns außer Frage, dass wir seinen Wunsch nach einer Testgelegenheit gerne unterstützen und ihm eine umfangreiche Vorbereitung sowie ausreichend Zeit am Steuer unseres Hybridprototypen ermöglichen – von seinem wertvollen Feedback können wir sicher viel lernen. Unser 36-Stunden-Dauerlauf mit Porsche Penske Motorsport und unseren Werksfahrern im Motorland Aragón bietet hierfür ein perfektes Umfeld.“

Auf den Test mit dem Porsche 963 hat sich Vettel konsequent vorbereitet. Bereits am 14. März konnte er das Einsatzteam am Standort von Porsche Penske Motorsport in Mannheim kennenlernen. Einen Tag später, am 15. März, absolvierte der gebürtige Heppenheimer bei Porsche Motorsport eine ausführliche Simulator-Session. Dabei hat er sich mit den Ingenieuren sowie den Besonderheiten und den komplexen Bedienelementen des Le-Mans-Prototypen vertraut gemacht. Am 21. März schlossen sich einige Kennenlern-Kilometer mit dem Porsche 963 auf der hauseigenen Teststrecke des Entwicklungszentrums Weissach an. Für den 36-Jährigen eine ungewohnte Erfahrung: Nach 299 Grand-Prix-Starts in offenen Formel-1-Monoposti pilotierte Vettel seit langer Zeit wieder einen Rennwagen mit geschlossenem Dach. Zuvor war dies nur beim Race of Champions oder Showfahrten der Fall.

Porsche Penske Motorsport nutzt den 5,345 Kilometer langen Rundkurs des Motorland Aragón nahe Alcañiz in der kommenden Woche für einen 36-Stunden-Dauerlauf. Neben Sebastian Vettel kommen dabei die Werksfahrer Matt Campbell (Australien), Michael Christensen (Dänemark) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) sowie Kévin Estre (Frankreich), André Lotterer (Deutschland) und Laurens Vanthoor (Belgien) zum Einsatz. Dieser Endurance-Test dient als Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt in Le Mans am 15./16. Juni. Rekordhalter Porsche peilt auf dem Circuit des 24 Heures seinen 20. Gesamtsieg an.

Um die Chancen auf den erhofften Erfolg zu erhöhen, schickt Porsche Penske Motorsport auch 2024 wieder einen dritten Hybridprototypen aus schwäbischer Fertigung in den französischen Langstreckenklassiker. Als Fahrer der Nummer 4 steht bereits der Franzose Mathieu Jaminet fest. Hinzu kommen drei weitere Porsche 963 in den Händen der Kundenmannschaften Hertz Team Jota und Proton Competition. In der neuen LMGT3-Kategorie starten zwei Porsche 911 GT3 R von Manthey EMA und Manthey PureRxcing.

20.03.2024
ADAC XC Cup
München. Der ADAC XC Cup öffnet die Einschreibung für die Saison 2024. Von April bis Oktober finden insgesamt acht Läufe bei fünf Veranstaltungen für die Junioren- sowie die Senioren-Klasse statt. Für den Junioren-Champion gibt es am Ende der Saison ein sattes Preisgeld von rund 3000 Euro. Die Einschreibung ist ab sofort unter adac.de/motorsport möglich.

Fahrerinnen und Fahrer zwischen 13 und 15 Jahren können beim ADAC XC Cup in der Junioren-Klasse an den Start gehen. Die Motoren werden dabei mechanisch auf knapp 80 PS gedrosselt. Mit rund 120 PS geht es ab 16 Jahren bei den Senioren zur Sache. Erlaubt sind wie in den Vorjahren die von der FIA zugelassenen homologierten Motoren für die Autocross Europameisterschaft. Eine Neuerung gibt es auf der Chassis-Seite. Hier dürfen ab 2024 alle von der FIA homologierte Crosscars teilnehmen. Dadurch ermöglicht man vollere Startfelder und noch spannendere Wettbewerbe. Zum Einsatz kommt im innovativen Cup auch 2024 wieder der synthetische Kraftstoff der Marke P1.

Durch die Änderung der Chassis Zulassung ersetzt der ADAC XC Cup ab dieser Saison in der Deutsche Rallycross Meisterschaft die Klassen DRXC2 (Junioren) und DRXC1 (Senioren). Vier von fünf Rennen des Crosscar Cups (Schlüchtern, Gründau, Valkenswaard/NL und das Finale in Buxtehude) finden im Rahmen der DRX statt, hinzu kommt ein Lauf bei der Deutsche Autocross Meisterschaft in Oschersleben. Bei den Rennen können sich die ersten fünf Platzierten bei den Senioren, sollten mehr als sechs Teilnehmer an den Start gehen, über Preisgelder zwischen 100 bis 500 Euro freuen. Bei den Junioren gibt es für die Plätze eins, zwei und drei ein Preisgeld in Höhe von 500, 300 und 150 Euro. Der Cupsieger bei den Junioren erhält am Ende der Saison den Förderbetrag von 3000 Euro für die Saison 2025. Serienpartner Ravenol vergibt zu jeder Einschreibung ein Schmierstoff-Set an jeden Teilnehmer.

Jeweils als Doubleheader mit Veranstaltungen am Samstag und Sonntag werden der Saisonstart in Schlüchtern (27./28. April), das Rennen an Pfingsten in Gründau (17./18. Mai) und das Finale auf dem Estering (5./6. Oktober), der international renommierten Rallycross-Strecke in Buxtehude, ausgetragen. Die Rennen in Oschersleben (22./23. Juni) und das Rennen in Valkenswaard in den Niederlanden (31. August/1. September) werden an zwei Renntagen ausgefahren.
27.-28.04.2024    Schlüchtern / Ewald-Pauli-Ring (Double-Header)
18.-19.05.2024    Gründau / Gründautalring (Double-Header)
22.-23.06.2024    Oschersleben / ”An den sieben Bergen”
31.08.-01.09.2024    Valkenswaard / Eurocircuit
05.-06.10.2024    Buxtehude / Estering (Double-Header)

 

18.03.2024

Julius Tannert fährt wie entfesselt und triumphiert erneut im Erzgebirge

    Lokalmatador gewinnt ADAC Rallye Erzgebirge zum zweiten Mal hintereinander
    Tom Kässer siegt bei der DRM2 / Dennis Rostek dominiert Sonderwertung DRM Masters
    Zahlreiche Fans feiern in Sachsen den Saisonauftakt der Deutschen Rallye-Meisterschaft

München. Schnell, taktisch klug und fehlerlos – so präsentierte sich Julius Tannert bei der 59. ADAC Rallye Erzgebirge. Der Zwickauer gewann sieben der zwölf Wertungsprüfungen und wiederholte seinen Heimerfolg aus dem vergangenen Jahr. Am Freitag hatte der 33-Jährige in der letzten WP die Führung übernommen, drehte am Samstag voll auf und fuhr seinen Gegnern auf und davon. Zusammen mit Beifahrer Frank Christian baute er die Führung im Škoda Fabia RS Rally2 kontinuierlich aus und ließ sich auch durch einen Reifenschaden in WP sieben nicht aufhalten. Nach 137,62 Wertungskilometern hatte das Fahrer-Duo an der Spitze einen Vorsprung von 29,2 Sekunden herausgefahren. „Es ist ein tolles Gefühl, hier zum zweiten Mal hintereinander gewonnen zu haben. Wir waren auf der letzten Wertungsprüfung bei der Power Stage vielleicht zu vorsichtig. Aber wenn wir bei einer so klaren Führung voll attackieren und dann hochkant im Wald liegen, zeigt jeder mit dem Finger auf uns. Entscheidend ist der Sieg, vor allem vor diesen unglaublichen Fans. Sie haben dem Wetter getrotzt und uns an der Strecke angefeuert. Hier lebt der Motorsport“, so der Lokalmatador.

Der aktuelle Meister und Markenkollege Marijan Griebel konnte Tannert nur zu Beginn Paroli bieten, war im weiteren Verlauf der „Erze“ zusammen mit Co-Pilot Tobias Braun jedoch chancenlos. Allerdings verkürzte der Hahnweiler den Punkteabstand, weil er die beiden WPs gewann, bei denen jeweils die neue geschaffene Pop-Up Power Stage und die turnusmäßige Power Stage zum Einsatz kamen. Damit sicherte er sich die maximale Ausbeute von acht zusätzlichen Zählern, während Tannert in beiden Prüfungen nur vier Extrapunkte holte. Entsprechend gelassen gab sich der 34-jährige Griebel: „Mit der Ausbeute auf dem Papier war ich wegen der Zusatzpunkte zufrieden, auf der Strecke nicht. Es lief von Anfang an nicht richtig rund und am Samstagmorgen stand ich mit Slicks am Start, als es zu regnen begann. Da war die Sache gelaufen und ich bin danach eher im Schongang gefahren." Das starke dänische Duo Kenneth Madsen und Mette Felthaus wurde im Citrôen C3 Rally2 Dritter, wird wegen der fehlenden internationalen Fahrerlizenz jedoch nicht für die DRM gewertet. Dadurch rückten Dennis Rostek und Stefan Kopczyk (Škoda Fabia RS Rally2) auf Platz drei vor, dahinter belegten Björn Satorius und Jennifer Lerch im Ford Fiesta Rally2 sowie die Fahrer-Besatzung Nico Knacker / Thomas Puls (Hyundai i20 N Rally2) die Ränge vier und fünf.

Die DRM2-Wertung ging an Tom Kässer und Stephan Schneeweiß im Peugeot 208 Rally4. „Wir haben es geschafft, ohne Fehler durchzukommen, hatten tatsächlich keinen Verbremser und standen nie neben der Strecke. Die Bedingungen waren schwierig, sooft habe ich noch nie Reifen gewechselt. Aber es hat sich gelohnt“, freute sich Kässer. Hinten Simon Andersson und Jörgen Jönsson (Renault Clio Rally4) aus Schweden sicherten sich deren Markenkollegen Max Schumann und Kevin Lennartz den dritten und letzten Podiumsplatz. Max Schumann: „Das war ein solider Saisonstart. Bis auf eine kaputte Felge ist das Auto heil geblieben. Die Reifenwahl war eigentlich immer verkehrt, aber das ging allen so.“ In der DRM Classic war Walter Gromöller nicht zu schlagen, der die Fans einmal mehr mit seinem spektakulären Fahrstil im Opel Ascona 400 begeisterte.

