Veranstaltungen, Events und Konzerte in Oldenburg 2019 mit MiO und miofoto www.eventim.de ,   GERRY WEBER OPEN

Neuer Titel:  NOVENTI OPEN

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Alle Texte: GERRY WEBER OPEN

Rekordsieger Roger Federer trifft zum Auftakt des ATP 500er-Turniers in HalleWestfalen auf John Millman

Alexander Zverevs Erstrundengegner ist der Niederländer Robin Haase
Umjubelter Gastauftritt der French Open-Doppelchampions Kevin Krawietz/Andreas Mies bei Auslosung des Hauptfelds
Deutscher Kracher: Krawietz/Mies treffen zum Doppel-Auftakt auf Brown/Pütz

HalleWestfalen. Rekordchampion Roger Federer (37/ATP 3) hat in seinem Auftaktmatch bei den 27. NOVENTI OPEN eine schwierige Aufgabe zu meistern. Bei der Auslosung für das Hauptfeld wurde am Samstag der Australier John Millman (ATP 56) als erster Gegner für den neunmaligen Sieger des ATP 500er-Wettbewerbs gezogen. Millmann hatte bei den US Open 2018 für eine Sensation gesorgt, als er den Schweizer Weltstar im Achtelfinale besiegt hatte. Im direkten Vergleich zwischen Federer und Millman steht es allerdings 1:1, Federer hatte das erste persönliche Duell vor viereinhalb Jahren in Brisbane gewonnen. Bei den zurückliegenden French Open hatte der 29-jährige Millmann sich erst nach fünf harten Erstrunden-Sätzen gegen Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev geschlagen gegeben.


Zverev (22/ATP 5), die Nummer 2 in der Setzliste bei Deutschlands bedeutendstem ATP-Turnier, spielt in seiner Erstrundenpartie gegen den Niederländer Robin Haase (ATP 56). Zverev führt im sogenannten Head-to-Head mit 3:2, er gewann auch die letzte zurückliegende Partie in Basel im Herbst 2018. „Das sind anspruchsvolle, aber auch lösbare Aufgaben für Roger und Sascha“, sagte Turnierdirektor Ralf Weber. Schicksal für ihre Profikollegen spielten bei der Auslosung die French Open-Doppelsieger Kevin Krawietz und Andreas Mies, die von den Tennisfans an der OWL-Lokalradiobühne begeistert gefeiert wurden. „Es ist Wahnsinn, was im Moment los ist“, sagte Krawietz. „Aber es ist auch positiver Stress.“ Sie seien beide „immer noch dabei, das Ganze überhaupt zu realisieren“, erklärte Mies.

Lokalmatador Jan-Lennard Struff (ATP 38), der 2019 seine bisher beste Karrieresaison spielt, trifft in der ersten Runde auf den Serben Laslo Djere (ATP 27). Struff hatte aktuell noch einmal mit einem Halbfinaleinzug beim ATP-Rasenturnier in Stuttgart überzeugt. Halle-Routinier Philipp Kohlschreiber (ATP 51) misst zum Start mit dem Amerikaner Steve Johnson (ATP 78) seine Kräfte, das deutsche Toptalent Rudolf Molleker (ATP 149) muss noch auf einen Gegner aus der Qualifikation warten. Wild Card-Starter Peter Gojowczyk (ATP 120) bekommt es mit einem weiteren Vertreter aus dem vielköpfigen französischen Kontingent zu tun, mit Richard Gasquet (ATP 42).

Der Überraschungs-Champion des Vorjahres, der 22-jährige Kroate Borna Coric (ATP 14), beginnt seine Mission Titelverteidigung gegen den Spanier Jaume Munar (ATP 74). Die Nummer 4 der Setzliste, der Russe Karen Khachanov (ATP 9), spielt zum Auftakt gegen Damir Dzumhur (Bosnien-Herzegowina/ATP 63). Roger Federers Weg zu einem möglichen zehnten Titel wäre derweil auch über eine gewonnene Auftaktprüfung gegen Millman hinaus knifflig. In der zweiten Runde wartet auf den „Maestro“ der Gewinner des französischen Duells zwischen Ex-Top-Ten-Mann Jo-Wilfried Tsonga (ATP 79) und dem formstarken Benoit Paire (ATP 28).


Erstrundenknüller auch im Doppelwettbewerb der 27. NOVENTI OPEN: Die frischgebackenen French Open-Champions Kevin Krawietz und Andreas Mies (ATP Doppel 21/22) treffen gleich zum Auftakt in einem deutschen Spitzenduell auf das neu formierte Duo Dustin Brown/Tim Pütz (ATP Doppel 175/59). Auch in einer weiteren Startbegegnung stehen gleich drei deutsche Spieler auf dem Platz: Die Brüder Alexander und Mischa Zverev (ATP 76/65) treffen auf das Weltklassedoppel Ben McLachlan/Jan-Lennard Struff (ATP Doppel 35/41). Die Sieger dieser beiden Erstrundenmatches spielen dann im Viertelfinale des 16er-Feldes gegeneinander.

Das topgesetzte Duo, der Pole Lukasz Kubot (ATP Doppel 2) und der Brasilianer Marcelo Melo (ATP Doppel 4), hat es zum Start mit der niederländischen Kombination Wesley Koolhoof (ATP Doppel 26) und Matwe Middelkoop (ATP 44) zu tun. Kubot und Melo sind die amtierenden Titelverteidiger in HalleWestfalen.

 

 

Kartenvorverkauf für GRASS COURT OPEN HALLE 2020 startet

Turnierdirektor Ralf Weber: „Es lohnt sich, frühzeitig die Karten zu kaufen“
Frühbucher-Rabattaktion erhältlich • Angebote sind gültig bis zum 31. Oktober

HalleWestfalen. Die Vorbereitungen für die 27. Auflage von Deutschlands größtem Tennisturnier laufen auf Hochtouren. Am morgigen Samstag, 15. Juni 2019, beginnt wieder einmal das renommierte Rasenspektakel mit Weltklassetennis und Top-Entertainmentprogramm. Doch wer jetzt schnell ist, kann sich bereits die begehrten Tickets für die GRASSCOURT OPEN HALLE im Jahr 2020 (13. bis 21. Juni 2020) mit Frühbucherrabatt sichern – so lautet gegenwärtig der Name für den ATP 500er-Wettbewerb in der nächsten Saison. Am Samstag fällt der Startschuss für den Kartenvorverkauf für Turnier Nummer 28.

„Wir schreiben die Erfolgsgeschichte auch 2020 weiter fort. Unser Turnier steht immer für ein absolutes Premiumangebot an Fans und Zuschauer“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber. „Es lohnt sich für alle Zuschauer, frühzeitig die vergünstigten Karten zu kaufen.“ Mit von der Partie sind auch 2020 Rekordchampion Roger Federer (ATP 3), Deutschlands Ass Alexander Zverev (ATP 5) und Japans starker Tennis-Botschafter Kei Nishikori (ATP 7). Auch die weiteren deutschen Spitzenspieler werden zum Titelkampf im nächsten Jahr erwartet.

