Nachrichten Oldenburg 28.03.2020

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COVID-19 UPDATE
Liebe Konzertbesucherinnen und -besucher,
die Entwicklung der letzten Tage zeigt, dass in Deutschland und vielen anderen Ländern aufgrund behördlicher Anordnungen Veranstaltungen nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden können.

Wir gehen aber davon aus, dass in den meisten Fällen eine Verlegung der Veranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt möglich sein wird.

Zum jetzigen Zeitpunkt müssen folgende Veranstaltungen aufgrund von behördlichen Anordnungen verschoben oder abgesagt werden:

chima - Einfach Mal Machen-Akustik-Salon
28.03.2020 BERLIN, Neukölln, Unplugged @ Lange Nacht -> ABGESAGT
30.03.2020 HAMBURG, Vogelnest (in der Hebebühne) -> ABGESAGT
01.04.2020 KÖLN,Horizont Theater -> ABGESAGT
-> Bereits gekaufte Tickets werden bei den genutzten VVK-Stellen zurückerstattet.

Sion Hill - LAST MINUTE TOUR 2020
21.04.2020 Hamburg, Hebebühne -> ABGESAGT
22.04.2020 Berlin, Privatclub -> ABGESAGT
23.04.2020 Dresden, Groovestation -> ABGESAGT
27.04.2020 Wien, Chelsea -> ABGESAGT
28.04.2020 München, Zehner -> ABGESAGT
29.04.2020 Frankfurt, Nachtleben -> ABGESAGT
01.05.2020 Köln, Blue Shell -> ABGESAGT
-> Bereits gekaufte Tickets werden bei den genutzten VVK-Stellen zurückerstattet.

Nick Mason (Official) s Saucerful Of Secrets - „More Games For May“
20.05.20 Freiburg, Konzerthaus -> VERSCHOBEN
24.05.20 Nürnberg, Meistersingerhalle -> VERSCHOBEN
28.05.20 Frankfurt, Jahrhunderthalle -> VERSCHOBEN
30.05.20 Münster, Halle Münsterland -> VERSCHOBEN
02.06.20 Hamburg, Laeiszhalle -> VERSCHOBEN

Sobald es weitere Neuigkeiten gibt, werden wir diese umgehend kommunizieren.

 

Nachrichten Oldenburg 27.03.2020

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Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück geht in 2020 neue Wege
Planungsteam blickt auf zweite Jahreshälfte – Dezentrale Projekte und Aktionen
Oldenburg. Das vor zwei Jahren so erfolgreich gestartete „Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück“ wird auch in den kommenden Jahren mit neuen Formaten fortgesetzt.

 

 

Im März 2018 startete das partizipative Kulturereignis im Stadtteil Kreyenbrück und gipfelte in einem zehntägigen Festival im Juni 2018 mit über 3.000 Besucherinnen und Besuchern. Ein Jahr später war „Farbenfroh“ als Kooperationspartner beim Kreyenbrücker Stadtteilfest mit der Organisation eines Bühnenprogramms beteiligt.

Nun arbeitet das gegenwärtig neunköpfige Planungsteam ein neues Format für 2020 und die folgenden Jahre aus. Der Grundgedanke bleibt: Es gilt zu zeigen, dass der Stadtteil durch kulturelle Vielfalt, Offenheit und Toleranz geprägt und dadurch attraktiv ist. Und neben dem Sichtbarmachen der bereits vorhandenen Kultur in Kreyenbrück sollen auch Kulturangebote in den Stadtteil geholt werden, die sonst eher im Stadtzentrum zu finden sind. Grundsätzlich soll künftig mindestens alle zwei Jahre an einem oder zwei Festival-Tagen ein umfangreiches Kulturprogramm in Kreyenbrück stattfinden.

Im Jahr 2020 geht das „Farbenfroh Festival Kreyenbrück“ neue Wege. Es wird kein Festival en bloc geben, sondern diverse dezentrale Projekte und Aktionen, die zu verschiedenen Zeiten aufgeführt und veröffentlicht werden. So ist eine Beteiligung an den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der IGS Kreyenbrück in Form eines umfangreichen Bühnenprogramms vorgesehen – mit dem Höhepunkt eines Konzerts der Oldenburger Weltmusik-Formation „Global Music Player Allstars“.

Zu den dezentralen Projekten gehört „Das Tipi“ – Kunst als soziale Skulptur im öffentlichen Raum. Das Projekt ist bereits mit großer Resonanz gestartet. In Planung ist eine „Performance im öffentlichen Raum – Theater zwischen den Häusern“. In Zusammenarbeit mit der Tänzerin Antje Rose und in Kooperation mit dem Verein Jugendkulturarbeit soll mit Jugendlichen aus dem Stadtsüden eine Tanztheaterperformance erarbeitet werden, die zwischen den Häusern an einer Kreyenbrücker Straße aufgeführt wird. Dazu erkunden die Jugendlichen unter professioneller Anleitung den Stadtteil und erarbeiten ortsbezogen Geschichten, aus denen sie die Performance entwickeln. In Kooperation mit dem Medienbüro Oldenburg wird an einem lauen Sommerabend und (hoffentlich) unter Sternenhimmel ein Film für Erwachsene an einer Häuserwand gezeigt. Für Kinder ist eine Filmvorführung an einem ungewöhnlichen Ort, zum Beispiel auf einem Dachboden, geplant.

Ein inklusives Hörspiel-Theater tritt in der Aula der Grundschule Kreyenbrück auf. „Der Regenbogen, der auf einen Zebrastreifen fiel“ ist ein interaktives Hörspiel-Theater-Kunst-Projekt. Inklusive Gruppen entwickeln über mehr als ein Jahr eine Geschichte, die in mehreren Strängen am Ende auf der Bühne in Form von bildender Kunst, Musik, Theater und Hörspiel zusammenkommt. Kooperationspartner für dieses Projekt ist das Blauschimmel Atelier.

Ein wichtiger zusätzlicher Baustein ist ein halbtägiger Beteiligungs-Workshop zum Thema „Kulturelle Partizipation“ mit Multiplikatorinnen und Mulitplikatoren aus den Bereichen Bildung, Kultur und Soziales im Stadtteil, die im Arbeitskreis Kreyenbrück organisiert sind. Der Arbeitskreis ist von Anfang an eng in die Planung der Farbenfroh-Aktivitäten einbezogen worden. Bevor wieder ein größeres Festival auf die Beine gestellt werden soll, möchte die Planungsgruppe die Akteure im Stadtteil stärker inhaltlich einbeziehen.
 Außerdem ist für 2020 beabsichtigt eine Plattform einzurichten, über die die kulturellen Stadtteilaktivitäten gesammelt, gebündelt und so veröffentlicht werden, dass die Informationen möglichst viele Menschen in Kreyenbrück erreichen. Dafür konnte das Stadtteilmagazin „Der Kreyenbrücker“ als Kooperationspartner gewonnen werden.

Was sich von den Planungszielen in diesem Jahr tatsächlich umsetzen lassen wird, ist nun angesichts der aktuellen Coronakrise und deren Folgen auch im kulturellen Bereich mit Fragezeichen versehen. Doch es besteht Hoffnung innerhalb der Planungsgruppe, dass viele der beschriebenen Projekte stattfinden können, auch weil sie erst für die zweite Jahreshälfte vorgesehen sind oder unter Umständen dorthin verschoben werden können.