Dennis Rostek und Stefan Kopczyk feierten neben dem dritten Rang im Gesamtklassement der DRM auch einen überlegenen Sieg in der neuen Sonderwertung DRM Masters, die bei der 59. ADAC Rallye Erzgebirge zum ersten Mal ausgetragen wurde. „Ziel war der Gewinn des Masters, unsere Performance war aber insgesamt sehr hoch. Wir konnten sogar eine WP vor Griebel und Tannert gewinnen, das spricht für sich. Ich war heilfroh, überhaupt fahren zu können, da mir in der vergangenen Woche der Blinddarm herausgenommen wurde. Ich konnte vor der Erze nicht richtig essen und habe keinen Sport getrieben. Deshalb war diese schwierige Rallye sehr hart. Aber wir sind auf einem guten Weg“, erklärte Rostek. Die zweite Sonderwertung DRM Trophy gewannen Oliver Bliss und Julius Simon im Skoda Fabia R5. Oliver Bliss trocken: „Wir sind zufrieden, auch wenn die Reifenwahl immer falsch war.“

Die 59. ADAC Rallye Erzgebirge bot den Zuschauern erneut ein faszinierendes Motorsport-Spektakel. Rundkurse, Schotterpisten, Schlaglöcher und Kuppen stellten höchste Anforderungen an die Fahrer und ihre Boliden, sorgten aber auch für besondere Momente und Nervenkitzel bei den zahlreichen Fans. Das launische Wetter war wie sooft die große Unbekannte im Erzgebirge. Sonnenschein und Regen wechselten sich regelmäßig ab und sorgten bei fast allen Tagesprüfungen für einen tückischen Untergrund. Die Zuschauer honorierten die fantastische Leistung aller Teilnehmer mit viel Applaus an der Strecke und einem herzlichen Empfang auf dem Markt Stollberg, wo sich die Top-Drei jeder Klasse am Samstag um 19 Uhr ihren Fans präsentierten.

Gesamtstand DRM nach der 59. ADAC Rallye Erzgebirge
    Teilnehmer    Fahrzeug    Punkte    Platz    PS    PuP
1.    Julius Tannert    Škoda Fabia RS Rally2    34    30    2    2
2.    Marijan Griebel    Škoda Fabia RS Rally2    32    24    5    3
3.    Dennis Rostek     Škoda Fabia RS Rally2    24    21    3    0
4.    Björn Satorius    Ford Fiesta Rally2    24    19    4    1
5.    Nico Knacker    Hyundai i20 N Rallye2    17    17    0    0


Die Highlights der Deutschen Rallye-Meisterschaft sind exklusiv bei n-tv im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen. Bereits am Sonntag nach den Rennveranstaltungen strahlt der Nachrichtensender das 30-minütige DRM-Magazin „PS – DRM Deutsche Rallye-Meisterschaft“ aus. Alternativ dazu kann das Magazin in der Mediathek von n-tv oder der Streamingplattform RTL+ jederzeit online abgerufen werden.

„PS – DRM Deutsche Rallye-Meisterschaft” – Die Sendezeiten

ADAC Rallye Erzgebirge
Sonntag, 17.03.24 11:15 Uhr
Sonntag, 17.03.24 19:15 Uhr (Whd.)

ADAC Actronics Rallye Sulingen
Sonntag, 05.05.24 11:15 Uhr
Sonntag, 05.05.24 19:15 Uhr (Whd.)

Rallye ADAC Mittelrhein + Hunsrück Rallye
TBA TBA

ADAC Saarland-Pfalz Rallye
Sonntag, 30.06.24 11:15 Uhr
Sonntag, 30.06.24 19:15 Uhr (Whd.)

ADAC Rallye Stemweder Berg
Sonntag, 11.08.24 11:15 Uhr
Sonntag, 11.08.24 19:15 Uhr (Whd.)

ADAC Ostsee-Rallye
Sonntag, 08.09.24 11:15 Uhr
Sonntag, 08.09.24 19:15 Uhr (Whd.)

 

17.03.2024

Porsche verteidigt Meisterschaftsführung mit Podestplatz in Sebring
Porsche 963, Porsche Penske Motorsport (#7), Dane Cameron (USA), Felipe Nasr (BR), Matt Campbell (AUS)

    Daytona-Sieger Cameron/Nasr/Campbell erreichen Gesamtrang drei
    Schwesterauto von Jaminet/Tandy/Makowiecki nach Pech auf Platz neun
    Porsche 963-Kundenteams hinterlassen in Florida einen starken Eindruck
    Wright Motorsports fährt mit dem Porsche 911 GT3 R auf das GTD-Podest
    Porsche verteidigt Führung in der GTP-Herstellermeisterschaft

Der in Daytona siegreiche Porsche 963 des Werksteams Porsche Penske Motorsport hat das 12-Stunden-Rennen von Sebring auf dem Podium beendet. Nach einem spannenden Rennen in Florida überquerten die Werksfahrer Felipe Nasr (Brasilien), Dane Cameron (USA) und Matt Campbell (Australien) den Zielstrich am Steuer der Startnummer 7 auf Platz drei. Das Schwesterauto mit der Nummer 6 hatte Pech und kam nach einem Zwischenfall nur auf Rang neun. Der ebenfalls 508 kW (691 PS) starke Hybridprototyp von Proton Competition wurde Achter. In der GTD-Pro-Klasse verpasste der Porsche 911 GT3 R von AO Racing einen Podestplatz in der vorletzten Runde. Wright Motorsports fuhr mit dem Neunelfer auf Platz drei der GTD-Kategorie.
Stuttgart. Viel Sonne und hohe Temperaturen um 30 Grad Celsius haben die ersten neun Stunden des zweiten Saisonlaufs der IMSA WeatherTech SportsCar Championship geprägt. Alle Teams der Topklasse GTP setzten auf die gleiche Strategie: Reifen sparen für die entscheidenden Stints am Ende des Rennens. Nach dem ersten Viertel des Langstreckenklassikers schob sich Dane Cameron am Steuer der Nummer 7 erstmals an die Spitze. Bei einem zusätzlichen Boxenstopp aufgrund eines Fehlers an einer Sitzschale fiel die Mannschaft jedoch wieder etwas zurück. In jenem Moment war das Schwesterauto zur Stelle und übernahm die Führung im Rennen.

Die Freude währte allerdings nur kurz: Bei einer Überrundung touchierte Frédéric Makowiecki ein GT-Fahrzeug, wenig später platzte aufgrund dessen ein Reifen und der Franzose musste nahezu eine gesamte Runde auf dem 6,02 Kilometer langen Kurs in langsamer Fahrt zur Box zurücklegen. Insgesamt gingen zwei Runden verloren. Diesen Rückstand holte die Crew im weiteren Verlauf nicht mehr auf und kam als Neunte ins Ziel.

Die Daytona-Sieger in der Startnummer 7 meldeten sich unterdessen an der Spitze zurück. Mit sinkenden Temperaturen nach Einbruch der Dunkelheit ließ die Performance im Vergleich zur Konkurrenz jedoch etwas nach. Als die Strecke nach der elften Safety-Car-Phase für einen finalen Sprint über 24 Minuten freigegeben wurde, hatte Felipe Nasr keine Chance auf seinen zweiten Saisonsieg. Der Brasilianer sicherte Platz drei ab, die Mannschaft sammelte somit nach dem Sieg im Auftaktrennen wichtige Punkte für die Meisterschaft.

„Das war ein hart erkämpfter Podestplatz für unser Werksteam Porsche Penske Motorsport“, bilanziert Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Gratulation an Acura. Sie hatten in der entscheidenden Schlussphase das schnellste Auto. Wir konnten das Tempo der Spitze bei kühleren Temperaturen am Ende des Rennens nicht mehr ganz mitgehen. Das müssen wir nun analysieren und daraus entsprechende Schlüsse für zukünftige Einsätze ziehen. Meine Glückwünsche gehen auch an unsere Kundenmannschaft Wright Motorsports, die mit dem Porsche 911 GT3 R dank einer blitzsauberen Vorstellung auf das Podest der GTD-Klasse gefahren sind.“

„Es war für uns definitiv ein schwieriges Rennen. Wir haben zunächst immer wieder kleine Rückschläge erlebt, aber uns jederzeit zurückgekämpft“, fasst Urs Kuratle zusammen. Der Leiter Werksmotorsport LMDh ergänzt: „Dann gab es den Reifenschaden, der unsere Nummer 6 weit zurückwarf. Die Startnummer 7 landete immerhin auf dem Podium – das war gut. Allerdings waren andere noch besser. Unsere Kundenteams haben starke Leistungen geboten, wurden aber leider nicht entsprechend belohnt.“

„Wir sind mit einem Auto wieder auf das Siegerpodest gefahren, darauf darf unser gesamtes Team stolz sein“, erklärt Jonathan Diuguid, Leitender Direktor Porsche Penske Motorsport. „Unsere Autos waren heute im Vergleich zu einigen Konkurrenten schlichtweg nicht schnell genug. Das müssen wir uns noch einmal genau anschauen, um die Gründe dafür zu finden. Es ist schade, dass die Nummer 6 aufgrund des Reifenschadens recht früh um zwei Runden zurückgefallen ist. Solche Dinge passieren leider manchmal ohne eigenes Zutun im Motorsport.“

Die Kundenteams in der GTP-Klasse zeigten mit ihren Porsche 963 phasenweise ein starkes Tempo, konnten am Ende allerdings nicht die entsprechenden Punkte verbuchen. Die Startnummer 5 von Proton Competition fiel in den letzten zehn Minuten von Platz vier auf Rang acht zurück. Das baugleiche Auto von JDC-Miller MotorSports schied nach einer beeindruckenden Leistung in der Frühphase mit einem technischen Defekt aus.

