26. GERRY WEBER OPEN • 16. bis 24. Juni 2018

Einzigartiges „Tennistainment“- Feuerwerk bei Deutschlands wichtigstem ATP-Event

Live-Musik-Auftritte von Revolverheld, Johannes Oerding und Culcha Candela
Große Unterhaltung bei den Matches der „schauinsland-reisen Champions Trophy“
Hochkarätiges Spielerfeld • Haller Rekord-Champion Roger Federer jagt zehnten Titel

HalleWestfalen. Der Sport ist die schönste Nebensache der Welt. Und während der GERRY WEBER OPEN ist das „Tennistainment“ die schönste Nebensache bei Deutschlands bedeutendstem ATP-Event. Auch bei der 26. Auflage des ATP 500er-Wettbewerbs warten vom 16. bis 24. Juni 2018 zahlreiche Höhepunkte auf die Besucher: „Wir haben wieder ein Programm der Extraklasse für unsere Fans zusammengestellt“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber. „Bei uns ist Tennis immer viel mehr als nur Tennis.“ Zu den musikalischen Attraktionen im vielseitigen Rahmenprogramm zählen die Live-Auftritte von Chart-Stürmer Johannes Oerding und der Kultband Revolverheld - das Erfolgsquartett präsentiert in diesem Jahr mit „Immer noch fühlen“ den offiziellen Turniersong.

Im vergangenen Jahr hatten die GERRY WEBER OPEN mit einem Feuerwerk von Sport- und Unterhaltungshöhepunkten ihr Silberjubiläum zur Feier von 25 Jahren Turniergeschichte gefeiert. Und im richtigen historischen Moment war auch wieder ein Mann zur Stelle, der dieses Turnier wie kein Zweiter geprägt hat. Roger Federer (ATP-Weltrangliste 2), der Schweizer Maestro, gewann auf seiner sensationellen Comeback-Tour seinen bereits neunten GERRY WEBER OPEN-Titel und stellte damit seine persönliche Bestleistung auf: Nirgendwo sonst auf der ATP World Tour war der 36-jährige Tennis-Superstar bei einem Turnier so erfolgreich wie in HalleWestfalen. „Dieses Turnier hat einen besonderen Wert für mich. Die Verbindung zur Familie Weber geht zurück bis in die absoluten Anfänge meiner Karriere. Hier hat man mir schon früh großes Vertrauen geschenkt“, sagt Federer.

Der vierfache Familienvater erlebte den stetigen Aufstieg des ATP-Rasenevents genauso mit wie die Anziehungskraft des modernen „Tennistainments“ auf die Fans: „Es ist unglaublich, was die Zuschauer hier alles erleben. Nicht nur die Matches auf den Courts, sondern auch Top-Konzerte und andere Angebote.“ Federer wird bei der 26. Turnierauflage wieder zu den tragenden Tennisgrößen zählen. Doch Rivalen wie Deutschlands neues Ass Alexander Zverev (ATP 4) als letztjähriger Finalgegner von Federer, Österreichs Top-Mann Dominic Thiem (ATP 7) oder der Südkoreaner Hyeon Chung (ATP 19), der Sieger des NextGen-Finales 2017 in Mailand, wollen dem schweizerischen Tenniskünstler die Titelverteidigung streitig machen.

So auch die gesamte deutsche Elite, denn neben Alexander Zverev wird ebenso Philipp Kohlschreiber (ATP 34) aus dem Davis Cup-Team am Start sein, das am vergangenen Wochenende in Spanien einen großartigen, dramatischen Viertelfinal-Kampf lieferte. Bei der Siegerehrung am Sonntag (24. Juni) wird wie im Vorjahr dann auch wieder das international erfolgreiche Supermodel Eva Herzigova mit von der Partie sein. Die 45-Jährige ist das Gesicht der Lifestyle-Marke GERRY WEBER und präsentiert die Frühjahrs-/Sommer-Kollektion 2018.

Ein beliebter Fixpunkt im Turnierprogramm ist die „schauinsland-reisen Champions Trophy“, die 2018 erneut Gänsehaut-Momente verspricht. Denn im Mixed-Doppel am Samstag (16. Juni, ab 17.00 Uhr) wird Wimbledonsieger Michael Stich zum letzten Mal in HalleWestfalen aufschlagen. „Ich freue mich auf dieses Match, vor den tollen Fans bei den Gerry Weber Open. Ich habe so viele gute Erinnerungen an dieses Turnier, an das leidenschaftliche Publikum“, sagt Stich, der 1994 als erster Deutscher die GERRY WEBER OPEN gewonnen hatte. Stich wird an der Seite von Laura Siegemund (WTA 97) gegen die Kombination Julia Görges (WTA 11), Deutschlands aktueller Nummer eins im Damentennis, und Tommy Haas antreten. Haas gibt damit in HalleWestfalen zum ersten Mal ein Gastspiel als „Pensionär“, erst im März hatte der inzwischen 40-jährige Wahl-Amerikaner am Rande des ATP-Masters in Indian Wells seinen offiziellen Rücktritt verkündet.

Haas-Partnerin Julia Görges erlebte in den letzten Monaten einen sagenhaften Aufschwung, die B-Weltmeisterin der WTA-Tour überzeugte in der zurückliegenden Woche mit dem Finaleinzug im US-amerikanischen Charleston. Die inzwischen in Regensburg lebende Görges sprang damit auf Platz 11 der Weltrangliste und überholte Landsfrau Angelique Kerber (WTA 12). Am Sonntag, 17. Juni, dürfte beim zweiten Teil der „schauinsland-reisen Champions Trophy“ vor allem der Spaßfaktor kaum zu kurz kommen, wenn das Duo Mansour Bahrami/Henri Leconte ab 14.00 Uhr auf dem Centre Court im GERRY WEBER STADION auf die Kombination Nicolas Kiefer/Younes El Aynaoui trifft.

Für große musikalische Unterhaltung sorgen Revolverheld, eine der profiliertesten deutschen Bands, sie spielen am 21. Juni (Donnerstag) während des „Family Day“ auf der NRW-Lokalradiobühne neben dem GERRY WEBER STADION. „Wir freuen uns schon riesig auf das Gastspiel beim Turnier. Ich bin selbst ein großer Tennisfan“, sagt Kristoffer Hünecke, Sänger und Gitarrist der erfolgreichen Hamburger Gruppe. Hünecke gehörte einst selbst zu den besten Juniorenspielern Deutschlands.

