27. November bis zum 22. Dezember

Lamberti-Markt
Der Weihnachtsmarkt in der Oldenburger City vom 27. November bis 22. Dezember 2018. Öffnungszeiten: freitags und samstags 11 - 21.30 Uhr, sonntags bis donnerstags 11 - 20.30 Uhr. Eröffnungstag, 27.11., 17 - 20.30 Uhr, Samstag, 1.12., 11 - 24 Uhr.
www.oldenburg.de

 

 

Nachrichten Oldenburg 14.11.2018

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LUCIA DI LAMMERMOOR

Dramma tragico in zwei Teilen von Gaetano Donizetti | Libretto von Salvatore Cammarano | nach dem Roman ‚The Bride of Lammermoor‘ von Sir Walter Scott |
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere:  Samstag, 08. Dezember 2018, um 19:30 Uhr im Großen Haus

                        Mit einer Einführung um 19 Uhr
Die nächsten Vorstellungen: Mi 12., Fr 14., Di 18., Mi 26. Dezember

Musikalische Leitung: Vito Cristofaro; Regie: Stephen Lawless; Bühne: Benoît Dugardyn, Lionel Lesire; Kostüme: Susan Willmington; Choreografie: Lynne Hockney; Einstudierung Chor: Markus Popp

Mit: Daniel Moon / Kihun Yoon: Lord Enrico Ashton, Sooyeon Lee: Lucia, Jason Kim: Sir Edgardo di Ravenswood, Philipp Kapeller: Lord Arturo Bucklaw, Ill-Hoon Choung / Tomasz Wija: Raimondo Bidebent, Hagar Sharvit / Ann-Beth Solvang / Erica Back: Alisa, Timo Schabel: Normanno; Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters, Oldenburgisches Staatsorchester

Nicht zuletzt dank der kongenialen Zusammenarbeit Donizettis mit seinem Librettisten Salvatore Cammarano geriet die Uraufführung von ‚Lucia di Lammermoor‘ im Jahre 1835 zu einem der größten Erfolge des Komponisten. Es entstand ein Werk, das sich voll und ganz der Virtuosität des Belcanto verpflichtet fühlt und die Stimmen in wahrhaft himmlische Sphären führt, den hochromantischen Stoff gleichzeitig aber auch in ein berührendes Seelendrama der Titelfigur verwandelt und das düstere Macht- und Intrigenspiel im Schottland des 16. Jahrhunderts packend auf die Bühne bringt: Lucia, die aus familienpolitischen Gründen Lord Arturo Bucklaw heiraten soll, liebt den Sohn einer verfeindeten Adelsfamilie, Edgardo di Ravenswood. Ihr Bruder, Lord Enrico Ashton, scheut kein Mittel, diese Liebe zu zerstören. Er gaukelt Lucia die Untreue Edgardos vor und zwingt sie so zur Heirat. Lucia zerbricht an dieser Grausamkeit: Noch in der Hochzeitsnacht ersticht sie im Wahn ihren Ehemann.


„Il dolce suono mi colpì di sua voce! …“ – „Der süße Klang seiner Stimme traf mich! …“ – Wenn Lucia mit diesen Worten, vor enttäuschter Liebe wahnsinnig geworden, blutbesudelt vor die Festgesellschaft taumelt, wird sich wohl auch der Macht ihrer Stimme niemand entziehen können … Donizettis ‚Lucia di Lammermoor‘, die bereits das neapolitanische Uraufführungspublikum zu Begeisterungsstürmen hinriss und Primadonnen wie Maria Callas und Joan Sutherland zu legendären Auftritten verhalf, zählt auch heute noch zu den Sternstunden der Belcanto-Oper. Mit Sooyeon Lee aus dem Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters wird eine vielfach preisgekrönte Sängerin in der Titelrolle zu erleben sein, die u. a. als Preisträgerin des ARD-Wettbewerbs und Finalistin der Queen Elisabeth Competition auf sich aufmerksam machte und das Oldenburger Publikum bereits als Marie (‚La Fille du régiement‘), Konstanze (‚Die Entführung aus dem Serail‘) und Gilda (‚Rigoletto‘) begeisterte.

Für den international renommierten Regisseur und erklärten Donizetti-Fan Stephen Lawless ist nach ‚Anna Bolena‘ im April in Toronto und ‚Roberto Devereux‘ im September in San Francisco die Oldenburger ‚Lucia di Lammermoor‘-Inszenierung bereits seine dritte Donizetti-Arbeit in diesem Jahr.

 

Nachrichten Oldenburg 13.11.2018

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Abfallgebührenmarken sind in 2019 weiterhin gültig

Oldenburg. Die zurzeit gültigen Abfallgebührenmarken für das Jahr 2018 sind auch für 2019 gültig. Aus technischen Gründen können Änderungen der angemeldeten Tonnen nur dann im Jahresbescheid 2019 berücksichtigt werden, wenn sie bis Mittwoch, 5. Dezember, beim Fachdienst Finanzen beantragt wurden. Dies gilt sowohl für Änderungen des Tonnenvolumens, als auch im Falle eines Umzuges für das Grundstück, auf dem sie genutzt werden. Änderungen, die nach diesem Termin mitgeteilt werden, können erst im Januar nach dem Versand der Jahresbescheide durch einen Änderungsbescheid berücksichtigt werden.

Die gewünschten Änderungen können die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer oder die beauftragten Hausverwaltungen schriftlich beim Fachdienst Finanzen, Pferdemarkt 14, 26121 Oldenburg, per E-Mail an steuern@stadt-oldenburg.de, per Fax an die Nummer 0441 235-3121 oder persönlich beim Fachdienst Finanzen beantragen. Falls bei einem Umzug Abfalltonnen zur neuen Wohnung mitgenommen werden, müssen diese Abfalltonnen auf das neue Grundstück umgemeldet werden.

 

Nachrichten Oldenburg 12.11.2018

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"Rückwärtswalzer"

Freuen Sie sich auf eine Lesung mit der wunderbaren Schriftstellerin
Vea Kaiser am Montag, 20.5.19, 20 Uhr, im Theater Laboratorium.
Vea Kaiser liest dann: Rückwärtswalzer (erscheint im März 2019 im
Verlag Kiepenheuer & Witsch).

Der neue große Roman der SPIEGEL-Bestseller-Autorin. Voller Verve, Witz
und Herzenswärme erzählt Vea Kaiser von einer Familie aus dem
niederösterreichischen Waldviertel, von drei Schwestern, die ein
Geheimnis wahren, von Bärenforschern, die die Zeit anhalten möchten,
und von den Seelen der Verstorbenen, die uns begleiten, ob wir wollen
oder nicht.
Vea Kaiser wurde 1988 geboren und lebt in Wien, wo sie Altgriechisch,
Latein und Germanistik studierte. Mit 23 Jahren veröffentlichte sie
ihren Debütroman "Blasmusikpop oder wie die Wissenschaft in die Berge
kam", der ebenso wie ihr Zweitling "Makarionissi oder die Insel der
Seligen" zum Bestseller avancierte und in mehrere Sprachen übersetzt
wurde. "Rückwärtswalzer" ist ihr dritter Roman.
Merken Sie sich diese Lesung gerne vor! Eintrittskarten sind ab
Dezember 2018 in der Buchhandlung erhältlich

 

 

Nachrichten Oldenburg 11.11.2018

27. GERRY WEBER OPEN


Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev will endlich den ersten Haller Turniersieg
Der 21-jährige Hamburger: „Ich träume schon lange davon, in Halle zu gewinnen“
„Das ganze Turnier hat mit den leidenschaftlichen Fans eine unglaubliche Energie“
HalleWestfalen/London. Alexander Zverev will bei den GERRY WEBER OPEN 2019 (15. bis 23. Juni) seinen ersten Titelgewinn bei Deutschlands wichtigstem ATP-Tennisturnier holen. „Ich träume schon lange davon, endlich in Halle zu gewinnen. Das Turnier fasziniert mich schließlich seit meinen Kinder- und Jugendzeiten“, sagte der 21-jährige Hamburger am Rande der „Nitto ATP Finals“ in London (11. bis 18. November) im Rahmen eines Pressegesprächs. Ab Sonntag (11. November) tritt „Sascha“ Zverev zum zweiten Mal beim Saisonfinale der acht besten Tennisprofis der ATP World Tour in der „O2 Arena“ im Osten der britischen Hauptstadt an, als mit Abstand jüngster Teilnehmer der inoffiziellen Weltmeisterschaft.
Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev, derzeit auf Platz fünf des ATP-Rankings notiert, ist stolz, dass er sich „in dieser Saison in der absoluten Weltspitze“ behauptet hat. „Das ist nicht selbstverständlich für einen jungen Spieler wie mich. Ich habe über weite Strecken auf einem sehr hohen Niveau gespielt.“ Seine erste Partie bei den „Nitto ATP Finals“ bestreitet er am kommenden Montag (12. November) gegen den 30-jährigen Kroaten Marin Cilic. Weitere Gruppengegner sind der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic aus Serbien und der US-amerikanische Aufschlaggigant John Isner (ATP-Weltrangliste 10).
Zverev betonte erneut, dass er im nächsten Jahr „wirklich und endlich“ den begehrten Siegerpokal beim renommierten ATP 500er-Rasenevent im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen holen will. „Ich habe nun schon in vier Finals im Einzel und Doppel gestanden, aber leider immer verloren. Trotzdem ist es nicht so, dass ich jetzt schlechte Erinnerungen mit dem Schauplatz Halle verbinden würde, überhaupt nicht. Es ist immer eine der schönsten Wochen im ganzen Jahr. Das ganze Turnier mit den leidenschaftlichen Fans hat so eine unglaubliche Energie.“ Was bei den GERRY WEBER OPEN in den vergangenen 25 Jahren aufgebaut worden sei, so Zverev, „ist eine unglaubliche Leistung der Familie Weber. Das ist im internationalen Tennis fast beispiellos.“
Zudem wies Alexander Zverev aber auch auf die „harte Konkurrenz“ bei der 27. Turnierauflage der GERRY WEBER OPEN hin: „Das Teilnehmerfeld wird jedes Jahr stärker, besonders nach der Aufstufung in den ATP 500er-Level. Von der ersten Runde an hat man nur Topgegner. Die Zuschauer können sich auch 2019 wieder auf tollen, spannenden und mitreißenden Sport freuen.“ Neben dem deutschen Top-Mann Zverev und „Maestro“ Roger Federer (ATP 3) aus der Schweiz werden im Juni 2019 Österreichs Ass Dominic Thiem (ATP 8) und der ATP-Junioren-Weltmeister des Jahres 2017, Hyeon Chung (ATP 25) aus Südkorea, dabei sein. Des Weiteren wird Japans bester Tennisspieler aller Zeiten, Kei Nishikori (ATP 9), in der ostwestfälischen Lindenstadt aufschlagen, dessen Drei-Jahres-Vertrag bis einschließlich der GERRY WEBER OPEN 2019 datiert ist. 
Alexander Zverev hatte 2016 und 2017 jeweils das Endspiel bei den GERRY WEBER OPEN erreicht, war dann aber an Florian Mayer und Roger Federer gescheitert. Im Doppel rückte er 2017 und 2018 ins Finale vor, verlor aber an der Seite seines älteren Bruders Mischa jeweils gegen die Kombination Lukasz Kubot/Marcelo Melo (Polen/Brasilien). In der laufenden Saison kam Zverev gehandicapt von den French Open in das GERRY WEBER STADION nach HalleWestfalen, schied auch deshalb bereits in der ersten Runde gegen den späteren Überraschungsgewinner Borna Coric (Kroatien) aus. „Ich hätte wohl kaum bei einem anderen Turnier gespielt, aber in Halle wollte ich einfach nicht absagen“, so Zverev, denn „dieser Ort mit seinen tollen Fans bedeutet mir sehr viel.“
Text:GWO

 

 

Nachrichten Oldenburg 10.11.2018

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„Mein Tier 2018“ am 10. und 11. November in den Weser-Ems-Hallen Oldenburg

Dogdance, Weißbauchigel und hohe Reiterskunst
Die Weser-Ems-Hallen werden vom 10. bis 11. November wieder zum Magnet für Tausende Tierfreunde aus der Region, wenn die „Mein Tier“ neben spannenden Tierwelten mit einem abwechslungsreichen Showprogramm, Rassepräsentationen sowie Futtermittel und Zubehör für die treuen Begleiter aufwartet. Oldenburgs beliebte Heimtiermesse für die ganze Familie präsentiert sich an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr auf rund 12.500 Quadratmetern. Damit ist das Messezentrum voll ausgelastet.
Das Thema artgerechte Haltung spielt eine Hauptrolle auf der Erlebnis-Messe. „Natürlich dürfen unsere Besucher die Tiere auch streicheln und anfassen – aber eben nur so lange es das Tierwohl nicht gefährdet “, erklärt Sonja Hobbie, Geschäftsbereichsleiterin Messen und Projektleiterin der „Mein Tier“. Information und Aufklärung sind ihr ein großes Anliegen. Das dies auch spielerisch geht, beweist sie mit ihrem Team in diesem Jahr. „Wir haben uns für die kleinen Besucher etwas Besonderes ausgedacht“, führt Annalena Ripke von Projektteam aus. „Es gibt einen Kinderquizpass, der beim Messerundgang ausgefüllt wird. Er besteht aus kleinen Aufgaben und Erlebnissen. Wichtig ist dabei nicht, alles perfekt zu lösen, sondern interessiert mitzumachen.“ Bei jeder Station wartet ein Mitmach-Stempel, so z. B. beim Entenangeln, dem Katzenorigami oder der Schätzfrage auf dem Bauernhof. Am Ende winken tolle Preise. „Wir verlosen unter anderem einen Bauernhofbesuch mit Reiten, einen Tag beim Imker, einen Blick hinter die Kulissen des Klimahauses und einen Besuch von Schulhunden inklusive gesundem Frühstück“, verrät Annalena Ripke vorab.