GT-Klassen: Porsche 911 GT3 R von Wright Motorsport auf GTD-Podest
Die Porsche-Kundenteams in den beiden GT-Kategorien waren unterschiedlich erfolgreich. In der GTD-Pro-Klasse lag AO Racing mit dem „Rexy“ genannten Porsche 911 GT3 R über weite Strecken auf Siegkurs, fiel aber in der vorletzten Runde aufgrund einer Strafe auf den neunten Rang zurück. In der GTD-Kategorie feierte die Mannschaft von Wright Motorsports nach makelloser Vorstellung einen Podestplatz. Die beiden Amerikaner Adam Adelson und Elliott Skeer sowie Jan Heylen aus Belgien erreichten Rang drei. Die Fahrzeuge von Andretti Motorsports und MDK Motorsports fuhren auf die Positionen acht und zwölf.

In der Meisterschaftstabelle belegt Porsche nach dem zweiten Saisonlauf in den GTP-Wertungen für Hersteller, Fahrer und Teams weiterhin die erste Position. Das 12-Stunden-Rennen in Sebring zählt ebenso wie die Langstreckenläufe in Daytona, Watkins Glen, Indianapolis und auf der Road Atlanta zum IMSA Michelin Endurance Cup. In dieser Wertung rangiert Porsche gemeinsam mit Cadillac und Acura auf der ersten Position. Der dritte Lauf zur IMSA WeatherTech SportsCar Championship findet am 20. April auf dem spektakulären Stadtkurs in Long Beach vor den Toren der kalifornischen Metropole Los Angeles statt.

 

Fahrerstimmen nach dem Rennen
Matt Campbell (Porsche 963 #7): „Nach dem Sieg in Daytona nun Platz drei in Sebring – es könnte kaum besser sein. Wir haben hier an einem für uns schwierigen Wochenende das Maximale herausgeholt. Obwohl wir heute über weite Strecken etwas langsamer waren als die Konkurrenz, haben wir dennoch viele Punkte eingefahren. Das war ein hartes Stück Arbeit. Platz drei ist unter den heutigen Voraussetzungen wirklich ein Erfolg, auf den wir stolz sein dürfen.“

Frédéric Makowiecki (Porsche 963 #6): „Zunächst gab es einen Kontakt mit einem Acura aus der GTD-Klasse. Mir war überhaupt nicht klar, auf welcher Seite der Strecke die Pilotin überhaupt fahren wollte. Ich bin nach innen gezogen, dann gab es an der linken Seite einen kräftigen Schlag. Dies war vermutlich die Ursache für den Reifenschaden wenig später. Dieser Zwischenfall hat uns aller Chancen beraubt – sehr schade.“

Alessio Picariello (Porsche 963 #5): „Dieses Wochenende war für mich alles andere als einfach. Vor dem Rennen konnte ich nur sehr wenige Runden drehen. Daher war dieser Samstag eher ein Testtag für mich persönlich. Ich habe mich im Verlauf meiner Stints immer besser an das Auto und an die Strecke gewöhnt. Auf Grundlage unserer schwierigen Ausgangslage und der wenigen Erfahrung mit dem Porsche 963 konnten sich unsere Rundenzeiten sehen lassen. Leider blieb uns ein gutes Ergebnis verwehrt.“

Laurin Heinrich (Porsche 911 GT3 R #77): „Das Rennen fing toll an – wir haben sofort gemerkt, dass wir bezüglich Renntempo voll bei der Musik sind. Vor allem in der Hitze bei Tageslicht waren wir stark. Ich bin zu jener Zeit einen Dreifach-Stint gefahren. Das war schon hart, aber hat gut geklappt. Ich konnte die Führung an der Spitze ausbauen. Vier Stunden vor dem Ende hat uns jedoch eine Safety-Car-Phase unglücklich erwischt. Ab dort ging es nur noch bergab. Ich habe in der Schlussphase hart gekämpft wie ein Löwe, hatte zahlreiche Kontakte – vermutlich gibt es kaum ein Teil am Auto, das keinen Kratzer hat. Leider musste ich am Ende eine 20-Sekunden-Strafe hinnehmen, weil ich eine Corvette angeschoben habe. Platz neun ist schade.“

Adam Adelson (Porsche 911 GT3 R #120): „Mir fehlen die Worte. Mein Teamkollege Elliott und ich sind absolute IMSA-Rookies und heute erstmals in Sebring gestartet. Dank der Hilfe von Jan Heylen konnten wir auf das Siegerpodest klettern – einfach unglaublich! Ich kann meine Gefühle kaum beschreiben, eines aber mit Gewissheit sagen: Ich will mehr davon!“

Ergebnisse Rennen
GTP-Klasse:
1. Taylor/Deletraz/Herta (USA/CH/USA), Acura #40, 333 Runden
2. Bourdais/Van der Zande/Dixon (F/NL/NZ), Cadillac #01, +0,891 Sekunden
3. Nasr/Cameron/Campbell (BR/USA/AUS), Porsche 963 #7, +8,898 Sekunden
8. Andlauer/Bruni/Picariello (F/I/B), Porsche 963 #5, +44,807 Sekunden
9. Jaminet/Tandy/Makowiecki (F/UK/F), Porsche 963 #6, -2 Runden
11. Hanson/Van der Helm/Westbrook (UK/NL/UK), Porsche 963 #85, -155 Runden

GTD-Pro-Klasse:
1. Hawksworth/Barnicoat/Kirkwood (UK/UK/USA), Lexus #14, 316 Runden
2. Serra/Rigon/Calado (BR/I/UK), Ferrari #62, +0,121 Sekunden
3. Perera/Pepper/Bortolotti (F/RSA/I), Lamborghini #19, +2,983 Sekunden
9. Heinrich/Priaulx/Christensen (D/UK/DK), Porsche 911 GT3 R #77, +37,121 Sekunden

GTD-Klasse:
1. Ward/Ellis/Dontje (USA/CH/NL), Mercedes-AMG #57, 314 Runden
2. Lacorte/Sernagiotto/Fuoco (I/I/I), Ferrari #47, +0,646 Sekunden
3. Adelson/Skeer/Heylen(USA/USA/B), Porsche 911 GT3 R #120, +2,244 Sekunden
8. Andretti/Chavez/Hargrove (USA/USA/CDN), Porsche 911 GT3 R #43, +30,475 Sekunden
12. Li/Fjordbach/Bachler (CHN/DK/A), Porsche 911 GT3 R #86, +42,199 Sekunden

 

16.03.2024
Starke Teamleistung von Porsche bei der Formel E in São Paulo
    Rennbericht: São Paulo E-Prix, 4. Lauf der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.
    Drei Porsche 99X Electric in einem hart umkämpften Rennen mit zahlreichen Führungswechseln in den Top 6.
    Pascal Wehrlein (GER) vom TAG Heuer Porsche Formel-E-Team wird von der Pole-Position Vierter und macht als Zweiter der Fahrerwertung Punkte auf den Spitzenreiter gut.
    Sein Teamkollege António Félix da Costa (POR) holt als Sechster seine ersten Punkte in dieser Saison.
    Jake Dennis (GBR) vom Porsche Kundenteam Andretti Formula E kommt in São Paulo als Fünfter ins Ziel.
    Mit Rennen 5 feiert die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft am 30. März ihre Premiere in Tokio.

Porsche hat sich nach der langen Pause in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft mit einer starken Teamleistung zurückgemeldet. Beim spannenden São Paulo E-Prix landeten drei Porsche 99X Electric in den Top 6. Bester Porsche-Pilot war Pascal Wehrlein, der zum zweiten Mal in dieser Saison von der Pole Position gestartet war und als Vierter ins Ziel kam. Sein TAG Heuer Porsche Formel-E-Team verbesserte sich auf den zweiten Platz in der Teamwertung.
Stuttgart. Bei Temperaturen von 33 Grad Celsius startete Pascal Wehrlein von der Pole-Position in das 34-Runden-Rennen auf dem schnellen São Paulo Street Circuit. Die Fans an der 2,933 Kilometer langen Strecke erlebten zahlreiche Führungswechsel und spektakuläre Überholmanöver. Der Porsche Werksfahrer lag das ganze Rennen über in der Spitzengruppe und verpasste in den Schlussrunden nur knapp das Podium. Bei António Félix da Costa, seinem Teamkollegen vom TAG Heuer Porsche Formel-E-Team, platzte in Brasilien der Knoten: Nach einem schwierigen Saisonstart wurde er Sechster und holte damit seine ersten Meisterschaftspunkte 2024.
 
Hinter Pascal Wehrlein kam Jake Dennis vom Porsche Kundenteam Andretti Formula E als Fünfter ins Ziel. Im zweiten Porsche 99X Electric des Rennstalls der US-Motorsportikone Michael Andretti landete Norman Nato (FRA) auf dem 18. Platz
 
Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team rückte mit 61 Punkten auf den zweiten Platz der Teamwertung vor. An der Spitze bleibt Jaguar mit 96 Punkten. Andretti Formula E folgt mit 47 Punkten auf dem fünften Platz. In der Fahrerwertung liegt Pascal Wehrlein mit 53 Punkten als Zweiter nur noch vier Zähler hinter dem führenden Nick Cassidy (NZL). Jake Dennis ist mit 38 Punkten Fünfter, sein Teamkollege Norman Nato rangiert mit neun Punkten auf Platz 13. António Félix da Costa wird durch seine acht Punkte von São Paulo als Fünfzehnter erstmals in der Punktetabelle der Saison 10 geführt.
 