Trägerverein des „Farbenfroh Kulturfestivals Kreyenbrück“ ist der Förderverein für theater- und sozialpädagogische Jugendarbeit Oldenburg Süd. Die Projektleitung für 2020 hat Michael Hagemeister übernommen. Der Stamm der Planungs- und Organisationsgruppe des „Farbenfroh Kulturfestivals“ besteht zurzeit aus Sophie Arenhövel (Kulturbüro der Stadt Oldenburg), Jutta Hinrichsen (Gemeinwesenarbeit Oldenburg/Stadtteiltreff Kreyenbrück), Jörg Kowollik (Jugendkulturarbeit e.V.), David Kern und Andreas Feurich (IGS Kreyenbrück), Heike Schaadt und Werner Ufferhardt (freie Mitarbeit), neu dazu kommt Katrin Wiese (Jugendfreizeitstätte Kreyenbrück). Gesichert ist bisher eine Förderung des „Farbenfroh Kulturfestivals 2020“ von der Oldenburgischen Landschaft mit Mitteln des Landes Niedersachsen und vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg. Zu den weiteren Unterstützern zählen der Stadtteiltreff Kreyenbrück und die IGS Kreyenbrück.


Mehr Infos gibt es im Internet unter www.farbenfroh-festival.de.

 

 

Nachrichten Oldenburg 26.03.2020

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Oberbürgermeister Krogmann lobt Disziplin der Oldenburger
Einschränkungen in Coronakrise werden befolgt
Oldenburg. Die starken Einschränkungen des gewohnten Tagesablaufs werden in Oldenburg weitgehend befolgt. Diese erste Bilanz hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann heute gezogen.

 

 

„Alle Rückmeldungen der Ordnungsbehörden und der Polizei, aber auch der eigene Eindruck, vermitteln mir ein übereinstimmendes Bild. Die Oldenburgerinnen und Oldenburger haben sich schnell daran gewöhnt, dass ihr Alltag jetzt ganz anders verläuft, als noch vor gut zwei Wochen. Für diese Bereitschaft möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken.“ Gleichzeitig sei es aber noch zu früh, eine Lockerung der Beschränkungen in Aussicht zu stellen. Dies könne wohl erst um Ostern herum bewertet werden, so Krogmann.

In der vergangenen Woche haben vor allem das Gesundheitsamt und das städtische ServiceCenter die Auswirkungen der aktuellen Coronakrise stark zu spüren bekommen.
 Die Krisenstruktur der Stadt hat sich aber jedoch bewährt. Im ServiceCenter gingen teilweise mehr als 5.000 Anrufe täglich ein. Das städtische Gesundheitsamt verfolgt zur Eindämmung des Virus weiterhin die Strategie, alle Kontaktpersonen zu ermitteln und zu isolieren.

Krogmann appelliert an die Oldenburgerinnen und Oldenburger, weiterhin die Verhaltensvorschläge genau zu befolgen: „Diese Krise können wir nur gemeinsam bewältigen, ich bin aber zuversichtlich, dass es gelingt.“

 

 

Nachrichten Oldenburg 25.03.2020

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Neuer Messetermin für die MOHLTIED!
Das Genießer-Event für Oldenburg findet am 26. und 27. September 2020 statt
Noch stecken wir mitten drin in der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Einschränkungen, die hoffentlich dazu beitragen, die weitere Ausbreitung schnell einzudämmen.

 

 

Umso größer ist die Vorfreude auf die „Zeit danach“, wenn das Leben wieder in vollen Zügen und gemeinsam mit Familie und Freunden genossen werden kann. Die Weser-Ems-Hallen liefern dafür nun einen weiteren Grund: Die ursprünglich für Mitte März angesetzte Messe MOHLTIED! wird nun am 26. und 27. September 2020 durchgeführt. Ein Großteil der Aussteller hat für den neuen Termin bereits seine Teilnahme zugesichert.

Die MOHLTIED! steht als „Die Messe für Genuss & Gutes“ in Oldenburg für einen kulinarischen Treffpunkt von Hobbyköchen, Freizeitgenießern, Leckermäulern und Naschkatzen. Besucher treffen hier auf traditionelle Familienbetriebe, vielversprechende Newcomer und spezialisierte Händler. Neben Gesprächen auf Augenhöhe steht vor allem das „Probieren“ im Fokus. Und dazu gibt es nicht nur an den Ständen der Aussteller Gelegenheit, sondern auch bei Workshops auf ausgewiesenen Aktionsflächen und bei einem abwechslungsreichen Programm auf der Showbühne. Verschiedene Partner aus Oldenburg geben Einblicke in Kochtopf, Pfanne oder Glas und begeistern mit Tipps und Empfehlungen aus der Food-Szene.

Der neue Termin im September eröffnet der Messe aber auch noch ganz andere Möglichkeiten. Projektleiter Sven Möhlmann freut sich: „Vielleicht schaffen wir es, aus der Not eine Tugend zu machen und weitere Aussteller für die MOHLTIED! zu begeistern, die den vorherigen Termin Mitte März bisher nicht wahrnehmen konnten.“ Es bleibt also spannend rund um die MOHLTIED! Freunden des guten Geschmacks sei in jedem Fall empfohlen, sich den 26. und 27. September schon jetzt rot im Kalender zu markieren.

 

Nachrichten Oldenburg 24.03.2020

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Absage: 30. HAJ Hannover Marathon erst am 18. April 2021!
Die Vorzeichen waren längst klar; jetzt ist es Fakt: Der 30. HAJ Hannover Marathon kann und wird nicht wie geplant am 26.4.2020 stattfinden! Das Jubiläum des Laufspektakels soll jetzt  am 18. April 2021 an den Start gehen.

 

 

 


„Wir haben seit heute die Untersagungsverfügung der Region Hannover in den Händen“,
erklärte Veranstalterin Stefanie Eichel am Montag: „Auch aus unserer Sicht ist die
Entscheidung der Absage in jeder Hinsicht alternativlos. Wir unterstützen damit auch aus
Überzeugung die Aktion des Bundesministeriums für Gesundheit #wirbleibenzuhause. Die
größte Stärke unseres Marathon, das Gemeinsame und Verbindende, ist in Zeiten des
Coronavirus seine größte Schwäche: Das enge Miteinander. Wir werden jetzt
schnellstmöglich mit all unseren Partnern klären, welche Konsequenzen aus dieser Absage
resultieren, die finalisierten Planungen ordnungsgemäß abschließen und uns dann mit aller
Kraft dem neuen Termin im nächsten Jahr widmen.“


Eine ebenfalls in Erwägung gezogene Verlegung des größten Laufevents Niedersachsens in
den Herbst kam letztlich nicht in Betracht. „Zum einen ist eine verbleibende Planungszeit für
zwei Veranstaltungen in dieser Größenordnung von je nur einem halben Jahr nicht nach
unserem Maßstab umsetzbar. Zum anderen würden wir mit einer Terminierung zu einem
späteren Zeitpunkt im Jahr auch allen bestehenden Herbstveranstaltungen in die Quere
kommen und sie somit gegebenenfalls schädigen“, so Eichel: „Und das hat nichts mit
unserem Verständnis von Fairness, Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme zu tun.“
Etwaige Kritik an einer nicht schon früher erfolgten Absage des HAJ Hannover Marathon
2020 und den dort integrierten Deutschen Marathon-Meisterschaften wies Pressesprecher
Michael Kramer zurück: „Auch wir hätten gern früher Klarheit gehabt, brauchten aber auch
aus Verantwortung unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den zahlreichen
Partnern und Zulieferern unbedingt Rechtssicherheit, um im Zweifel noch größere Schäden
von allen Beteiligten abzuwenden.“


„Fakt ist, dass die Gesundheit aller Teilnehmenden, der zahllosen Helferinnen und Helfer,
aller sonstiger Beteiligter und natürlich auch die der Zuschauer oberste Priorität hat und die
Durchführung einer derartigen Großveranstaltung schlichtweg aktuell unmöglich ist“, so
Kramer weiter.
www.eichels-event.com

 

 

Nachrichten Oldenburg 23.03.2020

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   Vergabe von Liefer- und Dienstleistungsaufträgen wird erleichtert
   Wirtschafts- und Finanzministerium lockern Vorschriften    
Um niedersächsische öffentliche Auftraggeber sowie die Wirtschaft in der aktuellen Krisensituation zu unterstützen, wollen Wirtschafts- und Finanzministerium die Vergabeverfahren - soweit vom Land regelbar- vereinfachen und beschleunigen.