Einen Tag zuvor, am Mittwoch (20. Juni), tritt Singer-Songwriter Johannes Oerding beim „Ladies‘ Day“ der GERRY WEBER OPEN auf, der 36-jährige Münsteraner landete zuletzt mit seinem Song „Kreise“ einen weiteren großen Charterfolg. Frauenherzen höher schlagen lassen wird zudem TV-Star Daniel Völz, bekannt aus dem diesjährigen RTL-Format „Der Bachelor“. Der charmante, 33-jährige Rosenkavalier ist an diesem Tag für einen Talk und Autogramme auf der Stadionanlage zu Gast.

Bereits am Montag (18. Juni) erklingen Reggae- und Hip-Hop-Rhythmen in HalleWestfalen, beim Auftritt von Culcha Candela am „Kids‘ Day“. Und eine Zusatzattraktion für die jüngsten Turnierbesucher ist an diesem Tag ein Talk und eine Autogrammstunde mit Nachwuchsschauspieler Oskar Keymer, bekannt aus dem aktuellen Streifen „Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft“ und dem Kinoerfolg „Conni & Co.“ Am „German Sports Day“ (Dienstag, 19. Juni) präsentieren sich Sportland NRW und Tourismus NRW mit ihren aktuellen Kampagnen und bei Interviews mit prominenten Athleten, während am Abend das Bielefelder Original J.P. Fair auf der NRW-Lokalradiobühne den Besuchern einheizt.

„Kuult“ wird es schließlich am Freitag, 22. Juni, beim „Fitness Day“ - dann nämlich, wenn das gleichnamige Essener Pop-Trio auf der Showbühne ehrlichen, intensiven Deutsch-Pop präsentiert. Beim gesellschaftlichen Höhepunkt der Turnierwoche, der GERRY WEBER OPEN Fashion Night, präsentiert die GERRY WEBER International AG aktuelle Trends und Designs der Herbst-/Wintersaison 2018/2019. Durch das Programm führt die frühere Eisschnelllauf-Weltmeisterin und heutige ARD-Journalistin Franziska Schenk, die traditionell auch Interviews mit den beiden Turnierfinalisten führen wird.

Eröffnet werden die 26. GERRY WEBER OPEN bereits am Freitag, 15. Juni auf dem Haller Rathaus-Vorplatz, dort gibt es auch eine Autogrammstunde mit Fußball-Experte Ansgar Brinkmann (unter anderem Profi beim DSC Arminia Bielefeld). Brinkmann, gern als der „weiße Brasilianer“ bezeichnet, wird auch am Sonntag (17. Juni), als Weltmeisterschafts-Experte seine Einschätzungen zum Fußball-WM-Match zwischen Deutschland und Mexiko abgeben, bei einer Talkshow auf der Showbühne. „Ich habe Riesenbock drauf, beim Turnier mit dabei zu sein“, sagte Brinkmann während der Pressekonferenz. Die Vorrundenpartie wird dann ebenso wie die weitere Gruppenbegegnung zwischen Deutschland und Schweden (Samstag, 23. Juni) auf einer Großleinwand übertragen.

 

Weltranglisten-Erster Roger Federer will seine Rekordjagd in HalleWestfalen fortsetzen

Der 36-jährige Schweizer: „Das Turnier hat eine tolle Atmosphäre und tolle Organisation“

„Mit einer persönlichen Note, die die Handschrift der Familie Weber trägt“, lobt der Maestro

Federer: „Zverev hat alles, was es braucht, um zu siegen, aber man sollte ihm Zeit geben“

HalleWestfalen/Rotterdam. Roger Federer peilt bei den 26. GERRY WEBER OPEN eine persönlich herausragende Rekordmarke an. „Der zehnte Titel in Halle wäre natürlich fantastisch, etwas sehr Spezielles und Einmaliges in meiner Karriere“, sagte der 36-jährige Tennis-Superstar aus der Schweiz bei einem Mediengespräch am Rande des ATP 500er-Turniers im niederländischen Rotterdam. Federer hatte bei der Jubiläumsausgabe von Deutschlands bedeutendstem Tennis-Wettbewerb im vergangenen Jahr zum neunten Mal triumphiert. „Es ist immer wieder eine große Freude, zu einem Standort zurückzukehren, mit dem ich tolle Erinnerungen verbinde“, so Federer, der sich bei dem renommierten Rasenevent der ATP World Tour vom 16. bis 24. Juni 2018 auch als Rekordteilnehmer in die Turnier-Chroniken einschreiben wird. Federer, der beeindruckendste Einzelsportler dieser Zeit, wird dann zum 16. Mal auf dem grünen Rasen des Centre Courts im GERRY WEBER STADION antreten. Er habe in HalleWestfalen stets „gute Zeiten“ erlebt, schon von jungen Jahren an: „Es war ganz wichtig, früh das Vertrauen der Familie Weber zu spüren. Zu merken, dass sie mir mit dieser Unterstützung eine Freude machen - aber eben auch den Fans bei den Gerry Weber Open.“

Im Januar bei den Australian Open hatte Roger Federer seiner einzigartigen Laufbahn ein neues Glanzlicht aufgesetzt - mit dem bereits zwanzigsten Grand Slam-Titelgewinn. „Es ist immer noch ein wenig unfassbar, was alles in diesen späten Jahren meiner Karriere passiert. Ich hätte mir das alles nicht träumen lassen“, resümierte Federer, der in Rotterdam seinen 97. Turniersieg feierte und historisch wieder auf den Thron der Tennis-Welt zurückkehrte. Nach einer Meniskusverletzung zu Saisonbeginn 2016 und einer längeren Pause in jener Spielzeit gewann er inzwischen drei weitere Grand Slam-Turniere, aber auch bei den anderen Top-Events erzielte er eine brillante Arbeitsbilanz. „Jeder Turniersieg hat eine eigene große Geschichte, so wie der in Halle im letzten Jahr“, erklärte Federer. „Gerade, weil mich mit diesem Turnier eine so enge Freundschaft verbindet.“ Federer wies in diesem Zusammenhang auf den „Lifetime Contract“ hin, den Turnierdirektor Ralf Weber mit ihm abgeschlossen hatte: „Diese Situation gibt es nur in Halle. So einen Vertrag habe ich nicht mal mit meinem Heimturnier in Basel.“ Federer betonte des Weiteren, wie sehr ihn der internationale Aufstieg der GERRY WEBER OPEN im Verlauf der letzten Jahre freue: „Es war toll, dass das Turnier in die 500er Kategorie der ATP aufstieg. Das war mehr als verdient. Alle haben hart dafür gearbeitet in Halle.“

