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Meldungen aus der PORSCHE - WELT

12.08.2025

Der neue 911 Cup – stärkere Performance für das Markenpokal-Erfolgsmodell
Der Markenpokal-Rennwagen für den Porsche Mobil 1 Supercup, die zahlreichen Carrera Cup-Wettbewerbe und andere von Porsche sanktionierte Serien geht ab dem Saisonbeginn 2026 an den Start.

FOTO: Porsche
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Porsche-Kundenteams können ab 2026 auf den optimierten 911 GT3 R setzen
Der erfolgreiche Porsche 911 GT3 R tritt ab der Saison 2026 in einer weiter verbesserten Version an. Der neue Rennwagen geht mit zahlreichen Detailoptimierungen inklusive einer überarbeiteten Aerodynamik an den Start.

FOTO:Porsche
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23.07.2025

Porsche E-Performance überzeugt auch auf dem Wasser
Frauscher x Porsche 850 Fantom stellt Geschwindigkeitsrekord auf

 
    Schnellstes Elektroboot bei der Monaco Energy Boat Challenge
    Durchschnittsgeschwindigkeit von 49,84 Knoten als neue Bestmarke
    Top Performance durch Hochvolt-Technologie des Macan Turbo

Das von Porsche und der österreichischen Frauscher Bootswerft gemeinsam entwickelte Sportboot Frauscher x Porsche 850 Fantom sorgt in der maritimen Welt weiter für Furore. Der elegante Daycruiser mit dem vollelektrischen Antrieb des Porsche Macan Turbo stellte bei der Monaco Energy Boat Challenge einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf.
Stuttgart/Monaco. Im Rahmen der 12. Auflage der Monaco Energy Boat Challenge hat das Elektro-Sportboot Frauscher x Porsche 850 Fantom seine Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 49,84 Knoten (92,3 km/h) ließ es im Speed-Wettbewerb nicht nur die Konkurrenz hinter sich, sondern setzte in der Geschichte des Events auch einen neuen Allzeitrekord.

Foto:Porsche
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Die Monaco Energy Boat Challenge gilt als eine der führenden Innovationsplattformen im Bereich nachhaltiger maritimer Mobilität. Das Event wird unter anderem von der „Prince Albert II of Monaco Foundation“ unterstützt, einer Stiftung für Umweltforschung, die der Fürst im Jahr 2006 ins Leben gerufen hat. Ziel der Challenge ist es, emissionsfreie Antriebstechnologien zu fördern und unter realen Bedingungen zu testen. In der Speed-Kategorie wird die Durchschnittsgeschwindigkeit über zwei Läufe und eine Distanz von jeweils einem Kilometer gemessen – ein echtes Praxisszenario für Effizienz und Leistung. Die in Monaco eingesetzte Frauscher x Porsche 850 Fantom entsprach dabei vollumfänglich dem Serienstandard. Die in der Porsche-Farbe oakgrünmetallic neo lackierte Frauscher x Porsche 850 Fantom mit geschlossenem Vordeck ging in der Klasse „Open Sea“ an den Start und konnte sich gegen ein hochkarätiges Feld internationaler Teams durchsetzen.

„Wir sind sehr stolz, dass wir im Rahmen der Monaco Energy Boat Challenge das volle Potential der Frauscher x Porsche zeigen konnten. Der Erfolg unterstreicht nicht nur die technische Innovation des Bootes, sondern markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung elektrischer Antriebslösungen im maritimen Bereich. Durch die Verbindung der Antriebstechnologie von Porsche mit dem Bootsbau-Knowhow unserer Bootswerft ist ein unvergleichbares Elektroboot entstanden“, sagte Stefan Frauscher, Geschäftsführer der Frauscher Bootswerft. Dieses sorgte sogar bei Fürst Albert II. von Monaco für Aufmerksamkeit: Er ließ sich die eFantom am Rande des Events von Stefan Frauscher ausführlich erklären.

„Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Er beweist, dass Porsche E-Performance nicht nur auf der Straße, sondern auch auf dem Wasser Bestleistungen ermöglicht“, sagte Jörg Kerner, der als Leiter der Baureihe Macan maßgeblich an der Entwicklung des Elektro-Sportboots mitgewirkt hat.