 

 

 

Die notwendigen Ausführungsbestimmungen über die Vergabe von Liefer- und Dienstleistungsaufträgen wurden heute veröffentlicht. Sie sind vorerst bis zum 31.Mai befristet.

Wirtschaft und öffentliche Verwaltung dürfen ab sofort Liefer- und Dienstleistungen auf dem Wege der vereinfachten Verhandlungsvergabe mit oder ohne Teilnahmewettbewerb vergeben. Das gilt bis zu den jeweiligen EU-Schwellenwerten (klassische Auftragsvergabe derzeit 214.000 Euro). Die öffentliche Ausschreibung und die Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb können entfallen. Unterhalb der Schwellenwerte sind jetzt Verhandlungen zwischen dem öffentlichen Auftraggeber und den Unternehmen möglich, so dass bis zum Abschluss des Vergabeverfahrens die dann jeweils aktuelle Lage berücksichtigt werden kann. Sonst muss der Liefer- und Dienstleistungsauftrag bereits bei der Ausschreibung exakt definiert sein.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Bis zu den EU-Schwellenwerten können wir als Land entscheiden und nutzen jetzt in Niedersachsen die Spielräume umfänglich aus. Durch die Fokussierung der Vergabeverfahren auf wenige geeignete Anbieter anstelle einer öffentlichen Ausschreibung oder Beschränkten Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb wird allerdings der Wettbewerb eingeschränkt. Auftragsvergaben könnten sich auf ortsansässige kleine und mittelständische Betriebe beschränken. In Anbetracht der Personalknappheit bei Unternehmen und Behörden aufgrund von Quarantänen und anderen Maßnahmen, erscheint es notwendig, diese Grundsätze für einen klar definierten Zeitraum zurückzustellen."

Die Ausführungsbestimmung soll eine Hilfestellung liefern, dass in Anbetracht der oben beschriebenen schwierigen Rahmenbedingungen überhaupt ordnungsgemäße Vergabeverfahren durchgeführt und zum Vertragsabschluss gebracht werden können und in der Folge die bestehenden Bedarfe gedeckt werden.

Hintergrund:
Die Verhandlungsvergabe mit oder ohne Teilnahmewettbewerb ist insbesondere in § 12 UVgO beschrieben. Die in der Unterschwellenvergabeordnung für dieses Verfahren getroffenen Regelungen (wie zum Beispiel, dass grundsätzlich mindestens drei Unternehmen zur Abgabe eines Angebots oder zur Teilnahme an Verhandlungen aufzufordern sind - § 12 Abs. 2 Satz 1 UVgO) gelten weiterhin. Ab Erreichen der EU-Schwellenwerte gemäß § 106 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) greifen die Regelungen des GWB und der dazu erlassenden Verordnungen. Hier können seitens des Landes Niedersachsen keine weiteren Erleichterungen geregelt werden.

 

 

Nachrichten Oldenburg 22.03.2020

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Vogelgrippe in einem Putenbestand im Landkreis Aurich

Nationales Referenzlabor weist Vogelgrippevirus H5N8 nach - Bestand wird getötet    

 

 

 

 

 

Hannover/Aurich. In Niedersachsen gibt es einen Fall von Geflügelpest in einem Nutztierbestand. Betroffen ist ein Betrieb mit etwa 10.000 Putenelterntieren im Landkreis Aurich, Gemeinde Dornum.
Nachdem zunächst bei Eigenkontrollen des Betriebes das Aviäre Influenzavirus H5 festgestellt wurde, wurde der Bestand amtlich beprobt. Das Labor des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat den Verdacht auf H5 bestätigt.
Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) hat festgestellt, dass es sich um die hochpathogene Form des Virus, also H5N8 handelt. Der betroffene Bestand mit 55 Wochen alten Putenelterntieren wird bereits heute (Samstag) gekeult.
Das Veterinäramt des Landkreises hat einen Sperrbezirk im Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet im Radius von zehn Kilometern um den Ausbruchsbetrieb eingerichtet. In zwei weiteren Betrieben, die sich in dem Bezirk befanden, wurden ebenfalls die Geflügelbestände getestet. Die Ergebnisse des LAVES sind negativ.

 

 

Nachrichten Oldenburg 21.03.2020

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1262 Covid-19-Fälle in Niedersachsen bestätigt - Restaurants müssen schließen

 


Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen sind in Niedersachsen so schnell wie möglich zu schließen.

 

 

Das niedersächsische Gesundheitsministerium hat am Freitag einen entsprechenden Erlass an die Landkreise und kreisfreien Städte sowie die Region Hannover versandt.

Es gelten dabei Ausnahmen für Verkauf von Speisen und Getränken, im Rahmen eines Außerhausverkaufs und für Lieferdienste. Der Verzehr ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben unzulässig. Aus hygienischen Gründen wird darüber hinaus die bargeldlose Bezahlung empfohlen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Fallzahlanstiege können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten und die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung erfolgen kann. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

 

Nachrichten Oldenburg 20.03.2020

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Per Telefon im regelmäßigen Kontakt mit Stammgästen
Stadtteiltreffs entwickeln in der Corona-Krise neue Formen der sozialen Arbeit


Oldenburg. Besondere Situationen erfordern besondere Lösungen:

 

 

 

Die momentan wegen der Corona-Krise geschlossenen Stadtteiltreffs des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg entwickeln neue Formen, um in Zeiten von eingeschränktem Miteinander trotzdem und in anderer Weise für ihre Besucherschaft da zu sein.

Normalerweise besteht soziale Arbeit im Wesentlichen aus dem direkten Kontakt mit den Menschen. Das ist zurzeit aber nur auf Abstand oder gar nicht möglich. „Daher orientieren wir uns neu und stellen unsere Arbeit um“, sagt Regina Dirksen, Leiterin des Stadteiltreffs Dietrichsfeld. Für den Stadtteil Dietrichsfeld hat sich das Team des Stadtteiltreffs vorgenommen, den persönlichen Kontakt zu den Stammbesucherinnen und Stammbesuchern zumindest telefonisch zu halten. „Das Team versucht, möglichst alle anzurufen und herauszuhören, ob jemand Unterstützung benötigt oder um einfach mal zu fragen, wie es den Leuten in dieser Isolation und Situation geht“, erläutert Dirksen. Die Kolleginnen und Kollegen des Stadtteiltreffs signalisieren dabei, auch weiterhin für Fragen und Probleme ansprechbar zu sein, aber einfach auch Interesse am Menschen.