Tages- und Dauerkarten für die GRASSCOURT OPEN HALLE 2020 sind in vier Kategorien unterteilt: Tageskarten sind von 28,00 Euro bis 115,00 Euro und Dauerkarten (Montag bis Sonntag) von 149,00 Euro bis 460,00 Euro gestaffelt. Wer sich bereits jetzt seine Dauerkarte in der Kategorie I sichert, erhält einen Frühbucherrabatt; statt 425,00 Euro zahlt der Käufer bis zum 31. Oktober 2019 lediglich 380,00 Euro. Darüber hinaus wird ein Weekend-Package (Donnerstag bis Sonntag) in allen vier Kategorien in einem Preisrahmen von 125,00 bis 335,00 Euro angeboten, das die Turniertage vom Achtelfinale bis zum Finale beinhaltet.

Am „Kids‘ Day“, 15. Juni (Montag), sind für Kinder/Jugendliche (bis einschließlich 17 Jahre) in allen Kategorien die Tickets um 50 Prozent ermäßigt. Den weiblichen Fans ist der 17. Juni (Mittwoch) als „Ladies‘ Day“ gewidmet, demzufolge sind für Damen die Karten in allen Kategorien um 30 Prozent reduziert. Am Qualifikationswochenende (Samstag, 13. Juni/Sonntag, 14. Juni) ist wie gewohnt der Eintritt frei.

 

Der Spaß regiert das Spiel: schauinsland-reisen Champions Trophy begeistert 10.000 Zuschauer in HalleWestfalen

Thomas Muster und Florian Mayer gewinnen gegen Goran Ivanisevic und Mansour Bahrami • Show mit Finten und FinessenHalleWestfalen. Auf den Außenplätzen kämpfen am ersten Turniersamstag der 27. NOVENTI OPEN stets die Qualifikanten um Punkte - und im großen GERRY WEBER STADION steht derweil der Spaß im Mittelpunkt. Traditionell treffen dort bei der „schauinsland-reisen Champions Trophy“ Stars vergangener Tage aufeinander, 2019 auch zwei frühere Grand Slam-Sieger. Es ist ein Spektakel zum Genießen für alle Tennisfans. Diesmal auf dem Rasen, vor 10.000 begeisterten  Zuschauern: Goran Ivanisevic mit Tennis-Schelm Mansour Bahrami. Und Thomas Muster zusammen mit Florian Mayer, dem Turniersieger in HalleWestfalen im Jahr 2016. Ivanisevic, der 2001 mit einer Wild Card in Wimbledon gewann und ein Dauerrivale von Boris Becker war (19 Duelle), gehörte in den 90er Jahren zu den besten Spielern überhaupt auf Gras. Doch warum hat er als Profi nie in Halle gespielt? „Ehrlich gesagt, das frage ich mich auch gerade. Der Rasen hier ist toll und wäre meinem Spiel viel eher entgegengekommen als der in Queens, wo ich damals angetreten bin – mit mäßigem Erfolg“, so der Mann aus Split bei einem Interview auf dem Centre Court. Im Showkampf ließ er seine gefürchtete Aufschlagkeule – früher schlug er gern mal vier Asse in Folge – in der Tasche. „Na, immerhin eines habe ich ja geschlagen“, erklärte der Kroate schmunzelnd. Die anderen sollten ja schließlich mitspielen können. Und das taten sie! Thomas Muster, French-Open-Sieger von 1995, ist immer noch fit. Und er erfand gleich eine neue Disziplin: Schuhe ausziehen. Als er mit einer Schiedsrichterentscheidung haderte, zog er dem Referee einen Schuh vom Fuß und warf ihn ins Publikum. Späße, wie sie sonst vor allem Mansour Bahrami bringt. Der Mann ist inzwischen 63 Jahre alt, aber was macht das schon. Einen Tweener durch die Beine? Immer noch kein Problem für ihn. Und wie lange glaubt er, dass er das noch schafft? „Hören Sie mal, ich habe den erfunden, als ich zehn Jahre alt war, mit einem Holzbrett damals“, erzählte er lachend. „Und wie lange ich noch spielen kann? Ich sage seit 30 Jahren, dass es wohl noch zwei, drei Jahre geht. Also, noch zwei, drei Jahre.“ Neu im Vergleich zu vergangenen Jahren: Drei der vier Akteure trugen Vollbart. Die Mode wandelt sich eben. Einziger bartloser Darsteller war Florian Mayer. Die Zuschauer genossen die Show auf dem Court - und daneben, denn Thomas Muster hatte zwischenzeitlich eine Pause nötig, nahm in einer Loge Platz und las Zeitung. Ein Ballmädchen übernahm für ihn.  Der Österreicher hatte schon mehrfach in Halle sein komisches Talent bewiesen. Mansour Bahrami lieferte derweil einen Beweis seiner außergewöhnlichen Kunstfertigkeit und fing einen Ball aus 40 Metern Höhe in der Hosentasche auf. „Ich kenne außer Mansour keinen, der das kann“, sagte Turnierdirektor Ralf Weber staunend. Der Sieg ging am Muster/Mayer mit 4:6, 6:2, 12:10, es war indes Nebensache. Wirklich mitzählen konnte bei dem sympathischen Trubel auf dem Court ohnehin auch der Schiedsrichter kaum. Gewinner waren bei all den Finten und Finessen deshalb wie immer die Zuschauer.

Langjährige Partner des ATP 500er-Wettbewerbs in HalleWestfalen ausgezeichnet„Sponsor of the Year“-Award für August Storck KG, „Supplier of the Year“-Award für B&W GroupNeuer Titelsponsor NOVENTI stellt sich vor

„Die Kooperation mit unseren Wirtschaftspartnern ist ein entscheidender Tragpfeiler des Turniers“
HalleWestfalen. Das ATP500er-Turnier in HalleWestfalen hat am Samstag langjährige Partner mit Sponsoren-Awards gewürdigt. Im Rahmen des traditionellen Sponsorenlunchs wurde die August Storck KG, der international bekannte Süßwarenhersteller, mit dem „Sponsor of the Year“-Award ausgezeichnet. Als „Supplier of the Year“ wurde die B&W (Bowers and Wilkins) Group Germany GmbH geehrt, ein Partner des Turniers aus der High-End-Unterhaltungselektronik. „Beide Unternehmen sind uns praktisch seit der ersten Stunde verbunden“, sagte Turnierdirektor Ralf Weber. „Diese Awards sind ein großes Dankeschön für die langjährige Zusammenarbeit.“ Weber bedankte sich auch bei allen anderen Wirtschaftspartnern für ihre „großartige Unterstützung“: „Diese Kooperationen sind ein entscheidender Tragpfeiler für das Turnier.“