Das Projekt Frauscher x Porsche
Gemeinsam mit der renommierten Frauscher Bootswerft aus Österreich hat Porsche ein 8,67 Meter langes und 2,49 Meter breites Elektroboot entwickelt, das mit der für die Marke typischen E-Performance auch auf dem Wasser überzeugen soll. Kern des Projekts ist der Antrieb aus dem vollelektrischen Porsche Macan Turbo. Dieser wurde für den Einsatz auf dem Wasser aufwendig adaptiert. In Kombination mit der ikonischen Rumpfform der Frauscher 858 Fantom entstand ein elektrischer Daycruiser mit außergewöhnlicher Performance, modernster Technik und stilvoller Ästhetik. So wie es zweitürige Porsche Sportwagen unter anderem als Coupé und Cabrio gibt, lässt Frauscher die Wahl zwischen Runabout und Air – also zwischen geschlossenem Vordeck, klassischem Look, Kajüte unterm Vorschiff oder einem Mittelsteuerstand mit Sitz- und Liegegelegenheiten auch am Bug.

Die Frauscher x Porsche 850 Fantom wird in der Frauscher Bootswerft im oberösterreichischen Ohlsdorf gefertigt. Porsche liefert die Hochvolt-Batterie und den Antrieb inklusive Steuergerät als vormontierte Module zu. Frauscher verantwortet die Endmontage, die Vertriebslogistik sowie das After-Sales-Management.

Fahr- und Ladeleistungen

    800-Volt-Technologie und bis zu 400 kW Leistung
    Fahrmodi: Docking – Range – Sport – Sport Plus
    Höchstgeschwindigkeit im Modus Sport Plus: ca. 90 km/h (49 kn)
    Reichweite bei langsamer Fahrt: ca. 100 km
    Reichweite bei Cruising Speed (41 km/h/22 kn): ca. 45 km
    DC-Laden mit bis zu 270 kW
    AC-Laden mit bis zu 11 kW

 

 

FOTO: PORSCHE
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16.07.2025

Schnellladen nahe des Genfer Sees
Erste Porsche Charging Lounge in der Schweiz eröffnet
    Verkehrsgünstiger Standort in unmittelbarer Nähe der Autobahn A1 (Lausanne-Genf)
    Sechs DC-Schnellladesäulen mit jeweils bis zu 400 kW Ladeleistung
       Im aktuellen Auto Bild-Vergleich von Ladediensten und Apps belegt Porsche den ersten Platz unter den Automobilherstellern

Nach fünf Standorten in Deutschland und einem in Österreich ist nun die erste Porsche Charging Lounge in der Schweiz ans Netz gegangen. In Signy-Avenex bei Nyon genießen Porsche Fahrer eine sehr hohe Lade-Performance mit bis zu 400 kW und ein entspanntes Ambiente. Weiterer Kundenvorteil neben dem markenadäquaten Ladeerlebnis: Die günstigen Ladekosten von 0,39 CHF/kWh rechnet der Porsche Charging Service zentral ab. Die Porsche Charging Lounges werden im Porsche Communication Management (PCM) und in der My Porsche App angezeigt. Letztere hat kürzlich den ersten Platz als beste Lade-App eines Automobilherstellers im Auto Bild-Vergleich belegt. Mit GOFAST hat Porsche einen weiteren starken Partner für den Porsche Charging Service in der Schweiz gewinnen können.
Stuttgart/Nyon. Die neue Porsche Charging Lounge befindet sich unweit des Genfer Sees, nahe der Autobahn A1, die Lausanne und Genf verbindet. Damit erschließt der Standort die Metropolregion in der Romandie und ist auch für Reisende interessant, die aus Deutschland nach Frankreich unterwegs sind oder umgekehrt. Die Schnellladestation ist der siebte exklusive Standort der Stuttgarter Marke. Die anderen Charging Lounges liegen in Bingen am Rhein, Estenfeld bei Würzburg, Koblach (Österreich), Ingolstadt, Hamburg und Leonberg. Rund um die Uhr können dort alle Elektromodelle des Sportwagenherstellers mit Strom versorgt werden.

Auf dem Gelände in Signy-Avenex im Kanton Waadt stehen insgesamt sechs DC-Schnellladesäulen mit jeweils bis zu 400 kW Ladeleistung zur Verfügung. Vollelektrische Porsche Fahrzeuge können ihr Schnellladepotenzial dort voll ausnutzen: Ein Taycan der aktuellen Generation lässt sich beispielsweise in 18 Minuten von zehn auf 80 Prozent Ladezustand (State of Charge; SoC) bringen. Mit 21 Minuten benötigt ein Macan für diesen Ladevorgang nur unwesentlich mehr Zeit.