Roger Federer ist die prägende Spieler-Persönlichkeit in der Turniergeschichte - und ein Botschafter der GERRY WEBER OPEN in der Welt: „Es sind schon oft Spieler zu mir gekommen und haben gesagt: Wie ist das denn so in Halle? Und ich habe immer gesagt: Tolle Atmosphäre, tolle Organisation. Ihr müsst mal kommen.“ Zu seinen stärksten Konkurrenten beim diesjährigen ATP-Event zählt der vierfache Familienvater das deutsche Ausnahmetalent Alexander Zverev: „Er wird natürlich den Turniersieg holen wollen. Er hat ja alles, was es braucht, um große Siege zu feiern.“ Federer mahnte die Öffentlichkeit, aber auch die Medien, den 20-jährigen Hamburger nicht mit übermäßigem Erwartungsdruck zu befrachten: „Man muss ihm Zeit geben. Und er selbst muss sich Ziele setzen, die realistisch sind. Ich bin in seinem Alter durch eine ähnliche Phase gegangen - und habe irgendwann gemerkt, dass man nicht zu weit vorausdenken darf. So schwer das auch ist: Es reicht, sich immer nur auf das nächste Spiel zu konzentrieren - und nicht an Top-Titel zu denken.“ Federer weiter: „Langfristig muss man überhaupt keine Bange um ‚Sascha‘ haben. Er wird Top-Erfolge holen.“

Und wie charakterisiert der Globetrotter Roger Federer nach all den Reise-Jahren nun den Tennis-Schauplatz im ostwestfälischen Halle, wie sieht er die GERRY WEBER OPEN? „Der besondere Reiz ist gerade, dass wir an einem Ort abseits der großen Metropolen spielen. Man genießt die Ruhe, die Entspannung, die kurzen Wege. Und kann sich top auf seine Einsätze vorbereiten“, so der Maestro und ergänzte, dass „die Begeisterung immer sehr groß ist. Und was den Zuschauern neben dem Tennis geboten wird, das ist beispiellos. Insgesamt hat das Turnier eine sehr persönliche Note, die die Handschrift der Familie Weber trägt.“

Neben Roger Federer gehen bei den 26. GERRY WEBER OPEN unter anderem auch die Top Ten-Stars Alexander Zverev (ATP 5) und Dominic Thiem (ATP 6) sowie Japans Ass Kei Nishikori (ATP 26) an den Start. Zudem sind zwei Stars von Morgen dabei, Spieler, die letztes Jahr eine gewichtige Rolle beim „NextGen“-Finale in Mailand spielten: der 20 Jahre junge Andrey Rublev (ATP 31) und der ein Jahr ältere Karen Khachanov (ATP 47), beide aus Russland. Rublev war damals in der norditalienischen Metropole erst im Finale am Südkoreaner Hyeon Chung gescheitert. Ebenso wird die versammelte deutsche Elite hinter Führungsspieler Alexander „Sascha“ Zverev bei der 26. Turnierauflage des ATP-Rasenevents im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen aufschlagen.

 

schauinsland-reisen Champions Trophy • 16. & 17. Juni 2018

 

Tennisstar Michael Stich auf Abschiedstournee • Letzter Auftritt in HalleWestfalen
„Das Turnier wird einen besonderen Platz in meinem Herzen haben“, so der 49-Jährige

Mixed-Showmatch (Samstag, 16. Juni) : Michael Stich/Laura Siegemund vs. Tommy Haas/Julia Görges

HalleWestfalen/Hamburg. Als Michael Stich beim letzten deutschen Tennisturnier in seiner aktiven Profizeit den Siegerpokal in die Höhe hielt, geschah dies auf dem Centre Court des GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen - am 19. Juni 1994 gegen den Schweden Magnus Larsson. Ziemlich genau drei Jahre später, am 15. Juni 1997, holte sich der heute 49-jährige Elmshorner den letzten Titel seiner Karriere bei der fünften Auflage der GERRY WEBER OPEN. Und zwar im Doppel mit Karsten Braasch gegen die Südafrikaner David Adams und Marius Barnard. So ist es nicht verwunderlich, dass Stich verkündet: „Dieses Turnier in Halle hat einen besonderen Platz in meiner Karriere, und wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“

Wenn in diesem Jahr vom 16. bis 24. Juni 2018 die besten Tennisspieler auch bei den 26. GERRY WEBER OPEN wieder Station machen in Ostwestfalen, wird Michael Stich seinen finalen Auftritt auf dem Centre Court-Rasen des GERRY WEBER STADION haben. Zwar schlägt der Wimbledon-Champion von 1991 nicht mehr bei den aktiven Profis auf, möchte aber bei seiner selbsterklärten Abschiedstournee unbedingt noch einmal die Fans bei der „schauinsland-reisen Champions Trophy“ begeistern, teilte Stich bei einem Mediengespräch in Hamburg mit. „Es ist Zeit für mich, die öffentlichen Auftritte zu beenden. Irgendwann muss ja mal Schluss sein“, sagt Stich über seine Tennis-Karriere. „Es wird mir ein großes Vergnügen sein, ein letztes Gastspiel in Halle zu geben.“

Bei diesem Schaumatch am 16. Juni (Samstag, ab 17 Uhr), also am Wochenende vor dem Start des Hauptfeldes beim bedeutendsten deutschen ATP-Tennisevent, spielt Michael Stich gemeinsam mit der 29-jährigen Laura Siegemund (WTA-Ranking 69) gegen die gleichaltrige Julia Görges (WTA 10) und Tommy Haas. „Ich bin gespannt, was der Rentner Haas noch so drauf hat“, meint Stich lachend und ergänzt kämpferisch: „Laura und ich werden alles geben, um ihn und Julia ordentlich zu ärgern.“

Stich, ehemals die Nummer zwei der ATP-Weltrangliste und neben Boris Becker sowie Stefanie Graf ein Protagonist der ruhmreichen deutschen Tenniszeiten, ist in diesem Jahr auch in die „Hall of Fame“, die Ruhmeshalle seines Sports im US-amerikanischen Newport, aufgenommen worden. „Es war natürlich eine tolle Nachricht für mich, eine große Ehre“, sagt Stich dazu, denn „nach diesem Jahr hätte es ja auch keine Möglichkeiten mehr zur Aufnahme gegeben“. Die nächsten Monate würden „sehr emotional“ für ihn, so Stich, „der Abschied von den Fans, dann die Ehrung. Das sind schon außergewöhnliche Momente, die da auf mich zukommen.“

Michael Stich, der auch als Teamchef für die deutsche Davis Cup-Auswahl wirkte und gegenwärtig Turnierdirektor am Hamburger Rothenbaum ist, nannte den Zustand des deutschen Tennis „im Moment doch vielversprechend“: „Mit Angelique Kerber, Julia Görges und Alexander Zverev haben wir drei Top Ten-Spieler aus Deutschland. Dazu gibt es auch Spieler im Nachwuchsbereich, die Hoffnung machen, etwa Rudi Molleker.“ Allerdings glaube er nicht an einen vergleichbaren Boom wie Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre: „So etwas kann man nicht wiederholen. Das war in jeder Beziehung einmalig.“