Die Grand Slam-Champions Goran Ivanisevic und Thomas Muster überreichten die 2019er-Awards im WalkWay des GERRY WEBER EVENT CENTER an Manuela Gerdes (Corporate Communications August Storck KG), Stefanie Ford (Leiterin Unternehmenskommunikation August Storck KG), Stefan Splawski (Geschäftsführer B&W) und Peter Schulte (ehemaliger Geschäftsführer B&W). „Wir sind sozusagen der Nachbar des Turniers. Wir sind hier gern engagiert“, sagte Stefanie Ford zum Engagement der August Storck KG. Die Produkte des Süßwarenherstellers seien auch bei den Tennisprofis „der Renner“, sagte Turnierchef Weber. „Da muss man nur mal im Hotel nachfragen, wo immer was zum Naschen bereit liegt.“

Die Kooperation mit der B&W Group bestehe sogar über das ATP-Turnier hinaus, sagte Weber. „Wir kennen uns schon aus den Tagen, als wir einen Challenger-Wettbewerb veranstalteten. Und seitdem sind wir auch sehr, sehr gute Partner.“ Die B&W Group ist in diesem Jahr auch wieder mit einem Stand im WalkWay vertreten. „Wir freuen uns über diese Auszeichnung“, sagte Peter Schulte für die B&W Group. „Das Turnier bietet eine starke Plattform, um über die Produkte des Unternehmens zu informieren.“

Vor der Award-Verleihung hatte sich bei der Sponsorenveranstaltung auch der neue Namensgeber NOVENTI vorgestellt, Deutschlands größter Gesundheitsdienstleister. „Es ist eine Ehre, bei diesem renommierten Event vertreten zu sein“, sagte Vorstand Dr. Sven Jansen. „Sport und Gesundheit, das ist ein starkes Doppel. Und da ist ein Engagement beim Tennis naheliegend. 80 Prozent unserer Kunden spielen selbst Tennis.“ Das Unternehmen stehe über seine Abrechnungsdienste für Rezepte „praktisch mit 65 Millionen Deutschen in Verbindung“, so Jansen. Der sportliche NOVENTI-Manager, der einst neun Iron Man-Läufe auf Hawaii erfolgreich hinter sich brachte, lobte ausdrücklich die „super Zusammenarbeit“ mit den Machern von Deutschlands größtem Tennisevent: „Es ist unglaublich, was in der Kürze der Zeit geleistet wurde. Das ist der Hammer.“

Das Münchner Unternehmen war eine Woche vor Turnierbeginn als neuer Titelsponsor eingestiegen. Neben Dr. Jansen nahm auch Dr. Silvio Kusche, Bereichsvorstand Marketing/CMO NOVENTI, an der Sponsorenveranstaltung teil.

Gleichzeitig wurde am Samstag auch die Kunstausstellung der Walentowski-Galerien eröffnet. „Sport und Kunst bilden eine reizvolle, höchst spannende Beziehung“, sagte Bianca Kochsiek, die die Walentowski-Dependance im Berliner Adlon leitet. Im WalkWay des GERRY WEBER EVENT CENTER sind unter anderem wieder zahlreiche Werke von Musiklegende Udo Lindenberg zu sehen, aber auch zahlreiche hochwertige Fotografie-Exponate. Den Startschuss für die Eröffnung des VIP-Bereichs gab „Let‘s Dance“-Juror Joachim Llambi: „The buffet is open.“ Es sei ein „Riesenspaß“, beim Turnier vor Ort zu sein, sagte der scharfzüngige Wahl-Frankfurter. „Ich habe früher selbst mal Medenspiele absolviert, auf unterem Niveau allerdings.“

 

Multichannel-Händler aus Herzebrock-Clarholz erweitert finanzielles Engagement

Christian Miele: „Optimale Möglichkeit, unsere Werbepräsenz weiter auszubauen“
Ralf Weber: „Weitere erfreuliche Nachricht eines ostwestfälischen Unternehmens“

HalleWestfalen/Herzebrock-Clarholz. Die NOVENTI OPEN und der Multichannel-Händler Tennis-Point als europaweit führender Anbieter für Tennisartikel und Tenniserlebnisse aus dem benachbarten Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh, Nordrhein-Westfalen) haben ihre mehrjährige Kooperation deutlich erweitert. Für die 27. Turnierauflage des ATP 500er-Rasenevents vom 15. bis 23. Juni 2019 in HalleWestfalen wird der Onlineanbieter in diesem Jahr als neuer „Hauptsponsor“ bei Deutschlands bedeutendstem Tennisturnier in der ostwestfälischen Eventarena auftreten. „Mit der Erweiterung unseres Engagements möchten wir aufzeigen, dass wir verlässlich mit diesem Vorzeigeevent in unserer Region kooperieren“, sagt Christian Miele, Geschäftsführer der Tennis-Point GmbH. „Die Noventi Open sind ein international bedeutendes Sportereignis, das für uns als wirtschaftlicher Partner eine optimale Möglichkeit darstellt, unsere Werbepräsenz national und weltweit weiter auszubauen.“

Eine intensivere Geschäftsbeziehung zwischen dem weltweit renommierten ATP-Rasentennisturnier und Tennis-Point besteht seit 2018. Neben einem Verkaufsstand auf der Stadionanlage, wo das umfangreiche Produktsortiment des Händlers angeboten wird, werden zahlreiche flankierende Werbemaßnahmen während der Turnierwoche zum Einsatz kommen. Zudem wird das europaweit agierende Unternehmen auf dem Centre Court an beiden Stirnseiten mit seinem Namenszug auf den Werbeflächen präsent. Und in drei Tagen wird Tennis-Point auch einen spektakulären Weltrekordversuch realisieren. „Für eine außergewöhnliche Tennisveranstaltung bedarf es innovativer Ideen“, erklärt Christian Miele. Am kommenden Sonntag (16. Juni) findet die „One Tennis-Point Weltmeisterschaft“ statt: zehn Punkte bis zum WM-Titel - nur ein Punkt pro Runde. Die Matches mit bis zu 1024 Spielerinnen und Spielern kommen ab 10.00 Uhr zunächst auf der Klubanlage des TC Blau-Weiss Halle (Weststraße 93, 33790 HalleWestfalen) zur Austragung. Anschließend spielen die letzten 32 Akteure ihren Premieren-Sieger im Rahmen der 27. NOVENTI OPEN auf Court 1 aus.

„Mit dieser einzigartigen Aktion wollen wir uns von anderen Anbietern differenzieren und zugleich eine Neuausrichtung in unserem Event-Portfolio präsentieren.“ Diese erweiterte partnerschaftliche Kooperation ist auch für Turnierdirektor Ralf Weber eine erfreuliche Nachricht: „Ein weiteres und klares Bekenntnis aus der Region, das die Verbundenheit zu unserem Tennis-Event aufzeigt. Die regionalen Partnerschaften mit unseren heimischen Unternehmen sind ein wichtiger und zentraler Bestandteil für die erfolgreiche Zukunft.“

Über Tennis-Point

Tennis-Point mit Sitz in Herzebrock-Clarholz (Nordrhein-Westfalen) ist der führende Händler für Tennisartikel und Tenniserlebnisse in Europa. Mit 14 Onlineshops in Landessprache und 21 Filialen in Europa ist Tennis-Point näher an den Kunden als jeder andere Tennisanbieter. Über 300 Mitarbeiter arbeiten derzeit an der weiteren internationalen Entwicklung von Tennis-Point. Darüber hinaus hat sich Tennis-Point zur Aufgabe gemacht, den Sport Tennis für die Zukunft aufzustellen.