Im Außenbereich unterstreichen Sitznischen mit eingelassenen Lautsprechern den Komfortanspruch. Für einen angenehmen Aufenthalt im Innenbereich sorgen bequeme Lounge-Sessel, eine gut sortierte Auswahl an Erfrischungsgetränken und Snacks, ein Kaffeeautomat, ein Wasserspender sowie ein modern ausgestatteter Sanitärraum. Zudem steht kostenlos ein leistungsfähiges WLAN zur Verfügung. Außen- und Innenbereich werden rund um die Uhr überwacht.

Auch die neue Charging Lounge in der Romandie basiert auf dem modularen Konzept, das Porsche in Zusammenarbeit mit dem Studio F.A. Porsche entwickelt hat. Dieser Ansatz kombiniert die einheitliche Designsprache aller Porsche Charging Lounges mit einer an die jeweilige Grundstücksform angepassten Gestaltung. Flexible Erweiterungen sind möglich. Das Fundament besteht aus Beton. Bei den Modulen wird jedoch weitestgehend auf diesen Werkstoff verzichtet. Eine Wärmepumpe beheizt und klimatisiert die Porsche Charging Lounge. Einen Teil des benötigten Stroms liefert die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

Die Schweiz ist ein wichtiger europäischer Markt von Porsche: Mit mehr als 5.000
neuzugelassenen Fahrzeugen im Jahr 2024 verzeichnete der Sportwagenhersteller dort ein Wachstum um über zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Porsche Schweiz AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Porsche AG. Das Unternehmen betreut ein Händlernetz aus 14 Porsche-Zentren, einem Porsche-Studio sowie fünf Porsche-Service-Zentren. Am Hauptsitz in Rotkreuz im Kanton Zug sind rund 60 Mitarbeitende beschäftigt.

Von Auto Bild ausgezeichnet: Bequeme Abwicklung mit der My Porsche App
Die Porsche Charging Lounges sind einfach zu erreichen. Sie werden im Porsche Communication Management (PCM) und in der My Porsche App angezeigt. Die App hat kürzlich den ersten Platz in der OEM-Wertung der Zeitschrift Auto Bild belegt. Das Magazin hat insgesamt 32 Ladedienste und Apps freier Anbieter und Autohersteller verglichen. In den Kriterien Preismodell, Lade-App-Bedienbarkeit sowie Netzwerkabdeckung erhielt Porsche jeweils ein „sehr gut“.

Um Zugang zu den Ladestationen sowie in den Lounge-Bereich zu erhalten, ist eine Porsche ID erforderlich. Ist das Nummernschild mit der Porsche ID verknüpft, öffnet sich die Schranke mit Hilfe der Kennzeichen-Erkennung automatisch. Das Fahrzeugkennzeichen kann komfortabel in der My Porsche App hinterlegt werden. Alternativ erhält der Kunde über die Porsche Charging Card oder einen QR-Code aus der My Porsche App unkompliziert Zugang zum Standort sowie in die Lounge. Die Abrechnung nach einem Ladestopp erfolgt zentral über den Porsche Charging Service. Auf Wunsch ist die Zahlung auch ad hoc möglich.

Wächst stetig weiter: der Porsche Charging Service
Der Porsche Charging Service ermöglicht den Zugriff auf weltweite Ladepunkte verschiedener Anbieter. Aktuell sind in Europa mehr als 900.000 Ladepunkte in über 25 Ländern angebunden, darunter knapp 75.000 Ladepunkte mit mehr als 150 kW DC-Ladeleistung. Dazu gehören auch die aktuell über 750 Schnellladeparks des IONITY Netzwerks in Europa mit rund 4.900 Ladepunkten.

Ab sofort kommt GOFAST als neuer Preferred Partner in der Schweiz hinzu. Das Schweizer Unternehmen GOFAST AG baut und betreibt das dichteste eidgenössische Schnellladenetz für Elektrofahrzeuge. Bereits heute sind entlang der Hauptverkehrsachsen und an wichtigen Verkehrsknotenpunkten rund 90 Schnelllade-Standorte in Betrieb. In den nächsten Jahren wird das Netz auf über 200 Standorte in der gesamten Schweiz ausgebaut.

Aral pulse, ebenso wie IONITY Preferred Partner von Porsche, hat seine Standort-Zahl gleichfalls kräftig erweitert. Der Mobilitätsdienstleister bringt aktuell mehr als 3.000 Aral pulse Schnellladepunkte in das deutschlandweite Netzwerk ein. Kunden des Porsche Charging Service Plus können bei den Preferred Partnern zum vergünstigten Tarif von 0,39 €/kWh laden.