Auch der Stadtteiltreff Kreyenbrück hält auf diese Weise Kontakt zu seinen Stammgästen und bemüht sich um Unterstützung. „Wir haben weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils“, sagt Leiterin Jutta Hinrichsen. Auch das Tipi-Projekt, für das Häkel- und Strickfans quadratische Einzelteile fertigen und über den Briefkasten im Gebäude des Stadtteiltreffs (Alter Postweg 1) abgeben können, trage zum Gemeinschaftssinn bei.

Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten steigt ab Montag, 23. März, aktiv in die Telefonabfrage seiner Klientelgruppen ein. Darunter fallen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den Frauen-, Männer- und Seniorengruppen sowie die vielen Eltern-Kind-Gruppen. „Ebenso werden wir sämtliche Multiplikatoren und Repräsentanten unserer Klientelgruppen über unsere veränderte Arbeitsweise informieren“, kündigt Leiter Stefan Pieper an. Dabei soll auch die Ernsthaftigkeit der Situation und die gebotenen Schutzmaßnahmen über die Sprachbarrieren hinweg weitervermittelt werden.

Das Team im Kulturzentrum Rennplatz ist ebenfalls sehr bemüht, den direkten Draht, vor allem zu den Stammbesucherinnen und Stammbesuchern, zu halten. „Über die telefonische Kontaktaufnahme hinaus bieten wir insbesondere unseren älteren Stammbesuchern an, Einkaufsdienste zu übernehmen. Auch in der unmittelbaren Nachbarschaft des Kulturzentrums bieten wir nach vorheriger Absprache alltägliche Hilfe an“, schildert Mitarbeiterin Vanessa Koehn.

„Das zeigt, dass wir in der Gemeinwesenarbeit eben immer noch – wenn auch in veränderter Form – für die Menschen da sind“, freut sich Fachdienstleiter Christian Fritsch über das Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

So sind die Einrichtungen zu erreichen:
 • Stadtteiltreff Dietrichsfeld: E-Mail gwa-dietrichsfeld@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 5707892;
 • Stadtteiltreff Kreyenbrück: E-Mail gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 235-3292;
 • Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten: E-Mail kennedyviertel@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 5601165, Mobil 0151 61546832;
 • Kulturzentrum Rennplatz: E-Mail kulturzentrum-rennplatz@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 381424.

 

 

Nachrichten Oldenburg 19.03.2020

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Restaurants und Gaststätten müssen früher schließen
Auch Gästezahl reglementiert – Keine Übernachtungen mehr für touristische Zwecke
Oldenburg. Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten ab sofort auch Beschränkungen für den Betrieb von Gaststätten, Restaurants und Hotels.

 

 

 

Das geht aus einer weiteren Allgemeinverfügung hervor, die die Stadt Oldenburg auf der Grundlage der Vorgaben des Landes Niedersachsen am Mittwoch, 18. März, erlassen hat.

Für Restaurants, Speisegaststätten und Mensen ist darin geregelt, dass sie für den Publikumsverkehr nur geöffnet werden dürfen, wenn durch Auflagen sichergestellt ist, dass das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus, etwa durch Reglementierung der Besucherzahl sowie durch Hygienemaßnahmen und Hygienehinweise, minimiert wird. Restaurants, Speisegaststätten und Mensen dürfen daher nur unter der Voraussetzung geöffnet werden, dass die Plätze für die Gäste so angeordnet sind, dass ein Abstand von mindestens zwei Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist und die Gäste zueinander einen ausreichenden Abstand halten. Die Öffnungszeiten sind auf frühestens 6 Uhr bis spätestens 18 Uhr beschränkt.

Einschränkungen gelten ab sofort auch für Übernachtungsangebote: Betreibern von Beherbergungsstätten und vergleichbaren Angeboten, Hotels, Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienwohnungen, von Ferienzimmern, von Übernachtungs- und Schlafgelegenheiten und vergleichbaren Angeboten ist es untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen.

Die Ausweitung der kontaktreduzierenden Maßnahmen betrifft auch Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten für behinderte Menschen sowie vergleichbare ambulante und teilstationäre Angebote der Eingliederungshilfe. Die Einrichtungen dürfen von den dort beschäftigten und betreuten Menschen nicht betreten werden. Einzelheiten und Ausnahmen vom Betretungsverbot finden sich unter www.oldenburg.de/corona-verfuegungen.

Ebenfalls in einer Allgemeinverfügung hat die Stadt am Dienstag, 17. März, das vom Land erlassene Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen sowie medizinischen Einrichtungen geregelt. Demnach sind private Besuche in Kliniken und Pflegeheimen verboten. Ausnahmen gelten lediglich für Besuche von Eltern auf Kinderstationen, von Vätern auf Entbindungsstationen und für die Besuche von Angehörigen auf Palliativstationen.


Die Einschränkungen gelten vorerst bis einschließlich Samstag, 18. April.



Stadt lockert Sonntagsverkaufsverbot
Geschäfte mit Waren des täglichen Bedarfs dürfen unter Auflagen öffnen

Oldenburg. Im Zuge der Corona-Krise lockert die Stadt Oldenburg das Sonntagsverkaufsverbot.
Ab jetzt dürfen an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 10 bis 18 Uhr im gesamten Stadtgebiet Verkaufsstellen in folgenden Bereichen geöffnet werden:
 • Einzelhandel für Lebensmittel,
 • Wochenmärkte,
 • Abhol- und Lieferdienste,
 • Getränkemärkte,
 • Apotheken,
 • Sanitätshäuser,
 • Drogerien,
 • Tankstellen,
 • der Zeitungsverkauf
 • sowie Bau-, Garten- und Tierbedarfsmärkte.

Bei allen Verkaufsstellen, die noch geöffnet werden dürfen, sind folgende Auflagen zu beachten:
 • Das Personal hat eine gute und regelmäßige Händehygiene sicherzustellen;
 • ausschließlich in die Armbeuge husten und niesen – dabei ist größtmöglicher Abstand zu anderen Personen zu halten;
 • Einmaltaschentücher mit sofortiger Entsorgung sind zu benutzen;
 • Warteschlangen sind durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden;
 • die Einhaltung eines Abstandes zwischen Personen von möglichst circa ein bis zwei Metern ist zu gewährleisten.

Die Vorgaben sind in einer Allgemeinverfügung geregelt, die im Internet unter www.oldenburg.de/corona-verfuegungen einzusehen ist. Die Verfügung gibt Verkaufsstellen in den genannten Bereichen die Möglichkeit, an Sonn- und Feiertagen innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens zu öffnen, beinhaltet für die Geschäftsbetreiberinnen und Geschäftsbetreiber jedoch keine Verpflichtung, dies zu tun.

 

 

Nachrichten Oldenburg 18.03.2020

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Landesregierung mobilisiert 4,4 Milliarden Euro zur Bekämpfung der Auswirkungen des Corona-Virus
Die Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag mit dem Entwurf eines Nachtragshaushaltes für das Jahr 2020 die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen für ein großes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Auswirkungen des Corona-Virus auf den Weg gebracht.

 

 

 

„Die Sicherung der Gesundheit der Bevölkerung steht an erster Stelle. Die Niedersächsische Wirtschaft braucht schnell unsere Unterstützung. Um dafür unsere Handlungsfähigkeit zu gewährleisten, werden wir die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen sehr kurzfristig erweitern", erklärte Finanzminister Reinhold Hilbers die Notwendigkeit.