Kei Nishikori sagt Teilnahme an 27. NOVENTI OPEN wegen Oberarmverletzung ab
„Es ist sehr schade, dass ich nicht nach Halle kommen kann“, so der Top Ten-Star
Japans Ass bindet sich mit Drei-Jahres-Vertrag bis 2022 an das Haller Rasenevent

HalleWestfalen. Japans Tennisstar Kei Nishikori (29) muss auf seinen Start bei den 27. NOVENTI OPEN (15. bis 23. Juni 2019) verzichten. Der Weltranglisten-Siebte leidet noch immer unter einer Oberarmverletzung, die er sich im Viertelfinalmatch gegen Rafael Nadal bei den French Open am vorletzten Dienstag zugezogen hatte. „Diese Verletzung ist leider noch nicht ausgeheilt. Deswegen kann ich kein Risiko eingehen und habe meine Teilnahme, in Absprache mit meinem Team, abgesagt“, erklärte Nishikori am Donnerstag. „Es ist sehr schade, dass ich nicht nach Halle kommen kann, zu einem Turnier, bei ich immer sehr gerne spiele.“

Nishikori war bei der Partie gegen den späteren French Open-Sieger Nadal allein drei Mal auf dem Court wegen der Armverletzung behandelt worden. „Wir sind natürlich enttäuscht, dass Kei nicht zum Turnier kommen kann. Er wäre, wie immer, einer der Mitfavoriten auf den Titel gewesen“, sagte Turnierdirektor Ralf Weber. „Aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten: Kei wird in Zukunft wieder bei uns aufschlagen, das steht fest. Wir haben uns mit ihm und seinem Management auf einen neuen Drei-Jahres-Vertrag von 2020 bis 2022 geeinigt.“

Nishikori ist neben der Weltranglisten-Ersten Noami Osaka einer der größten asiatischen Sportstars überhaupt, in den letzten Jahren hatten seine Teilnahmen beim Turnier in Halle auch für großes Medienecho in seiner japanischen Heimat und in ganz Asien gesorgt.

 

 

French Open-Sensationssieger Kevin Krawietz/Andreas Mies bei NOVENTI OPENBrüderpaar Alexander und Mischa Zverev erhält eine Wild Card für das DoppelfeldTopgesetzt ist das kroatische Weltklasse-Duo Nikola Mektic und Franko SkugarWeitere Einzelstars in diesem Wettbewerb sind Kei Nishikori oder Karen KhachanovTurnierdirektor Ralf Weber: „Doppel-Konkurrenz ist wieder ausgezeichnet besetzt“

Es ist die Tennis-Sensation des bisherigen Jahres. Das deutsche Duo Kevin Krawietz (ATP-Doppel-Weltrangliste 21) und Andreas Mies (ATP-Doppel 22) krönte eine wundersame Grand Slam-Reise in Paris mit einem historischen Titelgewinn. Nun wollen die neuen French Open-Sieger auch bei den NOVENTI OPEN vom 15. bis 23. Juni 2019 auf Pokaljagd in HalleWestfalen gehen. Das Erfolgspaar, das den ersten nationalen Doppelsieg seit 1937 (Gottfried von Cramm/Henner Henkel) in den roten Sand schrieb, wird bei der 27. Turnierauflage des ATP 500er-Rasenevents erstmals in der Doppel-Konkurrenz aufschlagen. „Das war ein überragender und sehr sympathischer Auftritt von Kevin und Andreas, eine Werbung für das gesamte deutsche Tennis“, sagt Weber. „Damit erhält unser Doppel-Wettbewerb noch eine zusätzliche Aufwertung.“

Der 28-jährige Kölner Mies und der 27-jährige Coburger Krawietz hatten sich erst vor anderthalb Jahren zum ersten gemeinsamen Aufschlag verabredet und bisher vorwiegend bei ATP Challenger-Turnieren gespielt. In dieser Saison sorgten sie allerdings schon mit einem Erfolg bei den New York Open für Furore, ihrem bis dahin einzigem Titelgewinn auf der ATP Tour. „Das Glücksgefühl ist so unbeschreiblich, sagte Krawietz. „Was für eine Reise, what a journey“, sprudelte es aus dem Siegduo heraus. „Und nun wollen wir auch auf Rasen Erfolge feiern“, sagt Mies. „Wir freuen uns sehr, in Halle dabei zu sein. Das wird bestimmt ein großartiges Erlebnis, auch weil wir vor unseren heimischen Fans spielen werden. Wir haben so viel Positives über das Turnier in Halle gehört, jetzt wollen wir es auch selber erleben.“

Angeführt wird die Meldeliste vom kroatischen Weltklasse-Duo Nikola Mektic (ATP-Doppel 10) und Franko Skugar (ATP-Doppel 17). Sie landeten in dieser Saison ihren bisher größten gemeinsamen Coup, als sie sich gegen hochkarätige Konkurrenz beim Masters in Monte Carlo zum Pokalgewinn durchschlugen. Im Endspiel besiegten sie damals die holländisch-griechische Kombination Matwe Middelkoop/Stefanos Tsitsipas. „Die Doppel-Konkurrenz ist wieder ausgezeichnet besetzt, es verspricht ein toller Wettbewerb zu werden“, sagt Turnierchef Ralf Weber. 2018 hatten in HalleWestfalen der Pole Lukasz Kubot und der Brasilianer Marcelo Melo gegen die Zverev-Brüder Alexander (ATP-Doppel 76) und Mischa (ATP-Doppel 65) gewonnen. Das Brüderpaar Zverev sind auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie, sie erhalten eine Wild Card.

Neben Alexander Zverev wollen sich auch weitere Einzelstars im Doppel bewähren. So treten der Belgier David Goffin (ATP-Doppel 192) und der Franzose Pierre-Hugues Herbert (ATP-Doppel 23) mit vereinten Kräften an, sie belegen Platz drei der Meldeliste. Hinter der eingespielten Kombination um Raven Klaasen (ATP-Doppel 9) aus Südafrika und dem Neuseeländer Michael Venus (ATP-Doppel 11). Der Weltranglisten-Siebte im Einzel, der Japaner Kei Nishikori (ATP-Doppel 350), bei den French Open soeben bis in das Viertelfinale vorgedrungen, startet neben der Einzelkonkurrenz auch im Doppel, an der Seite des Franzosen Fabrice Martin (ATP-Doppel 28).

Karen Khachanov (ATP-Doppel 237), der russische Aufsteiger, aktuell die Nummer elf der ATP-Einzel-Weltrangliste, fährt ebenfalls zweigleisig, neben seinem Auftritt als Solist versucht er sein Glück im Doppel mit Radu Albot aus Moldawien. „Es wird ein sehr umkämpftes Rennen um den Titel. Es ist vieles möglich“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber.