Zur aktuellen Siegesserie von Roger Federer sagt Michael Stich: „Roger hat diese natürliche Begabung für diesen Sport. Er hat auch den unschätzbaren Vorteil, dass er weniger Aufwand betreiben muss, um große Erfolge zu erzielen. Ihm fällt es leichter als den wesentlichen Mitkonkurrenten. Auch deshalb, wegen dieser nicht so großen Abnutzungserscheinungen, kann er in diesem Alter noch so erfolgreich sein.“ Stich kritisierte aber auch, dass viele Rivalen „nicht mit genügend Risiko und Courage gegen Roger“ auftreten: „Ich wünsche mir da oft mehr Selbstbewusstsein bei seinen Gegnern. Sie sollten sich mehr zutrauen.“

Zudem kritisierte Stich eine „gewisse Gleichmacherei“ bei den Bodenbelägen, so seien an Schauplätzen wie Wimbledon die Bedingungen für Rasenspezialisten nicht mehr so ideal wie früher: „Bei der Verlangsamung hat man es wohl etwas übertrieben. Ich habe fast den Eindruck, dass überall ein sehr ähnliches Tennis gespielt wird. Es fehlt die Abwechslung.“ Stich beklagte ebenso, dass innerhalb der Matches nicht mehr ausreichend auf Angriff gesetzt wird: „Das Serve-and-Volley-Tennis ist praktisch verschwunden. Wer es heute noch spielt, ist eher ein Exot.“

Nach seiner aktiven Profikarriere ist Michael Stich ein regelmäßiger Gast und Beobachter des Tennis-Geschehens auch in HalleWestfalen - beim ersten deutschen Tennisturnier auf Rasen, das seine Premiere im Jahr 1993 feierte. Noch heute staunt er über die Aufbauleistung, die Pioniertat der Familie Weber. „Das ist eine der beeindruckendsten Leistungen, die im Tennis der letzten Jahrzehnte geschaffen wurde. Ich habe immer optimale Bedingungen bei diesem Turnier vorgefunden“, sagt der 49-Jährige. „Es sind in Halle immer die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt getroffen worden.“

 

Turnierdirektor Ralf Weber: „Die Fans dürfen sich auf herausragende Tennistage freuen“

Weltstar Roger Federer auf der Jagd nach seinem zehnten Haller Titelgewinn

Deutschlands neuer Star Alexander Zverev will im dritten Anlauf den Pokal holen

Drei der fünf besten Tennisprofis der ATP World Tour dieser Saison am Start

Nachwuchscracks und deutsche Elite ebenfalls beim ATP 500er-Rasenvent dabei

Attraktive Matches bei den Matches der „schauinsland-reisen Champions Trophy“

Tommy Haas kehrt zurück und tritt mit deutscher Nummer eins, Julia Görges, an

HalleWestfalen. Das Silberjubiläum der GERRY WEBER OPEN ging mit einer rauschenden Geburtstagsparty über die Bühne. Doch die nächste große Tennis-Gala in HalleWestfalen wirft schon jetzt ihre Schatten voraus: Vom 16. bis 24. Juni 2018 kämpft ein absolutes Weltklassefeld um den Siegerpokal bei der 26. Auflage des prestigeträchtigen ATP 500er-Rasenevents. „Ich erwarte ein unglaublich intensives, spannendes Duell um den Titel“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber. „Die Fans dürfen sich auf herausragende Tennistage freuen.“ Allein drei Spieler unter den Top 5 der Weltrangliste werden im kommenden Sommer im GERRY WEBER STADION aufschlagen: Titelverteidiger und Rekord-Champion Roger Federer (ATP 2), Deutschlands neuer Tennis-Superstar Alexander Zverev (ATP 4) und Österreichs Ass Dominic Thiem (ATP 5). Federer hatte sich bei den 25. GERRY WEBER OPEN im Traum-Endspiel gegen „Sascha“ Zverev seinen bereits neunten Titel gesichert. Nun will der „Maestro“ das Kunststück schaffen, zum ersten Mal in seiner Karriere überhaupt bei einem Turnier den persönlich zehnten Titel zu holen. „Ich freue mich schon auf die Rückkehr nach Halle, zu einem meiner Lieblingsplätze auf der Tour“, sagt der 36-jährige Schweizer.

Und wer den Besten dieser Tennis-Epoche und die anderen Stars bei ihren Centre Court-Einsätzen sehen will, sollte sich auf jeden Fall rechtzeitig Eintrittskarten für die insgesamt neun Turniertage der 26. GERRY WEBER OPEN sichern. „Der Vorverkauf für das Turnier läuft so gut wie noch nie. Wir empfehlen unseren Fans, sich ihre Wunschkarten so früh wie möglich zu sichern“, sagt Turnierchef Weber. „Es sind gegenwärtig noch Karten für alle Tage erhältlich.“ Auch Federers Endspielgegner aus diesem Jahr, der 20-jährige Hamburger Alexander Zverev, brennt bereits auf den Pokalfight in HalleWestfalen - und damit auf die Chance, nach zwei Finalteilnahmen das erste Mal als Sieger das Turnier zu beenden. „Die Atmosphäre bei den Gerry Weber Open ist einfach fantastisch. Es wäre zu schön, den Titel bei diesem wichtigen Turnier daheim in Deutschland zu gewinnen.“ Zverev hat die mit Abstand beste Saison seiner noch jungen Karriere hinter sich: Der Youngster gewann fünf Titel, darunter auch zwei Masters-Pokale in Rom und Montreal, und buchte erstmals das Ticket zum ATP World Tour Finale in der Londoner O2-Arena. „Wir sind glücklich, dass sich Alexander langfristig an unser Turnier gebunden hat“, sagt Turnierdirektor Weber. Zverev hatte im Herbst einen Drei-Jahres-Vertrag bis einschließlich 2020 unterschrieben.

Auch Zverevs Freund Dominic Thiem gilt bei den 26. GERRY WEBER OPEN als Mitfavorit auf den begehrten ATP-Titel. Der 24-jährige Wiener hat sich in der zurückliegenden Saison fest in der engeren Weltspitze etabliert, nahm bereits zum zweiten Mal am großen Abschluss-Event in London teil - dem Schaulaufen der acht Besten des Jahres. „Ich möchte in Halle unbedingt um den Pokal mitspielen und mich noch mal steigern“, sagt Thiem, der sich als erstklassiger Allrounder auf allen Bodenbelägen des Tour-Circuit profilierte.