Stimmen zum São Paulo E-Prix, Rennen 4
Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Alles in allem war das ein gutes Wochenende für uns unter extremen Bedingungen. Pascal hat eine sehr starke Qualifying-Performance gezeigt und sich mit der zweiten Pole in dieser Saison belohnt. Trotzdem können wir nicht völlig zufrieden sein, weil heute deutlich mehr drin war. Im ersten Teil des Rennens hatten wir schnell beide Autos in den Top 4. Doch als das Überholen durch die Safety-Car-Phasen immer schwieriger wurde, waren wir leider nicht zur Stelle. Die Punkte nehmen wir gerne mit. Wir bereiten uns jetzt auf Tokio vor und versuchen, es dort besser zu machen.“
 
Pascal Wehrlein, Porsche Werksfahrer (#94): „Insgesamt war das ein positives Wochenende mit der Pole-Position. Mit dem Rennverlauf bin ich jedoch nicht ganz zufrieden. Wir haben es in der Rennmitte versäumt, weiter nach vorne zu fahren. Nach den Safety-Car-Phasen war es dann noch schwieriger, zu überholen. Da habe ich dann auch einen möglichen Podiumsplatz verloren. Heute war mehr für uns möglich. Doch wir haben einfach nicht das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht.“
 
António Félix da Costa, Porsche Werksfahrer (#13): „Ehrlich gesagt bin ich vom Rennausgang etwas enttäuscht. Heute war ein Podium für uns möglich. In der Schlussphase haben wir scheinbar nicht alles hundertprozentig auf den Punkt gebracht. Wir können uns als Team also immer noch verbessern. Ich persönlich kam nach São Paulo und wollte eine solide Performance zeigen. Im Rennen hatten wir die Pace der Schnellsten und das ist etwas, auf dem wir aufbauen können.“
 
So geht’s weiter
Das nächste Rennen für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team und Andretti Formula E ist am 30. März der erstmals ausgetragene Tokyo E-Prix, der 5. Lauf der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.
 
Porsche in der Formel E
Mit dem am bilanziell CO2-neutral arbeitenden Standort Weissach entwickelten Porsche 99X Electric bestreitet das TAG Heuer Porsche Formel E Team seine fünfte Formel-E-Saison. Für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team war 2023 mit vier Siegen das erfolgreichste Jahr seit dem Einstieg des Sportwagenherstellers in die vollelektrische Rennserie. Seit der vergangenen Saison unterstützt Porsche das Kundenteam Andretti Formula E, das mit dem Porsche 99X Electric und Jake Dennis auf Anhieb den Weltmeistertitel holte. Mit dem vollelektrischen Taycan Turbo S stellt Porsche auch 2024 das offizielle Safety Car der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft und unterstreicht damit die Bedeutung der Formel E für Porsche Motorsport.

 

15.03.2024

 40 Jahre DTM: Die DTM Classic startet auf dem Norisring

    Zeitreise durch vier Dekaden der DTM-Geschichte
    Happy Birthday DTM: Geburtstagsparty zum 40. Geburtstag der DTM in Nürnberg
    Die Einschreibung für das Geburtstags-Event der DTM ab sofort möglich

München. Im Jubiläumsjahr der DTM startet die DTM Classic auf dem Norisring in Nürnberg (5. bis 7. Juli) in eine einzigartige Zeitreise durch die Vergangenheit. Als rollendes Motorsport-Museum dürfen sich die Zuschauer in der fränkischen Metropole auf Fahrzeuge und Piloten aus vier Dekaden der DTM-Historie freuen. In zwei Rennen erleben die Fans Motorsport-Geschichte hautnah.

Im Feld der DTM Classic sind zahlreiche Fahrzeugklassen aus GT- und Tourenwagen vertreten. Neben den ehemaligen DTM-Boliden, die von 1984 bis 1996 sowie seit 2000 durchgehend für spektakulären Motorsport sorgen, zählen auch die Gruppe-5-Fahrzeuge aus der Deutschen Rennsport Meisterschaft (1976-1981) und der Super Tourenwagen Meisterschaft (1994-1999) zum Starterfeld. Somit erwartet das DTM-Publikum eine große Auswahl historischer Highlights der Marken Alfa Romeo, Audi, BMW, Ford, Mercedes und Porsche. Auch einige Stars der damaligen Zeit lassen sich einen Start im fränkischen Monaco nicht nehmen. Insgesamt bestreiten die Piloten zwei Läufe über jeweils 40 Minuten. Während des Rennens gibt es einen Boxenstopp, bei dem die Fahrer gewechselt werden können: Nennungen für die DTM Classic auf dem Norisring sind ab sofort unter dem folgenden Link möglich: adac-sport.com/DTM_Classic_2024_307

Die Reise zu Deutschlands einzigem Stadtkurs lohnt sich nicht nur wegen der DTM und der DTM Classic. Zum attraktiven Rahmenprogramm gehören auch die ADAC GT4 Germany und der BMW M2 Cup. Außerdem wird das DTM-Event auf den Straßen Nürnbergs zur Plattform für die weltweit erste vollelektrische Junioren-Tourenwagenserie: Der NXT Gen Cup feiert seine Norisring-Premiere und trägt dort seinen vierten Saisonlauf aus.
26.04. - 28.04.2024    Motorsport Arena Oschersleben
24.05. - 26.05.2024    DEKRA Lausitzring
07.06. - 09.06.2024    Circuit Zandvoort / NL
05.07. - 07.07.2024    Norisring
16.08. - 18.08.2024    Nürburgring
06.09. - 08.09.2024    Sachsenring
27.09. - 29.09.2024    Red Bull Ring / A
18.10. - 20.10.2024    Hockenheimring Baden-Württemberg

 

 

13.03.2024

Deutsche Rallye-Meisterschaft startet mit Härtetest im Erzgebirge
    59. ADAC Rallye Erzgebirge läutet mit 68 Fahrzeugen DRM-Saison 2024 ein
    Top-Besatzungen gehen in vier Klassen und zwei Sonderwertungen auf Zeitenjagd
    Neue Wertung DRM Masters mit Debüt auf schwierigen Asphalt- und Schotterpisten

München. Top-Fahrer-Duos, ausgeglichene Klassen und eine neue starke Sonderwertung: Die 59. ADAC Rallye Erzgebirge bietet den Fans beim traditionellen DRM-Saisonauftakt am 15. und 16. März 2024 das volle Motorsportprogramm. Der erste Tourstopp in Sachsen ist für die 68 Teams gleich ein echter Härtetest. Vor den besten deutschen Rallye-Piloten, auswärtigen Spitzenkönnern und ambitionierten Breitensportlern liegen 137,62 Wertungskilometer mit schnellen Rundkursen sowie schwierigen Asphalt- und Schotterpisten, die höchste Anforderungen an die Besatzungen und das Material stellen.

Meister-Duell zwischen Marijan Griebel und Julius Tannert
Marijan Griebel ist im vergangenen Jahr nach einer überzeugenden Vorstellung zum dritten Mal Deutscher Rallyemeister geworden. Auch in dieser Saison ist der Hahnweiler zusammen mit Beifahrer Tobias Braun im Škoda Fabia RS Rally2 heißer Titelanwärter. „Ich möchte meinen Titel verteidigen, schärfster Konkurrent ist Julius Tannert. Beim Auftakt im Erzgebirge verspüre ich wenig Druck. Den hat Julius, der als Lokalmatador in seiner Heimat eher gewinnen muss. Ich versuche, ihn zu ärgern und möchte auf das Podium“, erklärt der 34-Jährige. Markenkollege Julius Tannert will zusammen mit Co-Pilot Frank Christian bei seinem Heimspiel einen guten Start hinlegen. „Wir wollen an den Saisonauftakt 2023 anknüpfen, als wir die Rallye Erzgebirge gewinnen konnten. Der Einstieg zu Beginn einer Meisterschaft ist schwierig, man will keine Fehler machen. Für mich ist es immer wieder etwas ganz Besonderes, vor den heimischen Fans und Sponsoren zu fahren“, so der 33-jährige Vizemeister aus Zwickau. Gute Siegchancen in Sachsen hat auch das starke dänische Duo Kenneth Madsen und Mette Felthaus (Citrôen C3 Rally2).

Neuer Champion in der DRM2
In der DRM2-Wertung für zweiradgetriebene Fahrzeuge wird es am Ende der Saison einen neuen Gesamtsieger geben, denn Titelverteidiger Martin Christ ist in die Sonderwertung DRM Masters umgestiegen. Die Nachfolge könnten Jonas Ertz und Maresa Lade im Opel Corsa Rally4 antreten. Das Duo lag im vergangenen Jahr lange unter den Top-Drei, bevor es nach unglücklichen Ausfällen zurückgeworfen wurde. Co-Pilotin Maresa Lade: „Wir wollen vorne mitfahren, aber in unserer Klasse gibt es einige sehr schnelle Cockpit-Kombinationen. Wir müssen deshalb konstant punkten und dürfen uns keine selbstverschuldeten Ausfälle erlauben. Im Erzgebirge spielt das Wetter eine große Rolle. Mal regnet es, wenig später scheint die Sonne. Im vergangenen Jahr haben wir vor einer Prüfung sechsmal auf der Vorderachse die Reifen gewechselt und es hat doch nicht gepasst. Das sollte uns nicht noch einmal passieren.“ Härteste Konkurrenten im Kampf um die Spitzenplätze in Sachsen sind ihre Markenkollegen Konstantin Keil, Patrick Pusch sowie Alexander Kattenbach, der Gesamtdritte der Saison 2023.

Starkes Feld bei den DRM Nationals / Premiere für die DRM Masters
Die DRM Nationals sind bei der 59. ADAC Rallye Erzgebirge am stärksten vertreten. In bis zu neun verschiedenen Leistungsklassen gehen 36 Fahrzeuge auf Zeitenjagd. Titelverteidiger Tarek Hamadeh-Spaniol tritt in der NC4 an und fährt mit Henry Wichura im Citroën C2 Challenge gut vorbereitet zum Saisonauftakt. „Wir haben unser Auto im Winter fit gemacht, denn die Erze ist hart für das Material. Es gibt einen hohen Schotteranteil, einige Betonabschnitte haben scharfe Kanten, auf denen man sich schnell einen Plattfuß einhandeln kann. Natürlich ist die Titelverteidigung im Hinterkopf, aber zunächst wollen wir uns in die Rallye hineinfinden“, gibt der Saarbrücker die Marschroute vor. Andreas Dahms, Gesamtzweiter der DRM Nationals 2023, hat seinen bewährten grünen Neunelfer durch einen Porsche 996 GT3 ersetzt. „Ein Jahr lang habe ich diesen Wagen von Grund auf saniert und auf meine Bedürfnisse zugeschnitten. Wir haben jetzt eine modernere Technik, leider ist das Fahrzeug für ein Rallye-Auto ziemlich schwer. Trotzdem wollen wir unseren NC1-Klassensieg bei der Erze aus dem vergangenen Jahr wiederholen“, sagt der Lübecker, der zusammen mit Beifahrer Paul Schubert die DRM Classic 2023 gewonnen hat, dort jedoch nicht mehr antritt. Damit sind Walter Gromöller und René Meier mit dem Opel Ascona 400 Top-Favorit in dieser Kategorie.