 

 

06.07.2025

Porsche erweitert das Allrad-Angebot des 911

Mit dem Debüt des neuen 911 Carrera 4S als Coupé und Cabriolet sowie des Targa 4S sind insgesamt sechs Derivate des Sportwagens mit Allradantrieb erhältlich. Zudem stehen im 60. Jubiläumsjahr des 911 Targa nun zwei Varianten der ursprünglich im US-Markt als „Sicherheitscabriolet“ vorgestellten Karosserieform zur Wahl.  

Porsche erweitert die Baureihe 911 um drei Modelle. Die Neuauflage des Carrera 4S startet als Coupé und Cabriolet. Gemeinsam mit dem Targa 4S erweitern sie das Portfolio unterhalb der deutlich leistungsstärkeren GTS-Modelle. Mit dieser Premiere verdoppelt sich das Allrad-Angebot des 911 auf insgesamt sechs Modellvarianten. Sein umfangreich überarbeiteter Antriebsstrang beschert dem allradgetriebenen Sportwagen im Vergleich zu den Vorgängermodellen ein deutliches Plus an Emotionalität. Zusätzliche Möglichkeiten zur Individualisierung sowie eine erweiterte Serienausstattung runden das Gesamtpaket ab.

Rund die Hälfte aller Kunden der S-Varianten des 911 entscheiden sich aus gutem Grund für vier angetriebenen Räder: Der Allradantrieb sorgt bei schwierigen Witterungsverhältnissen für ein Höchstmaß an Traktion. Besonders in Regionen mit wechselhaftem Klima oder anspruchsvollen Straßenverhältnissen bietet der 911 mit Allradantrieb ein Plus an Souveränität. Wie alle Allradmodelle des 911 sind auch die S-Varianten fahrdynamisch grundsätzlich heckbetont ausgelegt. Bei Bedarf stellt das Porsche Traction Management (PTM) mehr Antriebsmoment an der Vorderachse zur Verfügung und erhöht so die Traktion und Fahrstabilität. Wie bei ihren Vorgängern erfolgt die Kupplungsansteuerung des weiterhin wassergekühlten Vorderachsgetriebes elektromechanisch. Lediglich die Übersetzung wurde leicht angepasst. Beim 911 Targa liegt der Allrad-Anteil bei 100 Prozent: Porsche bietet diese Karosserieform exklusiv nur mit Allradantrieb an.

FOTO: Porsche
FOTO: Porsche

Verbesserte Fahrleistungen
Die neuen Allradvarianten des 911 übernehmen den aufgewerteten Antrieb des Carrera S. Sein 3,0 Liter großer Biturbo-Sechszylinder-Boxermotor leistet 353 kW (480 PS, 911 Carrera S: Kraftstoffverbrauch* kombiniert (WLTP) 10,8 – 10,3 l/100 km, CO₂-Emissionen* kombiniert (WLTP) 244 – 232 g/km, CO₂-Klasse G , CO₂-Klasse gewichtet kombiniert G ). Das sind 22 kW (30 PS) mehr als im Vorgänger. Für dieses Leistungsplus ist unter anderem die optimierte Ladeluftkühlung verantwortlich, deren Konstruktion vom 911 Turbo stammt. Ein Achtgang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) überträgt die Kraft an alle vier Räder. Das 911 Carrera 4S Coupé beschleunigt in 3,3 Sekunden (mit Sport Chrono Paket), die Höchstgeschwindigkeit beträgt 308 km/h.  
911 Targa 4S, 2025, Porsche AG
60 Jahre 911 Targa: Eine Idee mit Geschichte

Der 911 Targa vereint seit 60 Jahren die Genussmomente eines Cabriolets mit dem Ganzjahreskomfort eines Coupés. Porsche reagierte mit diesem Modell einst auf Diskussionen über die Sicherheit traditioneller Cabriolets im US-Markt. Die Karosserieform debütierte im September 1965 auf der IAA in Frankfurt am Main als „Sicherheitscabriolet“.
911 Targa 4S, 2025, Porsche AG

Wie so viele Porsche-Innovationen ist der elegante, breite Überrollbügel vom Motorsport inspiriert. Mit herausnehmbarem Dach und klappbarer Heckscheibe entstand Cabrio-Feeling für Sicherheitsbewusste. Den Namen Targa leitete Porsche vom berühmten sizilianischen Langstreckenrennen Targa Florio ab.

