BRUECKEN
Album Release Konzert
Support: Mondan aus Bremen
Datum: 17.01.2020, Beginn:                20.30 Uhr
Cadillac , Huntestraße 4  a, 26135 Oldenburg

 

 

 

 

 

 

Instrumentale Post-Rock-Band aus Oldenburg – präsentierte ihr Debut-Album „Schall und Raum“ live im Cadillac!
BRUECKEN spielen instrumentalen Post-Rock und haben Ihr pressfrisches, neues Album „SCHALL UND RAUM“ zum Ende des Jahres 2019 fertig gestellt. BRUECKEN erschaffen einen vielschichtigen und wiedererkennbaren Sound. Mit ihrem Debut-Album „Schall und Raum“ kann man sich ihre Musik nun auch auf CD oder den  Plattenteller holen, nachdem man sich bei diesem Konzert von der klasse dieser Band überzeugen lassen konnte.
BRUECKEN haben begeistert,  das www.cadillac.oldenburg.de war wieder Ausverkauft.
Das Cadillac-Bandhaus entwickelt sich immer mehr zur erfolgreichen Talentschmiede herausragender Bands aus Oldenburg. Allein im Jahr 2019 haben vier Bands aus dem Bandhaus des Cadillac eigene Alben heraus gebracht.
Eines dieser Alben ist von BRUECKEN

Mit dabei waren als Special Guest Mondan aus Bremen.
Ausufernde Synthesizerflächen, die auf treibende Riffs treffen. Gesang, der sich mit wütendem Geschrei duelliert. Das sind Lieder schwer als Ziegelsteine. Post-Alles und post-Nichts. Irgendwo zwischen Lärm und Liebe.

 

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FOTO: SYSTEM-Gerd by '' MiO Made in Oldenburg® '', miofoto.de

NIGHT OF THE PROMS
BREMEN, ÖVB-Arena 22.12.2019
Die NIGHT OF THE PROMS ist seit 25 Jahren in Deutschland unterwegs und hat eine große Fangemeinde. In Bremen in der ÖVB Arena war der Tourabschluß für die diesjährige Saison. Die Arena war ausverkauft, es gab ein Spektakel, das letztlich zu einem über dreistündiges Konzertspektakel wurde.

 


Die Ouvertüre des Antwerp Philharmonic Orchestra beeindruckte und Opernsängerin Natalie Choquette witzelte mit ihrer Gesangeskunst über den Figaro, Funiculli und Funiculla.

Als deutsche Sängerin stand  Leslie Clio auf der Bühne.Ber der NIGHT OF THE PROMS, stand sie erstmals mit namhaften internationalen Künstlern als Solist auf der Bühne.


Die Formation rund um Al McKay’s Earth, Wind & Fire Experience, war in den 1970ern und 1980ern Jahren überall zu hören denn dann war richtig Partytime. „Let’s Groove Tonight“ und „Boogie Wonderland“, oder „September“. Die vier älteren Herren ließen es richtig krachen, Party in der Arena.


Besinnlich wurde es, als der Chor Fin Fleur den Kanon „Someone you loved“ intonisierte.
Was für eine Atmosphäre im der Arena, als die ersten Töne von „All you Zombies“, ertönte. The Hooters, Eric Bazilian und Rob Hyman, standen auf der Gänsehautfeeling!


Standing ovation  dann für Alan Parsons, bei „Sirius“ und „Eye in the Sky“. Alan Parsons stand vor zehn Jahren schon einmal Gast dieser Veranstaltungsreihe auf der NOTP Bühne. Parsons produzierte unter anderem die legendären Alben der größten Stars „Abbey Road“ der Beatles und „Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd und „Music“ von John Miles bekamm den richtigen Sound von Alan Parsons.


Dieser durfte natürlich auch nicht fehlen. Insgesamt hat John Miles über 8 NIGHT OF THE PROMS Konzerte in den letzten 25 Jahren hinter sich mit einem Titel „MUSIC“


Weiter waren dabei: ANTWERP PHILHARMONIC ORCHESTRA unter der Leitung der Brasilianerin ALEXANDRA ARRIECHE, der Chor FIN FLEUR, die Rockband NOTP BACKBONE, die Backgroundsänger PRETTY VANILLAS und die Tanzgruppe LET`S GO URBAN. Moderiert wurde der Abend von Markus Othmer.

 

Dies waren die Künstler der Night of the Proms 2019:

    Alan Parsons.
    Al McKay's Earth, Wind & Fire Experience.
    Eric Bazilien & Rob Hyman ( the Hooters)
    Leslie Clio.
    Natalie Choquette.
    John Miles.

Die Arena war ausverkauft, es gab ein Spektakel, das letztlich zu einem über dreistündiges Konzertspektakel wurde.