Mit großer Spannung wird im Erzgebirge die Premiere der DRM Masters erwartet. Dennis Rostek, der als Sieger der DRM Trophy in die neue Sonderwertung wechselte, ist zusammen mit Stefan Kopczyk im Skoda Fabia RS Rally2 klarer Titelkandidat. Martin Christ fiebert mit Beifahrerin Lina Meter im Hyundai i20N Rally2 dem Start entgegen. „Ich bin das erste Mal mit einem RC2-Auto unterwegs. Das hätte mir das vor zehn Jahren, als ich noch mit einem Trabbi unterwegs war, nicht träumen lassen. Im letzten Jahr haben wir die Erze in der DRM2 als Zweiter beendet, aber das zählt nicht. Wir wollen mit dem Hyundai im starken DRM Masters zunächst Erfahrungen sammeln und den Grenzbereich ausloten. Und das von unten nach oben und nicht umgekehrt.“

In der zweiten Sonderwertung DRM Trophy gibt es nach der Rostek-Ära keinen eindeutigen Favoriten. Der Zweite der vergangenen Saison, Oliver Bliss, gilt mit Beifahrer Simon Julius im Skoda Fabia R5 zusammen mit seinen Markenkollegen Fred Teschner und Nico Otterbach als aussichtsreichster Kandidaten auf den obersten Treppchenplatz im Erzgebirge.

Das ist neu in der DRM
Die 59. ADAC Rallye Erzgebirge ist erste von sieben Stationen in der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Sechs Stopps stehen für alle Klassen auf dem Programm, die Teilnehmer der DRM, DRM2 und des DRM Masters nehmen zusätzlich am 25. Mai 2024 die Hunsrück Rallye in Angriff. Der eintägige Sprint ist erstmals im Kalender und führt entsprechend dem Rallye-70-Format über rund 70 Wertungskilometer. Ein weiteres DRM-Debüt feiert die ADAC Ostsee-Rallye, die am 6./7. September letzte Station und Saisonfinale ist. Das DRM Masters wird in dieser Saison als weitere Sonderwertung in die Deutsche Rallye-Meisterschaft integriert und feiert bei der „Erze“ Premiere. Startberechtigt sind Fahrer ab 40 Jahren, die im Cockpit von top-aktuellen sowie bewährten RC2-Fahrzeugen sitzen und für noch mehr Rallye-Spektakel sorgen werden.

Starter in der Top-Klasse DRM können bei der neu ins Leben gerufenen Pop-Up Power Stage Zusatzpunkte sammeln. Allerdings wird erst kurzfristig bekannt gegeben, bei welcher WP sie angewendet wird. Die ersten Drei dieser Prüfung werden jeweils mit drei, zwei und einem Zähler belohnt. Daneben bleibt für die DRM, DRM2 und DRM Classic die Power Stage im Einsatz, die bereits vor der Veranstaltung festgelegt wird. Der Sieger dieser WP bekommt fünf Punkte, die folgenden Fahrer erhalten bis zu Rang fünf jeweils einen Zähler weniger.

Zwölf Wertungsprüfungen, Schotterpisten, unberechenbares Wetter
Bei der 59. ADAC Rallye Erzgebirge liegen 137,62 Wertungskilometer vor den Fahrern. Der Ehrenstart erfolgt am Freitag um 16:55 Uhr am Markt Stollberg. Danach geht es zur ersten Prüfung auf den Zuschauerrundkurs Jahnsdorf, die vierte und letzte WP des Tages findet bei Dunkelheit in Gelenau statt. Am Samstagmorgen werden die Starter um 8:25 Uhr in Oberdorf mit Schotter empfangen, bevor in Bad Schlema ein weiterer Rundkurs folgt. Die letzten der acht Wertungsprüfungen des Tages führen das Feld ins obere Erzgebirge. Hier kann das unberechenbare Wetter, das in der Vergangenheit schon für „weiße“ Pisten sorgte, eine wichtige Rolle spielen. Die Gewinner und Platzierten werden den Zuschauern nach insgesamt zwölf WPs gegen 19 Uhr am Markt Stollberg auf der Zielrampe präsentiert. Die offizielle Siegerehrung findet ab 22:00 Uhr in „Arnolds Café Am Airport” (Jahnsdorf) statt. Anschließend wird eine Rallye-Party mit Teilnehmern, Fans und Helfern gefeiert. Der Eintritt ist frei. Ein 68 Seiten starkes Programmheft mit allen Informationen für Zuschauer sowie Streckenplänen und Starterlisten ist an 40 Vorverkaufsstellen (vornehmlich Tankstellen) in Chemnitz, im Erzgebirge und im Umland erhältlich.

Die Highlights der Deutschen Rallye-Meisterschaft sind exklusiv bei n-tv im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen. Bereits am Sonntag nach den Rennveranstaltungen strahlt der Nachrichtensender das 30-minütige DRM-Magazin „PS – DRM Deutsche Rallye-Meisterschaft“ aus. Alternativ dazu kann das Magazin in der Mediathek von n-tv oder der Streamingplattform RTL+ jederzeit online abgerufen werden.

„PS – DRM Deutsche Rallye-Meisterschaft” – Die Sendezeiten

ADAC Rallye Erzgebirge
Sonntag, 17.03.24 11:15 Uhr
Sonntag, 17.03.24 19:15 Uhr (Whd.)

ADAC Actronics Rallye Sulingen
Sonntag, 05.05.24 11:15 Uhr
Sonntag, 05.05.24 19:15 Uhr (Whd.)

Rallye ADAC Mittelrhein + Hunsrück Rallye
TBA

ADAC Saarland-Pfalz Rallye
Sonntag, 30.06.24 11:15 Uhr
Sonntag, 30.06.24 19:15 Uhr (Whd.)

ADAC Rallye Stemweder Berg
Sonntag, 11.08.24 11:15 Uhr
Sonntag, 11.08.24 19:15 Uhr (Whd.)

ADAC Ostsee-Rallye
Sonntag, 08.09.24 11:15 Uhr
Sonntag, 08.09.24 19:15 Uhr (Whd.)

 

12.03.2024

Deutsche Rallye-Meisterschaft bei n-tv wird noch aktueller
    Der Nachrichtensender zeigt die Highlights aller Läufe im Free-TV
    Auch On-Demand über n-tv.de und die Streamingplattform RTL+ abrufbar
    Saisonauftakt am 15. und 16. März bei der ADAC Rallye Erzgebirge

München. Die besten Szenen der Deutschen Rallye-Meisterschaft gibt es in der Saison 2024 bei n-tv noch schneller und für die Zuschauer zu noch attraktiveren Zeiten. Der Nachrichtensender zeigt die Highlights von fünf DRM-Läufen in diesem Jahr direkt am Sonntag und damit bereits am Tag nach dem Event. Ausgestrahlt wird das 30-minütige Magazin "PS – DRM Deutsche Rallye-Meisterschaft" im Regelfall am Sonntag nach dem Event um 11:15 Uhr, am gleichen Tag wird die Sendung um 19:15 Uhr nochmals wiederholt. Zusätzlich zu den spektakulärsten Szenen der DRM versorgt n-tv die Zuschauer auch mit News zum ADAC Opel Electric Rallye Cup.

Die Folgen des DRM-Magazins können „On-Demand“ bei n-tv.de und der Streamingplattform RTL+ online abgerufen werden. Eine Ausnahme bildet die Hunsrück Rallye: Die Highlights aus Idar-Oberstein werden gemeinsam mit der Sendung zur Rallye ADAC Mittelrhein zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt.

„PS – DRM Deutsche Rallye-Meisterschaft” – Die Sendezeiten

ADAC Rallye Erzgebirge
Sonntag, 17.03.24 11:15 Uhr
Sonntag, 17.03.24 19:15 Uhr (Whd.)

ADAC Actronics Rallye Sulingen
Sonntag, 05.05.24 11:15 Uhr
Sonntag, 05.05.24 19:15 Uhr (Whd.)

Rallye ADAC Mittelrhein + Hunsrück Rallye
TBA TBA

ADAC Saarland-Pfalz Rallye
Sonntag, 30.06.24 11:15 Uhr
Sonntag, 30.06.24 19:15 Uhr (Whd.)

ADAC Rallye Stemweder Berg
Sonntag, 11.08.24 11:15 Uhr
Sonntag, 11.08.24 19:15 Uhr (Whd.)

ADAC Ostsee-Rallye
Sonntag, 08.09.24 11:15 Uhr
Sonntag, 08.09.24 19:15 Uhr (Whd.)

Text:
adac.de/drm
adac.de/motorsport

 

 

10.03.2024

Happy Birthday DTM: Europas Top-Rennserie wird 40 Jahre jung

  • DTM-Fans feiern mit: 40 Jahre DTM, 4000 Tickets, 40% Rabatt
  • Happy Birthday DTM: Geburtstagsparty im Juli auf dem Norisring
  • Jubiläumsangebote im DTM Shop

München. Happy Birthday: Die DTM wird am 11. März, 40 Jahre jung. Seit der Premiere 1984 hat sich die DTM über vier Dekaden zur bekanntesten deutschen Motorsport-Marke entwickelt. Als Motorsport-Exportschlager ist die Serie mit deutschem Herz und internationaler Fangemeinde weltweiter in mehr als 150 Territorien live im Fernsehen zu sehen. Seit Ende 2022 ist der ADAC am Steuer der DTM und mit neuen nachhaltigen und zukunftsorientierte Strukturen erfolgreich in eine Ära der Serie gestattet. Wenn die DTM Geburtstag feiert, profitieren davon auch die Fans: Unter dem Motto 40 Jahre, 40%, 4000 Tickets gibt es zum DTM Geburtstag am 11. März 40% Happy-Birthday-Rabatt auf eine limitierte Anzahl von 4.000 Tickets für alle acht DTM-Events der Saison 2024 (Tickets in Kategorie 3, Norisring Kategorie 4/Steintribüne). Dazu gibt es im DTM Shop (dtm-shop.com) Jubiläumsangebote mit 40% Rabatt.