Heute ist der Porsche 911 Targa eine eigenständige Ikone, in sechs Jahrzehnten technisch und formal weiterentwickelt. Mit der Generation 993 (1993) entfiel die Notwendigkeit, das Dach manuell abzunehmen. Seit 2006 ist der 911 Targa ausschließlich mit Allradantrieb erhältlich.

Ab 2014 kommt ein vollautomatischer Dachmechanismus zum Einsatz: In 19 Sekunden verwandelt sich der geschlossene Sportwagen in einer spektakulären Choreografie in ein offenes Fahrzeug. Die gläserne Heckscheibe klappt nach hinten, das Dachsegment faltet sich elegant zusammen. Der breite Bügel und die umlaufende Heckscheibe bilden eine klare Reminiszenz an das Urmodell. Das Dachmodul des aktuellen Targa ist in vier Farbvarianten erhältlich: Schwarz, Blau, Rot und Braun.
Aufgewertete Ausstattung

Die Serienausstattung wurde im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich aufgewertet. Dazu zählen eine Mischbereifung mit 20/21 Zoll großen Carrera S-Rädern in modernisiertem Design, Porsche Torque Vectoring Plus (PTV+) sowie eine Sportabgasanlage mit 911-typisch emotionalem Klangbild.

911 Carrera 4S, 2025, Porsche AG

Die aus den GTS-Modellen übernommene, mit roten Bremssätteln ausgestattete Bremsanlage der Dimension 408 Millimeter (vorn) und 380 Millimeter (hinten) zählt ebenfalls zur Serienausstattung. Der 911 Targa 4S verfügt serienmäßig über eine Hinterachslenkung. Während Cabriolet und Targa generell mit einer Hintersitzanlage ausgestattet sind, liefert Porsche das Coupé serienmäßig als Zweisitzer aus. Die Hintersitzanlage lässt sich aufpreisfrei konfigurieren.

Den Innenraum des Allrad-Sportwagens stattet Porsche mit einem Lederpaket aus. Zudem gehören Matrix-LED-Hauptscheinwerfer sowie eine kabellose Smartphone-Lademöglichkeit zur Serienausstattung. Hinzu kommen unter anderem elektrisch anklappbare Außenspiegel inklusive Spiegelumfeldbeleuchtung, Licht-Design-Paket, automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel mit integriertem Regensensor sowie ein Spurhalteassistent. Auf Wunsch sind vielfältige weitere Optionen zur Individualisierung verfügbar, darunter unterschiedlichste Farb- und Materialkombinationen sowie Sound-, Assistenz- und Dachsysteme.

 

 

21.06.2025

 Porsche Italia feiert Jubiläum mit zwei außergewöhnlichen Editionsmodellen
Porsche und die italienische Traditionsmarke Ferragamo sind bekannt für zeitloses Design, authentische Handwerkskunst, akribische Liebe zum Detail und kompromisslose Qualität. Beide Unternehmen haben sich zusammengetan, um das 40-jährige Bestehen von Porsche Italia zu feiern.

Porsche Italia feiert Jubiläum mit zwei außergewöhnlichen Editionsmodellen
911 Carrera 4 GTS und Taycan 4S , FOTO: PORSCHE

Porsche Italia bringt zu seinem Jubiläum zwei Sondermodelle auf Basis des 911 Carrera 4 GTS und des Taycan 4S auf den Markt, die in Zusammenarbeit mit Ferragamo entstanden sind. Im Stil der Modemarke haben die Experten der Porsche Exclusive Manufaktur sowohl das Exterieur als auch das Interieur der beiden Sportwagen-Ikonen aufwendig veredelt. Der Clou ist die Sonderfarbe „blusogno“, inspiriert von einer aktuellen Kollektion von Ferragamo. Auch die Innenausstattung ist in dieser Farbe gehalten und vermittelt in Kombination mit dem blauen Paldao-Holzdekor eine subtile Eleganz. Die Editionsmodelle sind in limitierter Stückzahl exklusiv auf dem italienischen Markt erhältlich.

 

 

Porsche eröffnet erstes Classic Zentrum Deutschlands in Kassel
07.04.2025

Gemeinsam mit der Glinicke Gruppe eröffnete der Sportwagenhersteller am Freitag, 4. April 2025, das erste Porsche Classic Zentrum in Deutschland. Dort startet ein umfangreiches Angebot an Restaurierungen, Serviceleistungen und Ersatzteilversorgung für klassische Porsche-Modelle. Die Eröffnung stärkt das Portfolio, Kunden von Young- und Oldtimern mit Fach- und Individualisierungskompetenz nachhaltig zu betreuen.