 

Night of the Proms
Sonntag, 20.12.2020, 18:00
BREMEN, ÖVB-Arena

 

 

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Un Ballo in Maschera
Giuseppe Verdi (1813 — 1901)
Melodramma in drei Akten
Libretto von Antonio Somma nach dem Drama
‚Gustave III ou Le Bal masqué‘ von Eugène Scribe
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Foto: Stephan Walzl

 

Ursprünglich plante Verdi eine Oper unter dem Titel La vendetta in domino (Die Rache im Dominokostüm) über den schwedischen König Gustav III., der 1792 an den Folgen eines während eines Maskenballs von Johann Jakob Anckarström verübten Attentats starb. Als Vorlage diente ihm ein Libretto von Eugène Scribe, das bereits Auber und Mercadante vertont hatten. Da die Zensur der Bourbonen in Neapel die Ermordung eines Königs auf der Bühne nie gestattet hätte, war Verdi bereit, die Handlung nach Stettin ins 17. Jahrhundert zu verlegen und aus dem König einen unbedeutenden Fürsten von Pommern zu machen. Doch auch das reichte der verantwortlichen Behörde nicht. Man fertigte unter dem Titel Adelia degli Adimari eine neue Fassung an, die von Kämpfen zwischen den Kaiser- und Papsttreuen in Florenz um 1385 handelte. Das ging Verdi definitiv zu weit, und er löste seinen Vertrag mit Neapel. Daraufhin ging er mit dem Stück nach Rom, verlegte die Handlung nach Nordamerika, machte aus dem schwedischen König den Grafen Riccardo, einen Gouverneur von Boston, und feierte mit der Uraufführung einen Triumph, der ihn für zahlreiche Italiener zu einem Vorreiter des Freiheitskampfes werden ließ.

Ein Damoklesschwert schwebt über Riccardo, dem Gouverneur von Boston: Mitglieder seines Hofstaates haben sich gegen ihn verschworen und planen seine Ermordung, auch eine Wahrsagerin prophezeit ihm den baldigen Tod. Aber Riccardo schlägt alle Warnungen in den Wind. Im letzten Moment kann zwar sein Sekretär und bester Freund Renato das Attentat der Verschwörer verhindern, muss dabei jedoch erkennen, dass seine Frau Amelia scheinbar Riccardos Geliebte ist. Aus dem beschützenden Freund wird ein Todfeind: Während eines Maskenballs soll Riccardo endlich sterben und Renato wird zum Mörder


Giuseppe Verdi und sein Librettist Antonio Somma entwickelten daraus schließlich einen fesselnden Bühnenkrimi voller schillernder Gegensätze, in dem Tragik und Dramatik mit operettenhafter Eleganz und Leichtigkeit kontrastieren und gesellschaftliche Masken private Sehnsüchte verbergen.

 

Die Neubearbeitung des Stückes
Im New Yorker Mafiamilieu angesiedelt
Für die Inszenierung am Oldenburgischen Staatstheater, aus der Bühne wird eine Art Club/Restaurant, wurde die Geschichte ins New Yorker Mafiamilieu der 90er Jahre verlegt
Als Pate eines großen Mafiaclans ist man es  gewohnt, mit Morddrohungen konfrontiert zu werden. Und so nimmt auch Riccardo die Prophezeiung einer Wahrsagerin nicht weiter ernst. Doch wenn man sich gleichzeitig in die Frau des besten Freundes verliebt hat, sollte man vorsichtig sein.
Die griechische Regisseurin Rodula Gaitanou, die für ihre bisherigen Arbeiten u. a. an der Opera Australia, der Wexford Festival Opera oder der Oper Göteborg in der Kategorie Regie für den International Opera Award 2019 nominiert ist, bringt Verdis packendes Operndrama auf die Bühne des Oldenburgischen Staatstheaters und gibt damit ihr Deutschland-Debüt.
Zum Finale gibt es einen opulenten Maskenball mit historisierenden Kostümen.
Musikalisch bewegt sich der Abend auf großem Niveau.
Der  einstudierte Chor zeigt sich stimmgewaltig und überzeugt.

 

 

Foto: Stephan Walzl
Foto: Stephan Walzl

Herr Puntila und sein Knecht Matti
Von Bertolt Brecht


Puntila, ein finnischer Gutsbesitzer lebt mit seiner Tochter Eva und seinem ›Hofstaat‹ auf seinem Gut Puntila. Er ist ein gutherziger und glücklicher Mensch - solange er betrunken ist, Dann liebt er die Menschen und ist ein Freund seiner Angestellten.

 


Aber wenn Puntila nüchtern ist, wird er ,zurechnungsfähig’, wird zum Ekel, macht Versprechungen rückgängig und will seine Tochter Eva zu einer Geldheirat mit einem langweiligen Attaché zwingen. Ist er wieder betrunken, bereut er seine Hartherzigkeit und versucht, alle mit sich zu versöhnen.
Um der Heirat mit dem Attaché zu entgehen, vertraut sich Eva Puntila  Matti an. Der erklärt sich bereit, ihr zu helfen, die beiden täuschen ein Techtelmechtel in der Badehütte vor. Der Versuch schlägt fehl, allzu bereitwillig lässt sich der auf die Mitgift spekulierende Attaché von Evas Unschuld überzeugen. Schließlich jagt Puntila - sturzbetrunken - den unerwünschten Schwiegersohn vom Hof und bestimmt, dass Matti seine Tochter heiratet. Doch dazu muss Eva einen ,Test’ bestehen...
Eva bringt, trotz ordentlicher Mitgift, einfach keine Qualifikationen als Ehefrau eines Arbeiters mit. Alkohol als ›soziales Schmiermittel‹ hat leider eine Halbwertszeit und nüchtern sieht die Welt anders aus, wenn Puntila den Blick über seine Wälder schweifen lässt.