 

 

800 Quadratmeter Rasen werden verlegt • Hohe Belastbarkeit aufgrund der Lolium-Mischung
Ralf Weber: „Exzellenter Job der Greenkeeper“ • Alexander Hardieck: „Herzstück des Turniers“
Hohe Qualität durch engen Austausch mit den Spielern sowie Rasen-Experten aus Wimbledon

 „The Grass Gets Greener“: Ganz nach dem Motto des Turniersongs der Premieren-GERRY WEBER OPEN von Phil Burt aus dem Jahr 1993 gehen in HalleWestfalen in diesen Tagen die Vorbereitungen für die 27. Auflage von Deutschlands publikumsgrößten ATP-500er-Tennisevent in die heiße Phase. Mit der Einbringung des transportablen Centre Court-Rasens in das GERRY WEBER STADION treffen das Greenkeeper-Team um Jan Rzeha, Phil Thorn und David Hayden die finalen Vorbereitungen für das spannende Titelrennen der ATP-Profis um den begehrten Siegerpokal vom 15. bis 23. Juni 2019 in der Lindenstadt. „Das beste Spielerfeld aller Zeiten erfordert natürlich höchste Rasenqualität. Wie in den vergangenen Jahren wurde hier ein exzellenter Job der Greenkeeper gemacht“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber.

Derzeit werden die insgesamt 400 großen Rasenplatten, jeweils 2x1-Meter, per Gabelstapler in die ostwestfälische Eventarena transportiert. Jede der 800 Kilogramm schweren Platten wird exakt so angeordnet, wie sie auf dem Außengelände gelegen haben. „So entsteht eine 800 Quadratmeter große Rasenfläche, das Herzstück des Turniers“, erläutert Alexander Hardieck (Turnierleitung). Um den Stars der ATP Tour den perfekten Untergrund zu bieten, muss die oberste Rasenschicht bis zu einer Tiefe von einem Zentimeter aushärten und die Feuchtigkeit minimiert werden. Hierzu verwendet das Greenkeeper-Team eine eigens für die GERRY WEBER OPEN entwickelte Rasenbelüftung, die mit 2.400 parallel zum Spielfeldrand unter der Bande angebrachten Düsen sowie zwei Kälteanlagen die Luft zunächst trocknet, kühlt und wieder nacherwärmt. „Das sorgt dafür, dass vorhandene Luftfeuchtigkeit gebunden wird und der Rasen unter optimalen Bedingungen zusammenwachsen kann“, sagt Jan Rzeha (Leitung Greenkeeper).

Neben diesen technischen Innovationen sind auch der Austausch mit den Rasen-Experten aus Wimbledon sowie der Austausch mit den Spielern wichtig, um die exzellente Qualität der Trainingsplätze und Match-Courts in jedem Jahr zu gewährleisten. „Wir verwenden eine spezielle Lolium-Mischung, deren Saat sich durch eine besonders hohe Belastbarkeit auszeichnet. Somit verhindern wir, dass bei den durch Spiel- und Trainingsbetrieb strapazierten Plätzen Verschleißerscheinungen auftreten“, sagt Greenkeeper Phil Thorn. Dazu ergänzt Alexander Hardieck: „Oftmals reisen die Profis früh nach den French Open zu uns an, um sich bestmöglich auf den Umstieg von Asche auf Rasen einstellen zu können. Dafür wollen wir ihnen ideale Trainingsbedingungen bieten.“ Der Trainingsbetrieb startet bereits am 12. Juni, drei Tage später (Samstag, 15. Juni) beginnt die Qualifikation für das Hauptfeld der 27. GERRY WEBER OPEN.

 

 

Qualifikation des ATP 500er-Rasenevents präsentiert sich mit hochklassigem Teilnehmerfeld
Turnierdirektor Ralf Weber: „Herausragend besetztes Spielerfeld am ersten Wochenende“
Prominente Spieler und hoffnungsvoller Nachwuchs • Quali-Cut Off: Weltranglistenplatz 90

Dustin Brown, Louis Weßels und Jannik Sinner erhalten zu vergebende Quali-Wild Cards

Absolutes Weltklassetennis vor dem Start in den spannenden Pokalkampf - das verspricht bereits der Qualifikations-Wettbewerb für die 27. GERRY WEBER OPEN (15. bis 23. Juni) am ersten Turnier-Wochenende. „Wir haben ein herausragend besetztes Teilnehmerfeld“, zeigt sich Turnierdirektor Ralf Weber erfreut. „In der Qualifikation sind zahlreiche prominente Spieler vertreten, aber auch hoffnungsvolle Nachwuchsprofis, die für die eine oder andere Überraschung gut sein können.“ Ausgetragen werden die Qualifikations-Runden mit insgesamt 16 Spielern, beginnend am Samstag, 15. Juni, die Endspiele sind für Sonntag, 16. Juni, angesetzt. Tags darauf, ab Montag (17. Juni), starten die Matches des 32-köpfigen Hauptfeldes bei Deutschlands erstklassigem ATP Tour-Tennisevent.

Zu den sportlichen Hochkarätern in der Qualifikation zählen der US-Amerikaner Sam Querrey (ATP 62) als topgesetzter Bewerber, Robin Haase (ATP 67) aus den Niederlanden, der Argentinier Leonardo Mayer (ATP 68), Joao Sousa (ATP 70) aus Portugal sowie der GERRY WEBER OPEN-Finalist 2015, der Italiener Andreas Seppi (ATP 71). Auch Russlands Spitzentalent Andrey Rublev (ATP 77), der vor zwei Jahren das Viertelfinale im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen erreichte, versucht wie der lettische Top-Spieler Ernests Gulbis (ATP 79) und der letztjährige Haller Halbfinalist, der US-Amerikaner Denis Kudla (ATP 81), über die Vorrunde, einen von den vier möglichen Plätzen für das exklusive Hauptfeld des prestigeträchtigen ATP 500er-Rasenevents zu erhalten.

Neben den 13 gesetzten Akteuren für die Quali-Runden sind zudem drei Wild Cards ausgelobt, die Turnierdirektor Ralf Weber an ein deutsches Duo vergibt sowie an einen erst 17-jährigen Tennisprofi, der längst die Aufmerksamkeit der Tennis-Fachwelt geweckt hat. So gehen die ersten beiden Wild Cards an Publikumsliebling Dustin Brown (ATP 171) und an den 20-jährigen Detmolder Louis Weßels (ATP 464). Der 34-jährige „Rasta-Mann“ stand bereits sechsmal im Hauptfeld der GERRY WEBER OPEN und erreichte sein bisher bestes Resultat 2014 mit dem Viertelfinaleinzug, als der Deutsch-Jamaikaner im unvergessenen Achtelfinalspiel den spanischen Top-Star Rafael Nadal „regelrecht vom Platz fegte“, wie sich Weber rückblickend erinnert.