Aufklärung und Seuchenschutz: das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen informiert
Nicht nur große Tierhaltungsbetriebe müssen ihre Bestände dem Veterinäramt melden. Auch wer im Garten beispielsweise nur eine kleine Schar Hühner laufen lässt, ein Schaf, eine Ziege oder auch Bienen hält oder gar ein Pferd oder Mini Pig sein Eigen nennt, muss dies beim Veterinäramt und der Niedersächsischen Tierseuchenkasse bekannt geben. „Die Registrierung ist unerlässlich, damit wir als Stadt Oldenburg im Tierseuchenfall schnell und effektiv die erforderlichen Bekämpfungsmaßnahmen einleiten und überwachen können“, erklärt Dr. Paul Morthorst, Leiter des Amtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Stadt Oldenburg.
Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Pamela Wandscher berät er sowohl Tierhalter als auch Veranstalter von Tierausstellungen, so auch die „Mein Tier“. Sie informieren über tierseuchen- und tierschutzrechtliche Vorgaben und achten sorgfältig auf deren Einhaltung und Umsetzung.
„Das Veterinäramt der Stadt Oldenburg ist uns ein wertvoller Partner. Gemeinsam stellen wir sicher, dass insbesondere der Tierschutz auf unserer Messe nicht zu kurz kommt, aber gleichzeitig alles getan wird, um Tierseuchen wie bspw. die Tollwut nicht ein- bzw. zu verschleppen“, führt Sonja Hobbie aus. Deshalb freut sie sich besonders, dass das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen in diesem Jahr nicht nur die Messeorganisation fachlich begleitet, sondern auch auf der Veranstaltung den interessierten Besuchern beratend zur Seite steht.
An einem eigenen Stand informiert das Team zukünftige Nutztierhalter über ihre gesetzlichen Verpflichtungen und gibt Hilfestellung zu Fragen bei deren Umsetzung. „Es geht uns darum, den Halter präventiv aufzuklären: Was muss ich als Nutztierhalter beachten? Welche gesetzlichen Verpflichtungen kommen auf mich zu? Durch frühzeitige Aufklärung lassen sich Gesetzesverstöße oftmals verhindern. Wir wollen primär mit dem Bürger, nicht gegen ihn arbeiten“, verdeutlicht Pamela Wandscher.
„Die amtliche Erfassung von Tierhalterdaten ist von hoher Bedeutung, um im Tierseuchenfall schnellstmöglich reagieren und agieren zu können. Im Jahr 2016 hat beispielweise die gefürchtete Amerikanische Faulbrut einige Bienenstände in der Stadt Oldenburg befallen. Dank der Meldeverpflichtung konnten wir schnell und gezielt die betroffenen Bienenstände ermitteln, zügig Schutzmaßnahmen ergreifen und noch größere Schäden verhindern“, erinnert sich Dr. Paul Morthorst.
Die Experten freuen sich auf ihren Einsatz bei der „Mein Tier“. „Sprechen Sie uns an, wenn Sie mit der Anschaffung eines Tieres liebäugeln. Wir beraten Sie gern! Und das mit vielen Tipps und Erfahrungsberichten, sodass Sie hinterher eine fundierte Entscheidung über die geplante Tierhaltung treffen können“, laden Dr. Paul Morthorst und Pamela Wandscher zum aktiven Austausch in die Weser-Ems-Hallen ein.


Die Hundewelt: Spaß und Sport für schlaue Gefährten auf vier Pfoten
Hunde machen einfach glücklich – das weiß Konrad Sextro vom Hundesportverein Wildenloh ganz genau. Damit auch die Besucher der „Mein Tier“ kennenlernen können, wie unterschiedlich und abwechslungsreich das Leben mit einem vierbeinigen Gefährten sein kann, hat er sich mit den anderen Protagonisten der Hundewelt ein fröhlich-buntes Programm einfallen lassen. „Bei uns können Menschen erstmals vorsichtig mit vielen Rassen in Kontakt treten – vom kleinen Zwergschnauzer bis zum stattlichen Leonberger.“
Nach einem ersten „Beschnuppern“ geht ordentlich die Post ab. Beim Agility werden die Vierbeiner balancieren und Hindernisse überspringen, beim Obedience nahezu nonverbal geleitet. Neu auf der Messe sind die Dogdance-Wettbewerbe – Samstag als Fun-, Sonntag als offizielles Turnier. „Diese Sportart wurde urgeschichtlich als Begleitshow auf Reitturnieren eingesetzt. Mensch und Hund verstehen sich dabei nahezu telepathisch, es ist höchst anspruchsvoll“, erklärt Konrad Sextro. „Typische Kunststücke sind beispielsweise Beinslalom, Rückwärts gehen, Seitengänge, Drehungen, Pfotenarbeit, Sprünge über oder durch die Arme des Halters, zwischen den Beinen laufen, Männchen machen und Polonaise.“ Moderiert werden die Turniere von der bekannten Buchautorin Inka Burow. Überdies hält die Expertin Vorträge zum Thema Anti-Fresstraining, das Hunde vor Giftködern bewahrt.
Jedes Jahr beliebt: der Erlebnisring, die „Kneippkur für die Pfoten“. Der Parcours bietet verschiedene Untergründe und überraschende Momente. „Auch Besucher können unseren Erlebnisring gerne mit ihrem Hund durchlaufen. Es ist eine vertrauensbildende Maßnahme und hilft dem Hundeführer zu erkennen, wie sein Schützling in verschiedenen Situationen reagiert“, bietet Sextro an.
Auch die Disziplinen wie des Turnierhundsports, kurz THS, gehören einfach auf die „Mein Tier“. Eine besondere Herausforderung ist der Zughundesport. „Der Hund wird mit einem passenden Geschirr mit Zugseil ausgerüstet. Dieses wird entweder direkt am Menschen an einem speziellen Führgürtel befestigt oder auch an einem Sportgerät, wie z. B. einem Fahrrad oder Roller“, berichtet Konrad Sextro. „Das Schwierige ist, dass der Hund nur mit der Stimme gelenkt wird, ohne Sichtkontakt zum Menschen.“
Ebenfalls wieder mit dabei: die Speedbahn. „Wir suchen Oldenburgs schnellsten Hund“ lautet der Aufruf an alle Besucherhunde. Auf einer 30 Meter langen Sandstrandbahn zeigen die Vierbeiner, was in ihnen steckt. Gestartet wird in drei Größenklassen, das Ganze wird professionell digital gemessen. Die drei schnellsten Hunde an beiden Messetagen werden jeweils prämiert. „Wir nennen es auch liebevoll das Baywatch in der Hundewelt“, schmunzelt Konrad Sextro.
Neben allen Sportarten bietet die Hundewelt auch einen tiefen Einblick in die verschiedenen Rassen, die Ernährung, Fellpflege und Ansprüche der treuen Begleiter. In einem sind sich Konrad Sextro und Sonja Hobbie einig: „Das Tierwohl und die artgerechte Haltung stehen für uns immer im Fokus. Deshalb werden in der Hundewelt auch keine Welpen, sondern erst Heranwachsende ab sieben Monate zu finden sein. Wer sich für einen Hund entscheidet, sollte dem Charme eines erwachsenen Tieres erliegen und sich bewusst für einen Freund fürs Leben entscheiden.“

Spannend, abwechslungsreich, international: die Pferdewelt
Die Pferdewelt nimmt seine Besucher auch in diesem Jahr wieder mit auf eine Reise rund um die Welt. Denn die 20 aufgebotenen Pferderassen haben ihren Ursprung in 12 verschiedenen Ländern. Genauso international wie die Vierbeiner zeigen sich die rund 80 Showacts aus dem Programm der beliebten Messe.
Besonders interessant sind die verschiedenen Reitweisen, die auf der „Mein Tier“ gezeigt werden. „Die speziellen Stile jeder Rasse begründen sich zumeist in den Arbeiten, die das Pferd als Nutztier in verschiedenen Epochen erbracht hat“, weiß Yves Onken. So werden zum Beispiel die stolzen Pferde der Pura Raza Española einhändig mit der Garrocha geritten. „Mit dieser über drei Meter langen Stange werden bis heute zu Pferde die Stiere getrieben.“ Auch das Westernreiten zeichnet sich unter anderem durch Beschleunigung und scharfes Stoppen aus, um das Vieh zusammenzuhalten. Etwas ruhiger geht es da beim Tennessee Walker zu. In seinem schnellen Schritt (Running Walk) trägt er die Farmer der USA bequem und flott durch das Gelände. Ebenfalls sehenswert: die Islandpferde mit ihrem unverwechselbaren Tölt, mit denen die treuen Tiere ihre Besitzer auf Island zuverlässig, schnell und nahezu erschütterungsfrei von Dorf zu Dorf brachten. Um die Unterschiede in den verschiedenen Reitweisen besonders gut beobachten zu können, haben sich die Ausrichter der Pferdewelt etwas ganz Besonderes ausgedacht. „Wir zeigen alle vier zeitgleich im großen Reitviereck“, freut sich Yves Onken schon auf das außergewöhnliche Erlebnis.
Sportlich wird es beim Distanzreiten. Hierbei werden von Pferd und Reiter etappenweise bis zu 70 Kilometer am Tag zurückgelegt. Auf der „Mein Tier“ werden die Spielregeln dieser Trendsportart ausführlich erklärt. „Jeder Stopp dient nicht nur der Erholung. Es wird auch ein sogenannter Vet-Check durchgeführt, da die Gesundheit des Tieres stets im Mittelpunkt steht“, erklärt Yves Onken.
Weiteres Highlight ist die fetzige Show der Sandkruger Voltigiergruppe, mit der sich der Reitnachwuchs präsentiert. „Es ist bemerkenswert, was die Kids alles auf die Beine stellen“, weiß Yves Onken. Starpotenzial beweist ebenfalls die Crew von der Horse-Ranch in Bösel, die eine temporeiche Show zum Thema Fred Feuerstein vorbereitet hat. Ganz entzückend dabei: die Nachwuchsreiter in ihren Dino-Kostümen. Und auch das Shetlandpony Joschi mit seinen Zirkustricks ist ein absoluter Publikumsmagnet auf der „Mein Tier“. „Überdies zeigen wir noch das Fahren aus dem Sattel. Das Gespann besteht dabei nicht aus Kutsche und Pferd. Vielmehr wird die Kutsche durch ein zweites Pferd ersetzt. Auf diesem sitzt der Kutscher und führt das vordere Pferd vom Sattel aus.“ Ebenfalls spannend: eine Sitzschulung für Anfänger und Fortgeschrittene, bei der Reiter lernen, das Pferd durch Gewichtsverlagerung, Beinarbeit und feine Zügeleinwirkung zu dirigieren.
„Neben den ganzen Auftritten freuen wir uns vor allem auf die zahlreichen Gespräche mit den Besuchern“, lädt der Koordinator der Pferdewelt abschließend herzlich zur Erlebnismesse ein, „denn die „Mein Tier“ wird mehr und mehr zu einem Treffpunkt für alle Pferdefreunde und Freizeitreiter aus unserer Region.“

Von nah bis fern
Wer sich eher für ein Neuguinea-Krokodil, einen Albino-Tigerpython, Weißbauchigel, Spinnen, Insekten und Exoten interessiert, ist im Dschungel in der Kongresshalle genau richtig. Eine besondere Attraktion ist dabei der abgedunkelte Bereich für nachtaktive Tiere, die aufgrund der angepassten Lichtverhältnisse wach und in Aktion beobachtet werden können.
Natürlich dürfen auch Katzen nicht auf der „Mein Tier“ fehlen. Sie bevölkern in diesem Jahr das Foyer der großen EWE ARENA – samt den Sonderschauen „Britisch Langhaar“ am Samstag sowie „Norwegische Waldkatze“ am Sonntag. Und sogar Greifvögel und Frettchen finden ihren Weg in die Weser-Ems-Hallen und bereichern die Pferdewelt in der großen EWE ARENA.
Kurzum: Lassen Sie sich gemeinsam mit der ganzen Familie von den verschiedensten Tieren verzaubern, lernen Sie ganz besondere, engagierte Menschen kennen und finden Sie nebenbei vielleicht noch die ein oder andere Kleinigkeit, um Ihrem eigenen Freund und Begleiter eine Freude zu machen – auf der „Mein Tier“, dem Treffpunkt für Tierfreunde.

Eintrittspreise und Web
Tageskarte Erwachsene: 10 €
Familienkarte 22 €
Kinder (5 bis einschl. 15 Jahre) 15 €
Besucherhunde 2 €

Text:WEH

Nachrichten Oldenburg 09.11.2018

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Staatstheater sucht Testpublikum

Für die schwarzhumorige Komödie ‚Ein großer Aufbruch‘ von Magnus Vattrodt sucht das Oldenburgische Staatstheater ein komödienerfahrenes Testpublikum, um Timing und Pointendichte des Stückes erproben zu können. Die Testaufführung findet am 20. November um 19 Uhr im Kleinen Haus statt. Im Anschluss an die öffentliche Probe findet ein Publikumsgespräch zur Auswertung statt.

Kostenlose Eintrittskarten sind an der Theaterkasse sowie online unter www.staatstheater.de erhältlich.

 

Nachrichten Oldenburg 08.11.2018

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Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2018 geht an Michèle Minelli

Jugendroman „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“ ausgezeichnet
Oldenburg. Der Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2018 geht an Michèle Minelli. Minelli bekommt den Preis für ihr Jugendbuchdebüt „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wurde der Autorin am Mittwoch, 7. November, im festlichen Rahmen im Alten Rathaus von Oldenburgs Bürgermeisterin Petra Averbeck überreicht.

Unter 238 Einsendungen, darunter 64 verlegte Werke und 174 Manuskripte, hatte die Jury zunächst drei Nominierte ausgewählt. „Thematisch und auch in der Form lassen sich unter den drei Nominierungen keine Gemeinsamkeiten erkennen: Hier ein kleiner Text über die Liebe, sprachmächtig und poetisch geschrieben, dort ein erschütterndes Familienszenario voller Grausamkeit und Ausweglosigkeit und dann noch eine höchst unterhaltsame Generationengeschichte, die durch ihren leichten Umgang mit einem ernsten Thema und den schöpferischen Gebrauch der Sprache überzeugt. Aber von literarischem Mut zeugen die drei nominierten Texte gleichermaßen. Sie entwickeln einen besonderen Ton, der sie unverwechselbar macht und überzeugen durch eine spannende Handlung und interessante Figuren, die dem Leser nahe kommen. Es sind Texte, die in Erinnerung bleiben“, begründet Birgit Müller-Bardorff die Auswahl der Jury.

Letztendlich entschied sich die Jury für Michèle Minelli als Preisträgerin: „Michele Minelli inszeniert sprachlich und dramaturgisch eine Tragödie mit großer poetischer Wucht. Die Verbindung von literarischer Form, Ethik und Psychologie sind eine sehr eigene und gekonnte Form des Coming of Age-Romans. Das Genre ‚Problembuch‘ wird in dieser Form sprachlich und szenisch in völlig neues Licht gerückt. Zwar sind die geschilderten Charaktere nicht frei von Klischees, aber dennoch entwickelt jeder einen eigenen Sound. Der Text lässt Welten entstehen, die berühren und abstoßen. Man kann für den Protagonisten Sympathie entwickeln und muss ihn doch im nächsten Augenblick hinterfragen: Damit ist ein unglaublich emotionaler und komplexer Roman entstanden, der junge Leser fordert, aber sie gleichermaßen unterhält. Dass dabei auch noch eine literarische Höhe gehalten wird, die bestechend facettenreich ist, macht den Roman zu einem preiswürdigen Werk. Da klingt eine neue literarische Stimme, die kraftvoll und zart zugleich ist. Diese Art Entwicklungsroman ist eine Bereicherung für das Genre Jugendbuch/All Age“, begründet Jurorin Christine Paxmann.

Die Preisrede auf „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“ von Michèle Minelli hielt der Autor Nils Mohl, der 2011 mit „Es war einmal Indianerland“ selbst den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis entgegennehmen durfte und im Jahr darauf mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. „Michèle Minelli hat sich dafür entschieden, diesem Jungen mit allem Können zur Sprache zu verhelfen. So muss es sein, oder nicht? Es gehört zu den vornehmsten Aufgaben von uns allen, denen ohne Worte eine Stimme zu geben und sie darin zu bestärken, sie mutig zu gebrauchen. Wolfgang wäre verloren, ein kaputter Typ, wenn er sich nicht artikulieren könnte, wie die Autorin es ihn tun lässt. Darin besteht Wolfgangs Heldenmut, nicht in dem Akt der Notwehr. Dafür bewundere ich diesen Roman zutiefst: Für den Mut, im Erzählen einen Schlüssel zum Erwachsenwerden zu erkennen.“
Die Preisverleihung wurde von Tanya Lieske moderiert. Die musikalische Begleitung gestaltete die Band „Fourteen“ unter der Leitung von Martin Flindt (Musikschule der Stadt Oldenburg).