Mit im Titelrennen sind neben Japans Tennis-Idol Kei Nishikori (ATP 22) potenziell aber auch zwei Nachwuchs-Stars, die 2017 für Furore sorgten und jüngst bei der „kleinen ATP-WM“ in Italien, dem NextGen-Finale, antraten: Andrei Rublev (20, ATP 39) und Karen Khachanov (21/ATP 45), beide aus Russland. Rublev, der jüngere aus dem Duo, schaffte sogar den Sprung in das Mailänder Endspiel, scheiterte erst dort am Südkoreaner Hyeon Chung. „Rublev und Khachanov stehen für unsere langjährige Praxis, frühzeitig Spitzentalente für die Gerry Weber Open zu verpflichten. Wir hatten immer ein Auge auf die Stars von Morgen“, sagt Turnierdirektor Weber, denn „das war auch schon bei Roger Federer so.“

Auch die deutschen Spitzenspieler werden gesammelt in der ostwestfälischen Lindenstadt aufschlagen, schließlich sind die GERRY WEBER OPEN wie eine Wohlfühloase für die nationalen Stars. Turnierchef Ralf Weber hofft darauf, dass sich möglichst viele Profis des Deutschen Tennis Bundes direkt sportlich das Ticket für den 26. Kampf um den Siegerpokal sichern, wie die ehemaligen Turniersieger Philipp Kohlschreiber (2011) und Florian Mayer (2016) oder der Haller Lokalmatador Jan-Lennard Struff und Mischa Zverev. Weitere Kandidaten aus heimischer Sicht könnten Peter Gojowczyk und Cedrik-Marcel Stebe sein. „Die deutschen Spieler haben die Fans immer mit starken Leistungen begeistert. Und das wird sicher auch 2018 wieder so sein“, sagt Weber.

Doch schon vor den ersten Ballwechseln des ATP-Rasentennisturniers ist für Spannung und bestes Entertainment gesorgt - nicht zuletzt bei der beliebten „schauinsland-reisen Champions Trophy“ am  16. und 17. Juni 2018. „Gerade wegen des enormen Zuschauerzuspruchs haben wir uns entschlossen, die Showmatches regelmäßig auf zwei Tage auszuweiten“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber. Im nächsten Jahr gibt es dann am Samstag (16. Juni, ab 17.00 Uhr) auch ein Wiedersehen mit dem zweimaligen GERRY WEBER OPEN-Sieger Tommy Haas (2009 und 2012), der an der Seite der aktuellen Nummer eins im deutschen Damentennis, Julia Görges, im Mixed-Duell gegen Laura Siegemund und Henri Leconte aufschlägt.

Tommy Haas hatte seine Profikarriere mit Ende dieser Saison abgeschlossen, er ist selbst als Turnierdirektor des ATP 1000er-Events in Indian Wells ein Kollege von Ralf Weber geworden. Julia Görges, die Centre Court-Partnerin von Haas, hatte die Serie 2017 mit einem dicken Ausrufezeichen beendet: als Champion der B-Weltmeisterschaft der WTA im chinesischen Zhuhai. Görges notiert derzeit mit Platz 14 auf einem Allzeithoch in der Weltrangliste. „In Halle zu spielen ist immer eine Riesenfreude für mich. Tolles Publikum, tolle Atmosphäre, ein sportlich entspannter Wettkampf“, sagt Görges.

Am Sonntag (17. Juni, ab 14.00 Uhr) stehen sich dann Tennis-Zauberer Mansour Bahrami und Lokalmatador Andrei Pavel und das Duo Nicolas Kiefer (GERRY WEBER OPEN-Sieger 1999) und Younes El Aynaoui gegenüber. „Die ‚schausinsland-reisen Champions Trophy‘ lockt besonders viele Fans an. Auch hier empfehlen wir den Zuschauern, auf die Angebote des Vorverkaufs zurückzugreifen“, sagt Turnierchef Ralf Weber, der auch auf das populäre ‚Tennistainment‘ verweist. „Bei uns geht das Turniererlebnis auch nach dem letzten Ballwechsel noch weiter. Auch 2018 werden wieder Spitzenmusiker und Bands gastieren, etwa Culcha Candela am Montag, dem Thementag ‚Kids Day‘.“

 

 

Erstklassiges Unterhaltungsprogramm beim größten deutschen ATP-Tennisevent

Top-Act: Culcha Candela • Reggae- und Popband begeistert am „Kids’ Day”
Turnierdirektor Ralf Weber: „Hochkarätiges Entertainment an den Thementagen“

Das Tennisjahr 2017 neigt sich dem Ende und bescherte den Fans unvergessliche Momente. Zu diesen beeindruckenden Augenblicken gehörten die ATP World Tour Finals, der sportliche Kampf um die letzte wichtige Tennis-Krone. Drei der acht besten Herren im Welttennis bei der ATP-Weltmeisterschaft in London werden auch bei den 26. GERRY WEBER OPEN aufschlagen: der Schweizer Roger Federer (ATP-Weltrangliste 2), Deutschlands Tenniszukunft Alexander Zverev (ATP 4) und der Österreicher Dominic Thiem (ATP 5). Obwohl sich keiner dieses Trios in die Siegerliste hat eintragen können, bleibt festzuhalten, dass der Tennis-Sport mehr denn je im Interesse des öffentlichen Fokus steht. Allen voran Superstar Roger Federer, dem nach wie vor weltweit die Sympathien zufliegen und der weiter nicht an eine Beendigung seiner einmaligen Karriere denkt.

So dürfen sich die Fans auf das Tennisjahr 2018 freuen, auf ein weiteres Jahr mit dem Schweizer Ausnahmespieler und seinen Auftritt bei der 26. Turnierauflage des ATP 500er-Rasenevents vom 16. bis 24. Juni 2018 in HalleWestfalen. Im Übrigen die 16. Teilnahme von Roger Federer bei den GERRY WEBER OPEN und damit wäre der „Maestro“ dann alleiniger Rekord-Teilnehmer in HalleWestfalen. „Mit Federer, Zverev und Thiem haben wir drei Spieler aus den Top-Ten der Welt verpflichtet“, ist Turnierdirektor Ralf Weber erfreut, der „wieder Spitzentennis für das kommende Jahr“ präsentiert. Doch auch abseits des Centre Courts im GERRY WEBER STADION wird einmal mehr ein hochkarätiges Unterhaltungsprogramm geboten. „Wir bieten unseren Besuchern herausragende Künstler aus der Welt des Showbizz, tagtäglich immer allerbestes Entertainment“, sagt Halles Turnierchef Weber.