Die zweite Wild Card erhält der im benachbarten Bielefeld lebende und dort für den Tennis-Zweitligisten Bielefelder TTC spielende Louis Weßels. „Wir setzen als deutsches Turnier natürlich auch auf die nationalen Spieler“, sagt Turnierchef Ralf Weber, der den heimischen Nachwuchsprofis traditionell die Gelegenheit gibt, wichtige Erfahrungen auf der großen Tennisbühne zu sammeln. Diese sportliche Möglichkeit will Weber ebenfalls dem Südtiroler Jannik Sinner (ATP 215) ermöglichen. Der italienische Shootingstar ist zudem kein Unbekannter auch für Tennis-Superstar Roger Federer, der sich schon von den Fähigkeiten des jungen Italieners überzeugen konnte.

Der neunmalige Rekordsieger der GERRY WEBER OPEN absolvierte während des ATP-Turniers in Rom eine Trainingseinheit mit dem jungen Italiener; nicht zum ersten Mal im Übrigen, wie der Schweizer „Maestro“ bei einer Pressekonferenz erklärte. Bereits im vergangenen Jahr beim in Monte Carlo hätte der Grand Slam-Rekordchampion erstmals Bekanntschaft mit dem hoffnungsvollen Youngster Jannik Sinner gemacht, so Federer. Nun erwartet die beiden vielleicht eine neue Zusammenkunft, in HalleWestfalen bei der 27. Turnierauflage von Deutschlands publikumsgrößtem ATP-Tennisevent. 

 

 

Roger Federer im Interview:
Tennis-Superstar ist neunmaliger Rekord-Champion der GERRY WEBER OPEN
Schweizer „Maestro“ auf der sportlichen Jagd nach seinem zehnten Titelgewinn
Auch Rekord-Teilnehmer: Zum 17. Mal startet der 37-Jährige in HalleWestfalen

Federer: „Gerry Weber Open stehen für eine große Aufbaugeschichte im Tennis“


Herr Federer, mit welchen Erwartungen gehen Sie in die 27. GERRY WEBER OPEN?

Roger Federer: „Wenn ich so auf die Teilnehmerliste schaue, dann habe ich den Eindruck, dass es immer schwerer wird, das Turnier zu gewinnen. Das ist natürlich eine tolle Besetzung - mit Alexander Zverev, Dominic Thiem, Kei Nishikori und mir aus den Top Ten. Und mit weiteren Top-Spielern, von denen wir alle in der Szene wissen, dass sie jederzeit in der Lage sind, einen solchen Pokal zu holen.“

In diesem Jahr starten Sie bereits zum 17. Mal in HalleWestfalen - eine bemerkenswerte Zahl, mit der Sie zugleich Rekord-Teilnehmer sind.

Roger Federer: „Das ist selbstverständlich auch ein Ausdruck der Verbundenheit zu diesem Turnier, zu diesem Schauplatz, zu den Menschen, die diesen Wettbewerb möglich machen. Es ist eine fantastische Entwicklung gewesen, die das Turnier über die Jahre erlebt hat. Ich war schon früh dabei in meiner Karriere, ich erinnere mich noch daran, wie ich mit dem Auto nach Halle fuhr. Ich fühle mich hier als ein Teil einer großen Familie. Und ich kann sagen, dass sich alle aus meiner eigenen Familie immer sehr wohl dort gefühlt haben. Später auch meine Kinder, die das ganz spezielle Flair abseits der großen Metropolen genossen haben. Es war für sie immer ein wenig schade, wenn sie in letzter Zeit nicht dabei sein konnten.“

Das Rasen-Tennisturnier hat ein starkes Wachstum erlebt, auch noch einmal im Zuge des Upgrades in die ATP 500er-Serie.

Roger Federer: „Es war beeindruckend zu sehen, wie sich alles über die Jahre verändert hat - ohne dass der Charakter des Turniers Schaden nahm. Es ist immer noch ein Turnier, das es uns Spielern leicht macht. Mit den kurzen Wegen, den guten Trainingsmöglichkeiten. Man schaut aus seinem Hotelzimmer praktisch auf den Centre Court, wo gibt es das schon? Wie erwähnt, sind die Spielerfelder gerade mit dem Aufstieg in die ATP 500er-Serie noch stärker geworden. Dazu kommt, dass man einen idealen Termin im Kalender hat, in der mittleren Woche zwischen dem Ende der French Open und dem Beginn von Wimbledon.

Worin besteht für Sie der besondere Reiz des Rasentennis?

Roger Federer: „Nun, der Saison-Höhepunkt - das ist Wimbledon. Und der außergewöhnliche, exklusive Wettbewerbs-Charakter strahlt in gewisser Weise auf die ganze Rasensaison ab. Als Sportler ist man gezwungen, sich in sehr kurzer Zeit auf einen völlig veränderten Spiel-Charakter umzustellen und sich neu zu orientieren. Selbst wenn viele Matches inzwischen nicht mehr das früher gewohnte Rasentennis zeigen, also mit viel Angriffstennis, ist man schon mehr auf Reflexe, Intuition, eine einfach schnellere Reaktion angewiesen. Etwas, das ich schon immer mochte.“

Nun stand das Turnier in HalleWestfalen auch in den Schlagzeilen, nachdem es die Insolvenz des Titelsponsors gab, der Gerry Weber International AG. Wie haben Sie diese Entwicklung wahrgenommen?

Roger Federer: „Natürlich mit Sorge. Ich denke, dass es keinen Spieler auf der gesamten ATP Tour gibt, der sich nicht wünscht, dass es weitergeht mit diesem Turnier. Aber es gibt ja nun die Gewissheit, dass es auch in Zukunft weitergeht. Die Gerry Weber Open stehen für eine große Aufbaugeschichte im Tennis. Ich habe in den letzten Jahren oft gesagt, dass ich gar nicht weiß, wie man das Turnier noch viel besser machen kann. Also, ich werde in jedem Fall gern helfen, wo immer ich kann. Bei der Gelegenheit will ich an meinen ‚Lifetime Contract‘ erinnern, der dafür sorgt, dass ich in dieser Turnierwoche stets nur in Halle spielen werde.“

Da stellt sich die Frage: Wie lange wird Roger Federer denn noch spielen?

Roger Federer: „Ich denke nicht über einen konkreten Zeitpunkt nach. Es wird ja viel spekuliert zu diesem Thema, aber das stimmt alles nicht.“

 

 

Zweite Turnier-Wild Card für 17-fachen ATP-Titelträger Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich

„Die Konkurrenz ist groß“ • Erstmals nach zehn Jahren wieder in HalleWestfalen dabei
Turnierdirektor Ralf Weber: „Schön, dass er sich für die Gerry Weber Open entschieden hat“
 Die 27. GERRY WEBER OPEN haben eine weitere sportliche Attraktion: Mit dem 34-jährigen Franzosen Jo-Wilfried Tsonga schlägt vom 15. bis 23. Juni 2019 einer der beliebtesten, sympathischsten und dynamischsten Profis der ATP Tour in HalleWestfalen auf. „Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit Jo-Wilfried. Es ist schön, dass er sich für die Gerry Weber Open entschieden hat“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber. Tsonga, aktuell an Position 85 der ATP-Weltrangliste notiert, erhielt die zweite der drei zu vergebenen Turnier-Wild Cards für das diesjährige ATP 500er-Rasenevent im GERRY WEBER STADION. Zuvor wurde an Rudolf Molleker (ATP 177) die erste Wild Card vergeben, der 18-jährige Brandenburger gilt als nationale Tennis-Zukunft.

