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Russlands Tennis-Zukunft Karen Khachanov gibt seine Zusage für das ATP 500er-Rasenevent

„Das Turnier ist glänzend besetzt. Aber ich will um den Titel mitspielen“, so der 22-Jährige
Turnierdirektor Ralf Weber: „Ein Riesentalent und ein Spieler, den ich menschlich schätze“
Zudem vier Top-Ten-Spieler: Roger Federer, Alexander Zverev, Dominic Thiem, Kei Nishikori

HalleWestfalen. Mit jugendlichem Sturm und Drang hatte er im letzten Herbst für Aufsehen in der Tenniswelt gesorgt - als zweimaliger Turniersieger, als Hallenkönig von Paris. Und nun will Karen Khachanov, einer der wichtigsten Perspektivspieler im Welttennis, auch aufs Neue um den Titelgewinn bei den 27. GERRY WEBER OPEN vom 15. bis 23. Juni 2019 in HalleWestfalen kämpfen. „Wir sind glücklich, dass uns Karen seine Zusage gegeben hat, um im Juni unser erstklassiges Teilnehmerfeld weiter zu verstärken“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber gut zehn Wochen vor dem ersten Aufschlag beim renommierten ATP 500er-Rasenevent im GERRY WEBER STADION, denn „er ist nicht nur ein Riesentalent, sondern auch ein Spieler, den ich menschlich schätze.“

Der Titelkampf bei Deutschlands bedeutendstem ATP-Tennisturnier verspricht aufgrund dieser weiteren Verpflichtung spannender als jemals zuvor zu werden. Angeführt vom neunmaligen Haller Rekord-Champion Roger Federer (ATP-Weltrangliste 4) folgt ein hochklassiges Feld an Herausforderern, das dem soeben mit Karriereerfolg Nummer 101 ausgezeichneten Schweizer „Maestro“ den zehnten Titelgewinn in HalleWestfalen schwer machen will. Zu ATP-Weltmeister Alexander Zverev (ATP 3), Österreichs Ass Dominic Thiem, der Anfang März in Indian Wells seinen ersten Masters-Titel gegen Federer gewann und aktuell auf Rang fünf der Weltrangliste notiert ist, und Japans Vorzeigespieler Kei Nishikori (ATP 6) kommt nun auch Khachanov als Titelaspirant hinzu. Der 22-jährige Moskowiter, derzeit die Nummer zwölf der Welt, hatte sich mit seinem starken Saisonfinish 2018 sogar noch einen Reservistenplatz beim ATP World Tour-Finale in London gesichert.

An den Herbst der Vorsaison erinnert sich Karen Khachanov verständlicher Weise „mit großem Vergnügen“, schließlich war er einer der großen Hauptdarsteller des internationalen Tennis-Circuits. Zunächst schon, als er daheim in Moskau den ersehnten Titel gewann, im Endspiel gegen den Franzosen Adrian Mannarino. Aber erst recht, als er dann in Paris den bisher größten Coup seiner vielversprechenden Karriere landete - als Sieger des Masters-Wettbewerbs im französischen Palais Omnisports. „Es waren unglaubliche Tage. Das bleibt für immer in Erinnerung“, sagt Khachanov. Auf der Zielgeraden des traditionell letzten ATP 1000er-Turniers des Jahres distanzierte der Russe vier Top-Ten-Spieler hintereinander. Zunächst den US-Riesen John Isner, dann Alexander Zverev, dann Dominic Thiem. Und zuallerletzt auch noch den derzeitigen Branchenprimus Novak Djokovic, in zwei Sätzen im Finale. „Es war wie ein kleiner Rausch. Ich hatte das Gefühl, nichts mehr falsch machen zu können“, erinnert sich Khachanov.


Inzwischen hat Karen Khachanov nach dem sportlichen Höhenflug sozusagen wieder Boden unter den Füßen bekommen. Nach einigen erwartbaren Rückschlägen hat er sich dennoch gut stabilisiert in der erweiterten Weltspitze - unter den Top 15 der ATP-Rangliste. „Ich habe gelernt, mit diesen Schwankungen umzugehen. Ich stehe ja erst am Anfang meiner Laufbahn“, so Khachanov, der längst zu einem stets ernstzunehmenden Faktor im Spiel der Tennis-Kräfte geworden ist. Ein Top-Mann, der mit ordentlich Kraft und Energie an seine Aufgaben herangeht. Der jedoch weiß, seine Kraft auch mit Köpfchen einzusetzen und zudem als intelligenter Stratege gilt. „Karen gehört zu den Spielern, denen die Zukunft im Welttennis gehört“, sagt der Schwede Mats Wilander, selbst einmal Nummer eins der Tenniswelt.