„Die DTM steht seit vier Jahrzehnten für Top-Motorsport ‚Made in Germany‘. Durch ihre hohe Strahlkraft ist die DTM mittlerweile ein Synonym für Motorsport mit seriennahen Fahrzeugen. Jeder, der die DTM je live erlebt hat, weiß um die Faszination dieser Serie. Wir werden mit der DTM weiter Geschichte schreiben, neue Meilensteine setzen und freuen uns auf die kommenden 40 Jahre“, sagt ADAC Sportpräsident Dr. Gerd Ennser.

Der Startschuss fiel im März 1984 im belgischen Zolder. Harald Grohs entschied das Premierenrennen unweit der deutschen Grenze für sich. Die Meistertrophäe nahm am Ende der Saison Volker Strycek mit nach Hause, der genauso wie Grohs in einem BMW 635 CSi an den Start ging. Im ersten und zweiten Jahr war die Serie noch unter dem Namen „Deutsche-Produktionswagen-Meisterschaft“ am Start und legte damals den Grundstein dafür, Deutschlands erfolgreichste Serie zu werden.

Die DTM steht für Top-Motorsport mit Premium-Automobilherstellern und Motorsport-Stars. Die Startlisten aus vier Dekaden lesen sich wie das Who-is-Who des Rennsports. Dazu zählten neben den Formel-1-Weltmeistern Jenson Button, Mika Häkkinen, Keke Rosberg und Michael Schumacher auch Jack Aitken, Alex Albon, Jean Alesi, Gerhard Berger, David Coulthard, Christian Danner, Paul di Resta, Heinz-Harald Frentzen, Timo Glock, Robert Kubica, Ralf Schumacher, Joachim Stuck, Karl Wendlinger oder Alex Zanardi. Außerdem griff auch Susi Wolff, aktuelle Geschäftsführerin der F1 Academy, einst ins Lenkrad eines DTM-Fahrzeugs. Auch Zweiradidole wie Johnny Cecotto, Wayne Gardner oder Andrea Dovizioso waren in der DTM ebenso am Start wie die Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, Sebastien Ogier und Sebastien Loeb.

Ein ehemaliger Formel-1-Fahrer ist bis heute der heute erfolgreichste Fahrer der DTM: Rekord-Champion Bernd Schneider fuhr für Mercedes-Benz zu fünf Titeln und feierte 43 Laufsiege. Geschichte schrieb auch seine damalige Teamkollegin Ellen Lohr: Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg jubelte „Elli“ über den bis heute einzigen Sieg einer Frau in der DTM. Erfolgreichste Marke in der DTM ist Mercedes-Benz/Mercedes-AMG mit bisher 203 Erfolgen, erfolgreichstes Team die von Hans-Werner Aufrecht gegründete Mannschaft von HWA (früher AMG).

Über vier Jahrzehnte hat sich die DTM in vielen Facetten neu erfunden, ist aber dem Erfolgskonzept, Sprintrennen mit einem Fahrer auszutragen, immer treu geblieben. Bis 1992 kamen seriennahe Gruppe-A-Fahrzeuge zum Einsatz, ab 1993 kämpften die Fahrer in Klasse-1-Boliden um Siege. Doch die teure Technik und eine Internationalisierung, bei der aus der DTM nach 1995 die International Touring Car Championship (ITC) wurde, endete in einem faszinierenden, aber teurem Wettrüsten. Das führte Ende 1996 zu einer DTM-Pause, vier Jahre später war die Serie wieder da und konnte an vorherige Erfolge anknüpfen. 2021 folgte dann die nächste Epoche: Nachdem GT-Fahrzeug mittlerweile weltweit die in den 1980er und 1990er Jahren beliebten Tourenwagen abgelöst haben, läutete die DTM 2021 mit Wechsel auf GT3-Fahrzeuge ein neues Kapitel ein. Heute gilt die DTM als Serie mit der weltweit höchsten Leistungsdichte in diesem Segment. Die Serie steht mittlerweile an der Spitze der ADAC Motorsport-Pyramide – angefangen vom Kartsport über die ADAC GT4 Germany und das ADAC GT Masters bis hin zur DTM.

Die Geburtstagsparty steigt im Sommer in Nürnberg: Dann feiert die DTM vom 5. bis 7. Juli auf dem Norisring ihren runden Geburtstag. Zwei Rennen der DTM Classic mit Fahrzeugen aus vier Dekaden DTM-Geschichte sowie viele DTM-Helden machen dort die faszinierende Geschichte von Deutschlands beliebtester Rennserie erlebbar.

 

08.03.2024

Comeback für Fach Auto Tech – Neues Aufgebot für Engstler Motorsport
    Fach Auto Tech mit Porsche zurück im ADAC GT Masters
    Liqui Moly Team Engstler setzt weiter auf Audi und vertraut auf neues Fahrer-Duo
München. Das ADAC GT Masters 2024 bekommt starken Zuwachs: Fach Auto Tech kehrt in die Serie zurück, die ehemaligen Champions vom Liqui Moly Team Engstler starten auch in diesem Jahr wieder in der Serie. Fach Auto Tech aus der Schweiz ist nach elf Jahren wieder zurück im ADAC GT Masters und setzt auf einen Porsche 911 GT3 R. Engstler setzt auf ein bewährtes Fahrzeug: Die Mannschaft aus dem Allgäu vertraut weiterhin auf den Audi R8 LMS GT3 Evo2. Das ADAC GT Masters startet vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben gemeinsam mit der DTM in die Saison 2024.

Porsche 911 GT3 R, Fotocredit Porsche AG
Porsche 911 GT3 R, Fotocredit Porsche AG

Alexander Fach und Alexander Schwarzer (beide Schweiz) bilden das Fahrerduo von Fach Auto Tech. Der Junior Alexander Fach erlernte sein Handwerk vor allem im Porsche Carrera Cup Deutschland, der seit einigen Jahren im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters unterwegs ist. Für Fach ist der Aufstieg in die populäre GT3-Serie ein wichtiger Schritt: „Ich freue mich sehr auf die kommende Saison. Mein Teamkollege und ich verstehen uns hervorragend und haben großen Respekt voreinander. Für uns ist es besonders von Bedeutung, dass wir als Team gut zusammenarbeiten.“ Neu auf der ADAC-Plattform ist sein Fahrerkollege, der im Vorjahr mit seinem aktuellen Team im Porsche-Markenpokal in der Schweiz an den Start ging. Fach Auto Tech aus dem Kanton Schwyz fuhr erstmals in der Saison 2011 im ADAC GT Masters und bejubelte mit Swen Dolenc im darauffolgenden Jahr die Fahrer-Meisterschaft in der Pirelli-Trophy-Wertung.

Mit Jonas Karklys aus Litauen und Pablo Schumm aus Heilbronn ergibt sich beim Liqui Moly Team Engstler Motorsport eine Mischung aus Erfahrung und Nachwuchs. Für Schumm ist der Auftakt in Oschersleben auch gleichzeitig das erste GT3-Rennen. Zuvor sammelte er wichtige Erkenntnisse mit einem Lamborghini Huracán Super Trofeo in einer nationalen Meisterschaft. Karklys war bereits in der vergangenen Saison im ADAC GT Masters für die Allgäuer Mannschaft sowie für das litauische Team NordPass by Juta Racing im Einsatz und kennt die ADAC-Plattform zudem aus der ADAC TCR Germany. „In meiner zweiten Saison mit einem GT3-Auto fokussiere ich mich darauf, meine Fähigkeiten weiter auszubauen. Es ist immer ein Vergnügen, in das ADAC-Fahrerfeld zurückzukehren. Man trifft stets auf ein sehr professionelles und hochklassiges Umfeld“, sagt Karklys.

 

 

ADAC GT4 Germany
07.03.2024
Cool Runnings: Zwei Jamaikaner in der ADAC GT4 Germany
    Tommi Gore und Senna Summerbell aus Jamaika mit Seriendebüt
    Tschechischer Rennstall SAPE Motorsport bringt Audi R8 LMS GT4 zurück in die Serie
München. Karibische Vibes und Jamaika-Koalition für die ADAC GT4 Germany in der Saison 2024: SAPE Motorsport steigt in der Saison 2024 ein und bringt einen Audi R8 LMS GT4 an den Start. Am Steuer des Ingolstädter Sportwagen sitzen zwei Piloten mit weiter Anreise - die jungen Jamaikaner Tommi Gore und Senna Summerbell. „Wir freuen uns sehr über die Gelegenheit, in Europa Rennen zu fahren. Es ist eine Premiere für den jamaikanischen Motorsport. Wir hoffen, dieses Jahr das Beste zu erreichen und der Meisterschaft eine völlig neue Atmosphäre und Energie zu verleihen“, fiebern die beiden Piloten aus der Karibik dem Saisonauftakt vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben regelrecht entgegen.