In der Besetzung
Puntila: Ksch. Thomas Lichtenstein
Matti: Klaas Schramm
Eva: Anke Stedingk
Der Attaché/Das Kuhmädchen/Der Kümmerliche: Tobias Schormann
Der Probst/Die Schmuggleremma: Nientje C. Schwabe
Laina/Die Telefonistin: Fabian Kulp
Der Richter/Der Rote Surkalla/Das Apothekerfräulein: Jens Ochlast/ Pirmin Sedlmeir
Der Pianist: Johannes Mittl
Regie: Maria Viktoria Linke
Bühne und Kostüme: Julia Plickat
Musikalische Leitung: Johannes Mittl
Video: Stefan Bischoff
Licht: Sofie Thyssen
Dramaturgie: Jonas Hennicke
zeigt das Staatstheater Oldenburg die Geschichte über die unmögliche Freundschaft zweier Männer, die das Schicksal an den gegenüberliegenden Enden der Gesellschaft als Feinde geboren hatte.
Lang anhaltender Applaus am Ende des Stückes war die Anerkennung der Leistung des gesamten Teams

 

 

 

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FOTO:MiO, miofoto.de

Premiere am 31.08.2019, Oldenburgischen Staatstheater, Kleines Haus
Venus and Adonis
John Blow (1649 — 1708)
Masque in drei Akten
Libretto nach Ovids ‚Metamorphosen‘

Dido and Aeneas
Henry Purcell (1659 — 1695)
                                                                   Oper in drei Akten
                                                                   Libretto von Nahum Tate nach Vergils ‚Aeneis‘

Venus, die Göttin der Liebe, lässt lieben. Zusammen mit ihrem Sohn Cupido amüsiert sie sich über Liebesleid und Liebesfreud der Menschen und schürt diese aus sicherer Distanz – bis sie eines Tages durch einen Zufall selbst zur Zielscheibe von Cupidos Pfeil wird. Durch ihre Liebe zum schönen Adonis gewinnt sie zwar an Menschlichkeit, verliert gleichzeitig aber auch ihre göttliche Unverletzlichkeit, sodass der Verlust des Geliebten sie mit äußerster Härte zu treffen vermag.
Aus Angst, verletzt zu werden, wagt wiederum Karthagos legendäre Königin Dido es zunächst nicht, sich auf ihre Liebe zum Helden Aeneas einzulassen. Diesem gelingt es jedoch, ihren Widerstand zu brechen. Aber auch dieser Liebe ist letztendlich kein Glück gegönnt, denn dunkle Mächte entzweien die beiden und stürzen Dido in tiefste Verzweiflung.
Im Zusammenspiel der beiden Barockopern lässt Regisseur Tobias Ribitzki, der sich mit dieser Arbeit erstmals am Oldenburgischen Staatstheater präsentiert, das Schicksal der Liebesgöttin mit dem der antiken Königin zu einem berührenden Frauenschicksal verschmelzen, das sich im spannungsvollen Gegensatz einer kühl distanzierten göttlichen Liebe auf der einen und wahrhaft beseeltem menschlichen Lieben auf der anderen Seite entfaltet. Als künstlerischer Partner steht ihm dabei Stefan Rieckhoff zur Seite, der das Oldenburger Publikum bereits mit seiner Ausstattung für die Opern ‚Falstaff‘, ‚Cristina, Regina di Svezia‘ und ‚Ein Sommernachtstraum‘ begeisterte.
Auf historischen Instrumenten sowie in tiefer Stimmung wird das Oldenburgische Staatsorchester unter der musikalischen Leitung von Thomas Bönisch die Opern in authentischem Barockklang erlebbar machen.
Ein großer Premierenabend, ein Ensemble, das schließt das gesamte Team ein, das brillant überzeugt, Musikalisch großartig.

Hochverdient der langanhaltende Applaus und die " Bravo " Rufe am Ende dieses
glanzvollen Premiere


Besetzung
Musikalische Leitung: Thomas Bönisch/ Felix Pätzold
Inszenierung: Tobias Ribitzki
Bühne und Kostüme: Stefan Rieckhoff
Choreografie: Elvis Val
Einstudierung Chor: Thomas Bönisch/ Felix Pätzold
Einstudierung KlangHelden Kinderchor: Felix Pätzold/ Alwin Kölblinger, Edwina Treptow
Licht: Steff Flächsenhaar
Dramaturgie: Annabelle Köhler
Venus/Dido: Ann-Beth Solvang
Adonis/Aeneas: Leonardo Lee
Cupido: Erica Back
Schäferin/Belinda: Martyna Cymerman/ Elena Harsanyi
Zauberin: Melanie Lang
1. Hexe: Martha Eason
1. Schäfer, 1. Jäger / 2. Hexe (Spirit): KS Paul Brady
2. Schäfer, 2. Jäger / Matrose: Mark Watson Williams/ Sandro Monti
3. Schäfer / 3. Jäger: Henry Kiichli
Tänzerin: Renate Nehrkorn
Tänzer: Uri Burger, Ruben Reniers, Charlie Riddiford
Mitglieder des Opernchores des Oldenburgischen Staatstheaters
KlangHelden Kinderchor des Oldenburgischen Staatstheaters
Oldenburgisches Staatsorchester

 

 

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FOTO:MiO Made in Oldenburg, miofoto.de