Der mehrfach ausgezeichnete 500er-Rasenevent auf der ATP World Tour setzt dabei wieder auf hochkarätige Live-Acts. Insofern nimmt mehr als ein halbes Jahr vor dem Turnierstart auch das „Tennistainment“ der 26. GERRY WEBER OPEN sein programmgestalterisches Format an, und infolgedessen verkündet Turnierdirektor Ralf Weber mit der Berliner Reggae-, Dancehall- und Popformation Culcha Candela für den Thementag „Kids‘ Day“ (Montag, 18. Juni 2018) die erste künstlerische Verpflichtung. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese populäre Band bei uns zu Gast haben. Culcha Candela zählen zu den erfolgreichsten Musikgruppen hierzulande und haben tolle Songs in ihrem Repertoire“, kündigt Ralf Weber an.

Mit Culcha Candela präsentieren die GERRY WEBER OPEN erstmals ein multikulturelles und genreübergreifendes Musiker-Kollektiv. Das international besetzte Quartett bestehend aus Mateo „Itchy“ Jasik (Polen), Don Cali (Kolumbien) sowie Johnny Strange und Chino con Estilo alias DJ Chino (beide Deutschland) lässt seine kulturelle Vielfalt deutlich in seine Musik einfließen, so dass die Bandmitglieder auf Englisch, Deutsch und Spanisch rappen und singen. Dieses Miteinander verschiedener Nationen ist dabei ganz selbstverständlicher Bestandteil ihrer Band-Identität und gleichzeitig auch ein absoluter Energie-Garant.

Seit ihrer Gründung in 2002 animieren Culcha Candela ihre Zuhörer zum Tanzen, so auch mit „Feel Erfolg“, ihrem siebten Studioalbum. „Man bekommt das Gefühl einer neuen Liebe“, erzählt Itchy. „Feel Erfolg hat diese positive und einzigartige Energie, die man nur versprühen kann, wenn man Schmetterlinge im Bauch hat“. Zu hören ist eine unverwechselbare, musikalische Kombination aus Hip-Hop, Reggae und Dancehall gepaart mit deutschen Texten. Mit einer gelungenen Mischung aus unterschiedlichsten Musikstilen schaffen die Berliner einen fortschrittlichen Sound, der energiegeladen zum Tanzen animiert - neu, unfassbar lebendig, sehr vielseitig und typisch Culcha Candela.

Hits wie „Ey DJ“, „Hamma!“, „Monsta“ oder „Berlin City Girl“ machen Culcha Candela zu den erfolgreichsten deutschen Künstlern der letzten 15 Jahre. Mit ihrer Neuauflage „Ey DJ II“ beweist die Band, dass ihr signifikanter Sound sich ebenfalls wunderbar mit trendigen Beats verträgt. „Wir haben einfach Bock auf positive Musik“, kündigt Itchy an. Kaum eine andere Band steht so repräsentativ für das unbändige und vielschichtige Lebensgefühl Berlins: Die vier Jungs schaffen es, dieses Gefühl auf die Bühne zu transportieren und auf das Publikum zu übertragen.

 

Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev unterschreibt einen Drei-Jahres-Vertrag

„Meine Familie und mein Trainerteam fühlen sich total wohl in Halle“, so Zverev

Turnierdirektor Ralf Weber: „Sascha ist einer der begehrtesten Profis im Welttennis“
Drei Top Ten-Profis bei Deutschlands renommiertem ATP 500er-Rasenevent am Start
Neben Zverev auch der Haller Rekord-Champion Roger Federer und Dominic Thiem

HalleWestfalen. Er ist der Shootingstar der Tenniswelt. Er ist schon die sensationelle Nummer vier auf der ATP-Weltrangliste und wird als „Kronprinz“ auf den künftigen Tennisthron gehandelt. Und wenn im kommenden Jahr die 26. GERRY WEBER OPEN vom 16. bis 24. Juni 2018 in HalleWestfalen stattfinden, dann kämpft auch die deutsche Nummer eins wieder mit um den Titel bei Deutschlands bedeutendstem Tennisevent auf der ATP World Tour. Denn jüngst haben sich Turnierdirektor Ralf Weber und Alexander („Sascha“) Zverev auf einen Drei-Jahres-Vertrag geeinigt, der bis einschließlich 2020 datiert ist. „Das ist eine großartige Nachricht für unsere Tennisfans. Sascha ist im Moment einer der begehrtesten Spieler im Welttennis“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber, der auch „unsere Zuschauer immer wieder begeistert und mitgerissen hat.“

Auch Alexander Zverev freut sich bereits auf die Rückkehr zu den GERRY WEBER OPEN: „Ich kann es kaum erwarten, wieder in Halle aufzuschlagen. Es ist eins meiner Lieblingsturniere auf der Tour“, sagt der 20-jährige Hamburger, der in dieser Woche beim ATP 1000er-Event im chinesischen Shanghai startet. „Meine gesamte Familie und unser Trainerteam fühlen sich total wohl in Halle.“ Zverev hatte in den letzten beiden Jahren jeweils das Finale beim weltweit renommierten ATP 500er-Rasenevent im GERRY WEBER STADION erreicht, war dann 2016 aber an Florian Mayer und in diesem Jahr, bei der Geburtstagsparty zum 25-jährigen Turnierjubiläum, im finalen Duell am Schweizer „Maestro“ Roger Federer gescheitert. „Ich hoffe, dass ich in den nächsten Jahren wieder die Chance bekomme, das Endspiel zu erreichen, um dann auch den Pokal zu gewinnen“, sagt Zverev und ergänzt: „Das ist mein Ziel.“

Der derzeit beste deutsche Tennisspieler ist längst auch im globalen Maßstab zu einem Machtfaktor geworden. Gerade in dieser Saison erlebte „Sascha“ Zverev einen beinahe märchenhaften Aufschwung, kein anderer Spieler verbuchte einen qualitativ ähnlich wertvollen Aufstieg. Gegenwärtig liegen in der ATP-Weltrangliste nur Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray vor dem Youngster. In der Jahresbestenliste, dem sogenannten „ATP Race to London“, sind vor ihm nur noch Nadal und Federer platziert.

Kein Wunder, dass sich Zverev neben den beiden Superstars bereits als einziger Profi für den traditionellen Jahresabschluss-Event qualifiziert hat: das ATP World Tour Finale in London Mitte November. Er wird bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft dann als erster Deutscher seit Rainer Schüttler im Jahr 2003 aufschlagen. „Es war einer meiner großen Träume, beim Tourfinale dabei zu sein. Ich hätte aber nicht gedacht, dass ich es schon so früh schaffe“, sagt Zverev, der sein Ticket für London einer beeindruckend konstanten Saison 2017 verdankt, in der er bis zum Anfang dieser Woche schon eine Bilanz von 51:17-Siegen festschrieb.

