AGRAVIS Raiffeisen AG – Interview mit Laura Klaphake

Laura Klaphake: „Oldenburg hat sich toll entwickelt“  EM-Kader-Mitglied hat Aussicht auf den AGRAVIS-Zukunftspreis  Amazone schätzt das Oldenburger Turnier aufgrund der Prüfungsvielfalt

AGRAVIS Raiffeisen AG – Interview mit Laura Klaphake 
Der deutsche Meistertitel in Balve, bei der EM in Göteborg Mitglied der deutschen Equipe, dann der zweite Platz im Großen Preis von Donaueschingen sowie diverse Top-Platzierungen auf großen Turnieren: Die Saison 2017 glich bisher einem Traum für Sie. Müssen Sie sich dauernd kneifen und fragen, ob das alles wahr ist?

Laura Klaphake: Ja, man könnte fast den Eindruck gewinnen, als sei das alles zu schön, um wahr zu sein. Tatsächlich läuft es für mich in diesem Jahr sehr gut. Ich fand es total cool, als Mannschaftsmitglied bei der Euro an den Start zu gehen. Der Teamgeist war etwas ganz Besonderes. Camalita und Catch me springen derzeit einfach toll. Besonders stolz bin ich auf die von Paul Schockemöhle zur Verfügung gestellte Stute Catch me und bin dankbar, dass ich sie in den großen Sport bringen durfte. 


Wie ist ihre Verbindung zum Oldenburger Turnier?

Laura Klaphake: Das Turnier kenne ich noch aus den Zeiten mit der alten Halle. Es hat sich toll entwickelt. Mein Bruder und mein Freund werden mich ebenfalls begleiten und mit ihren Pferden an den Start gehen, es wird also ein Familientreffen. Die kurzen Wege und die Mischung im Programm sind einfach besonders. 

 
Mit welchen Pferden werden Sie zum AGRAVIS-Cup kommen?

Laura Klaphake: Ich habe für die verschiedenen Touren meine Pferde dabei. Das Prüfungsangebot ist vielfältig und ich bin dankbar, Pferde für alle Parcours im Stall zu haben. Mit meinen Trainern treffe ich dann kurz vorher die Auswahl, welches ich wann sattele.


 Sie liegen beim AGRAVIS-Zukunftspreis aussichtsreich im Rennen. Vor dem Finale beim AGRAVIS-Cup sind Sie Dritte hinter Gerrit Nieberg und Niklas Krieg. Wie bewerten Sie diesen Wettbewerb und wollen Sie Nieberg die Führung noch streitig machen?

Laura Klaphake: Ich finde, es kann gar nicht genug getan werden, um die vielen Talente, die es im deutschen Reitsport gibt, zu fördern. Und die Initiative der AGRAVIS finde ich persönlich sehr gut. Die turnierübergreifende Punktwertung ist sehr anspruchsvoll. Wer da am Ende vorne mit dabei ist, hat über das Jahr hinweg bei Turnieren bewiesen, im Konzert der nationalen und internationalen Top-Leute mitspielen zu können. Der AGRAVIS-Zukunftspreis ist daher in meinen Augen ein Ausdruck der Wertschätzung für die Leistungen der jungen Springreiterinnen und -reiter. Und zum zweiten Teil Ihrer Frage: Gerrit Nieberg und Niklas Krieg sind absolute Klassereiter. Ich schätze beide sehr. Also das wird sehr schwer, an beiden noch vorbeizuziehen. Aber ich werde trotzdem nichts unversucht lassen. 

 Interview: AGRAVIS Raiffeisen AG