1,4 Milliarden Euro sollen im Einzelplan „Allgemeine Finanzverwaltung" zusätzlich zur Verfügung gestellt werden können, um die Strukturen in der Gesundheitsversorgung einsatz- und leistungsfähig zu halten. Ebenso sollen auch finanzielle Soforthilfen sowie Entschädigungen zur Unterstützung der Wirtschaft geleistet werden. Den betroffenen Ressorts werden auf begründeten Antrag die Mittel zugewiesen. Zudem wird der Bürgschaftsrahmen auf 3 Milliarden Euro erhöht.

Die Landesregierung sieht die Notwendigkeit, dass der Niedersächsische Landtag eine außergewöhnliche Notsituation auf Grund der Auswirkungen des Corona-Virus erklärt.

Soweit möglich sollen die Maßnahmen im Ergebnis aus dem Jahresüberschuss des Jahres 2019 finanziert werden. Da dieser aber noch nicht vollzogen ist, erfolgt eine technische Überbrückung durch die Inanspruchnahme akut nicht benötigter Ansätze aus dem Sondervermögen zur Nachholung von Investitionen bei den Hochschulen in staatlicher Verantwortung. Zudem wird der Landtag gebeten, nach den Regeln der Niedersächsischen Schuldenbremse eine ergänzende Kreditaufnahme zu ermöglichen.

Es ist erforderlich durch schnelle Entscheidungen für die Bereitstellung der notwendigen Mittel zu sorgen, um handlungsfähig zu sein und keine wertvolle Zeit zu verlieren. „Angesichts der unvorhergesehenen Herausforderungen ist es wichtig, Verantwortung zu übernehmen. Wir handeln schnell und entschlossen", so Hilbers.

Der Entwurf des Nachtrages soll nach den Vorstellungen der Landesregierung bereits am 20. März 2020 unter Verzicht auf die 1. Lesung direkt in Sondersitzungen der beteiligten Ausschüsse des Landtages beraten werden. Bereits in der Plenarsitzungswoche vom 25. bis 27. März 2020 könnte der Landtag den Nachtragshaushalt beschließen.

Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

Die Corona-Krise führt bundesweit zu wirtschaftlichen Auswirkungen. Um davon unmittelbar und erheblich betroffenen Steuerpflichtigen schnell steuerliche Erleichterungen einzuräumen, unterstützt Hilbers bundesweite Anpassungen für Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen für von den Landesfinanzbehörden verwaltete Steuern sowie für die unkomplizierte und schnelle Herabsetzung von Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer-Vorauszahlungen: „Sobald als möglich werden die Niedersächsischen Finanzämter die Erleichterungen pragmatisch anwenden. Beispielsweise sollen in diesen Fällen auch zinsfreie Stundungen vereinbart werden können", stellte Hilbers in Aussicht.

Bürgschaften

Das Land Niedersachsen und die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) GmbH stehen betroffenen Unternehmen mit Bürgschaften zur Seite. Davon profitieren können nahezu alle Branchen, Angehörige freier Berufe und Träger sozialer, kultureller und wissenschaftlicher Einrichtungen. Kreditbürgschaften haben sich als Mittel zur Krisenbewältigung bewährt. Das Land setzt hier ein starkes Zeichen und erhöht seinen Bürgschaftsrahmen auf 3 Milliarden Euro. Damit schnelle Hilfe gewährleistet ist, werden die Verfahren flexibilisiert und bestehende Regelungen pragmatisch angewendet.

„Die NBB übernimmt Bürgschaften bis zur Größenordnung von 2,5 Millionen Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Darüber hinaus stehen Landesbürgschaften zur Verfügung", erklärte Hilbers.

 

 

Nachrichten Oldenburg 17.03.2020

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Covid-19: 287 Fälle in Niedersachsen bestätigt - Weitere Maßnahmen folgen
Es gibt Bestrebungen, morgen bundesweit die Regelungen für die auch in Niedersachsen anstehenden Schließungen weiterer Einrichtungen und Ausweitung von Besuchsverboten zu vereinheitlichen.

 

 

 

Ein gemeinsames Vorgehen wird Niedersachsen - entsprechend seiner bisherigen Linie - unterstützen. Dementsprechend sind morgen weitere Entscheidungen der Landesregierung zu erwarten.

287 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Sonntag, 15.03.2020, Stand 16 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Erstmals Verdachtsfälle bestätigt wurden im Landkreis Peine

Service
Empfehlungen für Rückkehrer aus Risikogebieten sowie Skigebieten in Österreich und der Schweiz

Das Niedersächsische Gesundheitsministerium empfiehlt dringend, dass sich Rückkehrerinnen und Rückkehrer von einem Aufenthalt in einer vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuften Region grundsätzlich nach Reiserückkehr 14 Tage in eine freiwillige häusliche Isolation begeben. Beim Auftreten von typischen Erkältungssymptomen sollten sie sich telefonisch unter 116117 (Arztruf) beraten lassen und auf ärztliches Anraten eine diagnostische Abklärung vornehmen lassen.

Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, die aus den benannten Risikogebieten des RKI zurückkehren, wird grundsätzlich empfohlen, vor Dienstantritt telefonisch mit ihrem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen und etwaige Schritte abzusprechen. Es gibt Unternehmen, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Heimarbeit tätig sein können, weil die Arbeitsabläufe und Arbeitsstrukturen dies ermöglichen.

Die aktuelle Liste der Risikogebiete finden Sie unter www.rki.de/ncov-risikogebiete

Bürgerinnen und Bürger, die aus Skigebieten in Österreich und der Schweiz zurückkehren, in denen Fälle von COVID19-Erkrankungen aufgetreten sind, die aber vom RKI nicht zu Risikogebieten deklariert wurden, sollten sich vor Dienstantritt an ihren Arbeitgeber wenden und über Möglichkeiten der freiwilligen 14-tägigen häuslichen Quarantäne sowie die Inanspruchnahme von Home-Office-Arbeit sprechen. Dies sollte unabhängig davon erfolgen, ob sie Symptome haben oder nicht. So helfen Sie, Ihr Umfeld vor dem Coronavirus zu schützen.

Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter
www.niedersachsen.de/coronavirus

www.rki.de

www.infektionsschutz.de


Hotlines zum Coronavirus

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt oder rufen Sie außerhalb der Sprechzeiten Ihrer Hausarztpraxis unter 116 117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst an, wenn Sie die Sorge haben, sich mit Sars-CoV-2 infiziert zu haben.

Die Informationshotline des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts erreichen Sie unter 0511 4505555 von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.


Unterrichtsausfall in Niedersachsen ab Montag, den 16. März 2020
Das Kabinett der Landesregierung hat auf Empfehlung des Krisenstabes zur Bekämpfung der Corona-Epidemie beschlossen, den Unterricht an den Schulen in Niedersachsen ab Montag, den 16. März ausfallen zu lassen. Diese Maßnahme ist zunächst befristet bis zum 18. April. Darüber hinaus sind auch die Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege geschlossen.

Es gibt eine Notbetreuung für Beschäftige aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur Betreuung in Härtefällen.

Für Fragen von Eltern und Schulen stehen die Servicestellen der Niedersächsischen Landesschulbehörde unter den vier Hotlines der Regionalabteilungen sowie per E-Mail bereit:

Regionalabteilung Braunschweig
0531 484-3333
service-bs@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Hannover
0511 106-6000
service-h@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Lüneburg
04131 15-2222
service-lg@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Osnabrück
0541 77046-444
service-os@nlschb.niedersachsen.de

 

 

Nachrichten Oldenburg 15.03.2020

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Aufgrund der aktuellen Lage bezüglich des Coronavirus haben wir uns entschlossen, bis auf weiteres alle "Konzerte am Sonntag“ des OLs Brauhauses abzusagen.
Das gilt ab sofort und unverzüglich! Diese Nachricht beinhaltet auch, dass das OLs Brauhaus an diesen konzertlosen Sonntagen geschlossen bleiben wird.