Bei Deutschlands hochkarätigstem Tennis-Wettbewerb startete Jo-Wilfried Tsonga bisher erst ein Mal - vor genau zehn Jahren. Damals verlor der faszinierende Athlet mit der explosiven, wuchtigen Spielweise im Achtelfinale gegen Tommy Haas. Tsonga erreichte in seiner Karriere ein Allzeithoch in der Weltrangliste mit Platz fünf. Er gewann bisher 17 Titel, stand 2008, früh in seiner Laufbahn, im Endspiel der Australian Open gegen Novak Djokovic. „Ich hoffe auf einen erfolgreichen Start bei den Gerry Weber Open. Die Konkurrenz in einem sehr gut besetzten Teilnehmerfeld ist aber groß“, so Tsonga.

Ausgerechnet nach seinem erfolgreichsten Jahr, der Saison 2017 mit vier Titelgewinnen, erlebte Jo-Wilfried Tsonga größeres Verletzungspech, mit Handgelenks- und Oberschenkelblessuren früh in der vergangenen Spielzeit. Im April 2018 musste sich der im schweizerischen Gingins lebende Franzose dann sogar einer Knieoperation unterziehen und fiel für sieben Monate aus. In der laufenden Serie 2019 leitete Tsonga ein beeindruckendes Comeback ein und krönte den Aufwärtstrend mit dem Titel in Montpellier auf imponierende Weise. „Siege sind durch nichts zu ersetzen. Und dieser Erfolg gab besonderen Rückenwind“, sagt Tsonga, der zudem gleich beim ersten Wettbewerbsstart 2019 in Brisbane mit einem Halbfinalvorstoß überzeugt hatte. Auch in der Sandplatzsaison gelang ihm mit dem Halbfinaleinzug in Marrakesch zunächst ein guter Start.

 

 

Vier Top Ten-Profis führen das „beste Teilnehmerfeld aller Zeiten“ beim ATP 500er-Event an
Turnierdirektor Ralf Weber: „Die Besetzung ist ein Traum“


Tennis-Superstar Roger Federer und ATP-Weltmeister Alexander Zverev sind topgesetzt
Zudem sind Österreichs Ass Dominic Thiem sowie Japans Star Kei Nishikori am Start
Weitere Top 20-Spieler sind: Titelverteidiger Coric, Khachanov, Monfils sowie Basilashvili
Auch dabei sind „Altmeister“ Philipp Kohlschreiber und Lokalmatador Jan-Lennard Struff
Deutsche Zukunftshoffnung Rudolf Molleker erhält die erste von drei Turnier-Wild Cards


TV-Partner ZDF und Eurosport übertragen auch 2019 aus dem GERRY WEBER STADION
Musik-Acts: Nico Santos (Mittwoch), Glasperlenspiel (Donnerstag) und Namika (Freitag)
Talks und Autogrammstunden mit „Let’s Dance“-Juror Joachim Llambi und Freshtorge
Turniersong: „Where Is The Love“ präsentieren Mousse T. feat. Andrew Roachford & Speech


HalleWestfalen. Mit einem Spieleraufgebot der Superlative starten die GERRY WEBER OPEN vom 15. bis 23. Juni 2019 in ihre 27. Auflage. „Unsere Zuschauer, unsere treuen Fans können sich auf Weltklassetennis vom ersten bis zum letzten Tag freuen. Diese Besetzung ist ein Traum, wir haben das beste Teilnehmerfeld aller Zeiten“, sagte Turnierdirektor Ralf Weber im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen.

Gewinnt Roger Federer, der erfolgreichste Spieler und Rekord-Champion der GERRY WEBER OPEN, seinen zehnten Titel? Gelingt Alexander Zverev, Deutschlands Nummer eins, endlich der ersehnte erste Coup auf dem Centre Court-Rasen der Haller Eventarena? Oder feiert Dominic Thiem, der gegenwärtig so formstarke Österreicher, seinen ersten Titelgewinn in der ostwestfälischen Lindenstadt? Oder hebt am Ende einer der prominenten Mitbewerber den Pokal in die Höhe, so wie im Vorjahr der kroatische Youngster Borna Coric?


„Wir haben so viele herausragende Spieler am Start, dass es auch zwangsläufig viele gibt, die das Turnier gewinnen können“, sagt Turnierchef Weber. „Es wird der vielleicht umkämpfteste Wettbewerb, den wir je hatten.“ Mit Federer, Zverev, Thiem und dem japanischen Superstar Kei Nishikori sind die Nummer drei, vier, fünf und sieben der ATP-Weltrangliste am Start, dazu auch Titelverteidiger Borna Coric (ATP 15), Russlands Tennis-Zukunft und Geheimtipp Karen Khachanov (ATP 13), Publikumsliebling Gael Monfils (ATP 18) und Georgiens Aufsteiger Nikoloz Basilishvili (ATP 17). „Viel mehr kann man auch bei einem Masters nicht mehr bieten“, sagt Turnierdirektor Weber. „Es zeigt, welchen Stellenwert unser Turnier inzwischen erreicht hat.“

 

Selbstverständlich müssen die Fans nicht auf die deutschen Spitzenkräfte beim renommierten 500er-Rasenevent der ATP Tour verzichten, auf „Altmeister“ Philipp Kohlschreiber (Sieger 2011 / ATP 50) und Lokalmatador Jan-Lennard Struff (ATP 49). Und auch nicht auf die nationale Zukunftshoffnung Rudolf Molleker: Der 18-jährige Brandenburger (ATP 156) wird mit einer Wild Card in das Feld aufrücken. Als letzter Profi schaffte der Australier Matthew Ebden mit Weltranglisten-Platz 53 gerade noch den Cut Off.


Natürlich rangiert Roger Federer, der zwanzigfache Grand Slam-Sieger und bisher neunmalige GERRY WEBER OPEN-Champion, ganz oben auf der Liste der Sieganwärter. Schließlich präsentiert sich der 37-jährige Schweizer auch nach zwei Jahrzehnten auf der Tour in herausragender Verfassung und mit zeitloser Klasse. Erst Anfang März setzte der vierfache Familienvater mit seinem 100. Turniersieg in Dubai einen neuen Meilenstein. „Mit Halle verbindet mich ein ganz besonderes Verhältnis. Das Turnier und die Menschen, die es groß gemacht haben, sind mir sehr ans Herz gewachsen“, sagt Federer. „Ich fühle mich hier nicht wie ein Teilnehmer, der anreist und wieder wegreist. Sondern als Teil der Familie.“