Khachanovs Auftritt bei den diesjährigen GERRY WEBER OPEN ist bereits seine dritte Teilnahme. Vor zwei Jahren unterlag Russlands Tennis-Zukunft erst im Halbfinale dem späteren Turniersieger Federer, knapp in zwei Sätzen. Im vergangenen Jahr zunächst mit Siegen gegen Mischa Zverev und Japans Top-Mann Kei Nishikori überzeugend gestartet, scheiterte er im Viertelfinale am Spanier Roberto Bautista Agut. Bei Turnierdirektor Ralf Weber hinterließ Khachanov dennoch mehr als bleibenden Eindruck: „Karen ist ein Spieler mit sehr einnehmendem Charakter. Er hat eine große Perspektive als Profi, aber er ist sehr bodenständig und umgänglich.“ Khachanov seinerseits freut sich auf die Rückkehr nach Ostwestfalen, und er sieht auch seine Chancen im Konkurrenzkampf um den Titel: „Das Turnier ist glänzend besetzt. Aber ich will um den Siegerpokal mitspielen.“

 

Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem träumt vom Titelgewinn in HalleWestfalen

 

Das Turnier in Halle ist eines meiner absoluten Lieblingsturniere“, so der 25-Jährige

Dominic Thiem war noch ein hoffnungsvoller Tennis-Juniorenspieler, als er sich im Juni 2011 das Finale der GERRY WEBER OPEN zwischen Philipp Kohlschreiber und Philipp Petzschner anschaute. Petzschner musste damals verletzungsbedingt aufgeben, aber die hohe Qualität dieses Matches jagte dem österreichischen Talent damals einen „kleinen Schrecken“ ein: „Die beiden haben so unfassbar gut gespielt, da hab´ ich echt Sorgen gehabt, ob ich dieses Niveau jemals würde erreichen können.“ Thiem beruhigte sich seinerzeit womöglich schon selbst ein wenig, denn nach den „großen“ GERRY WEBER OPEN gewann er die danach ausgerichteten GERRY WEBER Junior OPEN sowohl im Einzel wie im Doppel: Es war ein Ausrufezeichen, das er für sich und seine Unterstützer setzte.

 

Inzwischen zweifelt keiner mehr am sportlichen Potenzial des heute 25-jährigen Dominic Thiem. Auch er selbst nicht. Er ist der stärkste Österreicher im Welttennis seit Thomas Muster sowie einer der besten Profis überhaupt auf der ATP World Tour. Ein Top-Mann, der schon länger ein Top-Ten-Abo hat und aktuell auf Weltranglistenplatz acht notiert wird, erreichte in der jüngst beendeten Saison sein erstes Grand Slam-Finale bei den French Open. Und er ist auch einer, der bereits regelmäßig bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft, den „Nitto ATP Finals“ in London, aufgeschlagen hat. Tennis-Weltenbummler ist er zudem, dieser kraftvolle, zupackende, energische, couragierte Centre Court-Star - und zugleich jemand, der HalleWestfalen und die GERRY WEBER OPEN, diesen früh vertrauten Schauplatz zu Anbeginn seiner Karriere, fest in sein sportliches Herz geschlossen hat: „Halle, das ist für mich eine absolute Wohlfühlzone“, sagt Thiem. „Es ist wirklich eins meiner absoluten Lieblingsturniere. Total entspannt, total familiär. Ich freue mich jedes Mal, wieder zurückzukommen.“

 

 

 

In 2019, bei der 27. Auflage des publikumsgrößten deutschen ATP-Tennisevents vom 15. bis 23. Juni im GERRY WEBER STADION, werden ihn die Fans aus Deutschland und aller Welt wieder in gewohnter Dynamik und Wucht zu sehen bekommen. Den sympathischen Dominic Thiem, einen Spieler, der trotz seines fantastischen Aufstiegs hinauf in die internationale Spitze immer der nette, freundliche, einnehmende „Junge“ von nebenan geblieben ist. „Dominic ist einer der absoluten Publikumslieblinge bei unserem Turnier“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber, den es erfreut, „dass er auch selbst eine so große Verbundenheit zu den Gerry Weber Open empfindet.“