 

 


Sobald eine Entspannung der Lage das "Konzert am Sonntag“ wieder zuläßt, werden wir Euch informieren.
Wir hoffen auf Euer Verständnis und bedanken uns dafür.
Euer/ Ihr OLs Brauhaus Team


Allgemeinverfügung: Für öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen gelten Auflagen
Meldepflicht ab 100 Teilnehmenden – Städtische Veranstaltungen abgesagt
Oldenburg. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat die Stadt Oldenburg eine weitere Allgemeinverfügung erlassen. Sie regelt Auflagen für öffentlich und nichtöffentlich zugängliche Veranstaltungen. Sie sieht eine Meldepflicht ab 100 Teilnehmenden vor.


Für öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen gelten folgende Auflagen:
• es muss eine angemessene Belüftung des Veranstaltungsortes gewährleistet sein;
 • es müssen ausreichende Möglichkeiten der Händehygiene (Toilettenräume mit Handwaschbecken, Flüssigseife und Einmalhandtücher) vorgehalten werden;
 • die Gäste sind aktiv über Möglichkeiten des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand halten und Husten- und Schnupfenhygiene zu informieren.

Alle öffentlichen oder nichtöffentlichen Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl ab 100 Personen im Stadtgebiet von Oldenburg müssen spätestens eine Woche vor der geplanten Veranstaltung bei der Stadt Oldenburg, Fachdienst Sicherheit und Ordnung, angezeigt werden. Dieser Anzeige ist zur Risikobewertung ein von der Stadt Oldenburg bereitgestellter Fragebogen ausgefüllt beizufügen. Dieser steht in Kürze auf www.oldenburg.de zur Verfügung. Die Anmeldung ist per E-Mail an Servicecenter@stadt-oldenburg.de zu senden.

Unmittelbar bevorstehende Veranstaltungen bis 25. März 2020 sind sofort anzuzeigen, die Anordnung ist zunächst bis zum 15. April 2020 befristet.

Darüber hinaus sagt die Stadt Oldenburg alle städtischen Veranstaltungen – unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden – bis einschließlich zum 19. April ab.

Dazu gehört auch die für den 18. März im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 angekündigte Lesung mit dem Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss. Ob später im Jahr ein Ersatztermin gefunden werden kann, steht noch nicht fest.

Auch die städtische Kultur- und Bildungseinrichtung inForum sagt seine Veranstaltungen zunächst bis zum 19. April ab. Der Termin zum Anmeldebeginn des neuen Semesters muss bis auf weiteres verschoben werden. Ein neuer Termin für die Anmeldung zu den Veranstaltungen des Sommersemesters 2020 wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

 

Nachrichten Oldenburg 14.03.2020

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Coronavirus: Stadt richtet Bürgertelefon ein
Servicenummer auch am Wochenende erreichbar
Oldenburg. Wegen der vielen Fragen aus der Bevölkerung zum Thema Coronavirus richtet die Stadt Oldenburg ein Bürgertelefon ein, das auch am Wochenende für Auskünfte zur Verfügung steht.

 

 

 

Das Bürgertelefon im ServiceCenter der Stadt ist unter der Nummer 0441 235-4550 samstags und sonntags jeweils von 9 bis 16 Uhr sowie von montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 18 Uhr erreichbar.

 
Das Oldenburgische Staatstheater stellt als Vorsichtsmaßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus‘ (Covid-19) den Spielbetrieb ein
Nach ausführlicher Rücksprache mit den zuständigen Behörden stellt das Oldenburgische Staatstheater  bis vorläufig Donnerstag, den 16. April 2020 den Spielbetrieb ein, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Die Einstellung des Spielbetriebs betrifft alle Spielstätten und Veranstaltungsorte des Theaters sowie Gastspiele. Die Leitung des Staatstheaters bleibt auch weiterhin mit den Behörden in Kontakt und wird auf Empfehlungen reagieren. Aktuelle Information gibt es auf www.staatstheater.de sowie allen weiteren Kommunikationskanälen
 
Abonnent*innen erhalten automatisch für ausgefallene Vorstellungen Gutscheine, die dem jeweiligen Kundenkonto gutgeschrieben werden. Kaufkund*innen werden gebeten sich bei der Rückgabe der Eintrittskarten Zeit zu lassen, um einen zu großen Ansturm an der Theaterkasse zu vermeiden. Die Mitarbeiter*innen des Staatstheaters stehen bei Rückfragen auch telefonisch oder per Email zur Verfügung.

Öffnungszeiten der Theaterkasse: Di-Fr 10-18 Uhr sowie Sa 10-14 Uhr und unter Tel. 0441.2225- 111, sowie kasse@staatstheater-ol.niedersachsen.de.


Edith-Russ-Hauses für Medienkunst,
um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, bleiben die städtischen Museen bis einschließlich 19. April geschlossen. Dazu zählen das Stadtmuseum Oldenburg, das Horst-Janssen-Museum sowie das Edith-Russ-Haus für Medienkunst. Sämtliche Veranstaltungen, also auch museumspädagogische Angebote, Führungen, Workshops und Exkursionen, sind bis zum 19. April ebenfalls abgesagt.

Bitte beachten Sie außerdem die Hinweise der Stadt Oldenburg zum Umgang mit dem Corona-Virus unter www.oldenburg.de. Ein Bürgertelefon ist unter der Nummer 0441 235-4550 eingerichtet.

 

 

Nachrichten Oldenburg 13.03.2020

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Stadt erlässt Allgemeinverfügung über das Verbot von Großveranstaltungen
Ausbreitung des Coronavirus soll erschwert werden – Terminverschiebungen und Absagen

 

 

 


Oldenburg. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat die Stadt Oldenburg eine Allgemeinverfügung erlassen und Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern untersagt. Die Stadt setzt damit eine Weisung des Niedersächsischen Sozialministeriums um. Rechtsgrundlage ist das Infektionsschutzgesetz. Danach ist es untersagt, im gesamten Gebiet der Stadt Oldenburg öffentliche oder private Großveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 1.000 Personen zu veranstalten. Das gilt sowohl für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen als auch für draußen.

Veranstaltungen, die unter dieser Teilnehmerzahl bleiben, sind damit jedoch keinesfalls automatisch erlaubt. Auch diese werden kritisch geprüft, wichtigstes Kriterium ist dabei der Schutz der Gesundheit. Die Anordnung ist zunächst bis zum 25. März 2020 befristet. Die Stadt gibt die Empfehlung, während dieser Zeit auch Veranstaltungen mit kleineren Gästezahlen nicht stattfinden zu lassen.

Auf der Basis dieser Anordnung hat die Stadt Oldenburg entschieden, weitere eigene Veranstaltungen abzusagen oder zu verschieben. Dazu gehören das für den 19. März geplante Fachkräfte-Forum und die Abschlussveranstaltung von „Oldenburg räumt auf“ am 21. März.

Die Sammelaktion bei „Oldenburg räumt auf“ soll aber wie geplant in Kooperation mit den Bürgervereinen am Samstag, 21. März, stattfinden. Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) wird wie gewohnt die mehr als 100 Müllsammelstellen anfahren und Unrat abtransportieren. Bei der Abschlussveranstaltung in einer Halle auf dem Gelände des AWB ist dagegen der derzeit gebotene schützende Abstand zwischen Menschen nicht zu gewährleisten.