Zum Inhalt des Jugendbuchs „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“ von Michèle Minelli:
 Wolfgang wird von der Polizei in die geschlossene Jugendpsychiatrie gebracht. In seinen Gesprächen mit dem Psychologen entsteht langsam das Bild einer Familie, die vom tyrannischen Vater völlig beherrscht wird. Wolfgang hat immer versucht, seine Mutter und seine jüngere Schwester Leonie zu schützen. Aber die Mittel, mit denen der Vater seine Familie unterdrückt, werden zunehmend drastischer, bis er sie sogar mit seiner Armeewaffe bedroht. Eines Tages hält Leonie die Waffe in der Hand – und dann passiert etwas Schreckliches. (Verlagstext: Verlag Jungbrunnen)

 

O. – Eine Stadt sucht ein Drama! – Die 4. Lesung

Am Samstag, den 10. November um 15 Uhr geht mit einer Lesung aus ‚Eine Frau. Mary Page Marlowe‘ von Tracy Letts im Spielraum des Oldenburgischen Staatstheaters das Projekt ‚O. – Eine Stadt sucht ein Drama!‘ weiter. Seit Ende September sind alle Literatur- und Theaterinteressierten in Oldenburg und der Region aufgerufen, aus einer Auswahl zeitgenössischer Theaterstücke für ihr Favoritenstück zu stimmen und so den Spielplan der kommenden Saison mitzugestalten.

In der vierten Lesung geht es um das Stück ‚Eine Frau. Mary Page Marlowe‘ von Tracy Letts. Der Autor ist gleich zweifach ein Star: Für sein Stück ‚Eine Familie’ erhielt er 2008 den Pulitzerpreis und den Tony Award, darüber hinaus wird er seit Jahren als Schauspieler unter anderem für seinen Auftritt bei der US-Serie ‚Homeland’ gefeiert. Mit ‚Eine Frau’ bringt das Oldenburgische Staatstheater eines seiner neuesten Stücke in den Publikumsentscheid mit ein:

‚Eine Frau. Mary Page Marlowe‘ zeigt das Leben einer Frau in elf Szenen: als Studentin, als Kind, als Mutter, als Verurteilte auf Bewährung, als Alkoholkranke, als Säugling, als Todgeweihte, als junge Ehefrau. Nicht chronologisch, sondern querbeet. So fragmentarisch, wie wir Menschen kennenlernen, denen wir begegnen, so punktuell und willkürlich, wie unsere Erinnerung funktioniert. Wir treffen Mary Page Marlowe als 40-Jährige, als sie versucht, ihren beiden Kindern das Scheitern ihrer Ehe zu erklären. Was dem schon alles vorausgegangen ist und was dem noch folgen wird, schlüsselt Tracy Letts auf faszinierende Weise nach und nach auf. So entsteht ein ungewöhnliches Portrait einer Frau, von der man immer mehr erfahren möchte.

Zur Auswahl stehen neben ‚Eine Frau. Mary Page Marlowe‘ auch ‚Die lächerliche Finsternis‘ von Wolfram Lotz, ‚Träum weiter‘ von Nesrin Şamdereli sowie ‚Über meine Leiche‘ von Stefan Hornbach. Jedes dieser Stücke ist seit Ende September in einer eigenen Lesung vorgestellt worden und wird außerdem auf www.staatstheater.de präsentiert.

Die Stimmabgabe für ‚O. – Eine Stadt sucht ein Drama!‘ ist sowohl online als auch im Oldenburgischen Staatstheater möglich. Bei einer großen Publikumskonferenz am 01. Dezember wird in einem abschließenden Showdown entschieden, welches der vier Dramen es auf den Spielplan der Saison 2019/20 schafft.

Der Eintritt zu den Lesungen ist frei
Informationen und Abstimmung unter www.staatstheater.de.

 

Nachrichten Oldenburg 07.11.2018

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Stadt lädt zum Mitdiskutieren über Verbesserungen ein – Drei Termine geplant

Oldenburg. Mitdiskutieren ist ausdrücklich erwünscht, Vorschläge sind hochwillkommen: Die Stadt Oldenburg veranstaltet eine dreiteilige Ideenwerkstatt zur Umgestaltung der Cloppenburger Straße. Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, 21. November, von 18 bis 21 Uhr im Gebäude der Oberstufe der IGS Kreyenbrück, Kneippstraße 14, statt. Um Anmeldung wird per E-Mail an mail@tollerort-hamburg.de bis zum 14. November gebeten.

Die Cloppenburger Straße im Stadtteil Kreyenbrück hat viele Funktionen, wird aber nicht allen gleichermaßen gerecht. Sie ist eine wichtige Hauptverkehrsstraße aus dem Süden in das Stadtzentrum, sie führt aber gleichzeitig durch das Zentrum des Stadtteils mit wichtigen Einkaufsmöglichkeiten und erschließt das Klinikum Oldenburg. Es stellt sich die Frage, wie die Situation im Abschnitt zwischen der Autobahn 28 im Norden und der Sandkruger Straße im Süden verbessert werden kann: Wie kann die Verkehrsabwicklung für den Kfz-, Bus- und Radverkehr verträglich gestaltet und optimiert werden? Wie können gute Wegequalitäten für den Fußverkehr hergestellt werden? Wie können die Angebote entlang der Straße besser erreichbar werden? Was können wir für die Aufenthaltsqualität tun? Diese Fragen sollen gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern, Gewerbetreibenden vor Ort sowie anderen interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Verkehr erörtert werden.

Geplant sind folgende Termine mit verschiedenen Fragestellungen:
 • Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 21. November 2018: „Was wünschen Sie sich an Verbesserungen in der Cloppenburger Straße?“
 • Planungswerkstatt am Mittwoch, 6. Februar 2019: „Wie bewerten Sie verschiedene Lösungsansätze für die Umgestaltung der Cloppenburger Straße?“
 • Abschlussveranstaltung am Mittwoch, 3. April 2019: „Welche Lösung empfehlen Sie?“

Die Ideenwerkstatt wird vom Verkehrsplanungsbüro SHP Ingenieure, Hannover, begleitet, das alternative Lösungen erarbeiten und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren wird. Die Moderation übernimmt das Büro TOLLERORT entwickeln & beteiligen, Hamburg. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für eine Umgestaltung der Cloppenburger Straße dienen. Für Fragen steht der Fachdienst Verkehrsplanung der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2288 zur Verfügung.

 

Nachrichten Oldenburg 06.11.2018

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Triathlon-Regionsmeister 2018 geehrt!

Für Christian Haupt ist diese Auszeichnung nach wie vor etwas ganz Besonderes: Trotz zweier Weltmeistertitel beim Kult-Triathlon, dem Ironman auf Hawaii, ist der Sieg beim Heim-Triathlon am Maschsee eine Herzensangelegenheit. „Man hat halt nicht allzu oft Gelegenheit, sich so hautnah den heimischen Fans zu zeigen“, erklärte der 38-Jährige Neu-Profi anlässlich der Ehrung für die Triathlon-Regionsmeister 2018: „Das ist in jedem Jahr eine Gänsehautatmosphäre, die ich in keinem Fall missen möchte.“
htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann überreichte dem erfolgreichen Titelverteidiger über die Olympische Distanz, der das Rennen mit einer überragenden Zeit von 1:54:39 Stunden zu seinen Gunsten entscheiden konnte, die Trophäe im htp-Shop in der Limburger Strasse. Den Titel in der Damenklasse sicherte sich Elena Berndt vom Lehrter SV in 2:18:44.
Über die Volksdistanz konnte auch Scarlett Tegtmeier von der TSV Bokeloh ihren Titel erfolgreich verteidigen; bei den Herren siegte dort Christian Krämer vom SV Aegir Hannover.
Alle vier Regionsmeister erhielten zusätzlich zu den Siegertrophäen und dem Surf-Gutschein von htp einen Freistart für den 13. Maschsee Triathlon, der im neuen Jahr erstmals in das Frühjahr gerückt ist und am 25. Mai 2019 an den Start gehen wird.

 

 

Nachrichten Oldenburg 05.11.2018

Veranstaltungen, Konzerte, Nachrichten in Oldenburg mit MiO und miofoto

Sperrung in der Lerchenstraße am 5. November

Oldenburg. Wegen des Einsatzes einer Betonpumpe ist die Lerchenstraße im Bereich Hausnummer 18 am Montag, 5. November, von 9 bis 16 Uhr gesperrt. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Der Fuß- und Radverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen.

 

 

Nachrichten Oldenburg 04.11.2018

Nachrichten Oldenburg 03.11.2018 Veranstaltungen und Konzerte in Oldenburg

Erste Saisonniederlage: EWE Baskets verlieren intensive Partie im Hexenkessel von Gießen

Mahalbasic  mit Double Double gegen John Bryant
Die EWE Baskets Oldenburg müssen in ihrem fünften Saisonspiel in der easyCredit BBL bei den starken Giessen 46ers die erste Niederlage hinnehmen. In einem lange Zeit offenen Spiel hatten die Oldenburger leichte Vorteile. Allerdings warfen die Gießener in der Schlussphase alles in die Waagschale und gingen angepeitscht von ihren Fans in der Crunchtime hohes Risiko mit Blick auf die Foul-Belastung.

Head Coach Mladen Drijencic ließ mit Will Cummings, Karsten Tadda, Rickey Paulding, Philipp Schwethelm und Rasid Mahalbasic in der Starting Five beginnen. Bereits die ersten Minuten waren geprägt von extrem hohem Tempo und lieferten einen Vorgeschmack für den weiteren Spielverlauf. Innerhalb weniger Sekunden suchten beide Teams den schnellen Abschluss, sehenswert für die 3.635 Zuschauer in der Sporthalle-Ost. Dabei behielten die EWE Baskets im 1. Viertel leicht die Oberhand, obwohl es mit 21:21 in die erste Pause ging. Gießen fehlte bis dahin bei einigen Würfen die Feinjustierung und die Oldenburger schlossen  im Gegenzug teilweise spektakulär ab. So ließ es Will Cummings nach eigenem Steal mit einem beidhändigen Dunking krachen.
Auch im 2. Viertel blieb die Intensität hoch. Die EWE Baskets versuchten vor allem mit einem sehr agilen Mahalbasic den gegnerischen Star John Bryant unter Druck zu setzen. Mit Erfolg: Ein ums andere Mal ließ der Österreicher seinen Gegenspieler stehen und agierte zudem sehr geschickt im Rebounding gegen den Koloss der Hausherren. Das zeigte Wirkung auf die gesamte Performance. Mitte des zweiten Durchgangs setzen sich die Oldenburger auch dank engagierter Defensivarbeit - fünf Steals bis dahin - mit 39:31 erstmals leicht ab. Allerdings sorgten die EWE Baskets in der Folge mit Unkonzentriertheit dafür, dass Gießen wieder Selbstvertrauen tanken konnte. Gießens Max Landis war zur Halbzeit mit 17 Punkten Topscorer - er kam am Ende auf 32 Zähler - und hielt sein Team auf Tuchfühlung zu den Oldenburgern, die nach 20 Minuten Spielzeit mit 43:42 in Führung lagen.
Im 3. Viertel bot sich ein ähnliches Bild. Oldenburg mit leichten Vorteilen und dem insgesamt besseren Allround-Spiel. Aber leichte Stockfehler machten die Gastgeber wieder stark. Mitte des Viertels betrug der Vorsprung 58:54 für Oldenburg. Gießen holte sich zwei Minuten später sogar bei 61:60 die Führung und baute diese sogar auf 66:60 zwei Minuten vor Ende des dritten Spielabschnitts aus. Auch Bryant fand jetzt  besser in die Partie, im Rebound hatte nun Gießen Vorteile. Mit 69:69 ging es in die letzten zehn Minuten.

Dort setzten die Giessen 46ers zu einem Mini-Lauf an und holten nach drei Minuten sogar eine zweistellige Führung heraus. Gießens Coach Ingo Freyer ging  hohes Risiko, denn er ließ seinen Center John Bryant mit vier Fouls auf dem

Feld und hatte Glück: Bei einem Mahalbasic-Korbleger wurde ein klares Bryant-Foul nicht geahndet. Es wäre das fünfte Foul für Bryant gewesen, Gießen hätte seinen Center bereits zu Beginn der Crunchtime verloren.

„In so einem Hexenkessel wie in Gießen ist es schwer. Ich glaube, wir waren lange Zeit die bessere Mannschaft. Aber Respekt und Glückwunsch an Gießen, die verdient gewonnen haben“, sagte Mahalbasic nach der ersten Saisonniederlage.

 

 

Nachrichten Oldenburg 03.11.2018

Veranstaltungen undKonzerte,Nachrichten Oldenburg mit MiO und miofoto

Wie fahrradfreundlich ist Oldenburg?

Stadt ruft zur Teilnahme am ADFC-Fahrradklima-Test auf – Online-Umfrage
Oldenburg. Noch bis Ende November läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2018. Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test soll helfen, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. Bei der Online-Umfrage unter www.fahrradklima-test.de werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Familien mit Kindern sicher anfühlt. Die Familienfreundlichkeit des Radverkehrs ist in diesem Jahr das Schwerpunktthema der Umfrage.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann unterstützt die Umfrage des ADFC: „Die Stadt Oldenburg begreift Familienfreundlichkeit als eine zentrale Aufgabe kommunaler Entwicklung. Die Teilnahme möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger am ADFC-Fahrradklima-Test ist ein Zeichen für Politik und Verwaltung, die Entwicklung eines fahrradfreundlichen Oldenburgs zu unterstützen und verkehrssichere Bewegungs- und Freiflächen für alle Generationen zu schaffen.“

Der Oldenburger ADFC-Kreisvorsitzende Heinrich Book sagt: „Fahrradfreundlichkeit ist ein echter Standortfaktor und ein Synonym für Lebensqualität geworden. In Oldenburg ist die Radverkehrspolitik in Bewegung. Überhöhte Emissionswerte fordern von der Politik und der Verwaltung ein Umdenken hin zu einer intelligenten und umweltfreundlichen Mobilität in der Stadt. Diese Umfrage trägt im Ergebnis mit dazu bei, dass die Meilensteine für eine geforderte Verkehrswende richtig gesetzt werden. Es geht um die Frage: Wie wird der aktuelle Zustand der Fahrrad-Infrastruktur von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen? Wir bitten alle Oldenburger, sich ein paar Minuten für die Befragung auf www.fahrradklima-test.de zu nehmen. Es lohnt sich!“

Oldenburg schloss beim letzten ADFC-Fahrradklima-Test im Jahr 2016 mit einer Schulnotenbewertung von 3,5 ab. Die Bewertungen sind auf www.fahrradklima-test.de/karte beim Klick auf Oldenburg einsehbar.

Die aktuelle Online-Umfrage findet bis zum 30. November statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2018 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) mit rund 195.000 Euro.