Gleich fünf Mal trug sich der Youngster in die Siegerliste eines ATP-Wettbewerbs ein, zunächst in Montpellier, danach in München und Rom. Dort in der italienischen Hauptstadt, bei den „Internationalen Meisterschaften“, besiegte er im Finale keinen geringeren als Novak Djokovic. Im Sommer begeisterte Zverev auch in Nordamerika, gewann das Turnier in Washington und eine Woche später auch das Masters im kanadischen Montreal. Dabei gelang ihm im Finale auch die erfolgreiche Revanche gegen Roger Federer. Das beste Grand Slam-Ergebnis für ihn war 2017 der Achtelfinaleinzug in Wimbledon, er unterlag dort in der Runde der letzten Sechzehn sehr unglücklich dem Kanadier Milos Raonic.

Mit Alexander Zverevs Verpflichtung stehen bereits drei aktuelle Top Ten-Spieler sowie Japans Tennisstar Kei Nishikori (ATP-Ranking 14) für die 26. GERRY WEBER OPEN fest: Neben dem deutschen Ass werden auch Österreichs Topmann Dominic Thiem (ATP 7) und natürlich der Haller Rekord-Champion Roger Federer im kommenden Jahr in der ostwestfälischen Lindenstadt aufschlagen. Der 36-jährige Schweizer ist bei dem prestigeträchtigen Rasenevent über einen „Lifetime Contract“ verbunden, er spielt folglich in dieser zweiten von drei Turnierwochen - zwischen den Grand-Slam-Turnieren French Open und Wimbledon - stets in HalleWestfalen. Federer hatte 2017 seinen neunten Titel im GERRY WEBER STADION errungen

 

schauinsland-reisen Champions Trophy

Mixed-Duell • 16. Juni • 17.00 Uhr*

Topbesetzter Showkampf mit Deutschlands Tennis-Star Tommy Haas zum Turnierauftakt
Mit Publikumsliebling Henri Leconte, Premieren-Gewinner der GERRY WEBER OPEN 1993
Zugesagt haben auch die deutschen Spitzenspielerinnen Julia Görges und Laura Siegemund

Eröffnet wird die „schauinsland-reisen Champions Trophy“ bei den 26. GERRY WEBER OPEN mit einem Mixed-Duell am 16. Juni (Samstag) 2018: Dann treten der zweimalige Haller Turniersieger Tommy Haas und Deutschlands aktuelle Nummer zwei auf der WTA-Tour, Julia Görges (WTA-Weltrangliste 27), gegen die Kombination Henri Leconte/Laura Siegemund (WTA 68) an. „Ich freue mich auf die Rückkehr nach Halle“, sagt der 39-jährige Haas, der sich in diesem Jahr als aktiver Tennisprofi von den Fans auch in Ostwestfalen verabschiedet hatte. Haas ist einer prägenden deutschen Spieler in der Ära nach Boris Becker und Michael Stich, er rückte in der Herren-Weltrangliste sogar bis auf Platz zwei vor. Der gebürtige Hamburger, der inzwischen selbst Turnierdirektor in Indian Wells ist - beim Masters-Wettbewerb in der kalifornischen Wüste - kämpfte sich auf imponierende Weise nach immer neuem Verletzungspech wieder in den Tennis-Wanderzirkus zurück. Zu seinen größten Erfolgen zählt der Gewinn der olympischen Silbermedaille im Jahr 2000 in Sydney.

An der Seite von Tommy Haas wird Julia Görges aufschlagen, die in dieser Saison für die besten Ergebnisse im deutschen Frauentennis sorgte. Seit Beginn des Jahres verbesserte sich die Bad Oldesloerin von Platz 53 bis auf Rang 26 der Weltrangliste, bei den US Open in New York wurde sie erst im Achtelfinale von der späteren Gewinnerin Sloane Stephens gebremst. „Showmatches sind jedes Mal ein tolles Erlebnis. In Halle kenne ich die Riesenstimmung und freue mich auf die tollen Fans dort“, sagt die 28-Jährige, die wie Henri Leconte zu den guten Bekannten in HalleWestfalen gehört. Der 54-jährige Franzose dürfte für das Entertainment auf dem Centre Court-Rasen zuständig sein, da der erste GERRY WEBER OPEN-Sieger 1993 auch einer der Publikumslieblinge ist. Laura Siegemund, die Mitstreiterin von Leconte, sollte bereits in diesem Jahr in der ostwestfälischen Eventarena aufschlagen, doch dann hat sie beim Nürnberger WTA-Turnier einen Kreuzbandriss erlitten. „Umso mehr will ich nun 2018 das besondere Flair bei dieser Partie in diesem tollen Stadion genießen“, sagt die Schwäbin, die nach ihrem atemraubenden Aufstieg bis unter die Top 30 der Weltrangliste das bittere Verletzungspech ereilt hatte.

 

schauinsland-reisen Champions Trophy • Herren-Doppel • 17. Juni • 15.00 Uhr*

Unterhaltsames Duell mit „Tennis-Magier“ Mansour Bahrami und Lokalmatador Andrei Pavel
Duo fordert Nicolas Kiefer, GERRY WEBER OPEN-Sieger 1999, und Younes El Aynaoui

Im zweiten Kapitel der „schauinsland-reisen Champions Trophy“ beim Herren-Doppel am 17. Juni (Sonntag) 2018 kommt es zu einem freundschaftlich-unterhaltsamen Duell zwischen dem Duo Mansour Bahrami/Andrei Pavel und der Kombination Younes El Aynaoui/Nicolas Kiefer. Der im Iran geborene Bahrami zählt weltweit zu den Zuschauermagneten bei Showevents, seine Tricks und Finessen sind legendär, verblüffen immer wieder Gegenspieler und Zuschauer gleichermaßen. Der 61-jährige Bahrami begeisterte die GERRY WEBER OPEN-Fans bereits bei den Feierlichkeiten zum Jubiläumsturnier. Als Partner für den „Tennis-Magier“ verpflichtete Turnierdirektor Ralf Weber den 43-jährigen Andrei Pavel, der während seiner Profikarriere lange Jahre seinen Lebensmittelpunkt im nahen Borgholzhausen hatte. Pavel gehörte auch dem GERRY WEBER BreakPoint-Team in HalleWestfalen an, spielte zudem in der Tennis-Bundesliga regelmäßig für den TC Blau-Weiss Halle. Gegenwärtig wirkt der Haller Lokalmatador als rumänischer Davis Cup-Kapitän und unterstützt als Trainer die Weltklassespielerin Simona Halep.