21.06

 Richard O'Brien's THE ROCKY HORROR SHOW
by arrangement with BB Group GmbH and The Rocky Horror Company Ltd.
Die Geschicht:
Brad und Janet, so verlobt, so in love … und so hilflos. Eine Reifenpanne bereitet einer Liebesreise der beiden ein jähes Ende inmitten einer windgepeitschten Nacht. Und wo es donnert, blitzt auch meist ein unheimliches Schloss auf. In diesem Gemäuer werden die durchnässten Liebenden vom androgynen Wissenschaftler Dr. Frank N. Furter vom Planeten Transsexual und seiner morbiden Sippe mit ekstatischen Tänzen und gefühlsverwirrendem Gesang empfangen. Schnell wird klar: Hier gibt es keine Rettung, hier gibt es nur Sex, Lachs & Rock’n’Roll. Im Mittelpunkt dieses absurden, sinnlichen Spektakels steht Frank N. Furters Experiment für seine sexuellen Gelüste, einen selbstkonstruierten Toy Boy zu erschaffen. Koste es, was es wolle.
 Der Brite Richard O’Brien schrieb Anfang der 1970er-Jahre mit seiner ‚Rocky Horror Show‘ Musik- und Theatergeschichte. Er erweiterte den Kosmos der Pop-Musik um Unvergessliches wie ‚The Time Warp‘ oder ‚Sweet Transvestite‘. Der auf dem Musical basierende Film aus dem Jahre 1975 vergrößerte den Kultstatus und durch die expliziten Verstöße gegen „sittliche“ Filmkonventionen drohte die Verbannung auf den Index. Inzwischen gilt die Show als legendär. Es gibt eine ganze Liste an Aktionen und Requisiten („Fanbags“), die das Publikum während der Vorstellungen aktiv mit einbinden.
Für die Inszenierung am Staatstheater geht das Team um Regisseur Robert Gerloff noch einen Schritt weiter: In einem eigens ausgewiesenen Bereich direkt vor der Bühne haben Sie die Möglichkeit, in der „Dance-Area“ das totale Konzerterlebnis zu bekommen und Teil der ekstatischen Inszenierung zu werden.


Und die Pre ? Sie war BUNT, SCHRILL, LAUT, PHANTASTISCH !!!!!
Da hat das Staatstheater Oldenburg noch einmal, wie man so sagt, richtig einen rausgehauen!  Party im Großen Haus! Das Publikum war begeistert und forderte mit standing ovation die Künstler zurück auf die Bühne.
Und die Party ging weiter! Ein unglaublicher, unvergesslicher Abend im Staatstheater Oldenburg

mit folgender Besetzung
Regie: Robert Gerloff
Musikalische Leitung: Hajo Wiesemann
Bühne: Maximilian Lindner
Kostüme: Johanna Hlawica
Choreografie: Mirjam Klebel
Dramaturgie: Jonas Hennicke
Licht: Steff Flächsenhaar
Brad: Fabian Kulp
Janet: Helen Wendt
Riff-Raff: Rajko Geith
Magenta: Katharina Shakina
Columbia: Agnes Kammerer
Dr. Frank N. Furter: Alexander Prince Osei
Rocky Horror: Johannes Schumacher
Eddie/ Dr. Scott: Klaas Schramm
Erzähler: Jens Ochlast
Dance Captain/ Phantom: Zoe Knights
Phantome: Carina Leopold, Marije Louise Maliepaard, Antonia Rinkel, Max Herlitzius, Oriol Sanchez i Tula
Band: Jan-Olaf Rodt/Martin Flindt, Michael Bohn/Lisa Wulff, Christin Neddens/Christian Schoenefeldt, Matthias Schinkopf/Oliver Poppe, Hajo Wiesemann, Cindy Weinhold, Bastian Kahrs

GS, MiO

 

 

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FOTO:MiO Made in Oldenburg, miofoto.de

 

16.06

DIE KUNST DER FUGE (UA)

Einen unvollendeten Zyklus von 14 Fugen und vier Kanons hinterließ Johann Sebastian Bach 1750 „welche[r] alle Arten der Contrapuncte und Canonen, über einen e i n t z i g e n Hauptsatz enthält“, wie im Nekrolog auf Bach steht.

 

 

Auf den Notenseiten war nicht vermerkt, für welches Instrument das Werk gedacht war, das seit seiner Erstausgabe 1751 ,Die Kunst der Fuge‘ heißt.

So hat Antoine Jully, Ballettdirektor und Chefchoreograf der BallettCompagnie Oldenburg, ein neues musikalisches Arrangement für seine choreografische Uraufführung in Auftrag gegeben. Der in Oldenburg lebende Sänger, Stimmkünstler und Tontechniker Gunnar Brandt-Sigurdsson hat dafür u. a. Aufnahmen mit dem Ventapane-Quartett und dem Organisten der Lamberti-Kirche Tobias Götting gemacht. Vor allem aber hat er vier Stücke für Stimme bearbeitet – dabei faszinieren ihn, genau wie den Choreografen, die nahezu unendlichen Variationsmöglichkeiten der Fuge.

Großartig ist, was die Beteidigten geschaffen haben. Unbeschreiblich, der Tanz, die Musik, der Gesang, das Licht und das Bühnenbild. MiO könnte noch viel dadrüber schreiben, oder einfach:

SUPER !!!!

Bester Beleg war der sehr lange Applaus, Bravo Rufe, alles was dazu gehört. Unglaublich !!!