 

Nachrichten Oldenburg 02.11.2018

Veranstaltungen und Konzerte,Nachrichten Oldenburg mit MiO und miofoto

MARKT FÜR KUNST UND HANDWERK macht Lust auf Weihnachten! Am 3. + 4. November in den Weser-Ems-Hallen Oldenburg

In wenigen Tagen ist es soweit! Am 3. und 4. November lädt der Markt für Kunst und Handwerk zum Bummeln, Stöbern und Einkaufen in die Weser-Ems-Hallen Oldenburg ein.

80 talentierte Kunsthandwerker zeigen am Wochenende ihre handgefertigten Schätze und machen damit Lust auf Weihnachten. Erwartet werden regionale und weithergereiste Künstler, die in der Kongresshalle (Weser-Ems-Hallen) Anregungen und Inspirationen für individuelle Geschenkideen liefern. Stammaussteller der Region ebenso wie Beiträge, die zum ersten Mal in Oldenburg gastieren, bilden gemeinsam das breit aufgestellte Ausstellerfeld und schaffen die ideale Grundlage für das vorweihnachtliche Einkaufserlebnis.

Ein bunter Materialmix verspricht eine erfrischende Vielfalt und kreative Beiträge zum Thema Upcycling komplettieren das künstlerische Angebot. Von Ton und Keramik über Filz, Stoffe, Wolle und Garne bis hin zu Metall, Holz, Glas und Papier veredeln die Künstler fast jedes Material zu einem individuellen Produkthighlight. Dabei treten die unterschiedlichsten Ideen zu Tage: gedrechselte Schreibgeräte, Organizer aus recycelten Büchern, handgearbeitete Musikinstrumente, Schmuck aus Besteck oder Uhrenteilen, Taschen aus LKW-Plane, Möbel und Lampen gefertigt aus Holz und Metall, dazu stilvolle Kleidung und Accessoires wie Gürtel, Schals und Hüte, bis hin zu ausgefallenem Christbaumschmuck und floraler Dekoration.

In den anspruchsvollen Arbeiten werden neben Kreativität und künstlerischem Geschick auch Tradition und Moderne in Einklang gebracht, sodass sich Jung und Alt beim gemeinsamen Stöbern gleichermaßen daran erfreuen können.

Neben den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten bietet der Markt für Kunst und Handwerk außerdem viele interessante Einblicke in die Arbeit der Kunsthandwerker. So können sich Marktbesucher im persönlichen Austausch näher mit den traditionellen Handwerkskünsten des Klöppelns und Spinnens auseinandersetzen oder in kleinen Vorführungen die Handgriffe an der Töpferscheibe und die Herstellung von Glasperlen beobachten. Zum Ausklang kann im Marktcafé bei Kaffee und Kuchen in heimeliger Atmosphäre gefachsimpelt und sich über erstandene Stücke ausgetauscht werden. Rechtzeitig zum bevorstehenden Weihnachtsfest die Gäste hier in festliche Stimmung versetzt und verleben einen ideenreichen wie entspannten Wintertag.

Der Markt für Kunst und Handwerk ist am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Karten sind an der Tageskasse für 6,00 € erhältlich. Inhaber der NWZ-Card sparen beim Eintritt und erhalten ihr Ticket für 5,00 € an der Tageskasse. Für Kinder ist der Eintritt in Begleitung Erwachsener frei.

Eintrittspreise
Tageskarte Erwachsene: 6,00 €
Ermäßigt über NWZ-Card: 5,00 €
Kinder in Begleitung Erwachsener: frei

 

 

Nachrichten Oldenburg 01.11.2018

Veranstaltungen und Konzerte, Nachrichten Oldenburg in Oldenburg mit MiO und miofoto

Herbstfest des Förderkreises für das Cine kSonntag, 4. November, 17 Uhr

Eintritt frei – Spenden willkommen zur Förderung des unabhängigen Kinos
Wie in jedem Jahr lädt der Vorstand des Förderkreises für das Cine k Oldenburg auch
2018 zu seinem traditionellen Herbstfest im Cine k ein. Alle Menschen, die sich dem
Förderkreis und dem Cine k verbunden fühlen, auf ein erfolgreiches Jahr zurück blicken,
beides kennenlernen und einen besonderen Film vor dem Bundesfilmstart schauen
wollen, kommen am Sonntag, 4. November, um 17 Uhr, im Cine k in der Kulturetage,
Bahnhofstraße 11, zusammen.
Das Programm beginnt mit einem Sektempfang und einer Begrüßung durch den Vorstand.
Es werden kleine selbstgemachte Leckereien serviert. Das beliebte Kinoquiz bietet erneut
spannende Fragen rund um die Filmwelt aus Geschichte und Gegenwart. Belohnt werden
die Gewinner mit attraktiven Preisen für Cineasten.
Zum Abschluss des Herbstfestes gibt es auch in diesem Jahr wieder einen besonderen
Film. Gezeigt wird „Supa Modo“. Ein kenianischer Film von Likarion Wainaina von 2018,
der im Cine k als Vorpremiere vor dem Bundesfilmstart gezeigt wird.
Der Eintritt zum Herbstfest ist frei. Um das vielfältige und unabhängige Kino- und
Aktionsprogramm des Cine k auch weiterhin zu unterstützen, können die Besucher/innen
die Spendendose füllen. Der Förderkreis freut sich auch nach dem Herbstfest jederzeit
über Spenden und neue Mitglieder.
Mehr Informationen zum Förderkreis gibt es unter http://förderkreis.cine-k.de/ und
www.cine-k.de.
Zum Film:
Supa Modo
Kenia 2018, 85 Min.
Regie: Likarion Wainaina
Die neunjährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr
grösster Wunsch: einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer
Fantasie vergisst sie, dass sie unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht
mehr mit ansehen, wie das lebensfrohe Mädchen die kostbare Zeit, die ihm noch bleibt,
nur im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben und animiert
das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen.
SUPA MODO hatte seine Uraufführung auf der Berlinale und wurde auf zahlreichen
Festivals ausgezeichnet, zuletzt gewann er den Publikumspreis beim Filmfestival in
Emden.

 

 

Nachrichten Oldenburg 31.10.2018

Veranstaltungen, konzerte und Nachrichten Oldenburg mit MiO und miofoto

++Oldenburg feiert die Oldenburger Palme++

Saisoneröffnung „Hallo Grünkohl“ am 4. November 2018
Er hat eine lange Geschichte vorzuweisen und ist bei vielen Norddeutschen, aber insbesondere bei den Oldenburgern, das Lieblingsgemüse in den Wintermonaten – der Grünkohl. Rund um die Oldenburger Palme, wie der Grünkohl auch genannt wird, dreht sich diesen Sonntag, 4. November, alles in der Oldenburger Innenstadt: Dann wird unter dem Motto „Hallo Grünkohl“ die Saison im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntages eröffnet. Organisiert wird die Veranstaltung von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM).

Ab 12:00 Uhr gibt es auf dem Rathausmarkt Grünkohl zum Genießen. Um 13:00 Uhr folgen die Geschäfte und öffnen zum verkaufsoffenen Sonntag bis 18:00 Uhr. Im Rahmenprogramm kreiert Profikoch Jan Linne auf dem Rathausmarkt kreative Grünkohlgerichte und Moderatorin Insina Lüschen dreht am Oldenburg-Quiz-Glücksrad. Gefragt sind dann die Besucher auf dem Platz. Wer die richtige Antwort weiß, hat die Chance auf attraktive Preise.

Verschiedene Gastronomen, Caterer, Einzelhändler und Institutionen haben sich angekündigt und werden an diesem ersten Novembersonntag ihre Variante und Interpretation des Grünkohls auf dem Rathausmarkt servieren. Mit dabei sind:

·       Abel & Gerdes Catering/ Mittagsrestaurant Mahlzeit: Grünkohl nach klassischer Oldenburger Art, Grünkohl vegetarisch und Getränke.
·       Feinkosthändler und Marktbeschicker Bastwöste: Grünkohlpesto, frisches Grünkohl-Sandwich und weitere Spezialitäten
·       Bley Fleisch- und Wurstwaren GmbH: Grünkohl und Pinkel zum Mitnehmen, Grünkohlpfanne, Grünkohlbratwurst
·       Botanischer Garten der Carl von Ossietzky Universität: Grünkohlforschung
·       Ernährungsrat Oldenburg
·       Die Geschmacksträger: Grünkohl Burger und weitere Grünkohlspezialitäten
·       Nordwest-Zeitung: Postkartenaktion für Kohlkönige und Kohlköniginnen
·       Teehandel und Kaffeerösterei Nölker & Nölker: Oldenburger Grünkohl-Tee, Marzipanpinkel, Kaffee und Kuchen
·       Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH: Informationen für Kohlkönige und Kohlköniginnen sowie jede Menge Fan-Artikel der Kohltourhauptstadt aus dem Shop der Oldenburg-Info. Außerdem gibt es hier die Oldenburger Grünkohlpraline vom Café Klinge zum Probieren und zum Kaufen.
·       Ol`s Oldenburger Brauerei GmbH: Getränke und Oldenburger Palmenbräu (Oldenburger Bier mit Grünkohlzugabe)
·       Ratskeller Oldenburg: Grünkohl nach klassischer Oldenburger Art
       Solawi Oldenburg: Solidarische Landwirtschaft
·       Veggiemaid: veganer Grünkohleintopf

Außerdem gibt es in diesem Jahr wieder das Kohlkino, denn weil der Grünkohl mittlerweile ein postmodern-zeitgeistiges Gemüse ist, darf natürlich der Kohltourhauptstadt auch ein YouTube Channel nicht fehlen. Im Kohlkino heißt es diesen Sonntag: Hinsetzen und genießen bei den Anleitungen für Kohlfahrtspiele.

Informationen zur Veranstaltung gibt es immer aktuell im Internet unter www.kohltourhauptstadt.de/saisonstart.

Auch an weiteren Stellen in der Stadt gibt es Grünkohlangebote diesen Sonntag.

In allen Innenstadt-Filialen der Stadtbäckerei Schröder ist wieder das einzigartige Grünkohlbrot erhältlich.

Gegenüber der St. Lamberti-Kirche am Kasinoplatz bietet die Metzgerei Bauer & Metzger Grünkohleintopf mit hauseigener Pinkelwurst.

Für deftigen Grünkohl nach Oldenburger Art sorgt außerdem am Brunneneck die Meerpohl-Spezialitäten Fleischerei. Heiße Getränke serviert dort das Coffee-Bike.

 

 

Nachrichten Oldenburg 30.10.2018

Veranstaltungen und Konzerte in Oldenburg mit MiO und miofoto

„Wie ich fälschte, log und Gutes tat“ Thomas Klupp liest in der LiteraTour Nord

Oldenburg. Am Sonntag, 11. November, präsentiert Thomas Klupp seinen aktuellen Roman „Wie ich fälschte, log und Gutes tat“ in der LiteraTour Nord. Ab 11 Uhr liest der Schriftsteller im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 und spricht mit dem Literaturwissenschaftler Jörg Schuster über das Buch. Die LiteraTour Nord wird in Kooperation vom Literaturbüro Oldenburg, der Carl von Ossietzky-Universität und der Buchhandlung CvO-Unibuch veranstaltet. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf über die Buchhandlung CvO-Unibuch, Uhlhornsweg 99, und unter Telefon 0441 71677.

Thomas Klupp erzählt seinen neuen Roman anarchisch und mit bitterbösem Humor im Hochgeschwindigkeitsrausch: Weiden ist eine Vorzeigekleinstadt. Die Wirtschaft brummt, von den Lady-Lions gibt es Charity-Barbecues für Flüchtlinge, die Oberschule ruft eine Leistungsinitiative in den MINT-Fächern aus, die Tennisjugend gewinnt das Landesfinale, und zu Beginn des neuen Schuljahrs prangt von jeder Wand ein Antidrogenplakat der Champions mit dem Slogan: „Geh ans Limit! Ohne Speed!“. Benedikt Jäger und seine Kumpels Vince und Prechtl sind nicht nur mittendrauf zu sehen, sie stecken auch mittendrin in dieser schönen Welt, die alle Abgründe vertuscht.

Thomas Klupp wurde 1977 in Erlangen geboren, war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste und lehrt als Dozent am Literaturinstitut der Universität Hildesheim. Sein von der Kritik gefeiertes Romandebüt „Paradiso“ wurde mit dem Nicolas-Born-Förderpreis und dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet. Er war Stipendiat beim 10. Klagenfurter Literaturkurs und erhielt 2011 den Publikumspreis beim Bachmann-Wettbewerb. Thomas Klupp lebt in Hildesheim und Berlin.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturbuero-oldenburg.de.

 

 

Nachrichten Oldenburg 29.10.2018

Veranstaltungen und Konzerte mit MiO und miofoto. Nachrichten Oldenburg

Erlebnismesse "Mein Tier 2018" am 10. und 11. November in den Weser-Ems-Hallen Oldenburg

Echt tierisch

Streicheltiere, Exoten, Greifvögel, Rasseschau und viele Mitmachaktionen – auf der „Mein Tier“ am 10. und 11. November ist einfach tierisch was los. Die Schau entführt kleine und große Tierfreunde von 10 bis 18 Uhr auf rund 12.500 Quadratmetern in die bunte Welt der Haus-, Nutz- und Wildtiere. Damit ist das Messe- und Veranstaltungszentrum voll ausgelastet.
Dank der Beratung durch Experten und Informationen zu allen Tierfragen gilt die „Mein Tier“ als einer der Treffpunkte für Tierfreunde im Nordwesten. Denn die Erlebnismesse für die ganze Familie hat sich ganz der Aufklärungsarbeit verschrieben. An jedem der rund 65 Stände warten neben den tierischen Hauptdarstellern Fachleute, die für die Besucher Auskünfte zu ihren Lieblingen bereithalten – sei es über den Charakter einer norwegischen Waldkatze oder die Haltungsbedingungen von Schlangen. „Im Mittelpunkt steht für uns immer das Wohl der Tiere“, erklärt Sonja Hobbie, Geschäftsbereichsleiterin Messen und Projektleiterin der „Mein Tier“. Deshalb arbeitet sie in der Vorbereitung auf diese Veranstaltung auch vertrauensvoll mit dem Veterinäramt der Stadt Oldenburg sowie verschiedenen Tierschutzorganisationen zusammen. „Natürlich gilt auch bei uns das Motto ‚Streicheln, Anfassen, Freuen‘, aber eben nur so lange es auch den Tieren guttut“, führt sie weiter aus.

Tiere hautnah erleben
Der traditionelle Bauernhof der „Mein Tier“ ist immer ein Publikumsmagnet, gerade für die kleinen Besucher. In einem großen Freilaufgehege lassen es sich Enten, Hühner, Lämmer, Schafe und Ziegen bestaunen. „Hühner haben hier immer Vorfahrt“, schmunzelt Annalena Ripke vom Projektteam. Aber auch Alpakas sowie stattliche Kühe und niedliche Kälber begeistern die Besucher.
Gleich nebenan schließt sich in der Messehalle die Hundewelt an. Hier beeindrucken neben unterschiedlichsten Hunderassen auch die Vorführungen der Hundesportvereine. „Ich freue mich schon sehr auf den Dogdance-Wettbewerb und Agility“, macht Annalena Ripke Lust auf die „Mein Tier“. Das Foyer der großen EWE ARENA gehört in diesem Jahr ganz den Katzen – samt den Sonderschauen „Britisch Langhaar“ am Samstag sowie „Norwegische Waldkatze“ am Sonntag. Die Pferdewelt lädt in den Innenraum der großen EWE Arena ein. Besonders eindrucksvoll: Die Vorstellungen der Reitvereine und das Zirkuspferd Joshi mit seinen Kunststücken.