Das Fachkräfte-Forum ist eine etablierte Netzwerk-Veranstaltung, die vom persönlichen Kontakt und Austausch lebt. Dieses Erfolgsrezept ist angesichts der aktuellen Entwicklungen nun aber in Frage gestellt. Vor dem Hintergrund sich ausbreitender Corona-Fälle haben sich die Kooperationspartner dazu entschlossen, das 5. Fachkräfte-Forum zu verschieben und einen neuen Termin zu suchen.

Auch das Regionalliga-Heimspiel des VfB Oldenburg gegen Werder Bremen II im Marschwegstadion findet am Sonntag, 15. März, nicht statt. Der Norddeutsche Fußball-Verband hat entschieden, den kompletten Spieltag zu verschieben. Die Handballerinnen des VfL Oldenburg sind ebenfalls betroffen: Der Vorstand der Handball Bundesliga Frauen (HBF) hat für das anstehende Wochenende alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga abgesagt. Damit fällt auch das für Sonntag angesetzte Heimspiel des VfL Oldenburg gegen die HSG Blomberg-Lippe in der Kleinen EWE-Arena aus.


Die von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) für Sonntag, 29. März, geplante Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ wurde ebenfalls abgesagt. Das gilt nach Mitteilung des City Managements Oldenburg (CMO) auch für den parallel dazu vorgesehenen verkaufsoffenen Sonntag.

Mehr Informationen unter www.oldenburg.de/corona-verfuegungen


Coronavirus: Allgemeinverfügung der Stadt für Reiserückkehrer aus Risikogebieten
Oldenburg.Die Stadt Oldenburg hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die Verhaltensregeln für Reiserückkehrer aus Risikogebieten aufstellt. Rechtsgrundlage ist das Infektionsschutzgesetz.

Personen, die sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder dem besonders betroffenen Gebiet bestimmte Einrichtungen nicht betreten.

Dazu gehören Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen sowie stationäre Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe.

Mehr Informationen unter www.oldenburg.de/corona-verfuegungen

 

 

Nachrichten Oldenburg 05.03.2020

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Cadillac sucht Vinyl & Analog-Equipment
Jetzt können die „Alten“ es den „Jungen“ mal richtig zeigen!
Das Zentrum für Jugendkultur Cadillac sucht Vinyl- und Analog-Equipment-Spenden für ein besonderes Jugend-Projekt.

 

 

 


Das Zentrum für Jugendkultur Cadillac und das Cadillac-Bandhaus der Stadt Oldenburg planen in diesem Frühjahr neben den Konzerten auch ein ganz besonderes Jugend-Projekt.

Das Cadillac steht bereits seit einigen Jahren nicht mehr ausschließlich für die klassische Jugendkultur, sondern versteht sich darüber hinaus auch als Generationen-verbindend. So kam es in den letzten Jahren dazu, dass im Bereich der Jugendarbeit im Cadillac Café der Plattenabend eingeführt wurde.

Zum einen mit der Intention das Café real und analog von der ständig präsenten Internet- und Smartphone-Präsenz zu entschleunigen, und die Jugendlichen mit dem Medium der analogen Schallplatte in Kontakt zu bringen. Aber dadurch auch wieder eine Wertschätzung der Musik gegenüber entstehen zu lassen, welche durch Streaming-Dienste und Massen-Downloads in den vergangenen Jahren stetig abgenommen hatte. Ein weiterer Punkt für diese Idee war auch die aus dem bewussten Hören entstehende „neue“ Art der direkten realen Kommunikation miteinander.

Was anfänglich wie eine verrückte Idee klang, entpuppte sich schnell als Brutstätte der Neugier. Fragen wie „Wie macht man denn bei einer Platte den nächsten Song an?“ „Man kann die umdrehen?“ „Wie macht man denn eine Platte sauber?“ bis hin zu „Welche Boxen kann man an welchen Verstärker anschließen, und welche Kabel sind die besten?“ „Mein Papa hat noch einen alten Plattenspieler auf dem Dachboden, kann man den noch reparieren, und wenn ja, wie?“ „Wieso eigentlich 33 1/3?“ waren hier keine Seltenheit.

Dazu kam das durchaus unerwartete Interesse an der „alten Rockmusik“  von früher und die Begeisterung dafür. Über die Zeit gesellten sich zu den Jugendlichen dann auch immer wieder „alte Hasen“ mit ihren Platten und Geschichten im Gepäck, was wiederum für interessante Gespräche und regen Austausch sorgte.

Aus dieser ganzen Konstellation und dem Erfolg, dass das Smartphone für ein paar Stunden tatsächlich zur absoluten Nebensache wurde, wuchs der Gedanke, dass man hier mehr tun müsse.

Einige Jugendliche haben nicht das Geld für eine hochwertige Anlage oder Boxen und einen Schallplattenspieler, andere haben defekte Bausteine von ihren Eltern, wieder andere hungern nach mehr von der „alten Musik“.

Und so wurde aus dem Gedanken eine Idee und der Slogan:

„Jetzt können wir „alten“ es den „Jungen“ mal wirklich zeigen!

Das Cadillac richtet sich somit hier an die Generation „Beat-Club“, diejenigen, die in den 60er und 70er Jahren ihre Leidenschaft zur Rockmusik in ihren unzähligen Varianten und Auswüchsen entdeckten. Diejenigen, die noch mit drei Fernsehprogrammen groß geworden sind, von denen mindestens das Dritte immer „voll verschneit“ gewesen ist. Diejenigen, die nur darauf warteten, dass der Musikladen mit Peter Sexauer, der Beat-Club mit Uschi Nerke, die Plattenküche mit Frank Zander oder Illja Richters Disco liefen, während die Eltern sich auf Peter Frankenfeld und Theo Lingen freuten.

In dieser Zeit, als man das erste Mal Bands wie Led Zeppelin, The Who, Pink Floyd, Yes, Gentle Giant hörte, und die Rolling Stones und Black Sabbath für handfeste Skandale sorgten, die einem Zuhause Stubenarrest einbrachten, wenn man es wagte diese „Hottentotten-Musik“, wie die Eltern sie damals häufig politisch unkorrekt nannten, überhaupt nur zu erwähnen.

Wer damals einen Plattenspieler hatte war der König der Clique, und wer die größte und lauteste Anlage hatte, bei dem stiegen dann die besten und wildesten Partys.


Diejenigen, die sich jetzt gerade mit einem kleinen Lächeln im Gesicht erinnern, sollten sich angesprochen fühlen!  Irgendwo auf dem Dachboden oder im Keller stehen sicher noch die alten Scheiben eingestaubt herum, der Plattenspieler ohne Nadel oder kaputtem Riemen daneben, und irgendwo dahinten in der Ecke sind doch noch die alten Boxen mit dem verstaubten Verstärker.

„Irgendwann hole ich das wieder raus, zum Wegwerfen ist das viel zu schade, und überhaupt die ganzen Erinnerungen, die daran hängen…“

Das sind doch die Gedanken, die einem dann immer wieder durch den Kopf gehen, wenn man alle Jahre wieder die Weihnachtskeksdosen vom Speicher holt. Und dann staubt es doch nur wieder weiter ein.

Aber damit kann nun Schluss sein, denn nun kann man damit etwas Gutes tun!

Man kann diese Dinge dem Cadillac spenden, damit die junge Generation daraus wieder selbst tolle neue Erinnerungen schaffen kann.