 

Ein wahrer Genuss !!!

Choreografie von Antoine Jully, Musik von Johann Sebastian Bach

Choreografie, Bühne und Kostüme: Antoine Jully, Musikalisches Arrangement und Stimme: Gunnar Brandt-Sigurdsson, Umsetzung Bühnenbild: Georgios Kolios, Licht: Sofie Thyssen

Mit: Laura Cristea, Adi Hanan, Maelenn Le Dorze, Nicol Omezzolli, Caetana Silva Dias, Teele Ude; Francesco Fasano, Lester René González Álvarez, Oliver Jones, Herick Moreira, Gianluca Sermattei

 

 

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FOTO:MiO Made in Oldenburg, miofoto.de

02.06

"Udo Lindenberg - Live 2019" in Bremen,
Udo Lindenberg startet Deutschlandtournee Unterhaltsam und politisch
Die Rocklegende Lindenberg bietet den 14.000 Fans in der ÖVB-Arena  eine perfekt inszenierte Bühnenshow: Pyrotechnik, Nebelkanonen und Flammeneffekten. Allerbeste Unterhaltung pur. Aber Lindenberg hat auch wieder Lieder wie "Ratten" mitgebracht, mit dem er schon vor Jahrzehnten die gegen die Umweltverschmutzung ging.
Bei seinem mehr als zweieinhalb Stunden dauernden Konzertauftakt brennt Udo Lindenberg ein Feuerwerk ab: Es leuchtet, zischt, knallt, dazu jende Mende Überraschungen.
Unterstützt wird  UL von seinem "Panikorchester" , stimmgewaltigen Sängerinnen, einem Kinderchor und Tänzerinnen mit ständig wechselnden Kostümen. Überraschungsgast in Bremen ist der Komiker Otto Waalkes. Bei den Klängen des AC/DC-Hits "Highway to Hell" rocken die beiden "Erst auf dem Heimweg wird's hell" und bringen dabei die Halle zum Brodeln.
Udo singt nicht nur Songs wie "König von Scheißegalien" von seinem  Album "MTV Unplugged 2 - Live vom Atlantik", auch Klassiker wie "Cello", "Alles klar auf der Andrea Doria"  "Sonderzug nach Pankow" und "Wozu sind Kriege da?" von 1981 "Wie lange muss ich den noch singen?", fragt Lindenberg und wettert gegen  die wieder größer werdende Aufrüstung. "Natürlich müssen wir diesen Schwachsinn beenden" sagt er.
Udo Lindenberg bot bei seinem Tourneestart auf der Bühne der ÖVB-Arena eine perfekt inszenierte Show. Seine politische Überzeugung kundzutun gehört bei ihm einfach dazu.
Und das machte der 73-Jährige auch beim fulminanten Start seiner ausverkauften Deutschlandtournee "Udo Lindenberg - Live 2019" in Bremen vor der gigantischen, 250 qm
großen LED Leinwand.

 

 

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FOTO:MiO Made in Oldenburg, miofoto.de

25.05
La Clemenza Di Tito
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 — 1791)
Opera seria in zwei Akten
Libretto von Caterino Mazzolà nach Pietro Metastasio
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Fast erstaunt es ein wenig, dass Mozart nach seinen Da Ponte-Opern, die nicht zuletzt in der außerordentlich feinen und glaubwürdigen Psychologisierung ihrer Figuren zukunftsweisend waren, mit ‚La Clemenza di Tito‘ wieder zur längst im Niedergang begriffenen Gattung der Opera seria zurückkehrte, die dem Komponisten durch ihre strenge Form vergleichsweise wenig Gestaltungsfreiraum lässt.
Krönungsoper mit Huldiungseffekt
Betrachtet man allerdings die Entstehungsumstände der Oper, so ist der Grund schnell gefunden: 1791 als Auftragswerk anlässlich der Krönung Leopolds II. zum König von Böhmen geschrieben, diente sie als traditionell den Herrscher idealisierende Opera seria dazu, dem neuen Regenten zu huldigen.
Sie sollte diesem aber auch – in Form eines musikalischen „Fürstenspiegels“ – den Wunsch und die Hoffnung der Auftrag gebenden Stände vor Augen führen, in ihm einen würdigen Nachfolger des ebenso aufgeklärten wie reformfreudigen Kaiser Joseph II. zu finden. Mozart musste sich also gewissermaßen aus politischen Gründen wieder der Oper des alten Stils zuwenden.
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FOTO:Stephan Walzl

In der Meisterschaft seiner musikalischen Personenführung gelingt es ihm jedoch auch in deren strengem Regelwerk, der Psyche der Figuren intensives Leben zu verleihen. Und so erlebt man äußerst glaubhaft, wie Vitellia aus verschmähter Liebe zunächst Titos besten Freund Sesto dazu missbraucht, einen Aufstand gegen den Herrscher anzufachen, dies am Ende jedoch schmerzlich bereut. Man spürt den inneren Zwiespalt Sestos, der zwischen seiner Liebe zu Vitellia und der Treue zu seinem Freund Tito zerrieben wird, und erkennt, welch schmerzhaftes Ringen zwischen persönlichem Empfinden und Staatsräson dem großmütigen Verzeihen des aufgeklärten Herrschers vorausgeht. Nach seinem großen Erfolg mit Händels ‚Agrippina‘ widmet sich Regisseur Laurence Dale nun weiteren spannenden Verwicklungen im antik-römischen Herrscherhaus.