Tommi Gore, dessen Vater und Großvater ebenfalls bereits Rennfahrer waren, startete seine Karriere in seiner Heimat im Kartsport. Nach Auftritten im Caribbean Radical Cup und dem Radical Cup UK gab er Ende 2023 sein Debüt in der Formel 4 Central Europe. Senna Summerbell ist viermaliger jamaikanischer Kart-Champion und startete 2023 in der Formula Prototype Canada. Bemerkenswert ist Summerbells Vorname Senna, der natürlich auf Formel 1-Legende Ayrton Senna zurückgeht. „Mein Name stammt von der Liebe meines Vaters zum Rennsport und seinem Lieblingsrennfahrer Ayrton Senna“, erläutert er. „Mein Vater war ebenfalls ein Champion und gewann sein erstes großes Autorennen in der SCCA American Pro Rally Car Series. Mein Name ehrt sowohl die Leistungen meines Vaters als auch den seines Rennhelden.“

Der Schritt in die ADAC GT4 Germany war für das Duo Gore/Summerbell eine logische Konsequenz. „Wir haben uns für die Teilnahme an der ADAC GT4 Germany entschieden, da wir gesehen haben, dass es sich um eine der am schnellsten wachsenden GT-Meisterschaften der Welt handelt - und uns sowie unseren Marken, die in dieser Saison an Bord sind, viele Möglichkeiten bieten kann, sich zu präsentieren“, beschreiben sie die Hintergründe für den Einsatz auf der reichweitenstarken DTM-Plattform. „Wir freuen uns auch auf den Wettbewerb und die legendären Strecken, auf denen wir fahren werden.“

Der Audi R8 LMS GT4 von SAPE Motorsport,Foto: SAPE Motorsport
Der Audi R8 LMS GT4 von SAPE Motorsport,Foto: SAPE Motorsport

Die Jamaikaner steuern 2024 einen Audi R8 LMS GT4. Das Fahrzeug mit den vier Ringen in der Haube gibt somit das Comeback in der ADAC GT4 Germany, nachdem es zuletzt in der Saison 2021 am Start stand. Das Einsatzteam SAPE Motorsport stammt aus der tschechischen Hauptstadt Prag und war zuletzt im Formel 4-Sport aktiv. Teamchef Petr Samek saß früher ebenfalls im Renncockpit und startete 2005/2006 im deutschen Formel 3 Cup.

Gore/Summerbell möchten sich noch nicht auf konkrete sportliche Ziele für ihre Debütsaison in der ADAC GT4 Germany festlegen. „Unsere Erwartungen für das Jahr sind ziemlich offen, da es viele Variablen gibt, denen wir ausgesetzt sind“, stellen sie klar. „Wir sind jedoch beide von unseren Fähigkeiten überzeugt und wollen bei jeder Veranstaltung ganz vorne mitkämpfen.“
Text:Porsche AG

 

 

07.03.2024

Abwechslungsreiche Saison mit 20 Rennwochenenden in 16 Ländern
Porsche-Junior Alessandro Ghiretti bestreitet drei Markenpokale parallel
Porsche-Junior Alessandro Ghiretti bestreitet in der Saison 2024 planmäßig 32 Rennen mit dem Porsche 911 GT3 Cup
    Starts im Porsche Mobil 1 Supercup, im Porsche Carrera Cup France und im Porsche Carrera Cup Asia geplant
    22 Jahre alter Franzose erhält Förderung in Höhe von bis zu 225.000 Euro
    Porsche-Junior Alessandro Ghiretti: „Das ist die Chance meines Lebens."

Volles Programm für Alessandro Ghiretti: Der neue Porsche-Junior tritt in der Saison 2024 gleich in drei Porsche-Markenpokalen an. Der 22 Jahre alte Franzose startet bei allen acht Rennen des internationalen Porsche Mobil 1 Supercup sowie bei jeweils sechs Veranstaltungen des Porsche Carrera Cup France und des Porsche Carrera Cup Asia. Sein Rennwagen ist in allen Serien der 375 kW (510 PS) starke Porsche 911 GT3 Cup.
Stuttgart. „Um mich als Rennfahrer weiterzuentwickeln, ist nichts so wertvoll wie die Zeit hinter dem Lenkrad“, sieht Porsche-Junior Alessandro Ghiretti der für ihn prall gefüllten Saison 2024 erwartungsvoll entgegen. „Seat time“, wie man im Motorsport sagt, wird der 22 Jahre alte Franzose von Mitte April bis Ende Oktober jede Menge bekommen: Für ihn stehen die acht Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup sowie insgesamt zwölf Wochenenden im Porsche Carrera Cup France und im Porsche Carrera Cup Asia mit jeweils zwei Wertungsläufen auf dem Programm – zusammengerechnet 32 Starts. Hinzu kommen Testfahrten in allen drei Markenpokalen. „Das wird natürlich stressig. Aber ich freue mich riesig darauf, das ist die Chance meines Lebens“, blickt Ghiretti voraus.

Der Porsche Mobil 1 Supercup tritt im Rahmenprogramm von acht europäischen Formel-1-Läufen an. Die Rennen des Porsche Carrera Cup France finden auch in Spanien, Italien, Belgien und Portugal statt. Und der Porsche Carrera Cup Asia macht Station bei den Großen Preisen von China und Singapur sowie auf Kursen in Thailand, Malaysia und Japan. Insgesamt soll Ghiretti in der Saison 2024 in 16 Ländern an den Start gehen – nur zwei Mal in Frankreich.

In der zurückliegenden Saison gewann Ghiretti mit dem französischen Team Martinet by Alméras im Porsche Mobil 1 Supercup die Rookie-Wertung und belegte im Carrera Cup seiner Heimat den zweiten Rang – beide Serien und ihre Austragungsorte stellen für ihn daher bekanntes Terrain dar. „Auch von den Strecken in Asien kenne ich einige aus den Anfangstagen meiner Karriere“, erzählt Ghiretti, der 2018 und 2019 zwei Formel-Rennserien auf dem Kontinent bestritt. „Woran ich sicherlich arbeiten muss, ist eine gute Methode, mit dem Jetlag umzugehen“, schmunzelt er. Mehrfach wird er von einem Wochenende aufs andere in sieben Stunden auseinanderliegenden Zeitzonen den Helm überstülpen. Die eigene Wohnung im südfranzösischen Marseille kann er in den nächsten acht Monaten wohl selten nutzen. „Zum Glück habe ich auch im Hotel einen sehr gesunden Schlaf“, verrät Ghiretti.

Im Porsche Mobil 1 Supercup und im Porsche Carrera Cup France pilotiert Ghiretti einen Porsche 911 GT3 Cup des jungen französischen Teams SCHUMACHER CLRT. Die von Rennprofi Côme Ledogar geleitete Mannschaft stellte 2023 mit Dorian Boccolacci den Carrera-Cup-Champion in Frankreich. In der Supercup-Teamwertung erreichte sie in der Endabrechnung Rang vier. In Asien greift Ghiretti für das Team Jebsen ins Lenkrad des Cup-Neunelfers. Hinter der seit Jahren im Porsche Carrera Cup Asia erfolgreichen und mit drei Titeln aufwartenden Mannschaft steht einer der größten Handelspartner von Porsche in Hongkong und China.

Um die Umstellung von einem Markenpokal auf den anderen möglichst einfach zu gestalten, vertraut Ghiretti in allen drei Serien auf denselben Renningenieur. „Mit Benjamin Floch habe ich einen der erfahrensten Spezialisten für den 911 GT3 Cup an meiner Seite“, weiß der Porsche-Junior, der die Begeisterung für den Rennsport von seinem Vater Alain geerbt hat. „Benjamin zählt für mich zu den wichtigen Stützen auf dem Weg zu meinem Saisonziel: Ich will in allen drei Serien Rennen gewinnen und eine Spitzenposition in der Gesamtwertung erreichen.“

Das Erfolgsmodell der Porsche-Junioren
Bei der Sichtung zum Porsche-Junior 2024 hat sich Alessandro Ghiretti gegen elf Mitbewerber aus der ganzen Welt durchgesetzt. Der Franzose erhält für die Saison von Porsche Motorsport eine Förderung in Höhe von bis zu 225.000 Euro. Gleichzeitig kommt er in den Genuss einer umfangreichen Ausbildung auch außerhalb des Cockpits unter anderen bei Trainingscamps und Medienschulungen. Sascha Maassen, zweimaliger Le-Mans-Klassensieger mit Porsche und Gewinner des prestigeträchtigen Macau Grand Prix 1994, steht dem Nachwuchsfahrer als Coach während der gesamten Saison zur Seite.

Ghiretti ist seit dem Programmstart 1997 bereits der 31. Nachwuchsfahrer, den Porsche als Junior unterstützt. Für nahezu alle war die gezielte Förderung das Sprungbrett in eine erfolgreiche Profikarriere. Die bisherigen Porsche-Junioren erzielten unter anderem zehn Gesamtsiege und über 50 Klassenerfolge bei den 24-Stunden-Rennen in Le Mans und Daytona sowie beim 12-Stunden-Klassiker in Sebring. Hinzu kommen 17 erste Plätze in der Gesamtwertung des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring und 20 Titel in der American Le Mans Series (ALMS). Ghirettis Vorgänger als Porsche-Junior, der Däne Bastian Buus, gewann 2023 den Porsche Mobil 1 Supercup. Viele frühere Junioren sind Porsche außerdem auch heute noch eng verbunden: als Werksfahrer, Markenbotschafter oder als Angestellte in der Motorsport-Abteilung.