 

 

 

In HalleWestfalen zu sein, beim größten und wichtigsten deutschen ATP-Wettbewerb, bedeutet für Dominic Thiem trotz Wettkampfstress und großen sportlichen Zielen auch eine Zeit der aktiven Regeneration. „Zwischen den Grand Slam-Terminen im Frühsommer ist Halle eine echte Wohltat für uns Profis. Weil man kurze Wege hat, weil alles perfekt organisiert ist und die gesamte Atmosphäre einfach sehr einladend ist“, sagt Thiem. „Der Ehrgeiz bei jedem, der startet, ist deswegen kein bisschen geringer. Im Gegenteil: Hier will man besonders gerne gewinnen.“

 

 

 

Dominic Thiem wird oft als Sandplatzspezialist bezeichnet, ist aber in Wahrheit längst zum erstklassigen Allrounder herangereift, der überall seine Chancen hat - und auch überall seine Chancen sucht. „Ich träume natürlich davon, einmal bei den Gerry Weber Open zu gewinnen“, sagt der elfmalige Turniersieger im ATP-Circuit, der in der Saison 2018 unter anderem einen Hartplatzerfolg in St. Petersburg feierte. Auf Rasen spiele er „sehr, sehr gerne“, so Thiem, „und es gab selten eine erfolgreichere Phase für mich als 2016, als ich in Stuttgart gewann und in Halle das Halbfinale erreichte, beides auf Rasen.“

 

 

 

Das Jahr 2018 war für den vielbeschäftigten Dominic Thiem, einen der Marathon-Männer der ATP World Tour, auch ein Lerneffekt. Nach seinem Vorstoß in das French Open-Finale litt er anschließend ein wenig unter dem Kräfteverschleiß, spürte den Pariser Aufwand noch einige Tage später in HalleWestfalen. „Ich bin sicher, dass ich künftig besser damit zurechtkommen werde. Es kommt auch insgesamt auf eine sorgfältige Saisonplanung an“, sagt Thiem. „Ich möchte jedenfalls starke und erfolgreiche Gerry Weber Open spielen.“

 

 

Mit dem österreichischen Tennis-Ass Dominic Thiem werden allein vier Spieler unter den aktuellen Top-Ten des ATP-Rankings im kommenden Sommer bei den 27. GERRY WEBER OPEN aufschlagen: Halles neunmaliger Rekord-Champion Roger Federer (ATP 3), Deutschlands neuer Tennis-Weltmeister Alexander Zverev (ATP 4) und der Japaner Kei Nishikori (ATP 9). Des Weiteren hat der ATP-Junioren-Weltmeister des Jahres 2017, Hyeon Chung (ATP 25) aus Südkorea, seine Teilnahme für das ATP-500er Rasenevent bestätigt.

 

 

 

Und wer die besten Spieler dieser Tennis-Epoche bei ihren Centre Court-Einsätzen im GERRY WEBER STADION sehen will, sollte sich auf jeden Fall rechtzeitig Eintrittskarten für die insgesamt neun Turniertage sichern. „Der Vorverkauf für das Turnier 2019 läuft weiterhin auf hohem Niveau“, sagt Turnierchef Ralf Weber. „Einige Kategorien, insbesondere am Final-Wochenende sowie am Donnerstag aufgrund des Feiertages ‚Fronleichnam‘, sind bereits ausverkauft. Wir empfehlen unseren Fans, sich ihre Wunschkarten so früh wie möglich zu sichern.“

 

 

 

Alexander Zverev will endlich den ersten Turniersieg im GERRY WEBER STADION: "Ich träume schon lange davon, in Halle zu gewinnen"

 

Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev will endlich den ersten Haller Turniersieg

 

Das ganze Turnier hat mit den leidenschaftlichen Fans eine unglaubliche Energie“

 

 