Geheimnisvolle Dschungelwelt
Die Heimat von Schlangen, Spinnen, Insekten und Exoten ist der Dschungel in der Kongresshalle. „Zu Gast sind in diesem Jahr unter anderem ein drei Meter langer Albino-Tigerpython und verschiedene Vogelspinnen“, führt Florian Häselbarth aus, der die inhaltliche Gestaltung der Dschungelwelt bei der „Mein Tier“ koordiniert. Besonders stolz ist er auf das 2010 in seinem Reptilienzoo „Seelter Reptilienhuus“ geschlüpfte Neuguinea-Krokodil. „Es ist die zweite erfolgreiche Nachzucht in Europa und wir freuen uns, den Besuchern der „Mein Tier“ dieses schöne und seltene Tier zeigen zu können.“
Bekannt und beliebt ist das exotische Schulvivarium. Schüler der Haupt- und Realschule Saterland präsentieren hier nicht nur esstellergroße Achatschnecken und viele exotische Insekten, sondern informieren umfassend über die ungewöhnlichen Haustiere. Ergänzt wird der Dschungelbereich von der Ortsgruppe Oldenburg/Ostfriesland der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT), die die Erlebnismesse mit ihren Exoten und der umfassenden Beratung zu deren artgerechter Haltung bereichern.
Neu dabei ist in diesem Jahr das Klimahaus Wilhelmshaven, das sich für die „Mein Tier“ etwas ganz Besonderes ausgedacht hat: So bereichern Afrikanische Weißbauchigel und eine kleine Gruppe possierlicher Lemminge die Dschungellandschaft der Oldenburger Messe. „Wir freuen uns, dass die Besucher der Weser-Ems-Hallen mit Unterstützung des Klimahauses diese außergewöhnlichen Tiere erleben können“, ergänzt Florian Häselbarth. Überdies zeigen die Experten auf, wie wichtig Tier- und Klimaschutz ist.

„Für die kleinen Besucher haben wir außerdem verschiedene Mitmach-Aktionen vorbereitet“, lädt Florian Häselbarth abschließend noch einmal die ganze Familie zum Abenteuer Dschungelwelt ein.

Motte & Lenchen: handgemachte Hundeleinen und -halsungen aus Oldenburg
Motte&Lenchen® fertigen in liebevoller Handarbeit hochwertige Hundeleinen und -halsungen in vielen, individuell wählbaren Farbkombinationen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Wahl hochwertiger, langlebiger und veganer Materialien, auf einer perfekten Verarbeitung und mit drei bis fünf Tagen auf einer besonders schnellen Lieferzeit.
Inhaber Marcus Hussel verrät: „Motte & Lenchen gibt es wirklich. Hinter den Namen verbergen sich unsere beiden Deutsche Doggen-Damen.“ Und die beiden waren es auch, die Marcus Hussel und seine Frau Verena zu ihrer Geschäftsidee inspirierten. „Wir haben einfach nicht das Richtige für uns gefunden. Nach langem Stöbern und Probieren haben wir uns entschieden, selbst zu fertigen“, führt Verena Hussel aus. So entstanden die bunten, veganen und sehr robusten Leinen und Halsbänder – und gleichzeitig das neue, eigene Label Motte & Lenchen.
Die handgefertigten Hundeleinen und -halsbänder bestehen aus Tauwerk und Fallschirmleine, die eine Zuglast von 250 Kilogramm halten. „Alle Produkte sind mit Motte und Lenchen Deutsche Doggen-getestet“, erklärt Marcus Hussel. Das Material zeichnet sich außerdem durch hohe UV-, Wasser- und Wetterbeständigkeit aus – und es ist waschbar. „Neben all den praktischen Eigenschaften sehen die Leinen und Halsbänder auch einfach klasse aus“, überzeugt Verena Hussel. Denn bei Motte & Lenchen können die Hundebesitzer die Farbkombination individuell wählen – damit findet sich immer die passende Kombination für das Gassi-Outfit.

Auf der „Mein Tier“ werden Motte & Lenchen auch ihre neuen Hundebetten aus handgenähten Original-Kaffeesäcken zeigen. „Die Hunde lieben den Geruch nach Jute und Kaffee“, weiß Verena Hussel. Und da es auch immer mehr Nachfragen nach passenden Motte & Lenchen-Produkten für die Hundebesitzer gibt, entwerfen und fertigen die beiden Oldenburger inzwischen verschiedene Accessoires wie Klickerbänder und Schlüsselanhänger. „Natürlich ebenfalls vegan und mit viel Liebe zum Detail von uns selbst gefertigt“, laden Verena und Marcus Hussel zum Kennenlernen in die Weser-Ems-Hallen ein.

Klub für Terrier: 20 verschiedene Terrier-Rassen zu Gast auf der „Mein Tier“
Fast 24 Jahre begleitet der Klub für Terrier die „Mein Tier“ – und gestaltet inzwischen einen der größten Stände der beliebten Heimtiermesse. Und das nicht ohne Grund. „Von den 29 Terrier-Rassen, die unser Verein vertritt, kann man rund 20 auf der Messe kennenlernen – unter anderem den seltenen Sealyham-Terrier“, freut sich Sebastian Schmidt-Kort vom Klub für Terrier.
Die wunderbaren Vierbeiner bilden eine große Gruppe der Hunde. „Bei uns kann man den über 80 cm großen Russischen Schwarzen Terrier genauso erleben wie den kleinen Yorkshire“, macht Sebastian Schmidt-Kort neugierig. Ihre gemeinsamen Wurzeln haben sie alle auf den Britischen Inseln. Als ausgezeichnete Jagd- und Wachhunde machten sie sich früh unentbehrlich. „Terrier sind sehr kooperativ und gelehrig. Es ist eine große Freude mit ihnen zu arbeiten. Sie sind ihren Menschen treu und eignen sich bestens als Familienhund, wenn man ihre starke Persönlichkeit respektiert“, beschreibt Sebastian Schmidt-Kort die quirligen Energiebündel.
Auf der „Mein Tier“ klären die versierten Hundefreunde über das Temperament und die Bedürfnisse ihrer Schützlinge auf. „Information ist das A und O bei der Hundehaltung. Es ist zum Beispiel wichtig, das Tier in seiner Altersspanne zu betrachten. Kommen Sie einfach vorbei und wir zeigen Ihnen wie liebenswert unsere vierbeinigen Gefährten sind. Anfassen und Streicheln ist nach Absprache natürlich auch erlaubt“, lädt Sebastian Schmidt-Kort ein, dem Charme der Terrier zu erliegen.

Welcher Hund passt zu mir?
Für alle Tierfreunde, die mit der Anschaffung eines Hundes liebäugeln, bietet die „Mein Tier“ die beliebte Aktion „Welcher Hund passt zu mir?“. Hierbei werden im kleinen Ehrenring Hunde in Begleitung ihrer Halter vorgestellt. Interessenten erfahren so Wissenswertes über die Rasse, das Wesen und die Pflege der Vierbeiner – und hören kleine Geschichten aus dem Alltag. „Es ist eine ganz wunderbare Gelegenheit, zu schauen, ob man sich mit dem Hund – so wie er mit seiner Bezugsperson agiert – identifizieren kann. Auf dieser Grundlage können sich die Besucher entscheiden, wo und wie sie sich bei den Ausstellern weiter informieren möchten“, erklärt Sebastian Schmidt-Kort vom Klub für Terrier, der „Welcher Hund passt zu mir?“ moderiert. Für ihn steht die Aktion stellvertretend für den gesamten Anspruch der beliebten Haustiermesse. „Auf der „Mein Tier“ hat man zwei Tage super Zeit, sich ganz neutral über viele Tiere zu informieren und sich mit ihnen vertraut zu machen – eine tolle Chance, die man sich nicht entgehen lassen sollte“, rät er allen Tierfreunden zum erlebnisreichen Besuch.
Kurzum: Lassen Sie sich gemeinsam mit der ganzen Familie von den verschiedensten Tieren verzaubern, lernen Sie ganz besondere, engagierte Menschen kennen und finden Sie nebenbei vielleicht noch die ein oder andere Kleinigkeit, um Ihrem eigenen Freund und Begleiter eine Freude zu machen – auf der „Mein Tier“, dem Treffpunkt für Tierfreunde.
Eintrittspreise und Web
Tageskarte Erwachsene: 10 €
Familienkarte 22 €
Kinder (5 bis einschl. 15 Jahre) 15 €
Besucherhunde 2 €

 

Nachrichten Oldenburg 28.10.2018

Veranstaltungen und Konzerte in Oldenburg mit MiO und miofoto

A 293 / B 211 / K 135: Fahrbahnerneuerung im Bereich des Kreuzes Oldenburg-Nord / Loy dauert länger

Grund sind unvorhersehbare Schäden an der Fahrbahnsubstanz    
Die Fahrbahnerneuerungsarbeiten der A 293, B 211 und K 135 im Bereich Autobahnkreuz Oldenburg-Nord / Loy werden länger andauern als ursprünglich geplant. Im Zuge der Fräsarbeiten auf der A 293 sind an der Tangente von der A 29 zur B 211 und in Teilabschnitten auf den Hauptfahrspuren der A 293 Schäden an der Fahrbahnsubstanz zum Vorschein gekommen, deren Ausmaß anhand der im Vorfeld gezogenen Bohrkerne nicht zu erkennen war.

Diese Schäden im Unterbau müssen erst behoben werden, bevor die eigentlichen Asphaltierungsarbeiten beginnen können, damit die jetzt durchgeführten Erneuerungsarbeiten auch dauerhaft halten.

Parallel zu den auf der A 293 stattfindenden Arbeiten wird mit der Neuherstellung der Ampelanlage im Kreuzungsbereich B 211 begonnen. Durch die Überplanung des Knotenpunktes und Schaffung von zwei Aufstellspuren in der Kreisstraße 135 ist es erforderlich geworden, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechenden Ampelmasten und Signaltechnik zu erneuern. Durch den Einbau von Induktionsschleifen wird zukünftig die Ampelanlage abhängig vom Verkehrsfluss gesteuert.

Die Bauarbeiten an der Kreisstraße 135 liegen im Zeitplan. Die Reparaturarbeiten an den Bushaltestellen sind bereits abgeschlossen, diese aber noch nicht wieder in Betrieb.

Voraussichtlich in der 47. Kalenderwoche wird die Verbindung A 293 / K 135 / Schafjückenweg wieder freigegeben.

 

Nachrichten Oldenburg 27.10.2018

Veranstaltungen und Konzerte in Oldenburg, Nachrichten Oldenburg 25.10.2018 mit MiO und miofoto

Umweltminister Lies: Externe Prüfung von Messcontainer-Standorten

Im Zuge der Diskussion um Stickstoffdioxid-Messungen hat Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies angekündigt, wie in Nordrhein-Westfalen, verkehrsnahe Messstationen in Niedersachsen durch eine externe Stelle überprüfen lassen zu wollen. Dabei könne zum Beispiel untersucht werden, ob überhaupt alternative Standorte in Frage kommen, die ebenfalls die Vorgaben der 39. Bundesimmissionschutzverordnung erfüllen, sagte Lies in Hannover. Wichtig sei es dabei zu klären, welche echte Aussagekraft derartige Messungen für das Verhängen von Fahrverboten haben, sagte Lies.

Minister Lies betonte: „Mir geht es nicht darum, an den bisherigen Messstandorten und Messergebnissen zu zweifeln. Ganz im Gegenteil: Eine interne Untersuchung des Gewerbeaufsichtsamts Hildesheim hat keine Fehler bei der Aufstellung der Messstationen festgestellt. Dennoch bin ich für eine weitergehende Überprüfung durch eine externe Stelle. Denn die Messcontainer wurden vor vielen Jahren aufgestellt, um die Luftqualität in unseren Städten generell zu dokumentieren. Fraglich jedoch ist, ob die Messergebnisse tatsächlich herangezogen werden können, um Fahrverbote zu verhängen. Die Messungen können eine große Bandbreite haben und werden auch von architektonischen Gegebenheiten, wie engen, dicht bebauten Straßenabschnitten beeinflusst. Sie sind also schon stark vom Messort abhängig. Der Gedanke, wir sperren Diesel-Pkw aus der Stadt aus und alles ist gut, greift also zu kurz. Mir geht es also um die Interpretation dieser Messergebnisse und deren Aussagekraft, wenn es um das Verhängen von Fahrverboten geht."

Viel wichtiger als das Aufstellen eines Verbot-Schildes seien echte luftverbessernde Maßnahmen in den Städten, betonte Lies. „Die Stickstoffdioxidbelastung ist in den niedersächsischen Städten im letzten Jahr deutlich zurückgegangen. Ich bin überzeugt davon, dass wir diesen Trend ohne Fahrverbote fortsetzen können und mit anderen Maßnahmen schnell unter die erforderlichen Grenzwerte kommen. In Niedersachsen gibt es nur noch vier Städte, in denen punktuell der Stickstoffdioxidgrenzwert knapp überschritten wird. Hier sind Fahrverbote nicht verhältnismäßig und das falsche Mittel. Es muss uns darum gehen, die Luftqualität in den Städten nachhaltig zu verbessern. Dazu brauchen wir einen konsequenten Ausbau des ÖPNV, umweltschonende Antriebe und kluge Verkehrskonzepte - keine Fahrverbote. Die verlagern nur das Problem und treffen die Falschen."

 

 

Nachrichten Oldenburg 26.10.2018

Veranstaltungen und Konzerte in Oldenburg mit MiO und miofoto

Radler profitieren vom Zweirad-Konzept der Landesregierung

Althusmann: Niedersachsen auf gutem Weg zum Fahrradland Nummer eins

Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann sieht Niedersachsen beim Thema Radverkehr gut aufgestellt. „Niedersachsen soll Fahrradland Nummer eins werden. Die Landesregierung arbeitet daran, dieses Ziel zu erreichen. Und: Wir sind auf einem guten Weg dahin", sagte Minister Althusmann während der heutigen Landtagsdebatte zum Thema. „In Niedersachsen werden 15 Prozent aller Wege mit dem Rad zurückgelegt. Das ist der Spitzenwert unter allen Flächenländern in Deutschland und vergleichbar mit der Fahrradnutzung in Metropolen wie Berlin und Hamburg. Aber wir ruhen uns auf dem erreichten Stand nicht aus. Planung, Neubau, Ausbau und Sanierung von Radwegen gehen weiter."

So stehen im Jahr 2018 für Radwege an Bundesstraßen rund 14,5 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung. Für Radwege an Landesstraßen investiert das Land im laufenden Jahr 10 Millionen Euro für Erhalt und Neubau, im kommenden Jahr sieht der Haushaltsentwurf zudem zusätzliche 5 Millionen Euro für die Sanierung vor. Auch die Kommunen unterstützt das Land bei Bau und Ausbau der in ihrer Verantwortung liegenden Fahrradwege. Ab 2018 stehen für den kommunalen Straßenbau, zu dem auch der Radwegebau gehört, jährlich 75 Millionen Euro aus den Mitteln nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) zur Verfügung.