Die Handlung der Oper „La Clemenza di Tito“ läuft jedenfalls wie am Schnürchen, mit symmetrisch gebauten Arien, als ein Fürstenspiegel: als Lektion zur Warnung der Herrschenden, Brand im Kapitol mit inbegriffen.
Stürmisch und doch filigran spielt das Oldenburgisches Staatsorchester, die Sängerinnen und Sänger überzeugen mit Ausdrucksstärke
Man hat La clemenza di Tito selten so fesselnd, mitreißend, bewegend gehört und gesehen.
Die Produktion von Mozarts Spätwerk war szenisch und musikalisch überzeugend und spannend

Besetzung
Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann
Inszenierung: Laurence Dale
Bühne: Matthias Kronfuss
Kostüme: Gabriella Ingram
Einstudierung Chor: Markus Popp
Licht: Regina Kirsch
Dramaturgie: Annabelle Köhler
Tito Vespasiano: Philipp Kapeller
Vitellia: Narine Yeghiyan
Servilia: Martyna Cymerman
Sesto: Ann-Beth Solvang
Annio: Erica Back
Publio: Ill-Hoon Choung
Oldenburgisches Staatsorchester
Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters

 

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FOTO:MiO Made in Oldenburg, miofoto.de

15.04

Am Ende unser Schatten (UA)/ Le Sacre du Printemps (UA)
Der italienische Gastchoreograf Luca Veggetti entwickelte ein Kammerballett für sechs Mitglieder der BallettCompagnie Oldenburg im Wechselspiel von Licht und Schatten.
Das Bühnenbild mit der entworfenen Lichtarchitektur für ‚Am Ende unser Schatten‘ entstand von Vincenzo Raponi, direkt aus den choreografischen Proben heraus entwickelt.
Veggetti erschafft eine poetische Welt, die sich auf Arnold Schönbergs sinfonische Dichtung nach Maurice Maeterlincks symbolistischem Schauspiel ‚Pelléas und Mélisande‘ bezieht.
Das Spiel mit Licht und Schatten ist eine überzeugende, schöne Aufführung.
AM ENDE UNSER SCHATTEN: Choreografie/Bühne/Kostüme: Luca Veggetti, Licht: Vincenzo Raponi;
Mit: Laura Cristea, Caetana Silva Dias; Francesco Fasano, Oliver Jones, Herick Moreira, Joel Paulin

Antoine Jully hat sich für seine Version des Balletts ‚Le Sacre du Printemps‘ von den choreografischen Ansätzen Nijinskys inspirieren lassen: Alle Gesten und Schritte nach innen richtete – ganz gegen die tradierten Prinzipien des klassischen Balletts. In diesm Stück zeigte die BallettCompagnie mit allen Tänzer & Tänzerinnen wieder ihr großartiges können.

LE SACRE DU PRINTEMPS Choreografie: Antoine Jully, Bühne und Kostüme: Judith Adam
Mit: Laura Cristea, Eleonora Fabrizi, Adi Hanan, Maelenn Le Dorze, Nicol Omezzolli, Caetana Silva Dias, Teele Ude; Francesco Fasano, Lester René González Álvarez, Oliver Jones, Herick Moreira, Joel Paulin, Gianluca Sermattei

Bei den Aufführungen der BallettCompagnie Oldenburg im Großen Haus spielt das Oldenburgische Staatsorchester zwei Orchesterwerke des frühen 20. Jahrhunderts. Musikalische Leitung: Vito Cristofaro; Oldenburgisches Staatsorcheste

Lang anhaltende standing ovation, stürmischer Applaus und "Bravo" Rufe gab es zurecht
als sich alle Beteidigten am Ende auf der Bühne zeigten

 

 

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FOTO:MiO Made in Oldenburg, miofoto.de

26.03
AHB-Premiere: Bi Anroop Moord
PREMIERE und Niederdeutsche Erstaufführung
Krimi-Theater von Frederick Knott, verfilmt von Alfred Hitchcock

 

 

 


Ins Deutsche übertragen von Rudolf Schneider-Schelde
Niederdeutsch von Cornelia Ehlers und Christiane Ehlers
Niederdeutsches Schauspiel am Oldenburgischen Staatstheater
Regie: Alexander Marusch, Bühne/Kostüm: Achim Naumann d’Alnoncourt, Dramaturgie: Dorothee Hollender, Musik: Christian Kuzio

Tony Wendice, ein ehemaliger Tennis-Star, und seine Frau Sheila scheinen eine ganz normale Ehe zu führen. Das glaubt zumindest Sheila, die ihrer alten Liebe Max Halliday nun endlich klargemacht hat, dass ihre Liebe keine Chance mehr hat. Sheila jedoch unterschätzt ihren Gatten Tony maßlos, denn dieser weiß bereits um ihre Beziehung zu Max und sorgt sich um das Vermögen seiner Frau. Als ihm sein alter Schulfreund Captain Lesgate begegnet und sich Max an dessen kriminellen Hintergrund erinnert, erpresst er ihn, seine Frau zu ermorden. Captain Lesgate dringt daraufhin eines Abends in die Wohnung ein. Die nichts ahnende Sheila wird von einem Anruf ihres Mannes ans Telefon gelockt, denn hier soll sie Captain Lesgate von hinten erwürgen – doch Sheila weiß sich zu wehren. Trotz unerwarteter Geschehnisse, gibt Tony nicht auf und kommt seinem Ziel, seine Frau los zu werden, immer näher …
Welch tolle Idee Max hat und wie der Inspektor von Täter zu neuem Täter kommt ist erstaunlich
Spannung, Schmunzeln, und ein paar Lacher ! Einfach GROßARTIG.
Am Ende dann der lange und große Beifall !