Im Cadillac lernen sie, wie man die Elemente repariert, pflegt und wertschätzt, und dann damit einem bis dahin vielleicht unbekannte Musik selbst neu entdecken kann.

In diesen Zeiten gibt es kaum etwas Schöneres als junge Leute zu sehen, die enthusiastisch einen Plattenspieler selbst reparieren, Boxen selbst bauen wollen, um dann im Schneidersitz mit der Plattenhülle auf den Knien davor zu sitzen und neugierig mit dem beginnenden Knistern auf die ersten Töne einer ihnen vermeintlich bisher unbekannten Band zu lauschen….und das ganz ohne Handy…vollkommen entschleunigt und konzentriert auf das was da zu hören sein wird.

Und somit soll das Ziel sein die Jugendlichen mit dem notwendigen (selbst reparierten und instand gesetztem) Equipment und einem kleinen aber feinem Vinyl-Paket für Zuhause als „Start up“ auszustatten.

Wer sich hier an sich selbst erinnert fühlt und dieses einzigartige Gefühl weitergeben möchte, der- und diejenige sollte mal einen Blick in den Keller und auf den Dachboden werfen, ob dort nicht vielleicht noch irgendetwas schlummert, was man dem Cadillac spenden könnte, damit dort gemeinsam mit den Jugendlichen eben diesen Dingen wieder neues Leben eingehaucht werden kann. Dabei ist es egal, ob es eine alte noch verpackte Plattennadel, eine ganze Anlage, oder ein paar Schallplatten sind. Und wer dabei noch die eine oder andere Geschichte mit im Gepäck hat ist natürlich auch beim all-Donnerstäglichen Plattenabend ab 16 Uhr ebenso herzlich willkommen.

Das Cadillac bietet aber auch die Möglichkeit die Spenden abzuholen. Hierzu reicht es bereits einfach unter 0441 235 3800 anzurufen, oder eine Mail mit einer Telefonnummer und dem Betreff „Plattentüdelei“ an cadillac(@)stadt-oldenburg.de zu senden. Falls eine Spendenbescheinigung benötigt wird, kann diese über den Cadillac-Förderverein ausgestellt werden.

 

 

Nachrichten Oldenburg 22.01.2020

Veranstaltungen, Konzerte,Fotos in Oldenburg am 22.01.2020 mit SYSTEM-Gerd by  '' MiO Made in Oldenburg ® '', miofoto.de
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Stadt gibt Überblick über Ladenetz für Elektromobilität
Derzeit 28 Ladesäulen im Stadtgebiet

Oldenburg. Die Stadt Oldenburg hat die Ladekarte im städtischen Internetauftritt in der neuen Rubrik „Elektromobilität für Oldenburg” freigeschaltet.

 

 

Die Mobilitätstochter der EWE AG, die WAYDO GmbH, hat die Ladekarte entwickelt und betreibt das dichteste Ladenetz im Nordwesten. Rund 800 öffentliche Ladepunkte hat das Unternehmen in der Vergangenheit errichtet und betreibt sie ausschließlich mit Ökostrom. Heiko Hambrock von der WAYDO GmbH betont: „Die Innovationen der letzten Jahre sind mittlerweile praktikabel und wirtschaftlich im Alltag.“ Dass die Elektromobilität in den vergangenen drei Jahren erheblich an Fahrt aufgenommen hat, zeigen auch die im Internetauftritt aufgeführten Fakten. Gab es 2017 noch 18 öffentliche Ladesäulen in Oldenburg, waren es 2019 bereits 28. Die Anzahl an Ladevorgängen hat sich zwischen 2017 und 2019 mehr als verdreifacht.

Weitere Informationen zur Elektromobilität in Oldenburg sowie die Ladekarte finden Sie auf der städtischen Website unter https://www.oldenburg.de/elektromobilitaet

 

 

Nachrichten Oldenburg 07.11.2019

Oldenburg, Veranstaltungen und Konzerte in Oldenburg mit SYSTEM-Gerd by MiO Made in Oldenburg, miofoto.de
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Oldenburgs Einwohnerzahl klettert auf neuen Rekordstand

Der Boom hält an: Stadt knackt 170.000-Einwohner-Marke – Innerhalb von 30 Jahren um knapp 30.000 Menschen angewachsen

Oldenburg. Es ist geschafft: Oldenburg hat die 170.000-Einwohner-Marke geknackt.

 

 

Dieser neue Höchststand wurde am 1. November 2019 erreicht, teilt der Fachdienst für Geoinformation und Statistik mit. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich über die Punktlandung: „Die Zahl 170.000 ist ein Meilenstein in der Stadtentwicklung. Sie spiegelt eindrucksvoll die Attraktivität unserer Stadt wider. Das Wachstum stellt uns aber auch vor Herausforderungen, die es zu meistern gilt.“ Für Krogmann ist es wichtig, „dass Oldenburg auch als Großstadt dieser Kategorie seinen besonderen Charme behält. Diesen vernünftigen Ausgleich müssen wir stets im Auge behalten.“

Oldenburg zementiert damit seinen Rang als drittgrößte Stadt Niedersachsens hinter Hannover und Braunschweig. Gleichzeitig zählt Oldenburg weiter zu den 50 bevölkerungsreichsten Städten in Deutschland. Berücksichtigt wurde von den Statistikern die Anzahl der Menschen, die laut Meldedatei mit ihrem Haupt- und alleinigem Wohnsitz in Oldenburg registriert sind. Rechnet man die Personen mit Nebenwohnsitz hinzu, beträgt die Bevölkerungszahl 178.167 Menschen.

Schritt für Schritt ist es in den vergangenen Monaten vorangegangen. Die Bevölkerungszahl war am 1. November 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent und damit um 869 Personen gestiegen. Ende Dezember 2018 waren 169.232 Menschen mit ihrer Hauptwohnung in Oldenburg gemeldet. Die 160.000-er Grenze wurde am 14. Dezember 2013 überschritten. Vor rund zehn Jahren – am 31. Dezember 2009 – hatte Oldenburg 157.494 Einwohnerinnen und Einwohner. Ende 1999 waren es 151.075, und vor 30 Jahren – am 31. Dezember 1989 – waren 140.625 Menschen in der Stadt gemeldet.

Gründe, nach Oldenburg zu ziehen, gibt es viele: Die Universität und die Fachhochschule, ein gesunder Arbeitsmarkt mit guten Beschäftigungsmöglichkeiten und die hohe Lebensqualität in der Stadt gehören sicherlich dazu. Auch das umfangreiche Betreuungsangebot in Kitas und die gut ausgebauten Schulen machen Oldenburg begehrt. Die Altersgruppe der 21- bis 44-Jährigen, also derjenigen Erwerbsfähigen im Alter der Familiengründung, stellt mit rund 35 Prozent die größte statistische Altersgruppe in Oldenburg dar. „Ein Wert, der die Anziehungskraft der Stadt unterstreicht“, betont Oberbürgermeister Krogmann. Aber auch für viele Arbeitgeber ist Oldenburg ein attraktiver Standort: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen von 70.742 (30. Juni 2009) auf 84.265 (31. März 2019).

Der nächste 10.000-er-Schritt wird voraussichtlich ein bisschen länger auf sich warten lassen. Zwar wird damit gerechnet, dass das Wachstum weiter anhält – allerdings nicht mehr ganz so dynamisch: Einer im Juni 2018 vorgelegten Prognose zufolge soll die Bevölkerungszahl bis in das Jahr 2031 auf etwa 179.000 Einwohnerinnen und Einwohner ansteigen.