Auch Projekte für Radschnellwege unterstützt das Land Niedersachsen, in dem in Göttingen der bundesweit erste Radschnellweg gebaut wurde, ausdrücklich. „Niedersachsen ist das Mutterland der Radschnellwege", so Minister Althusmann. Mehrere Städte haben inzwischen Planungen für eigene Projekte aufgenommen und können sich bei Baureife um die Fördermittel bewerben. Außer einer Verlängerung des Göttinger Radschnellweges gibt es allerdings gegenwärtig nur in Osnabrück ein baureifes Projekt. Somit stehen auch im kommenden Jahr ausreichend Landesmittel zur Verfügung, ohne dass es neues Geld im Haushalt 2019 bedarf. „Die Radschnellwege, die mit der zunehmenden Verbreitung von E-Bikes immer wichtiger werden, hat die Landesregierung also fest im Blick", sagt Althusmann.

„Eine gute Fahrradinfrastruktur ist ein wichtiger Faktor für das gute Fahrradklima in unserem Bundesland. Dazu müssen wir auch am Thema Sicherheit im Radverkehr kontinuierlich dranbleiben. Wir wollen die Radfahrer schützen, die Unfallzahlen im Radverkehr müssen runter. ,Vision Zero' ist das Stichwort, und das erfordert weitere Anstrengungen", sagt  Althusmann mit Blick auf das von einigen europäischen Ländern angepeilte Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu reduzieren. Beispielhaft zu nennen seien die wichtigen Lkw-Abbiegeassistenzsysteme, bei deren europaweiter Einführung auch die Landesregierung ein zügigeres Handeln der EU fordert. Auch erfordert die Verbreitung von E-Bikes weitere Erkenntnisse aus der Verkehrssicherheits­forschung, da diese neue Anforderungen an Planung und Konzeption von Verkehrswegen stellen.
 
All diese Aspekte werden in dem Fahrradmobilitätskonzept des Landes Niedersachsen betrachtet, das vom Wirtschaftsministerium derzeit erarbeitet wird. „Wir haben eine Vision für das Fahrradland Niedersachsen, wir haben viele Akteure befragt, und wir erarbeiten daraus ein Handlungskonzept, um den Radverkehr in Niedersachsen bis zum Jahr 2025 weiterzuentwickeln." So soll etwa der Radverkehr in Politik und Planung als gleichwertige Verkehrsart wahrgenommen werden. Näher betrachtet wurden dafür auch die Infrastruktur mit der Verknüpfung mit anderen Verkehrsträgern, die Verkehrssicherheitsarbeit und die Mobilitätsbildung, die Nachhaltigkeit und die Innovation. Das Fahrradmobilitätskonzept liegt als Gutachterbericht seit Juni 2018 vor. Gemäß Koalitionsvertrag wird die Landesregierung das Konzept schrittweise

 

 

Nachrichten Oldenburg 25.10.2018

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Bündnisgegen den Landesparteitag der AfD in Oldenburg am 27. und 28.Oktober2018

An dieVertreter_innen der Presse, hiermit erhalten Sie einInformationsdokument sowie eine Pressemitteilung des Bündnisses, dassich zwecks des bevorstehenden Landesparteitages der AfDNiedersachsen in Oldenburg gefunden hat.
Nachfolgend möchten wirSie auf die Vielfalt der geplanten Proteste (Kundgebungen undDemonstration) hinweisen. Wir bitten darum, von Nachfragen an dieBündnispartner_innen und von persönlichen Interviews Abstand zunehmen. Gegebenenfalls werden wir weitere Informationen in Form vonöffentlichen Mitteilungen zugänglich machen. Wir bitten Siediesbezüglich um Verständnis.
Es uns leider nicht möglicheine_n Pressesprecher_in zu benennen. Die Erstunterzeichner_innenhaben sich im Konsens darauf geeinigt kein_e Pressesprecher_in zubenennen. Durch die schlichte Vielzahl der höchst unterschiedlichenAkteur_innen sind weitergehende inhaltliche Äußerungen und/oderBewertungen von Sachverhalten, die über den Aufruf und diesePressemitteilung hinaus gehen, nicht möglich.

Seitzehn Jahren hat kein offen rechtsradikaler Landesparteitag inOldenburg mehr stattgefunden. Voller Entsetzen habenzivilgesellschaftliche Akteure in Oldenburg zur Kenntnis nehmenmüssen, dass sich dies 2018 ändert. Denn der LandesverbandNiedersachsen der Partei ‚Alternative für Deutschland‘ (AfD)hält am 27. und 28.10.2018 seinen Landesparteitag in denWeser-Ems-Hallen ab. Dem gilt es entgegenzutreten.
Deshalb habensich diese zivilgesellschaftlichen Akteure und Einzelpersonenkurzfristig in einem breiten Bündnis zusammengefunden. Unter demMotto „Kein Schritt zurück – AfD-Parteitag entgegentreten“,wollen sie zeigen, dass eine weltoffene und tolerante Gesellschaftmöglich ist, in der es keinen Platz für rechte Hetze gibt.Gemeinsam ist den Gruppierungen des Bündnisses, dass ihnen diemenschenverachtenden und antidemokratischen Positionen der AfD vonGrund auf zuwider sind! Demgemäß teilen sie die Ansicht, dass esselbstverständlich sein sollte gegen die AfD auf die Straße zugehen.
Deshalb ruft das Bündniss die Menschen in Niedersachsendazu auf (siehe Aufruf in der Anlage), sich an diesen Protesten zubeteiligen. Das Ziel ist dabei, dem erstarkenden europäischenRechtsruck und der gesellschaftlichen
Verrohung entgegenzutreten.Wir wollen deutlich machen, dass in Oldenburg und auch anderswo dieAfD und ihre braunen Freunde nicht willkommensind.

Hintergrundinfo:
Am18.10.2018 kamen Gruppen und Initiativen der OldenburgerZivilgesellschaft als Bündnis zusammen, um gemeinsam Aktionen,Kundgebungen und eine Demonstration als Protest gegen denAfD-Landesparteitag in Oldenburg zu planen. Ihr Wunsch: Der Protestsoll möglichst groß und bunt sein. Die Position des Bündnisses ist im Aufruf zu finden.

Übersichtder bisher geplanten Veranstaltungen:
1.Kundgebungen, ab 7.30 Uhr: DGB-Kundgebung (Berliner Platz)
ab7.30 Uhr Seebrücke Oldenburg (VillaParkEuropaplatz)
ab 7.30 UhrLinksjugend Solid (ZOB/Bhf. Nord)
ab 8.00 Uhr AStA (ALSO)
ab7.30 Uhr 2. Demonstration „Kein Schritt zurück – dem AfDParteitag entgegentreten“:
ab 13.00 Uhr, DemonstrationHauptbahnhof Oldenburg (Süd)

Weitere und immer aktuelleInformationen finden Sie auf der Facebook-Seite:https://www.facebook.com/events/174558913478190/

Werdie Arbeit des Bündnis finanzielle unterstützen möchte istherzlich eingeladen dies zu tun. Bitte benutzt den angegebenenVerwendungszweck.

Spendenkonto:
OldenburgerRechtshilfe
IBAN: DE93 280501000100006154
BIC:BRLADE21LZO
Verwendungszweck: AfD-Landesparteitag Oldenburg 2710

 

Nachrichten Oldenburg 24.10.2018

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Klimaschutz ist Gold wert Stadt Oldenburg erhält zum dritten Mal in Folge europäischen „Energy Award“ in Gold

Oldenburg. Titel-Hattrick für Oldenburg: Die Stadt Oldenburg erhält mit dem European Energy Award in Gold die höchste europaweit anerkannte Auszeichnung für praktizierten kommunalen Klimaschutz – und das zum dritten Mal in Folge. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zeigte sich hocherfreut über den erneuten Erfolg: „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir eine nachhaltige Energiepolitik und Klimaschutz sehr ernst nehmen und hier mit gutem Beispiel vorangehen.“

Für die Stadt Oldenburg ist es nach 2010 und 2014 die dritte Auszeichnung mit dem European Energy Award (EEA) in Gold. Sie war gemeinsam mit weiteren 16 deutschen Kommunen zum Gold-Audit 2018 angetreten und hat die Rezertifizierung erfolgreich bestanden. Sie wird nach der abgeschlossenen eingehenden Prüfung durch die internationalen Auditoren und auf Beschluss des Vorstandes der in Zürich ansässigen Association European Energy Award für nachweisbare und vorbildliche Resultate in ihrer Energiepolitik ausgezeichnet.

Beim EEA handelt es sich um ein Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für kommunale Energieeffizienz und Klimaschutz. Sowohl die Anstrengungen als auch die Erfolge einer Kommune lassen sich damit neutral messen und vergleichen. Dabei wird jährlich neu auf der Grundlage eines festen Fragen- und Bewertungskataloges die Entwicklung der Kommune in allen energetischen Handlungsfeldern unter die Lupe genommen. Die Bewertung wird immer wieder aktualisiert (zum Beispiel durch die Verschärfung der Gebäude-Energiekennzahlen). Ob eine Kommune überhaupt ein Energie- und Klimaschutzkonzept besitzt, wird ebenfalls bewertet. Mittlerweile nehmen mehr als 1.400 Kommunen in elf Ländern am European Energy Award teil. Weil die Kommunen ihre Bemühungen nachhaltig unter Beweis stellen sollen, wird die Auditierung alle vier Jahre wiederholt.

Beispiele für die Oldenburger Anstrengungen in den Bereichen Energie und Klimaschutz sind die Vielzahl der Beratungs- und Förderangebote im Rahmen der Initiative Klima(+)Oldenburg, der Einsatz für ein zukunftsorientiertes Verkehrssystem, die Arbeit des Regionalen Umweltbildungszentrums oder die Umsetzung der vom Fachdienst Umweltmanagement entwickelten Idee zur Abwasserwärmenutzung, für das die Stadt Oldenburg vom Land Niedersachsen mit dem Titel „Niedersächsische Klimaschutzkommune 2016“ ausgezeichnet wurde.

„Für alle Beteiligten ist diese Auszeichnung nicht nur eine Anerkennung, sondern Anreiz, uns zukünftig noch mehr für Energie und Klimaschutz stark zu machen. Auch alle Oldenburgerinnen und Oldenburger sowie Unternehmen können dazu einen Beitrag leisten“, betont Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement.
Die offizielle Preisverleihung in Oldenburg ist Ende Januar 2019 geplant.   

 

 

Nachrichten Oldenburg 23.10.2018

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„Nachtschicht“ sorgt für aufgeweckte Ideen

Kreative Köpfe arbeiten für einen guten Zweck – Wirtschaftsförderung unterstützt
Oldenburg. Drei Räume, drei Aufgaben, acht Stunden Zeit – das war der Rahmen für die erste „Nachtschicht Oldenburg“. Insgesamt 25 Teilnehmende schlugen sich die Nacht von Freitag, 19. Oktober, auf Samstag um die Ohren, um kreative Lösungen für die Bedarfe von drei gemeinnützigen Einrichtungen zu finden. Von 18 Uhr bis 2 Uhr brachten Mitglieder aus dem Netzwerk „cre8oldenburg“ und weitere Kreativschaffende ihr Know-how aus den Bereichen Grafikdesign, Webseiten-Entwicklung, Text und Unternehmensberatung ein.

Von einer Jury waren zuvor der Boumdoudoum-Förderverein, der eine Dorfschule in Burkina Faso unterstützt, der Verein Männer-Wohnhilfe Oldenburg und der Ernährungsrat Oldenburg aus zehn Bewerbungen ausgewählt worden. Jeweils zwei bis drei Vertreterinnen und Vertreter der Vereine arbeiteten während der Nachtschicht mit den Kreativschaffenden zusammen. Am Ende der langen Nacht, für die die Nordwest-Zeitung eine ganze Etage im Medienhaus an der Peterstraße zur Verfügung gestellt hatte, waren sich alle einig, dass sich die Mühe gelohnt hat: „Es wurden wirklich tolle Ergebnisse erzielt“, resümierte Peter Gerd Jaruschewski, der das neue Format nach Oldenburg geholt hatte. Auch Ina Lehnert-Jenisch von der Wirtschaftsförderung, die das Projekt unterstützt hat, lobte die beeindruckende Effektivität der zusammengewürfelten Arbeitsgruppen.

Der Verein Boumdoudoum hatte sich mit dem Wunsch nach einer neuen Webseite beworben, um seine Botschaften besser zu vermitteln und weitere Mitstreiter, Paten und Spender zu gewinnen. Am Ende der Nachtschicht war sie fertig: eine lebendige, zeitgemäße und einfach zu bedienende Internetpräsenz. Sie enthält eine übersichtliche Struktur, prägnante Texte, ein ansprechendes Logo, einen Blog, ein Kontaktformular und eine direkte Bezahlfunktion für Spenden. Statt Daten und Fakten sind es Geschichten, die den Besucherinnen und Besuchern der Homepage Burkina Faso näher bringen. Lehrerin Anke Zimmer sowie die Schüler Fynn Atzler und Benedikt Albach vom Verein Boumdoudoum gaben den Kreativschaffenden Valentin Tomaschek, Amelie Hülsmann, Katja Reiche, Lisa Bruns und Rainer Gavelis alle nötigen Informationen, um tief in das Projekt einzutauchen und dieses Wissen ansprechend umzusetzen.
 
 Auch der Verein Männer-Wohnhilfe hat eine neue ansprechende Webseite bekommen. Dabei galt es, den Charakter des in Deutschland einzigartigen Unterstützungsangebots herauszustellen, bei dem Männer einen Rückzugsraum in problematischen familiären und partnerschaftlichen Situationen in Anspruch nehmen können und dabei begleitet werden, wieder Fuß zu fassen. An dieser Aufgabe arbeiteten mit Angela Hespen, Lea Seemann, Stefan Lück und Renée Repotente Grafikdesigner, Webentwickler und Texter. Unterstützt wurden sie von Volker Barth und Stefan Lüsse, die seit Jahren ehrenamtlich im Verein tätig sind. Mit dem Slogan „Wohin wenn Bleiben keine Option ist – Männer unterstützen Männer. Proaktiv. Präventiv“ wurde das Anliegen auf den Punkt gebracht. Das neue Konzept, das passende Logo und der übersichtliche Text erklären eindeutig, um was es geht.

Ganz anders war die Aufgabenstellung beim Ernährungsrat Oldenburg, der bereits über eine aktuelle Homepage verfügt. Hier ging es darum, auf das Projekt „Essbare Stadt“ und auf das Teilprojekt „Essbare Schule“ aufmerksam zu machen. Dazu soll nun der neu entwickelte Slogan „Von der Erde in den Mund – urban und gemeinsam: säen, matschen, ernten, genießen“ beitragen. Eine Vielzahl von Ideen und Aktionen wurden von Jasper Bläsing , Fatima Roth, Christina Hackbarth und Roland Hentschel zusammengetragen und mit einem Zeitplan versehen. Eine Menge Arbeit wartet nun auf den Ernährungsrat, für den Judith Busch und Nina Gmeiner an der „Nachtschicht“ teilnahmen. Es sollen Pflanzkästen an fünf Oldenburger Schulen aufgestellt werden, die gemeinsam gebaut und bepflanzt werden. Außerdem wird es jeden Monat jahreszeitlich passende Aktionen geben, um auf den Geschmack zu kommen.