Bei dieser sonntäglichen Partie der „schauinsland-reisen Champions Trophy“ ist auch Nicolas Kiefer dabei, der GERRY WEBER OPEN-Champion des Jahres 1999 und frühere Weltranglisten-Vierte. Der im Sommer 40 Jahre alt gewordene Holzmindener arbeitet inzwischen am DTB-Bundesstützpunkt in Hannover daran, die Stars der Zukunft im deutschen Tennis auszubilden. „Ich freue mich immer, nach Halle zurückzukehren. Dort habe ich wunderbare Erinnerungen. Auch an die Jahre, in denen ich bei Schaumatches Kiefer. An seiner Seite wird der sieben Jahre ältere Younes El Aynaoui sein, der sympathische Marokkaner, der in seiner Karriere fünf ATP-Turniere gewann. Unvergessen bei den Tennis-Fans ist das denkwürdige Match, das sich der Nordafrikaner bei den Australian Open im Jahr 2003 mit US-Star Andy Roddick lieferte. Damals verlor El Aynaoui den Entscheidungssatz mit 19:21. In der Weltrangliste rückte er bis auf Platz 14 vor. „Ich bin sicher, dass wir wieder einmal großartige und spannende Matches bei der ‚schauinsland-reisen Champions Trophy‘ erleben werden“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber, der den Tennis-Fans empfiehlt, „sich frühzeitig ihre Tickets zu sichern.“mitspielen konnte“, sagt

 

Österreichs Tennisstar Dominic Thiem unterschreibt einen Zwei-Jahres-Vertrag

Turnierdirektor Ralf Weber: „Er besitzt das sportliche Potenzial für einen Turniersieg“
Thiem ist dritter Top-Ten-Profi • Mit Titelverteidiger Roger Federer und Kei Nishikori

HalleWestfalen. Es war ein unfassbares Duell, das die Tennis-Fans jüngst bei den US Open elektrisiert und in Begeisterungsstürme versetzt hatte. In einem wahren Tennis-Krimi unterlag Österreichs Tennisstar Dominic Thiem dem Argentinier Juan Martin del Potro nach fünf Sätzen. Der 24-jährige Spitzenmann aus der Alpenrepublik dominierte den Südamerikaner in den ersten beiden Sätzen der Achtelfinalpartie fast nach Belieben und musste sich nach zwei Matchbällen doch noch geschlagen geben. „Natürlich war das eine sehr schmerzhafte Niederlage“, resümierte Thiem. „Aber einen wirklich großen Vorwurf kann ich mir nicht machen." Doch der aktuelle Weltranglisten-Achte im ATP-Ranking ist keiner, der Angst vor großen Namen und etablierten Kräften hat, eher schon wächst er regelmäßig mit der Größe der Herausforderungen gegen Topleute.

So hat Dominic Thiem in den letzten Jahren den steilsten und wertvollsten Karrieresprung aus der sogenannten „Generation Next“ geschafft und sich inzwischen fest in den Top-Ten etabliert. Nicht zuletzt wegen seiner Qualität erzielt er auf allen Bodenbelägen der ATP World Tour Spitzenresultate. Eines dieser weiteren Topergebnisse soll auch bei den GERRY WEBER OPEN in HalleWestfalen in naher Zukunft umgesetzt werden, denn der Österreicher unterzeichnete beim weltweit renommierten ATP 500er-Rasenevent im GERRY WEBER STADION einen Zwei-Jahres-Kontrakt - für die Turnierjahre 2018 und 2019. „Halle hat ein bemerkenswertes Turnier“, sagt Thiem, der sich „auf sein Dabeisein in den kommenden beiden Jahren heute schon freut.“ Sehr zur Freude von Turnierdirektor Ralf Weber, der in „Dominic Thiem eine große Bereicherung für unser Turnier“ sieht und weiß, dass „er einer ist, der das sportliche Potenzial hat, die Gerry Weber Open zu gewinnen.“

Dominic Thiem ist ein Spieler mit physischer Stärke und enormer Athletik, der daraus sein Selbstbewusstsein zieht und macht aus diesem Wissen keinen Hehl: „Ich habe mehr gemacht als 99 Prozent der anderen Spieler. Ich habe das ganze Leben dem Tennis untergeordnet - seit ich zwölf bin.“ Dieser Wille zahlt sich aus. 2016 bekam Thiem am Rande der 24. GERRY WEBER OPEN den „ATP Top-Ten-Award“ der Herren-Spielervereinigung überreicht und Ende des Jahres spielte er sogar bei den ATP World Tour Finals der besten Acht in London. Auch dieses Jahr liegt er im sogenannten „Race to London“ bereits auf einem aussichtsreichen vierten Platz. Kein Wunder, dass Thiem auch von berufener Stelle immer größere Anerkennung bekommt: „Bei ihm spürt man in jedem Moment, dass er etwas aus seinen Talenten machen will“, sagt der dreimalige Wimbledon-Champion Boris Becker. Schwedens Ex-Größe Mats Wilander hält es nur noch für eine Frage der Zeit, bis „Dominic auch einen Grand Slam-Pokal gewinnt.“ 

Viel Potenzial wird dem Österreicher also bescheinigt, der bei den GERRY WEBER OPEN „noch Luft nach oben hat“, wie Thiem selber sagt. In diesem Jahr scheiterte er überraschend als Nummer zwei der Setzliste im Achtelfinale am Niederländer Robin Haase, der im Übrigen in Diensten des aktuellen Deutschen Mannschaftsmeisters TC Blau-Weiss Halle steht. Ein Jahr zuvor verlor der GERRY WEBER Junior OPEN-Champion von 2011 allerdings erst im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Florian Mayer. Bei der 26. Auflage im kommenden Jahr vom 16. bis 24. Juni 2018 wird es dann bereits seine vierte Teilnahme in der ostwestfälischen Eventarena sein. „Es  macht unglaublich Spaß, vor diesen fantastischen Fans in diesem tollen Stadion zu spielen“, ist Thiem von der „besonderen Haller Atmosphäre begeistert“.

Neben Dominic Thiem werden auch der neunfache Haller Rekord-Champion und Titelverteidiger Roger Federer (ATP 3) aus der Schweiz sowie Japans Tennisstar Kei Nishikori (ATP 10) erneut beim ostwestfälischen ATP-Rasenevent aufschlagen. Während Federer dann seinen zehnten Turniererfolg perfekt machen kann, will Nishikori in HalleWestfalen endlich in die Erfolgsspur finden. „Mit Federer, Nishikori und Thiem haben wir bereits jetzt drei Spieler aus den Top-Ten der Welt verpflichtet. Das alleine verspricht schon Spitzentennis für das kommende Jahr“, ist Turnierdirektor Ralf Weber überzeugt, der derzeit mit weiteren Top-Spielern in Verhandlung steht.

 

 

Alle Texte: GWO