„Unsere Young- und Oldtimer sind zumeist Schätze in den Garagen unserer Kundinnen und Kunden“, erklärt Alexander Fabig, Leiter Individualisierung und Classic bei Porsche. „Deshalb ist uns dieses Thema besonders wichtig. Wir freuen uns, dass wir nun auch in unserem Heimatmarkt Deutschland unser Angebot rund um die Beratung und Betreuung klassischer Fahrzeuge weiter ausbauen.“

Das neue Zentrum mit hochmodernem Showroom und Werkstatt bietet nicht nur fachgerechte Restaurierungs- und Serviceleistungen, sondern auch den Verkauf historischer Modelle an. Zusätzlich greifen die Experten auf ein umfassendes Sortiment von über 80.000 Ersatzteilen für Fahrzeuge zurück, die seit mehr als zehn Jahren nicht mehr produziert werden. Dadurch wird eine ganzheitliche Betreuung der Kunden möglich. Der Standort in Kassel ist das jüngste Mitglied von weltweit nunmehr fünf Kompetenzzentren – die weiteren befinden sich in Frankreich, den Niederlanden, Norwegen und der Schweiz. Zusätzlich ergänzt das Zentrum 19 weitere Classic Partner in Deutschland.
„Ein Ort, an dem die Tradition lebendig bleibt“

„Porsche ist mehr als eine Marke – es ist ein Symbol für Leidenschaft, herausragende Qualität und die Erfüllung automobiler Träume. Mit dem Porsche Classic Zentrum in Kassel schaffen wir einen Ort, an dem die Tradition und Geschichte dieser legendären Marke lebendig bleibt“, sagt Florian Glinicke, Geschäftsführender Gesellschafter der Glinicke Automobil Holding. „Unsere Kunden profitieren von einem erfahrenen Team, das mit Hingabe und höchster Präzision arbeitet.“

Restaurierungen, Serviceleistungen und Ersatzteilversorgung für klassische Porsche-Modelle gehören zum Angebot des Porsche Classic Zentrums Kassel

Porsche Zentrum Kassel, FOTO: Porsche
Porsche Zentrum Kassel, FOTO: Porsche

Seit nunmehr 75 Jahren hält die Glinicke Gruppe die Vertriebsrechte für die Marke Porsche. In den Räumlichkeiten, in denen der Großhandel in den 1950er Jahren begann, ist nun das neue Porsche Classic Zentrum entstanden. Das Showroom-Konzept ist durch das Wechselspiel zwischen den historischen Hallen und modernen Designelementen einmalig.
Große Eröffnungsveranstaltung mit zahlreichen Gästen

Die feierliche Eröffnung begleiteten insgesamt 356 Gäste – darunter Motorsportlegende Walter Röhrl, der im Rahmen der Podiumsdiskussion mit Anekdoten aus der Welt des Rennsports begeisterte. Zusätzlich bot die Abendveranstaltung einen besonderen Blick auf legendäre Fahrzeuge wie den Porsche 959, den 918 Spyder und einen Porsche 917. Ein Highlight der Feier war die Übergabe des Zertifikats, das das Zentrum offiziell als erstes seiner Art in Deutschland auszeichnet.
Alexander Fabig, Leiter Individualisierung und Classic bei Porsche, Florian Glinicke, Geschäftsführender Gesellschafter der Glinicke Automobil Holding, Fabian Hottenrott, Standortleitung, Karsten Sohns, Geschäftsführer und CFO Porsche Deutschland, l-r, Porsche Classic Zentrum Kassel, 2025, Porsche AG
Alexander Fabig, Leiter Individualisierung und Classic bei Porsche, Mark Philipp Porsche, Florian Glinicke, Geschäftsführender Gesellschafter der Glinicke Automobil Holding, Karsten Sohns, Geschäftsführer und CFO Porsche Deutschland, Porsche Classic Zentrum Kassel, Germany, 2025, Porsche AG
Alexander Fabig, Leiter Individualisierung und Classic bei Porsche, Florian Glinicke, Geschäftsführender Gesellschafter der Glinicke Automobil Holding, Fabian Hottenrott, Standortleitung, Karsten Sohns, Geschäftsführer und CFO Porsche Deutschland, l-r, Porsche Classic Zentrum Kassel, 2025, Porsche AG
Alexander Fabig, Leiter Individualisierung und Classic bei Porsche, Mark Philipp Porsche, Florian Glinicke, Geschäftsführender Gesellschafter der Glinicke Automobil Holding, Karsten Sohns, Geschäftsführer und CFO Porsche Deutschland, Porsche Classic