 

 

Nachrichten Oldenburg 22.10.2018

Veranstaltungen und Konzerte in oldenburg mit MiO und miofoto.Nachrichten Oldenburg

Stadt hat 70.000 Bäume unter die Lupe genommen

Zur vorbeugenden Gefahrenabwehr ist eine Reihe von Fällungen notwendig
Oldenburg. Die Stadt Oldenburg hat in den vergangenen Monaten die etwa 70.000 städtischen Bäume auf ihre Verkehrssicherheit hin untersucht. Dies betrifft den Baumbestand an Straßen, in Grünanlagen, entlang von Wanderwegen, auf Schulgrundstücken und Sportanlagen, bei Kindertagesstätten und sonstigen öffentlichen Einrichtungen. Neben grundlegenden Baumpflegearbeiten und weiteren Eingriffen (zum Beispiel das Entfernen von Totholz) müssen aufgrund der Zustandsdiagnosen in den kommenden Wochen nach derzeitigem Stand 93 verkehrsgefährdende Bäume im Stadtgebiet gefällt werden. Da die eingehenden Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, kann sich die Zahl der zu fällenden Bäume noch erhöhen.

Zur Wahrung der Verkehrssicherheit wird der städtische Baumbestand jährlich einer Zustandsüberprüfung unterzogen. Ein Baum gilt als verkehrssicher, wenn er weder in seiner Gesamtheit noch in Teilen eine Gefahr für seine Umgebung darstellt, das heißt, wenn sowohl seine Bruch- als auch seine Standsicherheit gewährleistet sind. Im Zuge der visuellen Zustandsdiagnose notieren die Baumkontrolleure vom Fachdienst Stadtgrünpflege und Friedhöfe Baummängel und Anzeichen, die auf eine schwerwiegende Schädigung hindeuten. Dazu zählen abgestorbene Äste, Pilzfruchtkörper, Risse im Stamm und Astbereich, Faulstellen sowie Fehlstellungen im Kronenbereich.

In einem weiteren Schritt werden je nach Dringlichkeit die sichtbaren Mängel im Nachgang von den Baumpflegern beseitigt. Sie entfernen zum Beispiel tote Äste, kürzen ausbruchgefährdete Kronenteile ein oder sichern diese mit speziellen Kronensicherungssystemen. Bei besorgniserregenden Anzeichen erfolgen weitere, eingehende Untersuchungen am Baum. Je nach Befund werden daraufhin zusätzliche Maßnahmen ergriffen: So wird bei vielen Bäumen die Verkehrssicherheit erreicht, indem gefährdete Kronenteile entfernt oder gesichert werden. Auch bei bruch- und umsturzgefährdeten Bäumen kann häufig, wenn die biologischen Voraussetzungen noch gegeben sind, durch eine Kronenreduktion eine Fällung vorerst vermieden werden.

Viele absterbende oder stark geschädigte Bäume können jedoch nicht erhalten werden, da sie eine Gefährdung darstellen. „Die Bandbreite der 93 verkehrsgefährdenden und daher zu fällenden Bäume im Stadtgebiet reicht von der kleinen abgestorbenen Eberesche im Hasenweg bis zur 20 Meter hohen Eiche in der Butjadinger Straße oder dem großen Ahorn in der Bremer Heerstraße, dessen Zwiesel sich aufspaltet“, erläutert Fachdienstleiter Uwe Ahlers.

 

 

Nachrichten Oldenburg 21.10.2018

Veranstaltungen und Konzerte in Oldenburg, Nachrichten mit MiO und miofoto

27. GERRY WEBER OPEN

schauinsland-reisen Champions Trophy • 15. Juni (Samstag) 2019 • Beginn: 16.00 Uhr
Nationale und internationale Tennis-Stars im Duell am Samstag vor dem Start des Hauptfeldes
Wimbledon-Sieger Goran Ivanisevic an der Seite von Tennis-Entertainer Mansour Bahrami
Florian Mayer, GERRY WEBER OPEN-Sieger 2016, mit French Open-Champion Thomas Muster

HalleWestfalen. Spektakuläre Ballwechsel, bestes Entertainment und zwei ehemalige Grand Slam-Champions - all das bietet die beliebte „schauinsland-reisen Champions Trophy“, die am 15. Juni (Samstag) 2018, ab 16.00 Uhr, vor dem Hauptfeldstart der 27. GERRY WEBER OPEN auf dem Centre Court des GERRY WEBER STADION ausgetragen wird und die Tennis-Fans auf das bevorstehende ATP-500er-Rasenevent vom 15. bis 23. Juni 2019 in HalleWestfalen einstimmt. „Die ‚schauinsland-reisen Champions Trophy‘ erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit der Verpflichtung von zwei ehemaligen Grand Slam-Siegern sowie einem deutschen Gerry Weber Open-Sieger bieten wir unseren Besuchern 2019 erstklassiges ‚Tennistainment‘ auch schon vor dem Turnierstart“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber.

Gespielt wird die „schauinsland-reisen Champions Trophy“ im Rahmen der 27. Turnierauflage bei Deutschlands Vorzeige-Tennisevent als Herren-Doppel: Dann treten Goran Ivanisevic, Wimbledon-Champion des Jahres 2001, und Tennis-Entertainer Mansour Bahrami gegen die Kombination Florian Mayer sowie Thomas Muster an. „Ich freue mich auf die Rückkehr nach Halle“, sagt der 35-jährige Mayer, der sich in diesem Jahr als aktiver Tennisprofi von den Fans auch in Ostwestfalen verabschiedet hatte. Der größte Erfolg in der Karriere des gebürtigen Bayreuthers war der Triumph bei den GERRY WEBER OPEN 2016, als er sensationell im Finale Deutschlands Tennisstar Alexander „Sascha“ Zverev bezwang. „Dieser Sieg bleibt für mich unvergesslich und war etwas ganz Besonderes. Deshalb ist es umso schöner, auch nächstes Jahr wieder im Gerry Weber Stadion aufzuschlagen“, so Mayer, der 2018 von Halles Turnierchef Ralf Weber mit einem „Excellence Award“ ausgezeichnet wurde

An der Seite von Florian Mayer spielt Thomas Muster, der österreichische French Open-Sieger des Jahres 1995. „Ich freue mich sehr, wieder in Halle aufzuschlagen und die fantastische Atmosphäre in diesem tollen Stadion zu erleben“, so die ehemalige Nummer eins der Tennis-Welt. Muster gewann in seiner Karriere insgesamt 44 Einzeltitel und gilt bis heute als einer der besten Sandplatz-Spieler aller Zeiten. „Jetzt möchte ich meine Rasen-Bilanz endlich aufbessern“, verspricht Muster, der in seiner aktiven Karriere keinen einzigen Einzel-Sieg in Wimbledon feiern konnte. Beim Silberjubiläum der GERRY WEBER OPEN 2017 war er bereits im Mixed-Duell an der Seite von Angelique Kerber gegen Barbara Schett und Michael Stich erfolgreich, als sie das Duo mit 7:6(6), 3:6, 12:10 besiegen konnten.


Als Gegner für die Kombination Muster/Mayer verpflichtete Turnierdirektor Weber den ehemaligen Aufschlag-Giganten Goran Ivanisevic. Der „Herr der Asse“, wie er auch genannt wird, war 1992 Bronzemedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen in Barcelona und kletterte zwei Jahre später bis auf Rang zwei der ATP-Weltrangliste. Seinen größten Erfolg feierte der Kroate 2001, als er sensationell auf dem „heiligen Rasen“ von Wimbledon gewann, nachdem er als Nummer 125 im Ranking nur durch eine Wildcard in das Hauptfeld an der Londoner Church Road gelangte und nach Siegen gegen Andy Roddick, Marat Safin sowie Tim Henman im Finale über den Australier Pat Rafter triumphierte. Ivanisevic ist mittlerweile als Coach des Kanadiers Milos Raonic auf der ATP World Tour tätig. 2014 führte er bereits seinen Landsmann Marin Cilic zu dessen bislang einzigem Major-Erfolg bei den US Open.

Sportlicher Stammgast auf dem ostwestfälischen Grün und auch 2019 wieder dabei ist „Tennis-Magier“ Mansour Bahrami. Der 61-jährige Iraner sorgt weltweit bei Showevents mit seinen Tricks und Finessen für Begeisterungsstürme der Zuschauer und wird an der Seite von Ivanisevic zum nunmehr achten Mal im GERRY WEBER STADION zu Gast sein. „Ich bin sicher, dass wir wieder einmal großartige und spannende Matches bei der ‚schauinsland-reisen Champions Trophy‘ erleben werden“, sagt Turnierchef Ralf Weber, der den Tennis-Fans empfiehlt, „sich frühzeitig ihre Tickets zu sichern.“


Die Preise der Eintrittskarten für die „schauinsland-reisen Champions Trophy“ sind im Internetportal der GERRY WEBER OPEN nachzulesen. Der Erwerb von Eintrittskarten ist sowohl unter der Tickethotline (05201) 81 80 als auch im Internet unter www.gerryweber-open.de und bei allen CTS-Vorverkaufsstellen möglich. Das GERRY WEBER TICKET CENTER ist via Email unter karten@gerryweber-world.de zu erreichen und hat die Anschrift: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen) in 33790 HalleWestfalen.

 

 

Nachrichten Oldenburg 18.10.2018

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Haushalt 2019: Erstmals seit 2001 keine Neuverschuldung

OB Krogmann sieht Haushaltsentwicklung auf gutem Weg
Oldenburg. Die Stadt Oldenburg kann weiter mit Einnahmen auf hohem Niveau planen und demzufolge einen Haushalt für 2019 vorlegen, der im Ergebnishaushalt einen Überschuss in Höhe von 9,9 Millionen Euro ausweist. Die Gesamtsumme des Ergebnishaushalts beträgt 574,3 Millionen Euro (2018: 549,2 Millionen Euro). Das ambitionierte Investitionsprogramm kann allerdings nicht ganz ohne Kredite finanziert werden. Die Pläne für den Kernhaushalt und die Eigenbetriebe sehen zwar noch 9,4 Millionen Euro Investitionskredite vom Kapitalmarkt vor, bei gleichzeitiger Tilgung von Altkrediten in Höhe von 13,8 Millionen Euro. Damit sinkt erstmals nach 2001 (das Jahr, in dem die Stadtentwässerung an den OOWV verkauft wurde) bereits in der Haushaltsplanung die Verschuldung um 4,4 Millionen Euro.

Der Haushalt hat – wie in den vergangenen Jahren – klare Schwerpunkte in den Bereichen Schule und Bildung. Für den Ausbau und die Ausstattung von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen werden im kommenden Jahr über 31 Millionen Euro ausgegeben (2018: 34 Millionen Euro). Insgesamt sind in den vergangenen vier Haushalten über 100 Millionen Euro allein in den Ausbau von Kitas und Schulen investiert worden.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist dies gut investiertes Geld: „Der Bedarf an Betreuungsplätzen steigt weiter, momentan haben wir aber den finanziellen Spielraum, ihn zu erfüllen. Mit einer guten Bildungslandschaft können wir die anstehenden Aufgaben bei Integration, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sehr gut erfüllen.“

Größter Einnahmeposten im Haushalt sind Steuern und vergleichbare Abgaben (358 Millionen Euro). Größter Einzelposten ist die Gewerbesteuer (125 Millionen Euro), die nach einigen sehr guten Jahren in 2018 noch einmal einen enormen Anstieg erfahren hat. Dies liegt an der insgesamt stabilen wirtschaftlichen Entwicklung und den guten Rahmenbedingungen in Oldenburg, sagt Finanzdezernentin Silke Meyn: „Die Gewerbesteuerentwicklung ist seit Jahren überaus positiv, und wir hoffen natürlich, dass das auch so bleibt. Da der größte Teil unserer Investitionen auf gesetzlichen Verpflichtungen beruht (Kindertageseinrichtungen und Schulen) und deshalb unabdingbar ist, sollten wir die aktuell ausgezeichnete Finanzsituation nutzen, unsere großen Bildungs- und Betreuungsprojekte umzusetzen. Gleichzeitig ist es erstmals seit 2001 wieder möglich, auch die Verschuldung der Stadt zu senken.“

Insgesamt sollen auf Grundlage des vorliegenden Verwaltungsentwurfes 2019 etwa 74 Millionen Euro investiert werden. Größte Einzelposten im Schuletat sind die IGS Kreyenbrück (2,7 Millionen Euro), die Cäcilienschule (2,5 Millionen Euro) und die Grundschule Drielake (1,5 Millionen Euro).

Für die Weiterentwicklung des Fliegerhorsts werden 8,7 Millionen Euro investiert, damit die Vermarktung der Baugrundstücke fortgesetzt werden kann.

Der Neubau des Stadtmuseums ist in der Finanzplanung bis 2022 vollständig abgebildet. In 2019 werden 1,5 Millionen Euro Planungsmittel berücksichtigt.

Ebenfalls werden für den Neubau des Sport- und Gesundheitsbades am Flötenteich im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Bäder (BBO) Planungsmittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro eingeplant.
Für die Wohnungsbauförderung stehen in 2018 Mittel von zusammen 2,7 Millionen Euro zur Verfügung, die allerdings nur in Höhe von 1,65 Millionen Euro inzwischen gebunden sind. Für 2019 werden Reste für alle bekannten Projekte und Anträge übertragen, hinzukommen neue Mittel in Höhe von 250.000 Euro.

 

 

Nachrichten Oldenburg 16.10.2018

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Neuer Präsident des Landesjustizprüfungsamtes: Justizministerin Barbara Havliza ernennt Dr. Thomas Matusche

Neuer Präsident des Landesjustizprüfungsamtes: Justizministerin Barbara Havliza ernennt Dr. Thomas Matusche

Die Niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza den bisherigen Direktor des Amtsgerichts Hann. Münden, Dr. Thomas Matusche, zum neuen Präsidenten des Landesjustizprüfungsamtes bestellt. Havliza: „Dr. Matusche hat seine herausragenden Fähigkeiten in verschiedenen Positionen der niedersächsischen Justiz in beeindruckender Weise unter Beweis gestellt. Das Landesjustizprüfungsamt weiß ich bei ihm in besten Händen." Dr. Matusche folgt dem Ministerialdirigenten Rainer Petzold nach, der das Präsidentenamt bis Juni 2017 ausübte.

Der Spitzenjurist Dr. Matusche trat 1998 in den niedersächsischen Justizdienst ein. Nach verschiedenen Stationen - unter anderem als Ministerialrat im Niedersächsischen Justizministerium - leitete er seit 2015 das Amtsgericht Hann. Münden.

 

Nachrichten Oldenburg  14.10.2018

Veranstaltungen und Konzert in Oldenburg mit MiO und miofoto, Nachrichten Oldenburg  14.10.2018

Ministerpräsident Weil verleiht Niedersächsische Sportmedaille an Per Mertesacker

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat am (heutigen) Sonnabend, 13. Oktober 2018, Per Mertesacker die Niedersächsische Sportmedaille verliehen. Kurz vor dem Anpfiff von Mertesackers Abschiedsspiel in der HDI-Arena in Hannover überreichte Weil dem 2014er Fußball-Weltmeister die höchste sportliche Auszeichnung des Landes.