Alexander Zverev will bei den GERRY WEBER OPEN 2019 (15. bis 23. Juni) seinen ersten Titelgewinn bei Deutschlands wichtigstem ATP-Tennisturnier holen. „Ich träume schon lange davon, endlich in Halle zu gewinnen. Das Turnier fasziniert mich schließlich seit meinen Kinder- und Jugendzeiten“, sagte der 21-jährige Hamburger am Rande der „Nitto ATP Finals“ in London (11. bis 18. November) im Rahmen eines Pressegesprächs. Ab Sonntag (11. November) tritt „Sascha“ Zverev zum zweiten Mal beim Saisonfinale der acht besten Tennisprofis der ATP World Tour in der „O2 Arena“ im Osten der britischen Hauptstadt an, als mit Abstand jüngster Teilnehmer der inoffiziellen Weltmeisterschaft.

 

 

Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev, derzeit auf Platz fünf des ATP-Rankings notiert, ist stolz, dass er sich „in dieser Saison in der absoluten Weltspitze“ behauptet hat. „Das ist nicht selbstverständlich für einen jungen Spieler wie mich. Ich habe über weite Strecken auf einem sehr hohen Niveau gespielt.“ Seine erste Partie bei den „Nitto ATP Finals“ bestreitet er am kommenden Montag (12. November) gegen den 30-jährigen Kroaten Marin Cilic. Weitere Gruppengegner sind der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic aus Serbien und der US-amerikanische Aufschlaggigant John Isner (ATP-Weltrangliste 10).

 

 

Zverev betonte erneut, dass er im nächsten Jahr „wirklich und endlich“ den begehrten Siegerpokal beim renommierten ATP 500er-Rasenevent im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen holen will. „Ich habe nun schon in vier Finals im Einzel und Doppel gestanden, aber leider immer verloren. Trotzdem ist es nicht so, dass ich jetzt schlechte Erinnerungen mit dem Schauplatz Halle verbinden würde, überhaupt nicht. Es ist immer eine der schönsten Wochen im ganzen Jahr. Das ganze Turnier mit den leidenschaftlichen Fans hat so eine unglaubliche Energie.“ Was bei den GERRY WEBER OPEN in den vergangenen 25 Jahren aufgebaut worden sei, so Zverev, „ist eine unglaubliche Leistung der Familie Weber. Das ist im internationalen Tennis fast beispiellos.“

 

 

Zudem wies Alexander Zverev aber auch auf die „harte Konkurrenz“ bei der 27. Turnierauflage der GERRY WEBER OPEN hin: „Das Teilnehmerfeld wird jedes Jahr stärker, besonders nach der Aufstufung in den ATP 500er-Level. Von der ersten Runde an hat man nur Topgegner. Die Zuschauer können sich auch 2019 wieder auf tollen, spannenden und mitreißenden Sport freuen.“ Neben dem deutschen Top-Mann Zverev und „Maestro“ Roger Federer (ATP 3) aus der Schweiz werden im Juni 2019 Österreichs Ass Dominic Thiem (ATP 8) und der ATP-Junioren-Weltmeister des Jahres 2017, Hyeon Chung (ATP 25) aus Südkorea, dabei sein. Des Weiteren wird Japans bester Tennisspieler aller Zeiten, Kei Nishikori (ATP 9), in der ostwestfälischen Lindenstadt aufschlagen, dessen Drei-Jahres-Vertrag bis einschließlich der GERRY WEBER OPEN 2019 datiert ist.

 

 

Alexander Zverev hatte 2016 und 2017 jeweils das Endspiel bei den GERRY WEBER OPEN erreicht, war dann aber an Florian Mayer und Roger Federer gescheitert. Im Doppel rückte er 2017 und 2018 ins Finale vor, verlor aber an der Seite seines älteren Bruders Mischa jeweils gegen die Kombination Lukasz Kubot/Marcelo Melo (Polen/Brasilien). In der laufenden Saison kam Zverev gehandicapt von den French Open in das GERRY WEBER STADION nach HalleWestfalen, schied auch deshalb bereits in der ersten Runde gegen den späteren Überraschungsgewinner Borna Coric (Kroatien) aus. „Ich hätte wohl kaum bei einem anderen Turnier gespielt, aber in Halle wollte ich einfach nicht absagen“, so Zverev, denn „dieser Ort mit seinen tollen Fans bedeutet mir sehr viel.“