„Mit der Glinicke Gruppe haben wir einen starken Partner in der Region. 2024 haben wir die Spatenstiche für die Neubauten der Porsche Zentren Kassel und Minden gefeiert, die wir voraussichtlich noch in diesem Jahr fertigstellen werden“, sagt Karsten Sohns, Geschäftsführer und CFO Porsche Deutschland. „Nun kommt das neue Porsche Classic Zentrum dazu. Eine wertvolle Ergänzung für alle Kunden, mit einer Strahlkraft weit über die Region hinaus. Im persönlichen Gespräch vor Ort können die Porsche Classic Experten beraten und Interessenten auf Ihrem Weg zu ihrem Traumporsche begleiten.“
Klassische Fahrzeuge von Porsche

Neben der Betreuung von Neufahrzeugen bietet Porsche ein umfangreiches Angebot für klassische Fahrzeuge an. Bestandteil des Leistungsumfangs ist die Ersatzteilversorgung aller straßenzugelassenen Klassiker der Marke. Das Angebot reicht von verschiedensten Zubehörteilen und technischer Literatur bis hin zur klassischen Ersatzteilversorgung inklusive zahlreicher Neuauflagen, die länger nicht mehr verfügbar waren.

Nicht nur die Classic Partner und die Classic Zentren kümmern sich um die Restaurierung, auch im Werk kann man sein Fahrzeug restaurieren lassen. Rund 100 Einheiten vom Porsche 356 bis hin zum 911 (Typ 996) sowie Boxster (Typ 986) durchlaufen jährlich die Manufaktur. Sonderwunsch Projekte zur Realisierung höchstindividueller Kundenwünsche runden das Angebot ab.
Über die Glinicke Gruppe

Die Glinicke Gruppe, seit 75 Jahren stolzer Vertriebspartner von Porsche in Kassel, setzt mit dem Porsche Classic Zentrum ihre lange Tradition fort. Das Zentrum ist nicht nur ein Ort für fachkundige Restaurierungen, sondern auch ein Treffpunkt für die Porsche-Community und ein Veranstaltungsort für Events wie das Bergparkrennen in Kassel. Die Standortleitung übernehmen Fabian Hottenrott und Matthias Welter.

 

27.02.2025

Warnung vor Betrugsversuch im Namen von Porsche
Das Porsche-Kundenmanagement erhält derzeit vermehrt Hinweise auf Betrugsversuche.
Dabei wird ein vermeintlicher „Porschekatalog“ fälschlicherweise im Namen von Porsche-Zentren oder der Porsche AG bzw. der Porsche Deutschland GmbH versandt. In diesem Zusammenhang werden Leasingrückläufer angeboten.

FOTO: PORSCHE
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Porsche möchte darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine Betrugsmasche handelt, die bereits den zuständigen Ermittlungsbehörden gemeldet wurde. Die Täter kontaktieren willkürlich Personen und geben sich als Unternehmen des Porsche Konzerns oder der Porsche Handelsorganisation aus. Sie nutzen dabei gefälschte Unterlagen.
Personen, die durch dieses Vorgehen geschädigt worden sind, empfiehlt Porsche, umgehend Anzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle zu erstatten.
Interessenten, die ein Porsche-Fahrzeug erwerben möchten und die Authentizität eines Porsche- überprüfen wollen, können dies auf der Porsche-Website machen. Dort findet sich im Menü eine Händlersuche, in der alle offiziellen Porsche-Händler in Deutschland gelistet sind

 

 

01,02,2025

Porsche Taycan: Neuer Guinness World Records™ Titel auf Eis
28.01.2025
Porsche hat in Lappland einen neuen Guinness-Weltrekord für den längsten kontinuierlichen Drift eines Elektrofahrzeugs auf Eis aufgestellt: Am Steuer eines Taycan GTS gelang es Instrukteur Jens Richter insgesamt 132 Runden im kontrollierten Übersteuern zu drehen. Binnen 46 Minuten legte er dabei exakt 17,503 Kilometer zurück. Mit dieser neuen Bestmarke holt der Elektrosportler von Porsche bereits den vierten Guinness-Weltrekord.