Zur Zukunft der GERRY WEBER OPEN sagt „Maestro“ Federer: „Ich helfe natürlich, wo ich kann. Ich glaube, es gibt keinen einzigen Spieler, der sich nicht wünscht, dass dieses Turnier weiter seine Erfolgsgeschichte schreibt.“ Gerade die Turniere abseits der großen Metropolen bereiten ihm in dieser Phase seiner Karriere die meiste Freude: „Die Nähe zu den Fans, zur ganzen Turnier-Organisation schafft ein besonderes Erlebnis für mich“, so Federer weiter. „Es entsteht eine geradezu heimelige Atmosphäre. Auch mein ganzes Team und meine ganze Familie haben sich hier in Halle immer sehr wohl gefühlt.“


Alexander Zverev kommt mit der Hoffnung nach HalleWestfalen, beim größten Turnier in seinem Heimatland erstmals als Titel-Held grüßen zu können. „Ich war schon so nahe dran und will jetzt selbstverständlich auch mal den Weg zu Ende gehen“, sagt Zverev. 2016 und 2017 war er jeweils in das Endspiel vorgestoßen, ehe er an Florian Mayer bzw. Roger Federer scheiterte. In der Vorsaison scheiterte Zverev in der ersten Runde am späteren Gewinner Borna Coric. Damals hatten auch die enormen French Open-Strapazen bei dem gebürtigen Hamburger nachgewirkt, er hatte dort zum ersten Mal ein Grand Slam-Viertelfinale erreicht und unter anderen drei dramatische Fünf-Satz-Matches bestritten. „Halle ist einfach ein tolles Turnier, die kurzen Wege, die Top-Organisation. Alle Zverevs kommen immer sehr gerne zu den Gerry Weber Open“, sagt der Weltranglisten-Vierte.


Dominic Thiem ist bisher einer der wenigen Spieler, die in dieser außergewöhnlichen Tennis- Saison mehr als einen Titel errungen haben. Der dynamische Mittzwanziger überraschte schon früh in der Spielserie 2019 mit dem Masters-Triumph in Indian Wells, bei dem er im Finale Roger Federer distanzierte. Es war der bisher spektakulärste Coup in Thiems Laufbahn, aber nicht der einzige Knalleffekt des Jahres. Denn vor kurzem rang Thiem in Barcelona in einem packenden Halbfinal-Match den Sandplatzkönig Rafael Nadal nieder. 24 Stunden später holte er sich dann auch den Titel gegen den Russen Daniil Medvedev. „Ich rechne mir auch auf Rasen gute Chancen aus“, sagt der vorzüglich ausgebildete Allrounder, der 2016 ja schon einmal im GERRY WEBER OPEN-Halbfinale stand.


Auch das beliebte „Tennistainment“ präsentiert sich bei den 27. GERRY WEBER OPEN wieder auf Top-Niveau. Seit den frühen Tagen des ATP-Rasentennisturniers in HalleWestfalen gehört ein ebenso attraktives wie abwechslungsreiches Rahmenprogramm zum Fan-Erlebnis dazu. „Die Besucher freuen sich stets über das vielfältige Angebot von Künstlern und Sport-Stars, die auch abseits der Matches in Halle zu Gast sind“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber. Schon am Eröffnungs-Wochenende (Samstag, 15. Juni) lädt die „schauinsland-reisen Champions Trophy“ zum kurzweiligen Vergnügen ein. Mit dabei sind in diesem Jahr der ehemalige Wimbledonsieger Goran Ivanisevic und Tennis-Entertainer Mansour Bahrami, die gegen Österreichs Tennis-Legende Thomas Muster und den GERRY WEBER OPEN-Sieger von 2016, Florian Mayer, antreten werden. „Das wird schon vor unserem Turnier ein echtes Highlight für die Zuschauer. Zwei Grand Slam-Champions, Mansour Bahrami als Tenniskünstler und Florian Mayer, einer unserer Champions - das ist eine ganz starke Besetzung“, sagt Weber.


Am traditionellen „Tag der offenen Tür“ (Sonntag, 16. Juni) wird dann ein Weltrekordversuch in HalleWestfalen, sowohl auf der Tennisanlage des TC Blau-Weiss Halle als auch auf dem Stadiongelände, unternommen. Turnier-Partner „Tennis-Point“ versucht sich an einer neuen Bestmarke von Mini-Partien, die nur aus jeweils einem Ballwechsel bestehen. Der naheliegende Titel des Events: „One Tennis-Point Weltmeisterschaft“. Zudem wird an diesem Sonntag Joachim Llambi, bekannt als scharfzüngiger Juror des TV-Hits „Let‘s Dance“ bei RTL für Talks und Autogrammwünsche zur Verfügung stehen.
Zu den Höhepunkten im Rahmenprogramm dürfte zweifellos das Gastspiel von Namika gehören, die am „Fitness Day“ (Freitag, 21. Juni) auf der OWL-Lokalradiobühne auftritt. Die 27-jährige Hessin landete 2015 mit „Lieblingsmensch“ einen der einprägsamsten Hits der letzten Zeit in Deutschland, sie stand damit über Monate auf Platz eins der Charts, erhielt Gold für ihr Album „Nador.“ Tags zuvor, am Donnerstag, 20. Juni, gastiert das Elektropop- Duo Glasperlenspiel bei den GERRY WEBER OPEN, Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg sind der Top-Act am „Family Day.“


Schon am Montag, 17. Juni, dem „Kids‘ Day“, dürfen sich die jüngeren Turnierbesucher auf den Auftritt von YouTube-Star Freshtorge freuen, der Niedersachse begeistert als Comedian, Schauspieler oder Webvideo-Produzent eine Millionengemeinde auf seinem Kanal. Zum „Ladies‘ Day“, am Mittwoch, 19. Juni, wird Chart-Stürmer Nico Santos in HalleWestfalen erwartet - der inzwischen in Berlin lebende Sohn von „Melitta-Mann“ Egon Wellenbrink schaffte unter anderem mit seinem Top-Hit „Rooftop“ zuletzt den Durchbruch. Santos gehört in jungen Jahren schon zu den profiliertesten deutschen Songwritern, er arbeitete etwa mit Mark Forster und Helene Fischer zusammen.


Beim gesellschaftlichen Höhepunkt des ATP 500er-Rasenevents, der GERRY WEBER OPEN Fashion Night, präsentiert die GERRY WEBER International AG aktuelle Trends und Designs der Herbst-/Wintersaison 2019/2020. Durch das Programm führt die frühere Eisschnelllauf-Weltmeisterin und heutige ARD-Journalistin Franziska Schenk, traditionell gehören auch Interviews mit den beiden Turnierfinalisten zum glamourösen Gala-Abend. Musikalischer Stargast der GERRY WEBER OPEN Fashion Night ist Mousse T. feat. Emma Lanford. Der Star-DJ wird an diesem Abend auch den offiziellen Turniersong 2019 „Where Is The Love“ vorstellen, den er gemeinsam mit Andrew Roachford & Speech produzierte. Eröffnet werden die 27. GERRY WEBER OPEN bereits am Freitag, 14. Juni, mit dem Turnier-Opening auf dem Rathaus-Vorplatz in HalleWestfalen sowie zuvor der Eröffnung der GERRY WEBER OPEN-Ausstellung in der Kreissparkasse HalleWestfalen.