„Es ist mir eine große Freude, diesen herausragenden Ausnahmesportler und engagierten Menschen auszuzeichnen. Per Mertesacker ist ein großes Vorbild: Er hat nicht nur auf, sondern auch neben dem Fußballplatz Außergewöhnliches geleistet", sagte Weil.

In seiner 15-jährigen Karriere als Profifußballer habe Mertesacker Fans, Mitspieler und auch Gegner mit seiner großartigen sportlichen Leistung und ungewöhnlichen Fairness begeistert. Ebenso beindruckend sei sein soziales Engagement: Durch die im Jahr 2006 gegründete „Per-Mertesacker-Stiftung" fördert der 34-Jährige benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Region Hannover über den Sport. Per Mertesacker, so der Ministerpräsident, sei ein hervorragender Repräsentant des Sportlandes Niedersachsen.

Hintergrund: Per Mertesacker begann seine Karriere als Fußballspieler beim TSV Pattensen und wechselte im Alter von elf Jahren zu Hannover 96. Bei den „Roten" absolvierte er als 19-Jähriger sein erstes Bundesligaspiel. Allein für Hannover 96 stand Mertesacker mehr als achtzig Mal auf dem Rasen. Im August 2006 wechselte er zu Werder Bremen, im August 2011 zum FC Arsenal in die Premier League. Im Jahr 2014 krönte der 104-fache Nationalspieler in Brasilien seine Karriere im DFB-Team mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft. Per Mertesacker ist als Leiter der Nachwuchsakademie vom FC Arsenal London weiter im professionellen Fußballgeschäft tätig. Die Niedersächsische Sportmedaille wurde als Zeichen der Anerkennung für Verdienste um den Sport durch hervorragende persönliche Leistungen sowie durch Förderung und Verbreitung des Sports gestiftet.

 

 

Nachrichten Oldenburg  13.10.2018

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Neuer Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Oldenburg

Prof. Dr. Dieter Temming zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Oldenburg ernannt.
Temming studierte an der Universität Münster und trat 1982 in den höheren Justizdienst des Landes Niedersachsen ein. 1986 wurde er zum Richter am Landgericht ernannt. Es folgten unter anderem Stationen als Referent im Bundesministerium der Justiz, als wissenschaftliche Hilfskraft beim Bundesgerichtshof, als Referatsleiter im Landesministerium für Justiz Brandenburg, sowie ab 1998 als Richter am Oberlandesgericht Oldenburg.

Im Jahr 2000 wurde er zum Vorsitzenden Richter am Landgericht Osnabrück ernannt. Hier leitete er bis zu seinem jetzigen Wechsel zum Oberlandesgericht zuletzt eine kleine und eine große Strafkammer. Außerdem war er lange Zeit Mitglied des Landesjustizprüfungsamts Niedersachsen.

Neben seiner Tätigkeit als Richter ist Temming Honorarprofessor an der Universität Osnabrück, wo er seit vielen Jahren Lehrveranstaltungen zu strafrechtlichen Themen leitet.

Am Oberlandesgericht Oldenburg übernimmt Temming den Vorsitz des 6. Zivilsenats, der unter anderem für das Gesellschafts- und Wettbewerbsrecht zuständig ist.

 

 

Nachrichten Oldenburg  12.10.2018

Konzerte und Verandstalteungen in Oldenburg mit MiO und miofoto,Blühendes Interesse an Wildblumenwiesen

Blühendes Interesse an Wildblumenwiesen

Bürgerinnen und Bürger schlagen mehr als 400 Standorte vor – Umsetzung ab Frühjahr 2019
Oldenburg. Dieser Aufruf hat schöne Blüten getrieben: Die Stadt Oldenburg hatte ihre Bürgerinnen und Bürger im Juli um Vorschläge gebeten, auf welchen Flächen Wildblumenwiesen und Blühstreifen für Insekten angelegt werden sollten – die Resonanz war riesig. Mehr als 400 Anregungen sind beim Fachdienst Stadtgrün eingegangen. Viele Bürgerinnen und Bürger schlugen gleich mehrere Flächen vor. „Wir bedanken uns für das große Engagement. Schön, dass sich viele Menschen für ihre Umwelt interessieren und auch in ihrer Stadt etwas tun möchten, um dem Insektensterben und einem weiteren Artenrückgang entgegenzuwirken“, freut sich Fachdienstleiter Christoph Winterhalter. Die ersten Wildblumenstandorte sollen – über das Stadtgebiet verteilt – im Frühjahr 2019 angelegt werden.

Durch die Fülle an Vorschlägen hatte es etwas Zeit in Anspruch genommen, alle Flächen zu sichten und für die Anlage von Wildblumenwiesen geeignete Bereiche herauszusuchen. Viele unterschiedliche Vorgaben und Ansprüche mussten dabei berücksichtigt werden. Am wichtigsten war zunächst die Eigentumsfrage. Nur Flächen, die auch im städtischen Eigentum sind, kamen in Frage. Weiterhin waren für die vorgeschlagenen Bereiche die jeweiligen Standortbedingungen, die jetzige Nutzung, anfallende Anlagekosten und zukünftiger Pflegeaufwand abzuwägen.

Es stellte sich schnell heraus, dass nicht nur Wildblumenwiesen, sondern auch bunte Blühstreifen oder Bienenweidenflächen vorgeschlagen worden waren. Daher wurde die Aufgabenstellung entsprechend erweitert, und aus den Vorschlägen wurden einige Flächen herausgefiltert, die als geeignet erscheinen.

Da die Abstimmung zwischen den beteiligten Fachdiensten der Stadt Oldenburg noch läuft, werden die konkreten Flächen für eine Umsetzung im Frühjahr 2019 noch gesondert bekanntgegeben. In die nähere Auswahl sind zwölf Flächen gekommen, die zurzeit weiter geprüft werden. Viele Bürgerinnen und Bürger haben die Bereiche Kennedyteich und Bloherfelder Wasserzug vorgeschlagen, daher sollen hier Wildblumenwiesen angelegt werden.

Ziel ist es, verschiedenartige Flächen für Insekten zu schaffen. Je nach Lage der Bereiche sollen für die Wildblumenwiesen regionales Saatgut oder angepasste Blumenmischungen verwendet werden. Ansaaten an weiteren Stellen sollen dann im Frühjahr 2020 folgen.

Die Stadt Oldenburg besitzt dank der regen Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger jetzt eine umfangreiche Liste an möglichen Flächen. Weitere Vorschläge werden nicht benötigt.

 

Nachrichten Oldenburg 29.09.2018

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Thiel kritisiert Ausweitung von Bodycams bei der Polizei

Kameraeinsatz ohne Rechtsgrundlage    
Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Barbara Thiel, kritisiert das Vorhaben des Innenministeriums (MI), den Einsatz von Bodycams bei der Polizei massiv auszuweiten. Dies hatte das MI im Innenausschuss des Landtages bekannt gegeben.

„Es ist sehr bedauerlich, dass die Körperkameras jetzt landesweit rechtswidrig eingesetzt werden sollen", so Thiel. Die Datenschutzbeauftragte hatte bereits im Februar 2017 den damaligen Pilotversuch gegenüber dem MI förmlich beanstandet, da die Kameras ohne gesetzliche Grundlage verwendet wurden. Dies gilt auch, wenn lediglich Bilder ohne Ton aufgezeichnet werden.

„Ich bin nicht grundsätzlich gegen den Einsatz von Bodycams, aber sie dürfen nicht an Recht und Gesetz vorbei betrieben werden. Ich finde es deshalb völlig unverständlich, dass dieser Schritt vor Verabschiedung des neuen Polizeigesetzes unternommen wird", sagt Barbara Thiel. „Der Gesetzentwurf enthält bei all seinen Schwächen zumindest eine Rechtsgrundlage für Bodycams, was ich ausdrücklich begrüßt habe." Diese müsste allerdings aus Sicht der Datenschutzbeauftragten noch ergänzt werden, etwa um Regelungen zur unabhängigen Auswertung und zur Höchstspeicherdauer des Materials.

Besonders scharf kritisiert Barbara Thiel, dass das MI die Datenschutzbehörde nicht ausreichend in die Auswertung des Pilotversuchs einbezogen hat. „Mir ist nach meiner Beanstandung zugesichert worden, dass das weitere Vorgehen in geeigneter Weise mit uns abgestimmt wird. Das ist bis heute nicht geschehen."

 

 

Nachrichten Oldenburg 27.09.2018

onzerte und Veranstaltungen in Oldenburg mit MiO und miofoto, Internationaler Tag des Friedens

Neues Programmheft des inForum

Veranstaltungen von Oktober bis März im Überblick
 Am Freitag, 28. September, erscheint das neue Programmheft des inForum. Anmeldungen werden ab Montag, 1. Oktober, um 10 Uhr entgegengenommen.

Das neue Programmheft gibt einen Überblick über das gesamten Kurs- und Veranstaltungsangebot für Oktober 2018 bis März 2019. Interessierte können es sich in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, Peterstraße 3, abholen. Unter www.oldenburg.de/inforum kann es ebenfalls eingesehen werden.

Anmeldungen für das Kurs- und Veranstaltungsangebot sind ab dem 1. Oktober um 10 Uhr möglich. Interessierte können zwischen der telefonischen und der Online-Anmeldung wählen. Telefonisch nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg ab dem Anmeldestart Anmeldungen unter 0441 235-4444 entgegen. Unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung steht dann auch ein Formular zur Verfügung, mit dem man sich für alle Angebote anmelden kann.
Für weitere Fragen steht die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement zur Verfügung und zwar persönlich, telefonisch unter 044 1 235-3765 oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de.

 

 

Nachrichten Oldenburg 24.09.2018

Nachrichten Oldenburg Konzerte und Veranstaltungen in Oldenburg mit MiO und miofoto

Bundesrat berät Verbot von Gesichtsverhüllungen in der Gerichtsverhandlung

Justizministerin Barbara Havliza: „Die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht ist für die Rechtsfindung von entscheidender Bedeutung."    
   
Der Bundesrat hat sich in seiner heutigen 970. Sitzung mit der Frage befasst, ob Gesichtsverhüllungen vor Gericht ausdrücklich verboten werden sollen. Durch eine Gesetzesänderung soll es an der Gerichtsverhandlung beteiligten Personen - also insbesondere Parteien, Zeugen und Prozessbevollmächtigten - grundsätzlich untersagt werden, ihr Gesicht ganz oder teilweise zu verhüllen. Justizministerin Barbara Havliza: „Die Überprüfung von Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt ist in Gerichtsverfahren vielfach von entscheidender Bedeutung. Die Richterinnen und Richter müssen den Beteiligten ins Gesicht sehen können, denn die Mimik sagt bisweilen mehr als Worte." Zudem könne eine Gesichtsverhüllung die Identifizierung von Personen erschweren oder verhindern.

Der Bundesrat hat den Gesetzesantrag - dem niedersächsischen Anliegen entsprechend - an den Rechtsausschuss überwiesen. Dort wird der im Grundsatz von Niedersachsen unterstütze Gesetzesvorschlag aus Nordrhein-Westfalen und Bayern vertieft beraten. Niedersachsen wird sich für zwei Ausnahmen vom Verhüllungsverbot einsetzen. „Verdeckte Ermittler dürfen nicht gefährdet werden, ihnen muss eine Aussage unter Verhüllung gestattet sein", fordert Justizministerin Barbara Havliza. Zudem müsse mit Blick auf den Zweck des Verhüllungsverbotes der Vorsitzende Richter Ausnahmen gestatten können, wenn durch eine (teilweise) Verhüllung weder die Identifizierung noch die Beweiswürdigung beeinträchtigt werde.

 

 

Nachrichten Oldenburg 11.09.2018

Konzerte und Veranstaltungen in Oldenburg mit MiO und miofoto
FOTO: Gerd Schütt in der SONNTAGS ZEITUNG vom 15.09.2018

OB Krogmann: Stickstoffemissionen im Stadtgebiet können auch anders reduziert werden

Oldenburg. Eine Reduzierung der verkehrsbedingten Stickoxidemissionen in Oldenburg ist ohne die Einrichtung einer Umweltzone für Fahrzeuge mit grüner Plakette möglich. Das sehen die Maßnahmen des „Green City Plans“ vor, den die Stadt vorgestellt hat.
„Zonenbezogene Fahrverbote, die vor allem ältere Dieselfahrzeuge betroffen hätten, sind damit vom Tisch“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Die Erreichbarkeit der Innenstadt sei damit für den motorisierten Verkehr weiter sichergestellt, so Krogmann weiter.

Die von der Stadt jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen zielen auf eine unmittelbare und sichere Verringerung der Stickoxide ab. Konkrete Modellberechnungen haben gezeigt, dass der Beitrag einer Umweltzone – in der Diskussion war eine sogenannte Grüne Zone – zur Senkung der Stickstoffemissionen sehr gering wäre. Letztlich kommt es darauf an, die Grenzwerte im Innenstadtbereich vor allem im Bereich der Messstation zu unterschreiten, dazu wäre es nicht verhältnismäßig, mehreren tausend Autofahrern die Einfahrt in einen flächenmäßig großen Bereich der Innenstadt zu verbieten.

Stattdessen finden sich im „Green City Plan“ zahlreiche andere geeignete Maßnahmen. Der wichtigste Schritt ist die beschleunigte Modernisierung der ÖPNV-Flotte, die bereits aktuell durch Fahrzeuganschaffungen eingeleitet ist. Vorgesehen ist auch die Verlagerung von Pkw Fahrten zwischen Stadt und Region auf einen verbesserten ÖPNV sowie die Umstellung des kommunalen Fuhrparks.
Möglich sind auch punktuelle verkehrslenkende Maßnahmen, die vor allem den Heiligengeistwall mit der Messstation entlasten würden.

Mit diesem Maßnahmenpaket sollten die vorgeschriebenen Grenzwerte möglichst in den kommenden zwei bis drei Jahren unterschritten werden
Bau- und Umweltdezernentin Gabriele Nießen: „Ein wichtiger Aspekt ist darüber hinaus, dass sich durch den Green City Plan die Möglichkeit eröffnet, von den Förderungen des Bundesprogrammes „Saubere Luft“ zu profitieren.“

 

 

Nachrichten Oldenburg 31.08.2018

Herbert Grönemeyer Zusatztermine

Grönemeyer am 06. September 2019 zu Gast in der HDI Arena Hannover sein wird. Ab Mittwoch, den 22. August 2018 um 10:00 Uhr wird es einen exklusiven Pre-Sale unter www.eventim.de/herbert-groenemeyer geben. Der offizielle Vorverkauf beginnt am Freitag, den 24. August ebenfalls um 10:00 Uhr. Tickets sind dann unter 0511 – 12123333, www.hannover-concerts.de und an den Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

 

PRESSEFREIHEIT, was ist das ?

Nachrichten Oldenburg, Konzerte und veranstaltungen in Oldenburg mit MiO und miofoto

Wo fängt sie an ? Wie weit geht sie ?

Große FRAGEN und doch ist die ANTWORT so einfach:
Pressefreiheit ist das, was die großen ( oder auch PLATZHIRSCHE genannt ) zulassen. Und das muss nicht eine
Landesregierung, ein Diktator, ....... sein.
Und so gibt es in Oldenburg keine Pressefreiheit.