Besetzung
Regie: Alexander Marusch
Ausstattung: Achim Naumann d'Alnoncourt
Musik : Christian Kuzio
Licht: Regina Kirsch
Dramaturgie: Dorothee Hollender
Tony Wendice: Martin König
Sheila, seine Gattin: Alina Müller
Max Halliday: Sven Gerstmann
Captain Lesgate : Mario Forkel
Inspektor Hubbard: Alf Hauken

 

 

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FOTO:MiO Made in Oldenburg, miofoto.de

04.03

Romeo und Julia
von William Shakespeare
Deutsch von Thomas Brasch
Zwei Familien, beide in identitätswütender Selbstbehauptung gefangen, führen Krieg gegeneinander. Seit langer Zeit schon sind die Meinungen übereinander festgeschrieben. Die Capulets und die Montagues erzählen stetig dieselbe Geschichte fort. Doch Skandal! Die junge Generation bricht nicht nur mit dieser alten Tradition und schert sich nicht um hart erarbeitete Feindbilder: Romeo Montague und Julia Capulet haben sich verliebt!

Ausgerechnet in dieser undenkbaren Entgleisung sieht der Mönch Lorenzo ein Mittel, den Familienkrieg endlich zu befrieden.
Zunächst einmal gilt es, ein Meer von Feindseligkeit, Missverständnissen, Racheschwüren, Mord, Verbannung und Selbstentleibung zu überwinden.
So drastisch wie poetisch in der Sprache führt er uns unsere Kämpfe vor Augen und lässt uns danach fragen, wofür es sich zu leben lohnt.

Shakespeare verdeutlicht uns in seinem Drama die Kraft der Liebe, die auch gegen widrigste Umstände zu bestehen weiß und sich nicht zerstören lässt – bis in den Tod. Es ist die Geschichte zweier junger Menschen, die aufgrund der Familienzugehörigkeit den Weg zueinander nur im Tod finden können. Damit ist das Werk auf heute übertragbar, denn es stellt die zerstörerischen Folgen einer unreflektierten Zuordnung von Menschen zu Gruppen dar.

Nicht den „Garten Edens“  und auch nicht die schöne Liebesutopie des „Paradieses“ regiert diese Welt, sondern die Hölle. Wenn Liebe und Tod schon immer eng verbunden sind, wird das hier konkret.

Der Reiz, den das Werk auch noch heute ausübt, entspringt eben jener kunstvollen Ausgestaltung des Textes und auch der Tragik, die in dem schicksalshaften Tod der beiden Liebenden besteht.

Beim Publikum kommt das alles gut an, einem eindrucksvollen Augenblick der Stille folgt begeisterter Applaus am End des Stückes

Das Team um Regisseur Karsten Dahlem, das schon ‚Die Leiden des jungen Werther‘ und ‚Michael Kohlhaas‘ heutig und zeitlos auf die Bühne brachte, wird Shakespeares lebenssatten Kosmos bildstark und musikalisch in Szene setzen. Diesmal auf ganz großer Bühne.

Besetzung
Regie : Karsten Dahlem
Bühne und Kostüme: Inga Timm/ Franziska Sauer
Komposition und musikalische Leitung: Hajo Wiesemann
Kampfchoreografie: Robert Schnöll
Licht : Steff Flächsenhaar
Dramaturgie: Marc-Oliver Krampe
Julia: Katharina Shakina
Romeo: Alexander Prince Osei
Mercutio: Rajko Geith
Benvolio: Johannes Lange
Tybalt: Agnes Kammerer
Lady Capulet: Nientje C. Schwabe
Herr Capulet: Jens Ochlast
Pater Lorenzo: Klaas Schramm
Graf Paris: Ksch. Thomas Lichtenstein
Montague: Gerrit Frers
Prinz: Raphael Matz/ Jonathan Schwanke
Betreuerin Graf Paris: Kerstin Druivenga-Kreitsmann/ Carolin von Arentschildt
Band: Philipp Zdebel/ Christoph König/ Domonkos Barna/ Hannah Craib/ Vyara Mladenov

 

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FOTO:MiO Made in Oldenburg, miofoto.de

25.02

Uraufführung: "DAS HAUS AUF MONKEY ISLAND" von Rebekka Kricheldorf - Oldenburgisches Staatstheater
Premiere: Samstag, 23. Februar 2019, um 20:00 Uhr, Kleines Haus

 

Vier Wissenschaftler treffen im "Haus auf Monkey Island" aufeinandertreffen:

 

 

Der Soziologe Hannes, André der optimierender Werber, Ann die  Neuro-Wissenschaftlerin und  Kristina die im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung sitzt.

Die vier Wissenschaftler sollen auf der Luxusinsel die ultimative Werbestrategie für In-Vitro-Fleisch entwickeln,  für Fleisch aus dem Labor.