Programm Porsche-Junior Alessandro Ghiretti
12. – 14. April: Barcelona, Spanien (Porsche Carrera Cup France)
19. – 21. April: GP China, Shanghai (Porsche Carrera Cup Asia)
3. – 5. Mai: Le Castellet, Frankreich (Porsche Carrera Cup France)
12.-14. Mai: Suzuka, Japan (Porsche Carrera Cup Asia)
17. – 19. Mai: GP Emilia-Romagna, Imola (Porsche Mobil 1 Supercup)
23. – 26. Mai: GP Monaco, Monte-Carlo (Porsche Mobil 1 Supercup)
14. – 15. Juni: Buri Ram, Thailand (Porsche Carrera Cup Asia)
21. – 23. Juni: Spa-Francorchamps, Belgien (Porsche Carrera Cup France)
28. – 30. Juni: GP Österreich, Spielberg (Porsche Mobil 1 Supercup)
5. – 7. Juli: GP Großbritannien, Silverstone (Porsche Mobil 1 Supercup)
19. – 21. Juli: GP Ungarn, Budapest (Porsche Mobil 1 Supercup)
26. – 28. Juli: GP Belgien, Spa-Francorchamps (Porsche Mobil 1 Supercup)
9. – 11. August: Sepang, Malaysia (Porsche Carrera Cup Asia)
23. – 25. August: GP Niederlande, Zandvoort (Porsche Mobil 1 Supercup)
30. August – 1. September: GP Italien, Monza (Porsche Mobil 1 Supercup)
13. – 15. September: Dijon, Frankreich (Porsche Carrera Cup France)
20. – 22. September: GP Singapur, Singapur (Porsche Carrera Cup Asia)
27. – 29. September: Mugello, Italien (Porsche Carrera Cup France)
17. – 19. Oktober: Portimão, Portugal (Porsche Carrera Cup France)
25. – 27. Oktober: Shanghai, China (Porsche Carrera Cup Asia)
Text:Porsche AG

 

DTM
06.03.2024
Forza Ferrari: Emil Frey Racing bereit für die DTM 2024
    Schweizer Rennstall greift mit zwei Ferrari 296 GT3 an
    Thierry Vermeulen und Ex-Formel-1-Fahrer Jack Aitken gehen auf Punktejagd
München. Emil Frey Racing startet mit einem vertrauten Aufgebot in die zweite DTM-Saison. Das Team aus Safenwil westlich von Zürich möchte nach dem Debüt im vergangenen Jahr den nächsten Schritt gehen und setzt dabei auf das Talent von Thierry Vermeulen (NL) sowie die Erfahrung von Jack Aitken (GB). Das Duo bildete bereits im Vorjahr das Line-up von Emil Frey Racing – diese Saison wollen die beiden Ferrari-Piloten vorne mitmischen. An vier der acht DTM-Tourstopps erwartet die Mannschaft ein Doppeleinsatz, da Emil Frey Racing zudem sein Comeback im ADAC GT Masters feiert.

„Wir haben viel Erfahrung mit dem Ferrari über das gesamte letzte Jahr sammeln können und sind nach wie vor beeindruckt, was Ferrari da für ein tolles Rennauto entwickelt hat. Die Erwartungen von außen sind hoch, aber wir haben auch große Erwartungen an uns selbst. Unser Ziel ist es, regelmäßig in die Top-10 zu fahren. Und natürlich wollen wir auch um Siege kämpfen“, definiert Teamchef Lorenz Frey-Hilti die Ziele. Der Rennstall stellte sich 2023 erstmals der Herausforderung DTM. Mit zwei Ferrari 296 GT3 kam man im Laufe der Saison immer besser in Fahrt und belegte am Ende den siebten Platz der Team-Wertung. Besonders in der zweiten Hälfte des Jahres machte Emil Frey Racing auf sich aufmerksam, als Aitken und Vermeulen insgesamt elfmal in die Punkteränge fuhren.

Emil Frey Racing geht mit zwei Ferrari 296 GT3 in die DTM 2024 (Foto: Emil Frey Racing)
Emil Frey Racing geht mit zwei Ferrari 296 GT3 in die DTM 2024 (Foto: Emil Frey Racing)

Mit der Formel 1 und der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft FIA WEC in seiner Vita verfügt Aitken über reichlich Erfahrung im internationalen Motorsport. In seinem DTM-Premierenjahr jubelte der 28-Jährige am DEKRA Lausitzring über seinen ersten Sieg – dieses Jahr möchte er weitere folgen lassen. „Ich habe die DTM im vergangenen Jahr geliebt, weil sie so konkurrenzfähig und aggressiv ist. Wir erwarten, dass wir konsequenter an der Spitze kämpfen, mehr Siege und Pole-Positions holen. Ich denke, wir verstehen den Ferrari jetzt besser als noch zu Beginn des letzten Jahres und erwarten, noch stärker zu sein“, sagt Aitken.

Vermeulen schloss die DTM-Saison 2023 als drittbester Debütant ab und zeigte sein Talent vor allem in der zweiten Saisonhälfte, als er in sechs von acht Rennen Punkte mit nach Hause nahm. Der 21-Jährige ist Sohn von Raymond Vermeulen, der Formel-1-Star Max Verstappen betreut. Mit dem dreifachen Weltmeister steht Sohn Thierry regelmäßig im Austausch und startet daher auch mit einem Verstappen-Schriftzug auf seinem Ferrari in der DTM. „Ich denke, für mich ist es eine große Chance, mit demselben Team und demselben Auto in der DTM an den Start zu gehen. Die Serie ist sehr hart umkämpft und man muss in jedem einzelnen Rennen punkten, um ganz vorn dabei zu sein“, sagt Vermeulen.
Text: DTM Media Team

 

 

28.02.2024

Neues Team, neue Marke: Engstler startet in zweite DTM-Saison

  • Luca Engstler fährt einen Lamborghini Huracán GT3 Evo2
  • Gottfried Grasser: „Luca ist eines der vielversprechendsten Talente im GT3-Sport“
  • Rennstall aus Österreich bestreitet drittes Jahr in der DTM

Lamborghini Huracán GT3 Evo2

Fotocredit: DTM Media Team

München. Angriff mit dem italienischen Stier. Luca Engstler geht in der kommenden DTM-Saison für das Team Lamborghini Liqui Moly auf Punktejagd. Der gebürtige Wiggensbacher pilotiert einen Lamborghini Huracán GT3 Evo2 und komplettiert neben dem bereits bestätigten Lamborghini-Werksfahrer Christian Engelhart (Starnberg) das Aufgebot vom Grasser Racing Team. Für den 23-jährigen Engstler beginnt vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben die zweite Saison in der DTM.

„Ich bin mega happy, dieses Jahr wieder in der DTM dabei zu sein und das mit einem Team wie GRT. Wir haben ein top Paket und ich kann mich kommende Saison voll darauf fokussieren, dieses Potenzial auf der Rennstrecke abzurufen“, sagt Engstler, der vom Konkurrenten Audi zu Lamborghini wechselt. Der Allgäuer gehört fortan als Lamborghini Young Driver zum Nachwuchskader des Sportwagenherstellers aus Sant’Agata Bolognese. Zuvor durchlief Engstler verschiedene Rennserien des ADAC: Über die ADAC Formel 4, die ADAC TCR Germany inklusive Titelgewinn 2021 und das ADAC GT Masters gelang dem Youngster der Sprung in die DTM. Im GT3-Sport sind in den vergangenen Jahren die Farben seines Partners Liqui Moly zum Markenzeichen seiner Fahrzeug-Folierungen geworden.

Gottfried Grasser, Teamchef vom Grasser Racing Team, freut sich über sein neues Line-up: „Luca ist eines der vielversprechendsten Talente im GT3-Sport. Christian und er werden sich gegenseitig maximal pushen und voneinander profitieren.“ An acht Rennwochenenden startet die DTM in Deutschland, den Niederlanden und in Österreich. Für das im österreichischen Knittelfeld beheimatete Team ist das Event auf dem Red Bull Ring (27. bis 29. September) ein echtes Heimspiel. Gerade einmal zehn Minuten liegen zwischen der Rennstrecke in der Steiermark und dem Hauptsitz der Lamborghini-Mannschaft, die dieses Jahr ihre dritte DTM-Saison bestreitet.

 

Luca Engstler tritt in der DTM für das Team Lamborghini Liqui Moly an.

Fotocredit: DTM Media Team

KALENDER

26.04. - 28.04.2024

 

Motorsport Arena Oschersleben

24.05. - 26.05.2024 DEKRA Lausitzring
07.06. - 09.06.2024 Circuit Zandvoort / NL
05.07. - 07.07.2024 Norisring
16.08. - 18.08.2024 Nürburgring
06.09. - 08.09.2024 Sachsenring
27.09. - 29.09.2024 Red Bull Ring / A
18.10. - 20.10.2024 Hockenheimring Baden-Württemberg

 

Text: DTM Media Team

26.02.2024

Paul-Premiere mit Lamborghini – Dresdener Team Paul Motorsport

steigt in die DTM ein

 

Lamborghini Huracán GT3 Evo2

Fotocredit: DTM Media Team

 

Paul: „Ich freue mich auf jede einzelne Runde in der DTM“

Familiensache: Paul fährt im Team seines Vaters

 

München. Neuzugang in der DTM: Paul Motorsport debütiert dieses Jahr in der populären Rennserie und verstärkt damit das hochklassige Teilnehmerfeld. Beim Saisonauftakt vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben steht der Rennstall erstmals in der Startaufstellung der DTM. Dabei setzt das Team auf Maximilian Paul (Dresden), der einen Lamborghini Huracán GT3 Evo2 pilotiert. Dass die Kombination aus dem 24-Jährigen und dem italienischen Rennwagen erfolgversprechend ist, zeigt ein Blick ins vergangene Jahr. Bei seinem erst zweiten DTM-Einsatz gewann Paul mit dem Grasser Racing Team sensationell den Sonntagslauf auf dem Nürburgring.

„Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Speziell nach dem Sieg im letzten Jahr war mein Ziel, die volle Saison zu fahren. Ich freue mich auf jede einzelne Runde in der DTM“, sagt Paul, der seiner ersten kompletten DTM-Saison erwartungsvoll entgegenfiebert. Im Jahr 2019 fuhr der Dresdener erstmals im ADAC GT Masters und war dort bis in die Saison 2023 mit verschiedenen Marken aktiv. Seit 2021 vertraut Paul auf das italienische Fabrikat von Lamborghini, mit dem er im selben Jahr sein DTM-Debüt im Grasser Racing Team gab.

Der Einsatz von Paul Motorsport ist Familiensache. Während Maximilian Paul hinter dem Steuer Platz nimmt, leitet sein Vater Tobias den sächsischen Rennstall als Teamchef. Zwei Heimspiele erwartet das Vater-Sohn-Team: Sowohl der DEKRA Lausitzring (24. bis 26. Mai) als auch der Sachsenring (6. bis 8. September) liegen in unmittelbarer Nähe zum Heimatort Dresden.

 

Maximilian Paul

Fotocredit:

DTM Media Team

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