FOTO: Porsche
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Die Rekordjagd mit Porsche Experience-Instrukteur Jens Richter hinter dem Lenkrad begann am Nachmittag des 14. Januar 2025 unter schwierigen äußeren Bedingungen. „Unter der extremen Dauerbelastung des driftenden Taycan baute der Ice Track schneller ab als erwartet“, schildert Jens Richter die Herausforderungen. „Daher mussten wir den ersten Versuch nach rund 11 Kilometern abbrechen.“

 

 

 

31.01.2025

Fünfte Porsche Charging Lounge eröffnet
Sehr hohe Lade-Performance mit bis zu 400 kW, entspanntes Ambiente und zentrale
Abwicklung der Ladekosten über den Porsche Charging Service: Die Vorteile der Porsche Charging Lounges gelten ebenso für den neuen Standort in Hamburg-Rahlstedt. Auch diese Lounge trägt die Porsche-typische Designsprache. Erstmals hat der Sportwagenhersteller dort ein modulares Konzept umgesetzt: Dadurch können die Lounges an die jeweilige Grundstücksform angepasst und vor Ort schneller aufgebaut werden.
Direkt neben dem „Porsche Approved Service Zentrum“ (PASZ) in Hamburg-Rahlstedt hat heute eine weitere Porsche Charging Lounge ihren Betrieb aufgenommen. Der Standort befindet sich nahe der Autobahn A1, sodass er nicht nur Norddeutschland erschließt, sondern auch für Urlauber auf dem Weg von und an die Ostsee verkehrsgünstig liegt. Rund um die Uhr können dort alle Elektromodelle des
Sportwagenherstellers mit Strom versorgt werden. Auf dem Gelände stehen insgesamt vier DC- Schnellladesäulen mit bis zu 400 kW Ladeleistung zur Verfügung.

FOTO: Porsche
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Vollelektrische Porsche-Fahrzeuge können dort also ihr Schnellladepotenzial ausnutzen: Ein Taycan der aktuellen Generation lässt sich
 in 18 Minuten von zehn auf 80 Prozent Ladezustand (State of Charge; SoC) bringen.
Die Schnellladestation im Nordosten der Hansestadt ist der fünfte exklusive Standort Die anderen Charging Lounges liegen in Bingen am Rhein, Estenfeld bei Würzburg, Koblach (Österreich) sowie Ingolstadt.
Im Außenbereich unterstreichen Sitznischen mit eingelassenen Lautsprechern den Komfortanspruch. Für einen angenehmen Aufenthalt sorgen in der neuen Lounge neben Kaffee eine gut sortierte Auswahl an Erfrischungsgetränken und Snacks, ein Wasserspender sowie ein modern ausgestatteter Sanitärraum. Zudem steht ein leistungsfähiges WLAN zur Verfügung.
Neues Konzept berücksichtigt den Nachhaltigkeitsanspruch In Zusammenarbeit mit dem Studio F.A. Porsche hat Porsche für die exklusiven Schnellladestationen ein
modulares Konzept entwickelt, das in Hamburg erstmals umgesetzt wurde. Dieser Ansatz kombiniert die einheitliche Designsprache aller Porsche Charging Lounges mit einer an die jeweilige Grundstücksform angepassten Gestaltung. Flexible Erweiterungen sind möglich.
Das Fundament besteht aus Beton. Bei den Modulen wird jedoch weitestgehend auf diesen Werkstoff verzichtet. Diese werden größtenteils aus Stahl, Edelstahl, Holz und Stein mit einem in Baden-Württemberg ansässigen Partner von Porsche mit Strom aus erneuerbaren Energien gefertigt. Eine Wärmepumpe beheizt und klimatisiert die Porsche Charging Lounge. Einen Teil des benötigten Stroms liefert die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Das digitale Gebäudemanagement optimiert den
Stromverbrauch und dimmt beispielsweise die Beleuchtung automatisch herunter, wenn gerade keine Gäste vor Ort sind.
Leicht erreichbar, bequeme Abwicklung Die Porsche Charging Lounges sind einfach zu erreichen. Sie werden im Porsche Communication Management (PCM) und in der My Porsche App angezeigt. Um Zugang zu den Ladestationen sowie in den Lounge-Bereich zu erhalten, ist eine Porsche ID erforderlich. Ist auch das Nummernschild mit der
Porsche ID verknüpft, öffnet sich die Schranke mit Hilfe der Kennzeichen-Erkennung automatisch. Das Fahrzeugkennzeichen kann komfortabel in der My Porsche App hinterlegt werden. Alternativ erhält der Kunde über die Porsche Charging Card oder einen QR-Code aus der My Porsche App unkompliziert Zugang zum Standort sowie in die Lounge. Die Abrechnung nach einem Ladestopp erfolgt zentral über
den Porsche Charging Service. Auf Wunsch ist die Zahlung auch ad hoc möglich.

 

 

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