Dies Haus kennt die geheimsten Wünsche.
Das Haus, in dem sie  wertvolle Forschungsarbeit leisten sollen, erweist sich als bestens über das Privatleben seiner Insassen informiert. Hannes hat in seinem Fernseher Plötzlich einen  Porno-Kanal, Ann bekommt die Chips, mit denen sie sich in ihrer Kindheit dickgefressen hat,in  Andrés Zimmer spielt das Zimmer nur  'Love Hurts' in der Version von Nazareth. Sind die vier wirklich als Experten gefragt oder doch nur Versuchskaninchen?

Die Debatte um die Wurst entwickelt Tiefe und ist spannend, die Arbeitsgruppe wird zur Therapiestation. Die Fassade der Erfolgstypen bricht ein - das trägt zum Erfolg des Dramas bei

Das Stück hat auch Witz, leichte Komik. Wenn sich zum Beispiel Hannes mit dem Fadenwurm vergleicht, der zwar weniger Neuronen besitze als ein Mensch – in Sachen Motivation allerdings genauso  funktioniert  oder Liebe als „temporären Hirnschaden“ erklärt wird.
Nachdenklich machendes Theater mit vier Wissenschaftler die überzeugen. Thomas Birklein spielt Hannes, Caroline Nagel ist Kristina, Johannes Schumacher als Andre und Helen Wendt spielt Ann.

Regie: Matthias Kaschig;
Bühne/Kostüme: Thea Hoffmann-Axthelm;
Video: Stefan Bischoff, Kevin Graber;
Musik: Fabian Kalker

 

Oldenburg, Veranstaltungen und Konzerte in Oldenburg mit MiO Made in Oldenburg und miofoto.de
FOTO:MiO Made in Oldenburg, miofoto.de

12.02.2019

Vorsicht, böse Oma! Staatstheater zeigt die Komödie „Paulette“ nach dem gleichnamigen Film von Jérôme Enrico.

Paulette ist von Beginn an nicht die liebenswerte Oma, sondern die garstige, mit der Zeit zynisch gewordene Frau. Sie  ist frustiert und zornig. Eine gute Gemütslage, wenn man sich unter die Gangster dieser Welt mischen möchte. Wenn in unserer Welt aus einem chronisch blanken, launischen Teenager ein Drogendealer werden kann, warum dann nicht aus einer verarmten, trostlos lebenden, alten Dame?

Die Erfolgsgeschichte der drogendealenden Oma. In einer Plattenbausiedlung, mit wenig finanziellen Mitteln, Aber mit einer gehörigen Portion Rassismus. Das macht es für ihren dunkelhäutigem Schwiegersohn nicht gerade leicht, von den Enkelkindern ganz zu schweigen. Den Abstieg in die Kriminalität tritt Paulette nach der Beobachtung jugendlicher Dealer an. Wenn die B solche dicken Goldketten tragen, gleich mehrere Handys besitzen und mit dicken Geldbündeln wedeln, statt wie Paulette vorm Zwangsvollstrecker zu zittern, will sie liebend gerne in einen Beruf einsteigen.
Die Dealer sind natürlich Ausländer, zu dumm und zu prollig.
Am Ende, nachdem  erst noch mit Maschinenpistole in der einen und Handtasche in der anderen Hand eine gewagte Rettungsaktion gestartet wird, ist dann die anfängliche Tragik der Altersarmut vollkommen verschwunden. Stattdessen wird gesungen und getanzt. Das Publikum war in jedem Fall ganz aus dem Häuschen und beklatschte das Ensemble minutenlang begeistert.

Besetzung
Inszenierung: Anja Panse
Bühne und Kostüme: Katrin Busching
Musik : Annegret Enderle
Licht: Regina Kirsch
Dramaturgie: Dorothee Hollender
Paulette: Rita Martens
Leo (Enkel): Malik Ali
Lisa (Enkelin): Julie Günzel
Agnes, Gemüseverkäuferin, Drogenkonsumentin, Gerichtsvollziehergehilfin, Chinesische Kellnerin: Britta Gurrey
Ousmane, Vater Baptiste: Karim Elkorhaly
Renate, Rentnerin: Marion Horst
Luzie: Maren Groth-Ische
Alexej: Pascal Oetjegerdes
Juri: Florian Pelzer
Oleg: Thorge Cramer
Titov, Gerichtsvollzieher, Käseverkäufer, Polizist: Eike Schaumburg
Walter: Heinz-Dieter Grein

 

 

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04.02.2019
Helmut Lotti  liefert  ein Superpaket der „Soul-Classic“! Und mehr

Kraft- und gefühlvoll zugleich interpretiert und mit  Orchester abgemischt. Der alte handgemachte Sound mit neuer Technik  belebt – das kann  nur hervorragend werden!

Helmut Lotti: Eine echte Musikerseele mit Leidenschaft! Und diese Leidenschaft bringt die Weser-Ems-Hallen zum Beben bringen!
Der erste Teil war Soul pur mit einer einzigartigen Steigerung vor der Pause.
Im Zweiten Teil das Unglaubliche: Helmut Lotti sang sich durch seine bisherigen CD´s und
die Weser-Ems-Hallen hörten nicht auf zu Beben, das Publikum stand und feierte Helmut Lotti
SOUL CLASSICS IN SYMPHONY
Was für ein Konzert !!!